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Sehr geehrte Herr Dr. Markus Rihl,
ich habe ein paar allgemeine Fragen, herzlichen Dank für ihre Antworten!
1. Führt eine unbehandelte Psoriasis Arthritis (PSA) in jedem Fall zu einer unumkehrbaren Zerstörung der Gelenke oder gibt es auch Verlaufsformen, in denen die Gelenke „lediglich“ anschwellen und Schmerzen, nach Ende des Schubes und Abschwellung jedoch nicht dauerhaft geschädigt sind?
2. Können nur die Gelenke von PSA betroffen sein, die auch eine Hautpsoriasis (PSO) aufweisen, oder ist dies unabhängig voneinander?
3. Kann eine PSA ausschließlich an den Kniegelenken vorliegen?
4. Wenn hauptsächlich die PSA behandelt werden soll (Hautproblematik zu vernachlässigen), welche günstigen Medikamente (z.B. MTX) und welche teuren Medikamente (Biologika) empfehlen Sie?
5. Laut Bericht meines Rheumatologen besteht kein Hinweis auf eine PSA, da laborchemisch keine entzündlichen Zeichen vorliegen. Ich habe auch schon gelesen, dass die Blutwerte auch komplett unauffällig sein können. Was stimmt denn nun hinsichtlich der Blutwerte?
6. Ich war bei zwei Rheumatologen. Der eine sagt, ich habe definitiv eine PSA und möchte mit MTX behandeln, der andere sagt, ich habe keine PSA und solle auf keinen Fall MTX o.ä. nehmen. Wo kann man eine seriöse dritte Meinung einholen anstatt noch zig weitere Rheumatologen aufzusuchen? Zahlt das die GKV?