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Guten Morgen,
ich bin neu in diesem Forum und würde mich freuen, evtl. einige Tipps von Euch zu bekommen.
Zunächst einige Daten zu meiner Person. Ich bin 53 Jahre alt und habe PSA.
Befallen mit Arthitis sind bei mir die komplette Wirbelsäule, Arme, Hände, Beine und Füsse. Wobei die Plaques nur klein sind und an drei, vier Stellen sichtbar. Die Diagnose wurde erst dieses Jahr im Februar von einem Rheumatologen gestellt, nachdem ich eine wahre Ärzte-Odyssee hinter mir hatte wegen der Schmerzen und Laufen kann ich auch nicht mehr gut. Zunächst wurde Alles auf diverse Bandscheibenvorfälle im LWS- und BWS Bereich geschoben. Dann meinten die Ärzte, ich müsse wohl psychische Probleme haben und würde mir die Schmerzen nur einbilden (Fibromyalgie).
Aufgrund der Bandscheibenvorfälle hatte mein Hausarzt mir eh schon geraten, die EU-Rente einzureichen. Was natürlich erstmal vom Rentenamt abgelehnt wurde. Nach dem Befund des Rheumatologen kam ich in die Reha, angeordnet vom Rentenamt. Dort wurde die Diagnose bestätigt miit dem Zusatz - Psoriasis-Arthitis-Mutilans. Da meine u.a. ständig Füße sehr schmerzen beim Auftreten, bekam ich dort auch orthopädische Schuhe angepasst. Ich wurde als arbeitsunfähig nach drei Wochen entlassen.
Nun teilte mir der VDK gestern mit, dass die Rentenstelle meinen Antrag auf EU-Rente erneut komplett abgelehnt habe und ich jetzt wohl zum Sozialgericht müsse. Krank geschrieben bin ich mittlerweile seit September 2010. Lt. meiner Ärzte kein Ende dieses Zustandes in Sicht. Mein Krankengeld ist seit Mai 2012 ausgelaufen. Mein Job wurde mir mittlerweile auch gekündigt (war leider noch in der Probezeit). Nun bekomme ich noch bis Februar 2013 Geld von der Arge. Aber was dann?
Arbeiten kann ich nicht mehr. Selbst bei der Hausarbeit muss mein Mann mir helfen. Aufgrund der ganzen Einschränkungen, die in diversen Gutachten vorliegen, (kein Stress, keine Zwangshaltungen, keine Überkopf-Arbeiten, Gymnastik-Pausen, keine Kälte oder Zugluft) Schreib-Büro geht auch nicht, nach ca. 30 Minuten sind die Finger taub, oder schwellen noch mehr schmerzhaft an. Außerdem kann ich gar nicht mehr länger als ca. 30 Minuten "normal" sitzen, die Schmerzen sind dann extrem und strahlen aus bis in die Beine. In der Begründung des Rentenamtes stand wortwörtlich: Wir sind uns durchaus bewusst, dass es schwer wird, unter diesen Vorraussetzungen einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Aber das sei das Problem der zuständigen Arge. Ich hätte ja schließlich einen Grad der Behinderung von 50 dauerhaft, da solle sich die entsprechende Abteilung dort drum kümmern.
Wer hat Ähnliches erlebt, oder weiß Rat, was ich noch machen kann?