Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Guten Tag an alle hier,
zunächst möchte ich mich kurz als neuer Nutzer vorstellen. Ich bin 39 Jahre alt und hatte im Jahr 1999 entzündete Handgelenke nach dem Kraftsport. Seither sind die Finger etwas "krum" und die Handgelenke deutlich in der Bewegung eingeschränkt. Weitere Probleme hatte ich groß nie.
Ein Orthopäde hat dann mal wegen eines "steifen Nackens" ein MRT mit Kontrastmittel gemacht (vor ca. 4 Jahren), wo eine leichte Entzündung am Atlaswirbel festgestellt wurde. Seither bin ich in der Behandlung in der rheumatologischen Abteilung der Uniklinik Freiburg.
Alle Blutwerte waren uns sind bei mir top in Ordnung. Keine Rheumafaktoren, keine Entzündungswerte und auch sonst alles gut. An der Haut hatte ich immer wieder mal "trockene Stellen" an allen möglichen großen Gelenken, aber nie etwas größeres.
Weil die Rheumatologen Sorge um die langfristige Gesundheit meiner Halswirbelsäule hatten, haben sie in den letzten Jahren alles mögliche an mir ausprobiert: Humira, Golumimab, Kortisostöße. Außer den Nebenwirkungen der Medikamente (Leberwerte, Gastritis) habe ich aber nie eine Veränderung gemekrt - wie auch ich hatte ja nie ein echtes "Leiden". Zugegebenermaßen wollte ich diese Medikamente auch nie wirklich nehmen, da ich mich nie krank gefühlt habe, jedoch Sorgen um die Nebenwirkungen hatte.
Da seit ein paar Monaten nun an meinen Knien kreisrunde, schuppige Hautstellen zu sehen sind war ich nochmal beim Dermatologen. Der diagnostizierte Schuppenflechte. Die Stellen sind aber inzwischen schon wieder fast abgeheilt - lediglich durch häufiges Auftragen von "Ombia" Bodylotion (mit Urea und Dexpanthenol).
Nun soll ich Cosentyx nehmen - langfristig. 2x 150mg momnatlich plus 7,5mg MTX wöchentlich. Also, ich will ja wirklich auch, dass meine Wirbelsäule gesund bleibt, bin jedoch nicht sicher ob solch ein "Hammer" erforderlich ist und Sinn macht. Okay, mein Kopf ist in der Rotation etwas eingeschränkt, aber ich lebe gut damit. das einzige was also therapiert werden soll ist ein MRT Bild, das mit Kontrastmittel eine marginale Entzündung zeigt.
Ich wäre über möglichst viele Eurer Meinungen sehr dankbar: Soll ich mit diesem "Verdacht" auf Schuppenflechte und den geringen Gelenkproblemen wirklich diese krasse Therapie umsetzen?
Fotos der Knie vorher und nachher folgen noch!
Danke für alle Antworten schon im Voraus.
Viele Grüße
Odin2424