👋 Herzlich Willkommen im Psoriasis-Netz. Du bist hier in der größten unabhängigen Gemeinschaft für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis im deutschsprachigen Raum.
Du besuchst unser Angebot gerade als Gast und kannst manch nützliche Funktion nicht nutzen – zum Beispiel, um zu antworten, selbst zu fragen oder mehr Bilder zu sehen. Aber es gibt Abhilfe 🙂
Hallo zusammen,
motiviert durch einen aktuellen Schub und nicht zuletzt durch die aufmunternden Worte in meinem EröffnugsThreads (link), war ich heute beim Hausarzt und habe damit den ersten Schritt zur Behandlung mein PSA gemacht.
Hier in diesem Beitrag möchte ich den Verlauf meiner Behandlung dokumentieren, primär um Hinweise und gerne auch kritische Kommentare von Euch zu erhalten, aber auch um dies für neue Betroffene darzulegen.
Ich setze auf wissenschaftsbasierte Behandlungen ("Schulmedizin"). Ich glaube nicht an "Wunderheilmittel", die mich schnell, einfach, nebenwirkungsfrei und online-bestellbar heilen können.
Vorgeschichte:
Ich bin männlich, 1981 geboren und lebe seit 2007 in Hamburg.
Ich habe PSO auf der Haut seit 1998 Jahren und damit keine Probleme. Ich habe nur kleinere Plaques und die stören mich nicht. Meine PSO behandle ich seit rund 10 Jahren nicht mehr, vorher waren verschiedene Salben (überwiegend Kortison) im Einsatz.
Seit 2014 habe ich Gelenkschmerzen; von einem Facharzt (UKE PSO Sprechstunde) wurde durch Anamnese PSA diagnostiziert.
Erst heute 2018 habe ich beschlossen eine Behandlung der PSA zu beginnen.
Der aktuelle Schub zeigt mir jedoch, das ich etwas unternehmen muss.
Ich kann die linke Hand nicht mehr zur Faust schließen, zudem machen die Kniegelenke Probleme sodass ich nicht "rund" laufe. Handgelenke schmerzen ab und an, je nach Belastung. Ein Finger ist angeschwollen und recht berührungsempfindlich. Im Laufe des Tages bessern sich die Beschwerden, gegen Abend bin ich oft annähernd beschwerdefrei.
Aktuell Aug 2018:
Termin beim Hausarzt:
- Überweisung zum Rheumatologen / Überweisung zur UKE PSO Sprechstunde erhalten
- erste Maßnahme: Diclofenac verordnet ( 7Tage mit täglich 3x 50mg) / (mir wurde auch Ibuprohen mit 3x 600mg als Alternative angeboten, ich durfte selbst wählen)
- einmal die Woche Meeresfisch empfohlen
- Untersuchung des Vitamin D Levels über Bluttest (auf meine Nachfrage hin) vereinbart (ich bin kein Anhänger des Trends "Vitamin D hochdosiert")
Nun versuche ich einen Termin beim Rheumatologen zu vereinbaren, was nicht ganz einfach ist.
Ich berichte hier, wenn es nennenswerte Neuigkeiten gibt.
Ich freu mich über Feedback aller Art. War es bei Euch auch so am Anfang? Fragen, Ergänzungen, Kritik, Aufmunterung; alles ist willkommen!