Für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist es unbestritten besser, wenn sie nicht rauchen. Wer es nicht schafft, davon zu lassen, hat in diesem Kurs die Gelegenheit, sich mit seinem Rauch-Verhalten zu beschäftigen.
Das UKSH Gesundheitsforum Kiel bietet einen Rauchentwöhnungs-Kurs an. Er wird digital und vor Ort in Kiel abgehalten. Und: Er ist kostenlos.
Der dritte Teil des Kurses behandelt das Thema „Nichtraucher bleiben“. Er vermittelt Strategien, um vor einem Rückfall gewappnet zu sein oder mit einem Rückfall umzugehen.
Der Kurs ist nicht als Frontalvortrag gedacht, sondern als moderierte gemeinschaftliche Diskussion. Dadurch soll die Möglichkeit entstehen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Nichtraucher findet. Es wird aber natürlich auch respektiert, wenn sich Teilnehmer nicht an den Diskussionen beteiligen wollen.
Der Kurs ist ein Gruppenkurs mit Eike Hansen, einem zertifizierten Rauchentwöhnungstrainer mit jahrelanger Erfahrung Er ist Lungenarzt und Ex-Raucher und weiß genau, worüber er redet. Die drei Teile des Kurses bauen aufeinander auf, sie können aber auch jeweils einzeln besucht werden.
Informationen zum Kurs gibt es unter Telefon 0431 500-10741 oder per Mail an gesundheitsforum.kiel@uksh.de. Auf beiden Wegen kann man sich auch anmelden.
Wer vor Ort teilnehmen will: Die Veranstaltung findet im UKSH Gesundheitsforum im CITTI-Park Kiel am Mühlendamm 1 in 24113 Kiel statt.
20.05.2026 16:00
Hallo!
Kurz eine Einführung in meinen PSO-Leidensweg bis jetzt. Zu meiner Person: Bin 24 Jahre alt, männlich und Student:
Ich habe vor gut über einem Jahr (Herbst 2011) PSO zuerst an meiner Kopfhaut, später dann auch an meinem Penis festgestellt. Die Entwicklung der beiden Problembereiche verlief seltsamerweise äußerst parallel zueinander: Die PSO am Kopf fing zuerst punktuell an, weitete sich dann aus und sprang dann auch rüber auf andere Stellen meines Kopfes.
Ähnlich auch beim Penis: Aus einem Anfangs kleinen roten, schuppigen Pünktchen wurde eine große schuppige Stelle, die später auch auf der anderen Seite meines Penises auftauchte, bis schließlich Eichel und "Vorhautansatz" sowie Hodensack betroffen waren und extrem schuppten.
Zuerst ignorierte ich aus Unwissenheit und Faulheit die PSO am Kopf+Penis, entschloss mich doch dann im Dezember vorletzten Jahres (2011) zum Hautarzt zu gehen. Jener verschrieb mir daraufhin Xamiol für Kopf und Penis und empfahl eine langzeit-Therapie. Am Kopf wirkte das Xamiol wahre Wunder, am Penis wurde die PSO zwar gestoppt (die Schuppenbildung), jedoch blieben Rötung und Wachstum erhalten.
Der gute Arzt strukturierte dann leider im Sommer 2012 seine Praxis in eine Privatpraxis um, was mir als gesetzlich Versicherten die Behandlung dort nicht mehr ermöglichte.
Im Sommer dann explodierte das Wachstum der PSO am Penis quasi innerhalb weniger Tage: Auf einmal war der Penis nicht nur punktuell betroffen, Eichel und "Vorhautansatz" (Ich bin übrigens beschnitten) waren komplett verschuppt und knallrot. Auch der Hodensack war vollkommen rot und juckte fortan ab und zu sehr stark.
Ich benutzte weiterhin Xamiol, welches ich nun über meinen Hausarzt erhielt, unwissend welche Konsequenzen so eine langzeit-Therapie mit Kortison für mich haben könnte.... Immerhin stoppte es wieder die Schuppenbildung, Rötung blieb aber nach wie vor erhalten und machte damals schon Sex für mich äußerst kompliziert, da ich mich sehr für die Rötung schämte und auch ab und zu von meinen Geschlechtspartnerinnen darauf angesprochen wurde.
Dann im Herbst 2012 fand ich einen neuen Hautarzt, welcher sich bis heute nicht sicher ist, ob ich eine PSO oder ein Ekzem habe. Er verschrieb mir eine Lösung für den Kopf, welche wie das Xamiol Gel sehr gut funktioniert und mir wenigstens dort Ruhe gibt.
Für den Penis hat er mir schon inzwischen 3 verschiedene Sachen verschrieben. Allergika Augencreme mit Clotrimazol, Augenvaselin und vor einigen Tagen eine salbe mit Protopic.
Alle Wirkstoffe brachten gar nichts. Protopic löste sogar wahre Höllenqualen aus durch starkes Brennen, wodurch ich letzte Woche nicht einmal mehr Duschen konnte für 2 Tage aufgrund der HÖLLENSCHMERZEN bei Kontakt mit Wasser.
Inzwischen gehts dem Penis wieder besser, nur jetzt hat sich eine extrem resistente, dünne, nur leicht schuppende Schicht über Eichel und "Vorhautansatz", sowie Hodensack gebildet.
Seltsamerweise schuppt diese Hautschicht nur teilweise ab, sogar im erigierten Zustand ist sie auf der Eichel quasi fest-gespannt und löst auch deshalb Schmerzen aus, weil sie an der Hautschicht darunter extrem zieht. Ich weiß nicht wie es zu dieser Reaktion kommen konnte, vermute aber dass nach dem Vorfall mit Protopic die Haut nur versucht sich zu regenerieren, jedoch untypischer weise schuppt sie jetzt nicht mehr an der Eichel und ist stattdessen.......fest-gespannt......
Ich bin leider momentan extrem ratlos und vollkommen am Ende. Das ganze wird immer schlimmer und schlimmer, sogar das Kortison (Xamiol) bringt jetzt nichts mehr. Ich werde Morgen sofort zum Arzt gehen und ihm davon berichten, habe aber inzwischen jede Hoffnung auf Besserung verloren. Weil meine Erfahrung mit Hautärzten jetzt schon einfach katastrophal ist (Beim letzten Besuch wusste mein Hautarzt nicht mal mehr wo ich PSO habe und gab mir keinen Rat und einfach nur das Protopic)
Sex ist für mich inzwischen total tabu und bedingt dadurch ist meine Lebensqualität einfach rapide gesunken. Ich bin eigentlich ein sehr extrovertierter Lebensfroher Mensch, welcher auch gerne und oft Sex hat...
Ich will nicht dass mein bestes Stück bald quasi nur noch eine Nutzlose "Baustelle" ist und nur noch fürs Wasserlassen benutzt werden kann. Schon jetzt bildet sich die PSO hinten am Penis entlang der Harnröhre und kriecht nach vorne zum Penis-schaft
Was ich in erster Linie also gerne von euch wüsste:
Welche Erfahrungen habt ihr mit PSO/Exzemen im Bereich des Penises / der Eichel / dem Hodensack gemacht? Hat euch irgendeine Therapie oder ein Präparat wirklich geholfen?
Ich bin für jeden Tipp dankbar!!
Bearbeitet ( von Folken)