Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich heiße Katrin, bin Wienerin und nicht Schuppenflechte betroffen, aber mein Partner Martin. Da er selbst dem Internet nicht so zugewand ist wie ich, schreibe ich hier für ihn und in seinem Namen. Wir kommen aus Österreich / Wien, sind beide Mitte 20 und leben im Grunde ein schönes Leben.
Zur Krankengeschichte von Martin: Er wurde eigentlich schon mit Schuppenflechte geboren, als Kind hat er bei div. Studien mitgemacht, bis er zum Entschluss kam, er lässt die Schuppenflechte in Ruhe und lebt damit. Sein Papa hat selbst auch Schuppenflechte, behandelt diese mit Cortisonspritzen. Ende voriges Jahr hatte Martin immer ein dickes Knie, welches regelmäßig punktiert werden musste, worunter er sehr litt, da er ansonsten ein sportlicher Mensch ist und durch das dicke Knie und die Schmerzen gezwungen war in "Schonhaltung" zu verbleiben und somit war Sport kein Thema mehr. Durch Drängen meinerseits haben wir dann eine Rheumaklinik aufgesucht (Oberlaa) und dort wurde vermutet, dass es sich hierbei um psoriasis arthritis handelt, demnach wurden sämtliche Untersuchungen gemacht, zu einem Orthopäden gegangen, der sich damit auch auskennt und im Anschluss wurde er opiert (bitte fragt mich nicht, was da genau gemacht wurde, irgendwas mit Schleimbeutel verkleinert, damit der nicht mehr so viel Flüssigkeit produzieren kann). Heute, 2 Wochen nach der OP, waren wir wieder in der Rheumaklinik und ihm wurde von der Ärztin ein Medikament empfohlen, welches aus der Chemotherapie stammt. Dieses Medikament müsste er, wenns anschlägt, ein lebenlang nehmen, ausser wir wollen Kinder, dann müsst er damit aufhören und nach ca 6 Monaten dürften wir zum Basteln beginnen (gut, der Kinderwunsch ist prinzipiell da, aber nicht akut). Nun ist es so, dass ihm das Medikament angst macht und mir um ehrlich zu sein auch, und da wären wir schon beim Grund unserer Anmeldung: Gibt es hier Leidgenossen, die auch unter psoriasis arthritis leiden und vielleicht sogar in Österreich / Wien wohnen und uns einen Arzt empfehlen können für eine zweite Meinung?
Ich (Katrin) würde mir einen Arzt wünschen, der zwar Humanmediziner ist, aber auch Zusatzausbildungen in der alternativen Medizin hat, in der Hoffnung, dass es ein Medikament gibt, welches nicht so "hardcore" wie dieses Chemozeugs ist und das man eventuell durch Gabe von Schüssler Salzen, oä unterstützt, aber eben auch gut wirkt?
Wir hoffen ganz stark, dass man "uns" helfen kann!
Ganz liebe Grüße, Martin & Katrin