Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hi,
ich bin neu hier, heiße David, bin 26 Jahre und leide seit 8 Monaten an einem Hautausschlag im Intimbereich. Ich schreibe extra "Hautausschlag", weil ich bis heute nicht weiß, was das genau ist. Wahrscheinlich ausgelöst durch Virusinfektion mit Epstein-Barr-Virus (also vermutlich war das ein Triggerfaktor, denn unmittelbar danach bekam ich es).
Die Haut in der Perianalregion und um der Peniswurzel ist gerötet und juckt. Am After nässt es teilweise und glänzt irgendwie. Die Bereiche sind einfach völlig entzündet, wobei es am Penis gar nicht so schlimm ist.
War schon bei zwei Dermatologen und einem Proktologen und habe unterschiedliche Sachen erlebt. Der erste Hautarzt meinte, das sei ein Analekzem vom irritativ-toxischen Typ, d.h. ausgelöst durch irgendwelche Stoffe in Duschgels etc., auf die ich allergisch reagiere. Das war ne reine Mutmaßung von ihm, er hat überhaupt keine Tests gemacht. Er verschrieb mir Triamcinolonacetonid (Cortison-Creme) zusammen mit dem Antimykotikum Clotrimazol, was natürlich wirkte, aber leider zwei Wochen nach Absetzen flammte das "Ekzem" wieder auf.
Dann war ich beim Proktologen, der mich auf Hämorrhoiden behandelte. Seiner Aussage nach seien sie leicht vergrößert und können daher als Ursache für den Ausschlag betrachtet werden. Er gab mir Prednicarbat (wieder Cortison), was auch gut wirkte, aber nur so lange, wie man es anwendet. Ist also keine Dauerlösung. Außerdem glaube ich, dass er mit den Hämorrhoiden als Ursache nicht Recht hatte. Übrigens wurde auch ein Abstrich gemacht und es wurden keine Pilze oder Bakterien gefunden.
Dann ging ich zu einem neuen Dermatologen, der mir sehr kompetent vorkam und sich das auch genauer und gründlicher anguckte wie die anderen. Er sagte, dass es eine Psoriasis inversa sein könnte, aber ganz sicher kann er es auch nicht sagen. Ich wundere mich, warum die Ärzte keine genaue Diagnose geben können. Jedenfalls verschrieb er mir die Daivonex-Salbe (von Leo Pharma GmbH) mit dem Wirkstoff Calcipotriol.
Ich schreibe kurz, wie die Salbe bei mir wirkt:
Sie macht die Haut sehr weich und geschmeidig, alle Unreinheiten gehen weg und es fühlt sich gut an. Auch der Juckreiz ist so gut wie weg. ABER: Die Haut wird unheimlich rot bei mir. Es sieht noch viel schlimmer aus als vorher. Man könnte meinen, ich hätte mich absichtlich mit roter Farbe eingepinselt, so schlimm sieht es aus. Als ich in den Spiegel guckte, traf mich fast der Schlag, so rot war ich. Vermutlich ne allergische Reaktion. Jetzt bin ich natürlich hin- und hergerissen. Einerseits wirkt sie ja irgendwie, aber andererseits kann es nicht gut für die Haut sein, wenn sie so extrem rot wird. Mein Arzt ist jetzt ausgerechnet im Urlaub und ich kann ihn nicht erreichen. Was soll ich tun? Soll ich die Salbe absetzen?
Was für Erfahrungen habt ihr mit Daivonex Salbe gemacht?
Geht diese Nebenwirkung bald wieder weg?
Immerhin creme ich schon seit einer Woche.
Würde mich freuen, wenn ihr etwas dazu schreiben würdet.
Viele Grüße
David