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Schulmedizin vs. Homöopathie

Hallo liebes Forum

Die Meinung der Patienten zwischen Schulmedizin und Homöopathie grundlegend Unterschiedlich.

Wir kennen alle das wir schon schlechte Erfahrung mit den einen aber auch mit den anderen hatten.

Aber das ein deswegen schlecht Reden ist auch nicht Klasse.

Warum verbindet man das eine nicht mit den anderen und findet einen goldenen Mittelweg?

Mich würde euere Meinung dazu Interessieren.

Gruss Donna

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  • Wirklich großes Kino diese Diskussion. Homöopathie mit der Schulmedizin zu vergleichen, die ist das Selbe wie den Tag mit der Nacht zu Vergleichen, in Bezug dem Vorhandensein von Licht. Tag=Licht=

  • Hallo Marko, das stimmt so nicht. Es gibt durchaus Studien, die die Wirksamkeit belegen.   Wenn man die klassische Homöopathie aus dieser Diskussion herausnähme, sähe sie anders aus? Vielleicht no

  • Dr. E. Berndt
    Dr. E. Berndt

    Warum wird der Aberglaube Homöopathie geglaubt?  Das allgemeine Wissen der Laien über Homöopathie wird mehr oder weniger ausschließlich durch Werbung sowie durch einschlägige Bücher, Zeitschriften un

Hervorgehobene Antworten

 

 

Das sind alles keine ernst zu nehmenden Studien, die von der evidenzbasierten Medizin anerkannt werden. Die Carstens-Stiftung ist beispielsweise zur Förderung der Homöopathie gegründet worden. Letztlich also eine Propaganda-Stiftung. 

 

Und Kitty, die Geschichte mit der Mutter, welche nach ein paar Tagen mit drei Globuli pro Tag ihren Knoten weg hatte? Also sei mir jetzt bitte nicht böse. Wenn die Ärzte sagten, die Brust muß entfernt werden, gehe ich davon aus, daß hier Krebs im Spiel war. Und DIESER Krebs geht nach ein paar Tagen auf und läuft aus? Wenn das so einfach wäre, würden einige meiner lieben Freunde noch leben, welche an Krebs gestorben sind.

 

Danke, das hat mir die Arbeit abgenommen auf dieses hanebüchene Beispiel zu antworten. Ist aber ein schönes Beispiel dafür, dass Homöopathie nicht nur eine harmlose Spinnerei für Anhänger der Voodoo-Medizin ist, sondern dass gelegentlich wegen solcher "Behandlungen" wirksame medizinische Maßnahmen sogar unterbleiben und im schlimmsten Fall Leben kosten. Es gibt leider einige Beispiel von "Gläubigen" und Anhängern von "Hokus-Pokus-Medizin", die auf diesem Weg sogar das Leben unmündiger Kinder gefährden.

Dazu fällt mir nur ein :" Glauben versetzt Berge" !

 

Gruß

clarus

 

...und tötet Menschen.

 

Ist auch anstrengend, sich mal mit den Dingen (und sich selber) auseinanderzusetzen. Und der beste Homöopath nutzt nix, wenn der Patient die gezielte Fragerei nicht annimmt, nicht ehrlich ist usw. Da sind auch Gemütsverfassungen wichtig. Mein Arzt überlegte ein Mittel für mich. Ich hab dann gesagt, dass ich immer ohne Grund so brummig werde.  Und genau dieser Satz war ausschlaggebend für die Mittelwahl. Und es wirkt, ich nehme es, wenn ich Rückenschmerzen kriege und brummig werde.

 

Zum angeführten Beispiel der Patientin hat Harley schon etwas geschrieben.

Zu Obigem nur folgende Bemerkungen...

 

Es ist eine typische Begründung, die man in Varianten immer wieder bei den Verfechtern der "Hokus-Pokus-Medizin" findet, dass sie nicht funktioniert, wenn der Patient nicht mitspielt. Klappt der Unsinn nicht, dann war der Patient nicht "ehrlich" oder nicht in einer entsprechenden "Gemütsverfassung". Nett ist auch dein "brummig"-Beispiel. Das ist so etwas unspezifisches, eher eine Laune, dass sie mit Glauben oder mit Placebowirkung natürlich beeinflusst werden kann. Und in diesem Bereich bewegt sich nun mal die klassische Homöopathie. Eine andere Wirksamkeit ist dafür bislang noch nie nachgewiesen worden.

 

ja, was wissen wir denn?

 

Wie oft hat sich denn die Wissenschaft schon selbst korrigiert? Und jedes Mal heißt es: Wir wissen.

Bei wie vielen Krankheitsursachen heißt es: Wir vermuten, wahrscheinlich, diskutiert wird ...

 

Wir sollten uns nicht so maßlos selbst überschätzen. Wir sind nicht allmächtig und auch nicht allwissend. Es gibt zu vieles zwischen Himmel und Erde, was wir nicht verstehen und erklären können, egal, in welchem Bereich.

 

Ich habe mal einen Bericht gesehen zur Organspende. Die damit eng verbundene Frage: Wann ist der Mensch hirntot? Ein Mediziner sagte, wir GEHEN DAVON AUS, wenn die und die Reaktionen nicht mehr da sind, ist man hirntot. Aber wenn wir ehrlich sind, WISSEN wir es nicht und wir können es nicht beweisen.

 

Viele Grüße

Kitty1389

 

 

Das ist das großartige an der Wissenschaft: sie korrigiert sich ständig. 

Das ist das großartige an der Wissenschaft: sie korrigiert sich ständig. 

... was heute richtig ist, ist morgen falsch und übermorgen wieder richtig!

Ich finde es immer interessant, wenn in einer Diskussionen zwei Spezialisten gegenteiliger Meinung sind! 

... was heute richtig ist, ist morgen falsch und übermorgen wieder richtig!

Ich finde es immer interessant, wenn in einer Diskussionen zwei Spezialisten gegenteiliger Meinung sind! 

 

Das trifft natürlich auf einen Teil der Erkenntniss zu. Auf einen kleineneren Teil, ansonsten wären wir beispielsweise im Bereich der Technik nicht auf dem heutigen Stand. Grundsätzlich gibt es eine beeindruckende Entwicklung unumstrittener wissenschaftlicher Erkenntnisse. Dass es ausgerechnet in der Medizin schwierig ist, spricht nur für die ebenfalls beeindruckende Komplexität des menschlichen Körpers (und Geistes). Aber es wird daran gearbeitet. 

Auch hier: mit Glauben kommt man nicht weiter und wäre nicht weiter gekommen. Ein Besuch beim Zahnarzt allein ist dafür Beleg genug...

 

 

Und wenn mir ein internistischer Rheumatologe sagt, dass es ihn nicht interessiert, wie es mir geht, ihn interessiere nur mein Blutbild, sind mir persönlich alle Doppelblindstudien egal. Der hat seinen Beruf verfehlt. Das dürfte sich kein Alternativer erlauben.

 

 

Recht hast du. Das ist einfach ein Idiot.

Eigentlich hätte Donnas Thread heißen müssen: Schulmedizin kontra Naturmedizin.

Daß Homöopathie z.B bei Schuppenflechte nicht hilft, hat mir sogar die Frau vom Dr. Shimshoni ( eine sehr gute Homöopatin ) bestätigt. Habe selbst null Wirkung damit gehabt. Mag sein, daß es z.B bei kleinen Krankheitsbildern lindert (hilft ?).

Naturheilkunde mit den vielen Facetten und Möglichkeiten dagegen hilft schon! Bei jedem anders. Es kommt auch viel auf das Einlassen auf so etwas an. Bin doch selbst das beste Beispiel. Durch Borax habe ich nur noch minimale Schmerzen, durch Leutenberg und danach mit Leutenberger Methoden konnte ich voriges Jahr 3 mal ohne Uniklinik und Kortison die Erythrodermie wegbekommen.

 Grundsätzlich gibt es eine beeindruckende Entwicklung unumstrittener wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Hallo KeinePanik,

 

es gibt eine Weiter-Entwicklung (die sich auf bisherige, chemisch-biologische Kenntnisse fortsetzt).

Da auch ich eine kurze Zeit in der medizinischen Forschung tätig war, sehe ich einige Dinge anders, als Du sie darstellst.  

Aber das geht zu abseits vom Thema.

 

LG

Hey Harley,

 

schon interessant, welche Schlussfolgerungen ihr so zieht. Richtig, es war kein Krebs. Wurde aber als solcher diagnostiziert, und hätte die Vollamputation zur Folge gehabt. Das braucht ihr nicht wegzudiskutieren, das ist Fakt. Und ihr unterstellt mir, dass ich die Unwahrheit sage, gibt es dazu einen Grund?

 

Mein Zeh wäre auch ab. Gut, hätte mich nicht mein Leben gekostet, und Zehen hätte ich ja noch 9. Da sagt ihr aber gar nix zu.

 

Homöopathie kostet also Leben?

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/aok-krankenhaus-report-2014-19-000-tote-durch-behandlungsfehler-a-944615.html.

 

Natürlich gibt es auch unter den Alternativen schwarze Schafe. Geht ja, genau wie bei der Pharmaindustrie, um Geld. Deshalb wäre es ja so wichtig, dass beides vereint wird und mit Sinn und Verstand angewendet wird.

 

Spielt der Glaube eine Rolle? Vielleicht irgendwie schon. Nur, wenn ich es für möglich halte, dass es helfen könnte, probiere ich es doch aus. Und nur, wenn ich glaube, dass es ein Higgs-Teilchen geben muss, suche ich danach, oder?

 

Viele herzliche Grüße

Kitty1389

Hallo KeinePanik,

 

es gibt eine Weiter-Entwicklung (die sich auf bisherige, chemisch-biologische Kenntnisse fortsetzt).

Da auch ich eine kurze Zeit in der medizinischen Forschung tätig war, sehe ich einige Dinge anders, als Du sie darstellst.  

Aber das geht zu abseits vom Thema.

 

LG

 

Du erinnerst mich an Erdogan. Amerika hast du nicht auch zufällig noch entdeckt?

Hey Harley,

 

schon interessant, welche Schlussfolgerungen ihr so zieht. Richtig, es war kein Krebs. Wurde aber als solcher diagnostiziert, und hätte die Vollamputation zur Folge gehabt. Das braucht ihr nicht wegzudiskutieren, das ist Fakt. Und ihr unterstellt mir, dass ich die Unwahrheit sage, gibt es dazu einen Grund?

 

 

 

Mein Zeh wäre auch ab. Gut, hätte mich nicht mein Leben gekostet, und Zehen hätte ich ja noch 9. Da sagt ihr aber gar nix zu.

 

Homöopathie kostet also Leben?

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/aok-krankenhaus-report-2014-19-000-tote-durch-behandlungsfehler-a-944615.html.

 

Natürlich gibt es auch unter den Alternativen schwarze Schafe. Geht ja, genau wie bei der Pharmaindustrie, um Geld. Deshalb wäre es ja so wichtig, dass beides vereint wird und mit Sinn und Verstand angewendet wird.

 

Spielt der Glaube eine Rolle? Vielleicht irgendwie schon. Nur, wenn ich es für möglich halte, dass es helfen könnte, probiere ich es doch aus. Und nur, wenn ich glaube, dass es ein Higgs-Teilchen geben muss, suche ich danach, oder?

 

Viele herzliche Grüße

Kitty1389

 

Du sagst nicht die Unwahrheit, du ziehst falsche Schlüsse. 

Es ist nicht sinnvoll aus einer Fehldiagnose eines (!) Mediziners irgendwelche Schlüsse bezüglich Schulmedizin oder Alternativer Medizin abzuleiten. Das ist Beleg für gar nichts. 

Homöopathie kann leben kosten, wenn dafür sinnvolle Behandlungen unterbleiben. Fakt.

Die Suche nach Higgs-Teilchen beruht auf rationalen Annahmen und nicht auf Glauben.

Es ist nicht sinnvoll aus einer Fehldiagnose eines (!) Mediziners irgendwelche Schlüsse bezüglich Schulmedizin oder Alternativer Medizin abzuleiten. Das ist Beleg für gar nichts. 

 

Du hast meinen Zeh vergessen. 1+1=2 :D

  • Ersteller

Da hast du wohl recht Waldfee .Hätte wohl wirklich die Überschrift Schulmedizin vs Naturmedizin heissen sollen.

Ich finde es schade das die Meinungen so extrem auseinander gehen.Man sollte die Naturmedizin mehr in die Schulmedizin mit

einbinden und umgekehrt.Die Schulmedizin ist durchaus wichtig bei lebensbedrohlichen Krankheiten wie z.B Krebs .

Da möchte ich mich auch nicht nur auf die alternative Medizin verlassen.Ich finde aber bei anderen Sachen sollte es durchaus

mal kombiniert und ausprobiert werden.

Gruss Donna

Eine Anmerkung aus privater Sicht, was Schulmedizin und Naturmedizin gebracht haben:

Bei Diagnose Krebs steht an 1. Stelle die OP, ganz klar. Dann gibts im Nachhinein Chemo, Strahlentherapie. Ich bekam Chemo in Tabelettenform namens Tamoxifen, ein üblicherweise eingesetztes Medi. 5 Jahre sind da die Regel. Meine Leberwerte entwickelten sich in der Zeit katastrophal. Die biologische Krebsabwehr in Heidelberg gab mir nach 4 Jahren Tabletteneinahme den dringenden Rat, damit aufzuhören, wenn ich weiterleben möchte. Dazu habe ich mir 5 Jahre lang Mistelspritzen gegeben. Ende gut, alles gut.

Die Mistel alleine bringt keinen Krebs weg, aber fördert das allgemwine Wohlbefinden, was sehr wichtig in dieser schwierigen Zeit war. Daher wurde es auch als Naturmedikament voll anerkannt und von den Kassen bezahlt. Geblieben sind bis heute leider die schlechten Leberwerte.

Hi Kitty,

hast Du wohl falsch verstanden. Keinesfalls meinte ich, daß Du die Unwahrheit sagst. Du hast davon ja auch nur gehört und es so weiter gegeben.

Natürlich gibt es Fehldiagnosen. War bei mir auch schon der Fall. Als meine Pso los ging, vermutete ein Hautarzt, daß es Hautkrebs wäre. Hätte ich da durchgedreht, hätte man bei mir womöglich eine Chemo angewandt. Glücklicher Weise hat dann der sechste Hautarzt Pso diagnostiziert. Man kann sich vorstellen, daß ich da auch nicht sonderlich begeistert war. Aber zumindest war der Krebsverdacht vom Tisch. Natürlich gibt es überall solche Heinis. Nicht nur unter Ärzten. Auch bei Heilpraktikern. Ich hab auch mal einen Versuch mit einem HP unternommen. War echt lustig. Bio Magnetresonanz. Die ersten beide Male mußte ich Messingkugeln in der Hand halten. Ich saß auf einer Matte, welche mit Kabeln an einem Gerät angeschlossen waren. Ebenso die beiden Kugeln. Dauerte immer so 30 Minuten. Bei der dritten "Sitzung" stellte der HP fest, daß er die Kugeln vergessen hatte anzuschließen. Als ich ihn nach der Sitzung darauf hinwies, sagte er , das macht nichts, es hilft so auch. Hallo? Für wie blöd halten die denn einen. Aber auch bei den HP muß die Kasse stimmen. Für diese dritte Sitzung mußte ich auch bezahlen. Bin natürlich dann nichtmehr zu ihm gekommen.

Momentan bin ich, was meine Behandlung angeht, sehr unschlüssig. Chemie möchte ich nichtmehr und bei Naturheilmitteln befürchte ich einfach, daß ich allergisch reagiere. Hat sich ja bei Katzenkralle herausgestellt. Auch Leinöl habe ich wieder abgesetzt, da es ebenfalls zu Hautirritationen geführt hat. Momentan hab ich echt keine Lust wieder was Neues auszuprobieren. Ich hab noch mit den Auswirkungen der KK und dem Leinöl zu tun.

Wie schon mehrfach hier erwähnt und was auch jeder von uns weiß. Jeder muß für sich das Richtige finden.

Schöne Grüße

Harley

Bearbeitet ( von Harley48)

Wirklich großes Kino diese Diskussion.

Homöopathie mit der Schulmedizin zu vergleichen, die ist das Selbe wie den Tag mit der Nacht zu Vergleichen, in Bezug dem Vorhandensein von Licht.

Tag=Licht=Wirkung

Nacht=kein Licht=keine Wirkung.

Wobei bei der Homöopathie muß man eigentlich von Betrug auf hohem Niveau sprechen, oder doch von Volksverblödung.

Aber wer an eine Figur namens Gott glaubt, der nimmt auch Zuckerkügelchen.

Jesus liebt euch, Alex

Harley,

 

ich habe es nicht nur gehört, ich war dabei. Für meine enge Freundin als Beistand.

 

Ja, ich war auch schon bei "Heilern " :blink:  :lol: und habe Ulkiges erlebt. Ich habe jedoch auch viele gute Erfahrungen gesammelt.

 

Es tut mir sehr leid, das Du auf so vieles allergisch reagierst. Da weiß ich leider auch keinen Rat für Dich.

 

Viele liebe Grüße

Kitty1389

Hi Kitty,

hast Du wohl falsch verstanden. Keinesfalls meinte ich, daß Du die Unwahrheit sagst. Du hast davon ja auch nur gehört und es so weiter gegeben.

Natürlich gibt es Fehldiagnosen. War bei mir auch schon der Fall. Als meine Pso los ging, vermutete ein Hautarzt, daß es Hautkrebs wäre. Hätte ich da durchgedreht, hätte man bei mir womöglich eine Chemo angewandt. Glücklicher Weise hat dann der sechste Hautarzt Pso diagnostiziert. Man kann sich vorstellen, daß ich da auch nicht sonderlich begeistert war. Aber zumindest war der Krebsverdacht vom Tisch. Natürlich gibt es überall solche Heinis. Nicht nur unter Ärzten. Auch bei Heilpraktikern. Ich hab auch mal einen Versuch mit einem HP unternommen. War echt lustig. Bio Magnetresonanz. Die ersten beide Male mußte ich Messingkugeln in der Hand halten. Ich saß auf einer Matte, welche mit Kabeln an einem Gerät angeschlossen waren. Ebenso die beiden Kugeln. Dauerte immer so 30 Minuten. Bei der dritten "Sitzung" stellte der HP fest, daß er die Kugeln vergessen hatte anzuschließen. Als ich ihn nach der Sitzung darauf hinwies, sagte er , das macht nichts, es hilft so auch. Hallo? Für wie blöd halten die denn einen. Aber auch bei den HP muß die Kasse stimmen. Für diese dritte Sitzung mußte ich auch bezahlen. Bin natürlich dann nichtmehr zu ihm gekommen.

Momentan bin ich, was meine Behandlung angeht, sehr unschlüssig. Chemie möchte ich nichtmehr und bei Naturheilmitteln befürchte ich einfach, daß ich allergisch reagiere. Hat sich ja bei Katzenkralle herausgestellt. Auch Leinöl habe ich wieder abgesetzt, da es ebenfalls zu Hautirritationen geführt hat. Momentan hab ich echt keine Lust wieder was Neues auszuprobieren. Ich hab noch mit den Auswirkungen der KK und dem Leinöl zu tun.

Wie schon mehrfach hier erwähnt und was auch jeder von uns weiß. Jeder muß für sich das Richtige finden.

Schöne Grüße

Harley

Hallo Harley,

 

da hast du natürlich recht, dass jeder für sich das Richtige finden muss. Aber leichter gesagt als getan!

Ich versuche es schon seit Jahrzehnten ohne Erfolg!

 

Gruß

clarus

Servus Clarus,

Du hast schon recht. Ist nicht einfach das Richtige zu finden. Nach Fumaderm, Mtx, div. Cremes und Klinikaufenthalten komm ich halt doch immer wieder auf meine bewährte Hydrokortisonlotion zurück. Die lindert die Entzündungen und den Juckreiz. Aber die Haut wird halt mittlerweile sehr sehr dünn. Aber es hilft halt als einziges Mittel. Bei MIR zumindest.

Gruß

Harley
 

Hi Kitty,

daß Du "Das" miterlebt hast habe ich nicht gewußt oder überlesen. O.K. es war ja Gott sei Dank kein Krebs. Und wer weiß, falls es ein Furunkel oder sowas in der Art war, wäre er evtl. ohne die Globuli auch aufgegangen? Die Dinger füllen sich halt bis zu einem gewissen Grad und platzen dann auf. Schlimmsten falls verkapseln sie sich und dann muß man sie halt doch entfernen lassen.

Und da ich ja offensichtlich gegen Naturheilmittel allergisch bin, habe ich wieder auf mein altbewährtes Hydokortison zurück gegriffen. Darüber bin ich zwar nicht sehr glücklich, aber es hilft.

LG

Harley

Du erinnerst mich an Erdogan. Amerika hast du nicht auch zufällig noch entdeckt?

Bleibt mir unerklärlich, wie Du hier in einigen Beiträgen so manchen Blödsinn geschrieben hast.

Bearbeitet ( von Richard-Paul)

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Warum wird der Aberglaube Homöopathie geglaubt?

 

Das allgemeine Wissen der Laien über Homöopathie wird mehr oder weniger ausschließlich durch Werbung sowie durch einschlägige Bücher, Zeitschriften und Broschüren vermittelt, die vornehmlich als Gesundheitsratgeber mit praktischen Ratschlägen bei einfachen Erkrankungen etc. für interessierte Laien angeboten werden. In jeder Buchhandlung findet sich eine eigene Wand für diese Art Gesundheitsliteratur.

 

Dieses Informationsangebot wird angeboten durch einschlägige Verlage und inhaltlich durch einen bunten Mix mehr oder weniger bekannter Gesundheitsapostel, Wellnessgurus und diverser alternativer, komplementärer und ganzheitlicher Heilpraktiker und Praktikerinnen der unterschiedlichsten Richtungen bestimmt. Kritische Literatur gibt es in öffentlichen Buchhandlungen nicht.

 

Das vermittelte Wissen dient immer irgendwie der Werbung in eigener Sache und ist entsprechend selektiv, einseitig und beschränkt. Dazu kommt noch eine rege Vortragstätigkeit unter den Titel Fortbildung. Eine Ironie, ist es doch meist tatsächlich ein fort von Bildung. Man kann also sagen, dass das öffentliche Wissen über Homöopathie durch Bildung von interessierter Seite bestimmt wird.

 

Von ebenso großer Bedeutung vor allem für interessierte Laien ist sicher das Internet. Auf diesem Tummelplatz der Information für jedermann finden sich in einem wilden Durcheinander Informationen und Ratschläge. In unzähligen Foren fragen Hilfesuchende um Rat. Selbstdarstellungen überzeugter Vertreterinnen und Vertreter, Werbung, Verkauf, und Diskussionsforen beherrschen die Szene. Das Internet ist für jeden jederzeit erreichbar. Jeder kann sich dort bilden, verbilden oder auch abstruse Einbildungen bestätigen lassen.

 

Die Homöopathie ist in den Medien immer und überall vorherrschend vertreten, wenn es um Vermeidung von „Schulmedizin“, Chemie, Antibiotika etc. geht. Es gibt nur überzeugende Erfolgsmeldungen. Die heile Welt der wirksamen Homöopathie ist zur allgemeinen Überzeugung geworden.

 

Homöopathie – Scheinheilung ohne Erklärung 

 

Zwei fundamentale Fakten sprechen seit 200 Jahren grundlegend gegen die Homöopathie als spezifisch wirkendes Heilverfahren.

 

  1. Es gibt bis heute keinen belastbaren Beweis für eine substanzbezogene kausale Wirkung irgendeiner Hochpotenz.
  2. Es kann die behauptete Wirksamkeit auch nicht sinnvoll, das heißt im Einklang mit den bewährten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen erklärt werden.

 

„Belastbar“ bedeutet, dass bei einer Wiederholung der Überprüfung wieder das gleiche Ergebnis erzielt wird. „Substanzbezogen“ und „kausal“ heißt, dass bis heute keine chemischen oder physikalischen Eigenschaften irgendwelcher Art in einer Hochpotenz ausfindig gemacht werden konnten, die für irgend eine Wirkung in Frage kämen.

 

Die Worte „bis heute“ veranlassen viele Anhänger der Homöopathie zu argumentieren, dass in einer Zukunft das Phänomen Homöopathie mit z. B. besseren oder geeigneteren Nachweisen bestätigt werden wird und die bislang unbekannten chemisch physikalischen Eigenschaften doch noch gefunden werden könnten. Wenn die Homöopathie aber so spezifisch wirken würde, wie sich das die Homöopathen ausmalen, wären neue bislang völlig unbekannte Kräfte nötig. Für solche bislang unbekannten Kräfte gibt es jedoch keinerlei Hinweise oder sonstige Anzeichen. Es sind keine Phänomene bis dato beobachtet worden, die das nahelegen könnten.

 

Theoretisch wäre denkbar, dass bis heute etwas diesbezüglich Relevantes noch nicht entdeckt worden wäre. Nach den formalen Gesetzen der Logik ist das nicht zu 100 Prozent auszuschließen. Man kann nämlich die Existenz von etwas noch gänzlich unbekannten logisch nicht ausschließen. Die Aussage „es wird noch bewiesen werden“ ist nicht zu falsifizieren, also eine bauernschlaue Ausrede. Man kann nicht beweisen, dass nichts weiter vorhanden ist. Beweisen kann man immer nur die Unwirksamkeit, so eine Wirkung für bestimmte Krankheiten behauptet wird, und das ist ja auch oft genug passiert.

 

Die Annahme der Existenz einer neuen bislang unbekannten „Wirkkraft“ würde allerdings bedeuten, dass das gesamte erprobte Wissensgebäude der Naturwissenschaften grob unvollständig bzw. fehlerhaft ist. Wer das ernsthaft in Erwägung zieht, weiß nicht wovon die Rede ist. Logisch lässt sich Homöopathie dem entsprechend nur mehr mit Geistern erklären. Das ist aber nicht logisch sondern spiritologisch bis theologisch.

 

Und die Wirkung wurde nicht nur historisch tatsächlich mit geistartigen Kräften erklärt sondern auch heute noch. Wenn hier mitten in Europa 300 Jahre nach auch Aufklärung viele Menschen Geld für das Eruieren ihre ganz persönlichen Schutzengels und anderen höheren mehr ausgeben, die ihnen auch bei Krankheit helfen sollen, ist es nur zu logisch, dass eben die Wirkung der Homöopathie als geistartig, also materiell - physikalisch nicht fassbar - gesehen wird.

 

Im Klartext heißt das, dass es völlig egal ist, welche Hochpotenz bei welcher Krankheit eingenommen wird. Es zeigt sich unter kontrollierten und verblindeten Prüfungsbedingungen kein Unterschied im Ausmaß und in der Wirkung zu einer Behandlung mit Placebo. Wenn überhaupt positive Wirkungen verifiziert werden können, sind es immer nur die gleichen unspezifischen Effekte, die bei jeder Behandlung auch unter Placebo zu beobachten sind, die Placebowirkung eben. Es versteht sich von selbst, dass die Placebowirkung umso mehr in Erscheinung tritt, je banaler die behandelte Erkrankung ist. Die von Natur aus üblicherweise von selbst ausheilenden Erkrankungen zeigen „stärkste“ Placeboeffekte.

 

Ohne Skepsis, ohne Hintergrundwissen, ohne Fachwissen und ohne Vorkehrungen gegen unbewusste und bewusste Täuschung lassen sich jedoch viele Wirkungen beobachten bzw. annehmen. Das positive Image macht die Homöopathie unangreifbar. Sie muss wirksam sein. Die Wirksamkeit der Homöopathie kommt einem unangreifbaren Dogma gleich. Dieser Glaube an die unbedingte Wirksamkeit der Homöopathie ist so weit verbreitet, dass Homöopathie allen Anfeindungen, Erkenntnissen und negativen Berichten zum Trotz zur prima und ultima Ratio in der Medizin geworden ist und damit auch ein mehr als einträgliches Geschäft. Mit dem geringen und unspezifischen Placeboeffekt allein jedoch lässt sich der Homöopathieboom nicht erklären. Die Homöopathie ist beliebt und angesehen trotz oftmaliger Beispiele erwiesener Unwirksamkeit. Der geringe und schwache Placeboeffekt ist keine ausreichende Erklärung für den Boom der Homöopathie. 

 

Die Homöopathie ist beliebter denn je. Warum ist das so? Wie wird Wirksamkeit definiert und festgestellt? Weder absolut allgemein verständliche bis elegante „hochwissenschaftliche“ Argumente bewirken in den Köpfen „gebildeter“ Homöopathen irgendeine Skepsis. Sie kontern mit „Wer heilt, hat recht“, pseudowissenschaftlichem Geschwätz oder kümmern sich überhaupt nicht darum.

 

Die vorherrschende medizinische Unterhaltungsinformation bestimmt geschäftstüchtig, was gesund und wünschenswert bzw. was schädlich und tunlichst zu vermeiden ist. Für die zahlreichen Anhänger unter den Laien, die über keine entsprechende Bildung verfügen, haben wissenschaftliche Argumente zu wenig Gewicht, um die persönliche oder selbst erlebte Heilung als nicht ursächlich durch Homöopathie verursacht anzusehen.

 

Sie entscheiden nach ihren subjektiven Beobachtungen und ihrem Erleben. Ihr Schluss, dass die Homöopathie es ist, die geholfen hat, ist verständlich, wenn auch letztlich falsch. Und so werden Gefühl und allgemeine Praxis so bestimmend, dass eben, wie es  z.B. bei wohlmeinend besorgten Müttern auffällig oft der Fall ist, die Homöopathie für eine wirksame und ungefährliche medizinische Hilfe gehalten wird. Die Wirksamkeit wird subjektiv empfunden und anschließend je nach Person und Umständen mit scheinbarer Logik erklärt bzw. objektiviert.

 

Nach der derzeitigen Gesetzeslage kann jeder der will, sich das zu Nutze machen und unter dem Begriff Homöopathie irgendwie Heilung und darüber hinaus auch noch Lebensberatung versprechen und entsprechend informative Werbung betreiben.

 

Was sollten z.B. ängstliche Mütter anderes tun, als sanfte Alternativen zur bösen Chemie zu suchen? Sie sind hilflos den unhaltbaren Versprechungen und Pseudoerklärungen der alternativen Gesundheitsindustrie ausgeliefert. Entschieden wird dann gemäß dem Mainstream. Frau wähnt sich dann auf der sicheren Seite. Homöopathie wird vornehmlich von Frauen angewendet.

 

Keine Frage, die Homöopathie boomt. 200 Jahre Aufklärung, Naturwissenschaft, Biologie und Medizin erscheinen effektlos geblieben zu ein. Sind die zahlreichen wissenschaftlich fundierten Argumente in der Argumentation überhaupt nützlich? Offenbar nicht. Das Zielpublikum wird nicht erreicht. Die schier unerschöpfliche Anzahl rein naturwissenschaftlicher Argumente gegen den Aberglauben Homöopathie erweist sich bei einer großen Anzahl von Menschen als effektlos. Auch Menschen mit einem guten naturwissenschaftlichen  Bildungshintergrund fühlen sich dadurch nicht angesprochen. Es kommt zu keinen Nachdenken oder Überdenken. Widersprüche werden nicht wahrgenommen. Eine kognitive Dissonanz wird gar nicht ausgelöst.

 

Auch Horoskopgläubige lassen sich ihren Aberglauben nicht durch Astronomie und Naturwissenschaft noch durch Statistik ausreden. Sie sind überzeugt, das System dahinter erfassen zu können. Aber das System Astrologie ist so wie das System Homöopathie transreal. Auch hier darf es wie bei der Placebowirkung keinen Zufall geben.

 

Und mit transrealen Vorstellungen jenseits der Vernunft ist jede Kausalität denkbar und zu argumentieren. Man kann an eine kausale substanzbezogene Wirkung von Hochpotenzen und an eine Wirkung der Sterne nur glauben und es werden damit geistartige Wirkungen gleich Naturgesetzen für wahr und wirksam gehalten.

@KeinePanik

 

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