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Psychische Auswirkungen


Guest pso
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Hallo,

Bin 22 Jahre, aus Kiel und gerade neu angemeldet in diesem Forum. Ich möchte einfach mal fragen, ob es Menschen hier gibt, die ähnlich denken und fühlen wie ich.

Für mich ist die Lebensqualität, seitdem ich die Pso habe (8. Lebensjahr) extrem gesunken. Manchmal ist meine Lebensqualität auf dem Nullpunkt und ich frage mich, warum ich noch weiterleben sollte mit dieser Krankheit. Das heisst, dass ich die Psoriasis nicht akzeptieren kann und sie mir im Alltag extreme Probleme macht.

Wenn ich schaue, wo Jugendliche oder Gleichaltrige mit 22 stehen, was sie für soziale Kontakte haben, wie leicht es den meisten fällt, eine Partnerin zu finden, wie locker sie sind, dann kann ich vor Neid zur erblassen. Mir gelingt es nicht, oberflächlicher zu werden, egoistischer zu werden, meine Sensibilität abzulegen, nicht mehr heimlich zu weinen.

Weiß nicht, ob es hier Menschen gibt, denen es ähnlich geht...viele hier, die die Krankheit lange anerkannt haben werden sicher sagen oder denken, dass es doch gar nicht so schwer ist, die Krankheit anzuerkennen oder bestimmte Dinge trotz der Krankheit zu schaffen. Aber für mich ist es extrem schwer z.B. in kurzen Sachen rumzulaufen oder mich in Schwimmbäern zu zeigen. Der Friseurbesuch ist für mich schon eine Qual, gaz zu schweigen vom rumlaufen in langen Kleidungen im Hochsommer. Eine Freundin zu finden, die einen so liebt und akzeptiert wie man ist, ist doch fast unmöglich. Ich denke, am besten wäre es, jemanden zu haben, die auch Pso hat aber wo findet man diese?

Oft kreisen die Gedanken nur darum, dass das Leben von anderen, die eine gesunde Haut haben, so viel leichter ist und man durch diese Krankheit so viele Nachteile hat, dass das Leben doch kaum noch eine Qualität hat. Vielleicht kann mir noch jemand bis hierher folgen. Es fehlt oft einfach ein Menschen, der einen im Arm hält und die Sorgen, Ängste und Bedenken, die man hat, teilt.

Danke fürs Zuhören

pso

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Hallo Pso!

Ja, ich kann Dir folgen - auch gefühlsmäßig - bis zum Schluss Deines Schreibens.

Speziell in Deinem Alter ist eine Krankheit wie diese nur schwer zu ertragen. Ich

kann mich noch gut erinnern...Es hilft auch nicht wirklich wenn man gesagt bekommt

"es gibt Schlimmeres" und dergleichen mehr "Weisheiten". Erzähl ein bisschen mehr von Dir! Was hast Du alles in den Jahren davor an Behandlungen "probiert"? Wann geht es Dir und Deiner Haut am Besten? Sommer oder Winter? Interessiert mich wirklich!

Und sicher einige andere auch hier im Forum.

Aus eigener Erfahrung weiß ich wie es sich anfühlt, wenn das Selbstwertgefühl - an manchen Tagen besonders - "den Bach runter geht". Jeder Tag war damals ein Kampf mit mir selbst. Irgendwann schaffte ich es in den Spiegel zu sehen und mich als ganze

Person wahrzunehmen; nicht nur meine Flecken. Ab diesem Zeitpunkt ging es "bergauf". Die Psoriasis annehmen im Sinne von "gehört zu mir und zu meinem Leben. Nicht ankämpfen dagegen sondern etwas DAFÜR tun. Es gibt viele Mittel und Möglichkeiten die "Erscheinungen" zu mildern. Manches können wir halt nicht immer tun...aber wenn

es einmal geht, genießen wir dies umso mehr. Erscheinungsfreie Zeiten sind wie ein Geschenk.

Lies ein bisschen hier. Vielleicht ergibt sich etwas neues dadurch. Und...ich bin mir ganz sicher...bald gehört diese Krankheit bzw. ihre unangenehmen Auswirkungen der

Vergangenheit an. Bis dahin ... wir müssen uns irgendwie "drüberhandln" wie man hier bei mir sagt.

Liebe Grüße...und such Dir bitte einen netten Friseur für den Schuppenflechte kein Grund für dummes Fragen ist.

Katharina

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Hallo Katharina!

Danke für Deine schnelle Antwort auf meinen Beitrag im Forum Psyche. Nun weiß ich ja, dass es noch andere hier gibt, die meine Gedankengänge nachvollziehen können, wobei ich schon bei dir herausgelesen habe, dass Du durch 'meine Phase' schon durch bist und die Krankheit anerkennst, d.h. dass sie für Dich schon zu Dir gehört und Du sie akzeptiert hast.

Ich denke, dass das der schwerste aber auch der wichtigste Schritt ist und wnen ich ganz ehrlich sein soll und darf: Glaube von mir selbst nicht, dass ich diesen Schritt je schaffe. Nun hardere ich schon seit so vielen Jahren mit der Krankheit und genau diesem Schritt aber es mag mir nie gelingen, diesen Schritt zu gehen. Mal kümmere ich mich weniger um die Krankheit und mal mehr. Besonders wenn es mir schlecht geht dann macht mir die Krankheit noch mehr zu schaffen.

Früher dachte ich, dass die Krankheit im Winter mehr ist aber nun kann ich das nicht genau sagen, eigentlich scheint es eher von anderen Faktoren abhängig zu sein z.B. das Essen von Joghurts, das Trinken von Milch oder die Einnahme von Milchprodukten.

Zu den Therapien die ich hatte zählt die Lichttherapie, die ja mit Uv-B Licht betrieben wird. Diese hat überhaupt nicht geholen, genauso, wie die vom Hautarzt damals verschriebenen Crems und Salben. Nun bin ich seit ca. 5 Jahren ohne Behandlung und es ist genauso als in den 6 Jahren mit Behandlung gewesen.

Wie sieht es bei Dir aus? Nimmt die Krankheit noch immer einen recht großen Einfluss auf Deinen Lebensinhalt oder hat dieser Prozess sehr abgenommen?

pso

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Hallo Pso!

Hast richtig "rausgelesen" ;) Du bist im Alter meiner Kinder. Aber ich spüre noch immer diese Gefühle von damals; besonders als ich Deinen Beitrag las.

Lass einmal Deine Psoriasis auf der Seite. Könntest Du Dich jetzt so annehmen wie Du bist? Oder gibt es da noch "etwas" in Dir was nicht angenommen werden kann? Wenn ja, sollte man vielleicht erst damit beginnen. Wenn nein, dann nichts wie los! 5 Jahre hast Du jetzt nichts getan. Viel neues gibt es in der Zwischenzeit.

Ein guter Hautarzt in der Nähe? Mit dem man wirklich reden kann?

Dein Foto: Du siehst gut aus. Du musst nun auch etwas tun, dass Du Dich gut fühlst. Vergiss das Annehmen der Krankheit. Geht ja nicht mit Zwang, sondern kommt von ganz alleine...wenn Du Dich (endlich?) wichtig nimmst.

Deine Frage zu mir: Die Zeit die ich täglich benötige um diese Krankheit nicht als Krankheit zu empfinden (baden, schmieren, sonnen, laufen..) genieße ich. Es macht mir Freude diesen Körper fit und gesund zu halten. Da ich berufstätig bin, kann schon auch einmal ungesunder Stress entstehen. Hält sich aber in Grenzen.

An die Nebenerscheinungen dieser Krankheit hab' ich mich bis heute noch nicht gewöhnen können. Jeder Fleck wird versteckt...aber sofort etwas dagegen unternommen. Im Moment bekomme ich ein Medikament namens Raptiva. Kann man hier einiges darüber lesen.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag und hoffe, dass ich Dich nicht zu sehr

bemuttert habe :)

Liebe Grüße von

Katharina

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Hallo

Auch ich habe schuppenflechte mit 14 bekommen.Heut bin ich 44 und leb damit.Ich hab damals genauso gedacht wie du und alles erschien mir sinnlos.Mit den jahren bin ich hart gegen mich selbst geworden,und wer mit meiner Krankheit nicht klarkommt,soll dann bleiben wo er will.Ich hab oft bissige bemerkungen bekommen als wenn es die Pest wäre,aber sowas macht dich stark.Heute hab ich nur noch ein paar stelllen,lebe mit der Krankheit,sie gehört halt zu mir.Bitte lass den kopf nicht hängen,auch für dich wird mal die sonne scheinen.und rede wenn du reden willst das ist auch sehr wichtig ;)

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hi

ich habe gerade deine beiträge gelesen

ja in deine situation kann ich mich auch sehr gut reinfühlen-zumal ich im moment auch wieder mal einen tiefpunkt habe(habe seit 12 jahren pso) solche momente kommen immer mal wieder, da hilft mir einfach nur: mir selber in den hintern zu treten und mir zu sagen :wer aufgibt verliert -und verlieren werde ich nicht !!

diese miesen momente gehen aber auch wieder

ich finde es oftmals auch sehr schwer in kurzen hosen rumzulaufen ( durch viele gespräche habe ich aber auch schon mitbekommen dass es auch menschen gibt deren haut ok ist, die aber dennoch keine kurzen hosen anziehen)

im sommer ins schwimmbad? -da findest du mich nie.

doch es gibt auch ohne schwimmbad tolle möglichkeiten der freizeitgestaltung und für mich war meine pso auch die möglichkeit persönlich zu wachsen- ich habe in meiner persönlichen entwicklung wege eingeschlagen in denen ich gewachsen bin -die ich ohne pso nicht annähernd gegangen wäre.

sozusagen kann ich eigentlich fast sogar dankbar sein für die pso ;)

tja und was die mädels anbelangt, die die dich liebt ,liebt dich auch mit pso

und wenn es an der zeit ist findest auch du dieses mädchen

doch viel wichtiger ist es wirklich dich selbst zu akzeptieren und zu lieben.

und vor allen nie aufzugeben

in diesem forum findest du immer ein offenes ohr,hier gibt es leute die auch immer wieder mal in dieser situation sind und diese situationen schon durch haben.

und was ist schon ein makelloser körper?? den hat doch fast keiner-schau dich um und betrachte dir die ganzen leute mal ganz genau -jeder hat doch irgend was anderes,manchmal ist das auch erst auf den zweiten blick zu erkennen.

und wenn die leute glotzen ,lass sie doch - sieh mal genau hin, nicht jeder schaut nur auf die pso-ist mir am wochenende aufgefallen,

und wenn bei mir einer die haut anstarrt -streck ich meine nase erst recht in die höhe und schau den genau an. du wirst lachen auch an dem fällt mir was auf was nicht in die schönheitsnorm passt.

du bist du und du bist wichtig auf dieser welt denn du bist nicht umsonst hier, da hat sich jemand was dabei gedacht dich hier auf diese welt zu schicken

also kopf hoch und vergiß nicht

wer aufgibt-verliert, und verlieren tun wir nicht

der charakter und der mensch selber ist doch ausschlaggebend. :)

Liebe Grüße sunlife

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Hallo ihr,

Das was ihr schreibt sollte sicherlich Mut machen und ist zum größten Teil auch sehr gut nachvollziehbar. Aber man kann sich das Leben auch oft sehr schön reden - die Psoriasis aber bleibt, mit ihr muss man leben.

Wahrscheinlich muss man die Einstellung gewinnen, dass man drüber steht, sich gar keine großen Gedanken über die Krankheit macht und sich denkt: Wenn der oder die mich nicht akzeptiert, dann ist es eben so. Man darf sich aus vielem wohl nicht so viel machen, sich nicht selbst runterziehen. Ja, verständlich ist dies alles - doch man selbst ist in einigen Situationen der ausgegrenzte, der die Blicke oder Kommentare erntet wo andere ganz normal sind. Man selbst ist dann der seltsame, der merkwürdige, der auffälige. Damit klarzukommen erfordert Zeit und viel Arbeit an sich selbst.

Ja muss ich sagen dazu, dass man erstmal mit sich selbst klar kommen muss, bevor man an eine Partnerin denkt. Wahrscheinlich ist sonst eine Beziehung schon vorher zum Scheitern verurteilt weil man in der Beziehung selbst zu sehr mit sich selbst und nicht mit dem Partner beschäftigt ist. Aber andererseits denke ich, dass einem der Partner auch dabei helfen kann - genau wie man selbst den Partnern bei seinen jeweiligen Problemen helfen kann, damit umzugehen, seine Probleme und Sorgen zu verstehen.

Einsamkeit, Pso und andere private Probleme machen einem das Leben ganz schön zur Hölle - aber wahrscheinlich muss man allem entgegentreten und sagen:

Du schaffst das.

Danke euch erstmal!

pso

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Guest Teetasse

Also ich hab die Erfahrung gemacht (und ich hab die Pso jez auch 11 Jahre...), dass man sein Lebensgefühl einfach neu definieren muss. Versuche neue Dinge in deinem Leben zu finden, die du toll findest! IS anfangs zwar nicht ganz einfach, aber mit bissi Übung ist es machbar ;-)

Liebe Grüßlis und Kopf hoch!

Teetasse

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Ja, verständlich ist dies alles - doch man selbst ist in einigen Situationen der ausgegrenzte, der die Blicke oder Kommentare erntet wo andere ganz normal sind. Man selbst ist dann der seltsame, der merkwürdige, der auffälige. Damit klarzukommen erfordert Zeit und viel Arbeit an sich selbst

sicher aber was hilft es dir wenn du da selbstmitleid oder minderwertigkeitsgefühle entwickels?? nichts, es zieht dich nur noch mehr runter. glaub mir ich war auch schon da wo du jetzt bist.-du stehst da und kommst mit dir selber nicht mehr klar. ich hatte damals meinen mann an meiner seite und er versuchte mir wirklich sehr zu helfen doch ich fühlte mich dennoch sehr alleine-obwohl er da war, weil ICH die pso hatte und sonst keiner, ICH musste mich jeden tag neu anschauen und was ich sah hätte ich am liebsten irgendwo entsorgt.

mir hat da eine selbsthypnosetherapie geholfen, zum einen wegen meiner gefühle und zum anderen wegen der haut.

diese sollte aber nur von einem ausgebildeten therapeuten durchgeführt werden.

vielleicht findest du in deiner gegend einen therapeuten (Phsychtherapeut mit der ausbildung zur hypnose)

bei mir lief die therapie unter verhaltenstherapie und wurde deshalb auch von der kasse übernommen

Auskunft über ausgebildete Therapeuten gibt die Deutsche Gesellschaft für Hypnose e.V. Druffel Weg 3 48653 Coesfeld T:02541-70007

ich hoffe die adresse ist noch aktuell

liebe grüße sunlife ;)

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Hallo ihr,

Danke für euren Versuch, Mut zuzusprechen! Muss sagen, dass die Nutzer hier schon wirklich bemüht sind, einem zu helfen. In Momenten wie jetzt frage ich mich, ob die Psoriasis jemals in diesem Leben wohl ganz gehen wird und dass man so leben kann wie jeder andere Mensch, halt ohne die Psoriasis. Einfach frei. Oft fühlt man sich wie in einem Gefängnis, eingesperrt im eigenen Körper weil es nichts gegen die Krankheit gibt, was sie wirklich ganz wegschafft.

Wenn ich es ganz drastisch formulieren sollte, was vielen hier sicherlich nicht gefallen wird, würde ich es so schreiben:

Die Schuppenflechte ist eine unheilbare Krankheit - doch das schlimme ist nicht, dass sie unheilbar ist, sondern die Strafe, dass man mit der Psoriasis weiterleben muss und man im Gegensatz dazu an anderen unheilbaren Krankheiten stirbt.

Das ist sicher eine sehr extreme Haltung zur Krankheit aber in manchen Momenten da denke ich wirklich so und es fällt schwer, anders zu denken. Denn rein objektiv betrachtet trägt man dieses 'Paket' und man kann es nicht einfach ablegen sondern ist damit belastet. Man lebt damit aber hat es sehr oft nicht leicht. Trotzdem muss man weiterleben, auch wenn es schwer ist und hier zu schreiben ist schon eine kleine Linderung! Jedenfalls freue ich mich, dass es ein Forum gibt, in denen wir als Psoriasis-Betroffene eine Möglichkeit haben, uns auszutauschen!

Bis dann

pso

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Hallo Pso,

versuchs doch mal mit diesem Motto:

" Die Pso lebt mit mir, nicht ich mit der Pso".

Das ist sicherlich nicht ganz einfach, aber durchaus machbar. Akzeptiere sie und tu was dagegen, aber lass Dich durch die Pso nicht runter ziehen. In diesem Sinne....

Aki

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Aber man kann sich das Leben auch oft sehr schön reden - die Psoriasis aber bleibt' date=' mit ihr muss man leben.

[/quote']

Umgekehrt stimmt es auch. Man kann sich das Leben schlecht reden und immerhin kann man meist mit der Psoriasis ganz gut leben.

Manchmal ist P. vielleicht auch ein ganz gutes Vehikel um alle Probleme, die man so hat letztlich auf sie zu fokusieren.

Du hast keine Partnerin? Psoriasis ist schuld. Hmm - klar macht das die Sache nicht leichter aber ich kenne eine Menge Leute in deinem Alter, die aus verschiedensten Gründen derzeit keine(n) Partner(in) haben - die müssen sich einen anderen Grund "ausdenken". Versteh' mich nicht falsch - ich weiß schon, daß die Pso eine üble Sache ist aber es gibt verdammt viel anderes und vor allem Schlimmeres als sie.

Ich würde dir - da du ja selbst von den psychischen Auswirkungen sprichst - den Fachmann für diese Fragen mal ans Herz legen: den Psychologen.

Und ansonsten eben weiter probieren - irgend eines der bekannten Mittelchen sollte dir

zumindest Linderung bringen.

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Die Schuppenflechte ist eine unheilbare Krankheit - doch das schlimme ist nicht, dass sie unheilbar ist, sondern die Strafe, dass man mit der Psoriasis weiterleben muss und man im Gegensatz dazu an anderen unheilbaren Krankheiten stirbt.

ziemlich hart formuliert,ok ich kann es nachvollziehen doch wenn du dich weiterhin hinter der krankheit verschanzt dann wird sich nichts ändern.

ich habe meine mutter 2 jahre sterben sehen-sie hatte krebs-ich finde nicht dass solche krankheit besser ist,im gegenteil ,wir die wir pso haben können noch viel erleben-meine mutter konnte das nicht!

und du kannst JEDEN TAG NEU ANFANGEN dich mit der pso und vor allem MIT DIR auseinander zu setzen. denn dass man sie in den griff bekommen kann und auch erscheinungsfrei werden kann, zeigen hier im forum immer wieder betroffene,

und super damit leben kann man auch.

MAN MUSS NUR WOLLEN

willst du das? dann schaffst du es auch.

selbstmitleid bringt nichts und schon gar keine erscheinungsfreiheit.

es gibt so viele möglichkeiten zu behandeln-versuch es weiter -du findest DEINE möglichkeit die pso mit erfolg zu behandeln- da bin ich mir sicher

aber tun musst du es sonst keiner

liebe grüße sunlife

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Guten Abend,

Angenommen es gäbe die besagte Möglichkeit, die Psoriasis mit Erfolg zu behandeln - dann würde niemand auf der Welt mehr Schuppenflechte haben und dieses Forum wäre absolut überflüssig. Also gibt es diese Möglichkeit, die Pso einfach wegzubehandeln nicht oder nur bei einer sehr begrenzten Menge der Betroffenen. Aber davon mal ganz abgesehen:

Jeder von uns hier im Forum steht anders zu seiner Krankheit. Und ich denke nicht, dass es viel mit Selbstmitleid zu tun hat, wenn man anders leben MUSS als andere Menschen. Denn das ist Fakt und kein Gefühl. Die Hauterkrankung ist Fakt und die stellen am Körper auch. Die Probleme, die daraus resultieren sind auch Fakt. Für mich hat das nichts mit Selbstmitleid zu tun sondern damit, dass sich einige Menschen mit der Psoriasis nicht abfinden können. Diese Menschen können einige hier anscheinend nicht gut nachvollziehen. Aber es ist doch nur menschlich, dass jemand sich bestraft fühlt, wenn er ein Leben lang ein Leiden hat, wofür er nichts kann, oder?

pso

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"Bestraft" wird ein Psoriasiskranker nicht, er muss nur leider die Unzulänglichkeit der Natur ausbaden, die so viele Fehler und Mißstände beinhaltet, dass man sich da leicht bestraft fühlen kann. "Bestraft" werden kann man aber nur, wenn man etwas verbrochen hat.

Der Mensch darf nicht aufgeben, und Psoriasiskranke dürfen das erst recht nicht. Wenn Du Dich "bestraft" fühlst, führe Dir vor Augen, dass es eine dumme Laune der Natur ist, die Dir diese Krankheit eingebrockt hat. Kämpfe dagegen an, denn nichts ist schlimmer, als sich mit etwas abzufinden, für das man nichts kann -- dieses Gefühl finde ich wesentlich schlimmer als das Gefühl der Bestrafung, denn man kann nichts für Zufälle. Ein Mensch, der auf offener Straße von einem Blitz getroffen wird, wird schließlich auch nicht "bestraft".

Gruß,

Marko

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Hallo Marko,

Ich finde Deinen Beitrag und Deinen Denkansatz sehr gut und richtig und er eröffnet mir eine ganz neue Sichtweise der Lage. Eine Laune der Natur führte dazu, dass ich solche Erbanlagen in mir trage und niemand hat mich oder uns Psoriatiker bestraft mit der Pso.

Irgendwie gleich ein anderes Gefühl...danke Dir!

pso

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Jeder von uns hier im Forum steht anders zu seiner Krankheit. Und ich denke nicht' date=' dass es viel mit Selbstmitleid zu tun hat, wenn man anders leben MUSS als andere Menschen. Denn das ist Fakt und kein Gefühl. Die Hauterkrankung ist Fakt und die stellen am Körper auch. Die Probleme, die daraus resultieren sind auch Fakt.

pso[/quote']

Wegen den Hauterscheinungen der Pso musst du nicht anders leben als andere Menschen. Das im wesentlichen deine Entscheidung. Deine Entscheidung ist auch, ob du vielleicht etwas anders leben willst. Also z.B. nicht ins Schwimmbad gehen oder ähnliches - ob das so dramatisch ist sei mal dahingestellt.

Letztlich ist es deine Entscheidung, wie sehr du dein Leben von der Psoriasis bestimmen lässt. Ich gebe dir Recht, die Hauterkrankung ist Fakt, die von dir angesprochenen Probleme sind vielleicht für dich Fakt aber du bist derjenige der diese Fakten schafft. Ein anderer hätte vielleicht gerne deine Hauterscheinungen im Vergleich zu etwas anderem und würde sich nicht groß drum scheren. Ich kann dir nur den Rat geben dich einfach mit mehr Konzentration mit anderen Dingen zu beschäftigen. Wenn sich alles nur um die dämliche Psoriasis in deinen Leben dreht, dann wirkt sie größer und mächtiger als sie ist.

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@nurkurz

Ich kann dir nur den Rat geben dich einfach mit mehr Konzentration mit anderen Dingen zu beschäftigen. Wenn sich alles nur um die dämliche Psoriasis in deinen Leben dreht, dann wirkt sie größer und mächtiger als sie ist.

da geb ich dir absolut ohne einschränkung recht

wenn man zuläßt das die pso einen beherrscht ist das als würde man sie füttern und sie breitet sich nur noch mehr aus

wenn mann sie aber nicht so wichtig nimmt ist das der erste schritt nach vorne

@pso

doch ich kann mich sehr gut in deine lage reinfühlen und es auch akzeptieren dass du deine probleme mit der pso hast weils mir auch so ging,ich bin nur immer wieder mal viel zu direkt weil ich nicht möchte das du noch weiter reingezogen wirst in deinen gefühlssog, ich habe das nämlich schon im krassen ausmaß durch und ich möcht nicht das du dahin kommst

sorry wenn ich ein wenig hart war

liebe grüße sunlife

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@nurkurz

ganz meiner Meinung. Diese pessimistische Nabelschau ist sowas von destruktiv. Ich kenn das selber von mir und irgendwann hat's mir einfach gelangt. Es bringt einfach mal gar nüscht! Ich kann zwar immer noch nicht berichten, dass ich im Bikini ins Schwimmbad gehe, aber ich tu z.B. auch nicht mehr so, als ob das der Weltuntergang wäre.

@pso

ach Mensch, deine Gedanken kommen mir so bekannt vor, das tut fast weh. Ich wünsche dir, dass du dich mit den Jahren mit der Pso arrangieren kannst (weil, man reift ja mitunter auch in der Persönlichkeit und schafft es dann, die Welt nicht nur in Schwarz/weiß zu sehen - wobei schwarz="Pso und alle damit verbundenen Unmöglichkeiten" und weiß="alle Leute die sich nicht damit rumplagen müssen" meint)

Ich habe bei mir zumindestens den Eindruck, dass das bei mir sich langsam auf eine psychisch gesunde Haltung einpendelt (bin glaub 7 Jahre älter als du). Zumindest sind die Selbstmitleidsanfälle schon viel seltener geworden in den letzten zwei Jahren, wohlgemerkt ohne dass die Haut besser geworden wäre. ;)

ich drück dir die Daumen,

Pollinka

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Guest SusanneC

Hallo Pso!

Ich bin gerade mal drei Ajhre älter als Du - aber ich empfinde die Pso ganz anders. Für mich istd as noch min geringstes Problem, mein wanrzeichen der Seele, wenn ich ihr zu viel zumute - einS chub zeigt mir eher dass ich urlaub brauche als dass er mich quälen könnte. Ein gutes Wanrsystem, bevor michd er Druck auffrisst - und die paar dauerstellen, mein gott, gibt schlimmeres.

Und obwohl bei frauen allgemein der Fokus mehr am äußerlichen liegt hatte ich immer Männer, Freunde, und nu eine Ehemann - egal was mit der HAut ist. Gut, im Schwimmbad muss ich mich auch nciht sehen lassen, aber Liebe blickt gerne über die HAut hinweg - mein Mann hat schlimme Narben von Operationen, wird einige Dinge mit seinem kaputten kreuz nie amchen können und hat mich nach unserer Hochzeit auch über keien Schwelle getragen - naund,d eswegen Liebe ich ihn nciht weniger. Mein BEziehung ist einfach weit über Äußerlichkeiten hinaus.

Wie mand a jemand findet: Nicht ind er Disko, nicht im Schwimmbad.. Aber im Beruf, bei gemeinsamen Freunden, lange Gesprächen, vielleicht auch über eien kontaktanzeige. Einfach Wege Menschen kenne zu lernen, indem man erst viel redet. vielleicht wäre auch ein volkshochschulkurs oder eie Selbsthilfegruppe ein guter Ort für Dich, um Menschen zut reffen - oder ein alter Tip: schaff Dir nen Hund an, so schnell lernt man sosnt nie so viele mEnschen kennen. Es geht drum, einem Mädchen die Chance zu geben,D iche rst als MEnsch kenne zu lernen und danne rst als potentieller Sexualpartner - also Ezit lassen.

Und geh selbstbewusster mt der Krankheit um. Deine HAut zeigt Dir viel von Deinem innerern Zustand,w enn Dein leben unglücklich ist, wenn Deine Seele krank ist. Nutze das und ändere Dein leben entsprechend. Man aknn doie Pso auch wirklich nutzen. Lieber einS chub Pso als eien depressive Episode,e s wirdZeit zum Abschalten - gute Zeichen.

Und die Pso ist nciht an allem schuld: nciht an Deiner Schüchternheit udn kontaktarmut, nciht daran,d ass Du Dich nciht traust Dich zu verlieben oder dich sicherheitshalber nur in die falschen verliebst, nciht an wenig Freunden - das machst Du schon alleine. Die Pso ist nur ein kleiner teil - und aussehen wirklich unwichtig.

Denk mal nach, ob Du mit eienr Frau Ende 20 vielelicht auch leben köntest, die wissen oft besser,d as äußerliches eh nur schein und rauch ist der nur kurze ZEit hält - jeder wird alt.

Susi

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Hi!

bin auch neu hier!

als ich den ersten beitrag von pso gelesen hab, dachte ich er sprichst mir aus der seele.

ich bin 20 und habe leide seit 7 jahren an schuppenflechte.

Manchmal wünschte ich ich könnte das alles so gelassen sehen wie manche das hier so beschreiben, aber ich kann das nicht.

Für mich ist diese Krankheit wie ein Fluch. Ich kann nicht schwimmen gehen, wenn ich feiern geh kann ich nicht die sachen trage die ich will.

Ich glaube wenn meine familie und meine freunde nicht zu mir halten würden, hätte ich schon längst aufgegeben. Schuppenflechte bedeutet für mich einen täglichen kampf. Nicht, dass ich meine Krankheit nicht akzeptieren kann...ich will sie nicht akzeptieren!

wenn ich mich jetzt damit abfinden würde das meine krankheit für immer so bleibt und es keine hoffnung gibt könnte ich mir, krass ausgedrückt direkt die kugel geben...

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Hallo,

Genau das, was Du schreibst, fühle und denke auch ich. Man kann sich gleich die Kugel geben wenn man sich mit dem Ist-Zustand abfindet, es hinzunehmen bedeutet, für immer entstellt rumzulaufen, für immer eingeschränkt leben zu müssen und für immer Nachteile und negative Erlebnisse zu haben.

Man kann sich alles noch so sehr schönreden und noch so viel sagen, dass alles ja gar nicht so schlimm ist aber als Psoriatiker lebt man anders als die anderen und man wird niemals so frei sein wie ein Mensch mit einer gesunden Haut, der ohne weiteres kurze Sachen tragen kann, ins Schwimmbad gehen kann und den Menschen nicht so verachtend ansehen.

pso

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hallo, pso

bei dir klingt es so, dass "die anderen" perfekt seien, unbeschwert und unbelastet leben können, ohne krankheit oder leiden.... ohne neurodermitis, schwere narben, ms, leukämie, aids... wach auf: es gibt nicht wir psoler und "die anderen"... in irgendeiner form hat JEDER mensch sein päckchen zu tragen und muss sehen, wie er damit klar kommt. manche kriegen es hin, andere brauchen wieder hilfe. was absolut keine schande ist... und ich dir empfehlen würde....

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Hallo Moni,

Dann hast Du meinen Kommentar mißgedeutet. Ich denke durchaus nicht, dass andere Menschen sonst keine Leiden haben sondern ich spreche von Menschen, die keine größeren Päckchen zu tragen haben, von den ca. 75% der Bevölkerung, die nicht chronisch Krank sind, die nicht belastet sind durch schwerere Krankheiten sondern die sonnabends ausgehen, in Discos, die Party machen und die große Probleme nie kennen, für die das größte Problem in ihrem bisherigen Leben war, dass sie nach einem One Night Stand von einem Mädel verlassen wurden und eigentlich dachten, sie würde sie lieben.

Von Menschen, die niemals ernsthaft nachdenken und sich nie groß für andere interessiert haben, die keine großen Probleme kennen, die eingebildet sind und sich nichts aus anderen Menschen, die mehr 'Tiefgang' haben, machen.

pso

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