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Hallo,
ich schreibe hier zum ersten Mal. Eigentlich neige ich nicht dazu mich irgendo auszuweinen, aber im Augenblick verliere ich einfach die Geduld.
Zu meiner Geschichte:
Seit meiner Schwangerschaft vor 23 Jahren leide ich an Schuppenflechte. Nicht sehr schlimm - hauptsächlich betroffen sind die Finger- und Zehennägel und ein paar Stellen am Unterschenkel. Ende 30 wurde dann ein uralten Bandscheibenvorfall in der LWS diagnostiziert. Das erklärte dann auch meine häufigen Rückenprobleme.
Anfang 2009 bekam ich dann eine Sehnenscheidenentzündung in der linken Schulter. Weder Physiotherapie noch 3 Spritzen im Abstand von 4 Wochen brachten Linderung. Also bekam ich Diclo 25 mg. Damit lieben sich die Schmerzen im Ruhezustand aushalten - gegen den Bewegungsschmerz halfen sie nicht. So ging es dann 1,5 Jahre. Gerade als sich die linke Schulter besserte fing die rechte an. Die Behandlung beim Orthopäden brachte natürlich wieder nichts. Als sich dann im Sommer 2012 due rechts Schulter besserte fing mein rechten Ellenbogen und das Steißbein an. Also nehme ich immer noch Diclo und gegen die Rückenschmeren Paracetmol comp. Keines der Medikamente hilft gegen die fürchterlichen Schmerzen im Steißbein.
Letztes Jahr schickte mich mein Hausarzt zum Röntgen der HWS und LWS, da ich auch noch ein Pochern im linken Ohr (je nach Kopfhaltung) habe. Diagnose: Spondylarthrose. Kommentar Arzt: Da kann man nichts machen.
Nachdem ich viel gegoogelt habe, fragte ich mal nach, ob es evtl. eine PSA sein könnte. Daraufhin überwies er mich im Dezember letzten Jahre zur Rheumatologin und empfahl mir Sport zu treiben. Obwohl ich keine Freude am Sport habe, gehe ich jetzt einmal die Woche zur Wirbelsäulengymnastik und zweimal zum Fitnesszirkel beim Physiotherapeuten. Eine Verbesserung süre ich nicht.
Mitte Juni hatte ich dann den ersten Termin bei der Rheumatologin zur Blutabnahme. Ende Juli war ich dann zur Untersuchung dort. Sie glaubt nicht, dass es eine PSA ist. Es wäre nur ein Wert (ANA) erhöht. Sicherheitshalber wurde aber auch mein Bauch und das Herz per Ultrachall untersucht. Bis auf eine vergrößerte Leber war alles i. O. Zum Röntgen er Füße, Hände und des Thorax darf ich auch noch, aber erst im Oktober. Wenn sie alle Ergebnisse zusammen hat, wird sie meinem Hausarzt einen Bericht schicken. Ein weiterer Termin bei ihr ist nicht vorgesehen.
Seit ein paar Tagen schmerzt mir jetzt auch noch die rechte Hand an den Gelenken wo die Finger enden (keine Ahnung wie die heißen). Ich habe keine ausgeprägte Morgensteifigkeit, aber bin immer ganz steif, wenn ich gesessen oder gelgen habe - als ob meine Muskeln schrumpfen wenn ich sie nicht bewege.
Klingt das alles nach einer PSA? - Ich will ja eigentlich keine haben, aber ich hätte schon gerne eine Erklärung für meine Probleme. Nach Möglichkeit eine die behadelbar ist und dann wieder ganz verschwindet.
Ups, jetzt habe ich mich aber richtig ausgeheult. Ich kann verstehen wenn sich niemand diesen langen Text ansieht -aber schon das Aufschreiben hat gut getan!
LG Bisi