Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hallo an alle !!!
Ich heiße Andrea und habe mich zwar erst jetzt registriert, bin aber seit schon seit längerer Zeit sporadische Mitleserin.
Von der Schuppenflechte bin ich nur indirekt betroffen. Mein Vater hat diese schon von Kindesbeinen an. Hauptsächlich an den Armen (Ellenbogen), den Beinen (Knien) und auf und am Kopf (hinter den Ohren besonders stark).
Eigentlich habe ich mich nicht sonderlich um das "Leiden" von meinem Vater gekümmert, denn er hatte dafür immer irgendwelche Salben aus der Apotheke.
Zufällig habe ich in der Sendung "Querbeet" (lief irgendwann im Herbst 2014) einen Beitrag über die längst vergessene Pechsalbe gesehen. Es wurde ein altes Rezept der Salbe vorgestellt, so wie sie früher hergestellt wurde, als es den Beruf des Pechers oder Harzers noch gab. Pech ist das Harz von Nadelbäumen. So wie das Harz einen verletzten Baum vor dem Eindringen von Bakterien, Pilzen, Schädlingen, usw. schützt, so schützt und heilt die daraus gewonnene Salbe auch die Haut des Menschen. Dieses wurde so ähnlich in dem Beitrag berichtet, und auch das die Salbe bei Schuppenflechte gegen den Juckreiz wirkt und das Hautbild erheblich verbessern kann.
Daraufhin habe ich mich auf die Suche gemacht, ob so eine Salbe über das Internet zu bekommen ist, denn in der Apotheke gab es eine solche Salbe nicht. Schließlich bin ich auf der Seite einer großen Auktionsplattform fündig geworden. Kurzerhand habe ich eine Dose gekauft und meinem Vater zur Anwendung gegeben. Die Salbe enthält nur drei Bestandteile: Olivenöl, Kiefernharz und Bienenwachs. Es gibt sie in drei verschiedenen Ausführungen, bei denen der Harzanteil unterschiedlich hoch ist. Ich habe die mittlere Variante genommen. Sie nennt sich "Pechsalbe Pur extra". Die Dosen haben einen roten Deckel und es gibt die Salbe auch in so einem Deostick.
Nach zwei Tagen waren die blutigen Krusten hinter den Ohren verschwunden. Und auch an den anderen Stellen verschwanden die weißen schuppigen Schichten. Der Juckreiz ist komplett verschwunden, so dass mein Vater sich nicht mehr blutig kratzt.
Er benutzt nun die Salbe schon erfolgreich seit über einem Jahr und cremt sich damit einmal am Tag ein. Da die Salbe sehr ergiebig ist, reicht eine große Dose ca. 2 Monate.
Ich habe diesen Beitrag erst jetzt geschrieben, da ich zunächst einmal über einen längeren Zeitraum die Salbe testen und nicht vorschnell Hoffnungen wecken wollte.
So, ich hoffe, dass mein Einstand für euch interessant und vielleicht auch hilfreich ist und werde euch auch gern Fragen dazu beantworten.
Eure Andrea