Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hallo Ihr!
Ich bin neu hier und stelle mich kurz vor, ehe ich frage
Ich bin 37 und leide seit ca 6. Jahren an einer Arthritis. Leider hatte ich etwas Pech mit der Diagnosenstellung und erst im Sommer 2013 hat man bei mir die Psoriasis Arthritis festgestellt. Behandelt bin ich noch immer nicht wirklich, da mein Rheumatologe erst sämtliche Dinge abgeklärt haben möchte. Nun habe ich auch die Bestätigung vom Hautarzt der dringend eine Basistherapie empfiehlt, da ich zusätzlich noch an einer chron. Augenentzündung leide.
Nun zu meinem größten Problem. Ich bin Krankenschwester und habe 3 Schichten in Teilzeit und bin Alleinerziehende Mutter von zwei Schulkindern. Meine Ausfalltage hielten sich eigentlich in Grenzen, allerdings bekam ich im Oktober einen Arbeitsunfall (ich arbeite in der Psychiatrie ) in Form eines Faustschlages ans Jochbein, deshalb hatte ich vom D Arzt eine Krankmeldung über 5 Wochen.
Vom Arbeitgeber erhielt ich daraufhin eine Einladung zur Wiedereingliederung. Bei diesem Gespräch Habe ich meine Diagnose angesprochen und meine Probleme damit Nachtdienst zu machen. Es ist bei mir so, dass der Nachtdienst 12 Stunden beträgt und bei mehr als 2 Nächten am Stück bekomme ich zuverlässig eine Skleritis und meine Haut so wie sämtliche Gelenke zeigen die üblichen Symptome. Der Betriebsarzt sowie der Betriebsrat empfahlen dem Arbeitgeber dass ich ab nun nur noch 2 Nächte pro Dienstplan arbeiten sollte. Seit dieser Empfehlung habe ich noch mehr Nächte als vorher geplant bekommen, auch meine Anmerkung zur Empfehlung würde ignoriert mit den Worten : "darauf können wir keine Rücksicht nehmen". Nun war ich gestern erneut beim Betriebsarzt um ihn darüber zu informieren, dieser wollte erneut das Gespräch zur Pflegedienstleitung suchen. Leider erfolglos.
Ich möchte meine Ausfallzeiten wirklich gering halten und brauche den Arbeitsplatz auch, aber ich schaff es momentan wirklich nicht mehr als 2 Nächte zu arbeiten und selbst die Fällen mir sehr schwer.
Der betriebsarzt hat mir empfohlen vom Rheumatologen ein Attest vorzulegen um das ganze zu untermauern.
Ich wollte hier nachfragen welche. Möglichkeiten es noch gibt um eine Lösung zu finden. Ich habe am Montag einen Termin beim Rheumatol. und hoffe da auf eine Basismedikation mit der es mir möglich ist wieder ganz normal zu leben.
Ich fühle mich gerade sehr hilflos und fast depressiv, habe auch akut einen Schub mit Ausprägung in den Gehörgängen, Kopfhaut und Schlüsselbein, sowie Schmerzen in den Hand, Knie und Sprunggelenken und werde am Arbeitsplatz nicht ernst genommen. Wäre für Ratschläge sehr dankbar!
Gruß Luli