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Hallo,
ich will einfach mal einen Thread zu einem Thema anfangen, das uns mehr oder weniger alle betrifft:
befürchtete, beginnende oder schon bestehende Osteoporose.
Ich habe nach 20 Jahren Pso-Arthritis nun auch seit mindestens 2 Jahren Osteoporose. Das kam bei einer Knochendichtemessung raus. Deshalb schlucke ich seit 2 Jahren Actonel einmal wöchentlich. Zusätzlich habe ich jahrelang Calcium-Vitamin D - Kautabletten genommen, unter dieser Therapie ist die Osteoporose immerhin (noch) nicht wesentlich schlimmer geworden.
Da nun das Vitamin D bei mir im Keller war, bekam ich es Anfang diesen Jahres in Kapselform verschrieben, 20.000 Einheiten 1 x wöchentlich einzunehmen. Calcium soll man nicht mehr zusätzlich einnehmen, erfuhr ich bei der Gelegenheit. Das erhöhe das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Na Mahlzeit!
Vitamin D soll ja unter Einfluss der UV-Strahlung des Sonnenlichts in der Haut gebildet werden. Diese Fähigkeit der Haut lässt wohl mit dem Alter nach. Oder wie sonst soll ich mir erklären, dass nach 4 Wochen intensivsten Sonnenbadens am Toten Meer das Vitamin D in meinem Blut zu niedrig war? War das das falsche UV-Licht?
Die beste Prophylaxe gegen Osteoporose sei nach wie vor körperliche Bewegung. Was für Sport treibt Ihr denn so mit Gelenkschmerzen? eine Stunde Rheumaliga-Gymnastikgruppe pro Woche reicht wahrscheinlich nicht. Meine häuslichen Yogaübungen im Liegen sind zwar hilfreich bei Rückenproblemen, aber ob sie Knochensubstanz aufbauen helfen, wage ich zu bezweifeln.
Hat jemand schon mal erlebt, dass Knochendichtemessungen nach jahrelanger Therapie bessere Ergebnisse brachten?
Habt Ihr auch schon mal davon gehört, dass durch jahrelange Therapie mit Bisphosphonaten die Knochen so zementiert und steif werden, dass sie deswegen erst recht brechen? Ich soll deshalb nach 3 Jahren mit dem Actonel erst mal wieder aufhören...
Die Krankenkassen nehmen das Problem sowieso erst ernst, wenn die Knochen brechen. Was sagen Eure Ärzte? Was macht Ihr?
Linnda