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Hallöchen, 

wie aus meinem Nick zu entnehmen bin ich etwas über 50 Jahre und trotzdem nicht gegen PSO gefeit. 

Begonnen hat es, nach genauer Betrachtung schon 2018. Da ich seit mehr als 20 Jahren mehr oder weniger regelmäßig Ibu einnehme (2xBandscheibenvowölbung HWS, Bandscheibenabnützung LWS und diverse andere Verschleißerscheinungen) bekam ich eine Rückenmamschette mit Masagekalotte verschrieben. Da ich auf dem Bau tätig bin, seit nunmehr 37 Jahren, ist mein Körper eigentlich Sonne gewöhnt. Gut, also wollte ich sehen, ob die Manschette hilft und setzte die Ibu's ab. Kurze Zeit später bemerkte ich eine schuppige, juckende Stelle dort wo die Kallotte war. Ich schob es auf den Schweiß der sich darunter sammelte. Nach einigen Wochen leiß ich die Manschette doch weg, die wurde immer unbequemer. Also wieder zu Ibu gegriffen und die Hautstelle bis in den Winter hinein gecremt bis nur noch eine zartlilaner Flek übrig blieb. 2019 dann den ganzen Sommer lang von morgens bis abends in der Sonne gearbeitet, stark geschwitzt, war ja auch ganz schön warm letzten Sommer. Ibu hatte ich zu der Zeit abgesetzt, da mein Hausarzt mir andere Schmerzmittel verschrieb. Hatte oft nen Sonnenbrand, also mehrmals hintereinander. Im Urlaub dann die Wohnung renoviert. Da vielen mir einige juckende Stellen am Handgelenk auf. Schrieb es aber auch dem Schwitzen und der Reibung von Handschuhen zu. Dann kamen noch einige Stellen an den Beinen, hauptsächlich um kleinere Verletzungen am Schienbein dazu. Da die Umbauzeit eng gesteckt war, wurde es ziemlich stressig und die Flecken immer mehr und größer. Setzte sofort die Schmerzmittel und die Blutdruckmedis (Candersartan) ab. Seitdem creme ich ständig. Beim ersten Hautarzttermin hieß es lediglich "trockene Haut ", fertig. Könnte auch ein Pilzbefall sein, dachte ich und mein Hausarzt veranlasste einen Abstrichtest sowie eine Blutuntersuchung. Beides negativ. Also die Pilzcreme tauschen gegen eine leichte Cortisonsalbe. Kaum eine Besserung. Sodann einen Allergietest beim Hautarzt. Negativ. Nach einer Gewebeprobe dann der Befund.....PSORIASIS. 

Nun salbe ich seit 2 Monaten mit MomeGalen. Diese immer Abends auf die Stellen, etwas warten dann den ganzen Körper mit "totes Meersalz Lotion" von Salthouse. Weg geht da aber garnix, eher die Ausbreitung eingedämmt, sonst nichts. 

Letztens kam einiges nervlich auf mich zu. Familiäre Sorgen, Tot einer geliebten Tante und schließlich eine spontane Augen-OP. Alles in einem Zeitraum von 3 Wochen. Als ich letzten Freitag aus dem Krankenhaus kam war die PSO extrem aufgeblüht. Am Kopf über den Haaransatz bis ins Gesicht, die Plaques an Rücken, Armen und Beinen stark gerötet und stark juckend.

Aus Verzweiflung nehme ich jetzt seit Freitagabend wieder Ibu.(soll ja Entzündungshemmend sein)(morgens und abends). Die Flecken auf dem Rücken sind merklich zurückgegangen, auch die Plaques an den Beinen werden blasser, denke ich. Juckreiz nicht mehr so stark. 

Hm, weiß echt nicht mehr weiter. Das die Psyche eine große Rolle spielt hab ich hier schon mehrfach gelesen. Hab ich nen Hau??? Braucht man nen Psychiater bei PSO???

Mit was dämmt ihr so die Plaques ein???

Was ich seit meiner Anmeldung hier gelesen habe, vor allem was Andere hier für Probleme haben, ist meine PSO noch relativ überschaubar. Sind ca. 50 kleinere und etwas größere Stellen. 

Ich hoffe hier einige Anregungen zu finden, mit welchen ich die Plaques besser in den Griff bekomme. 

Danke fürs Lesen 

und sei der Antiplaque mit euch!!

Grüssle Vegas

 

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

hallo Leute, 

wollte nur mal meinen Fortschritt was die Plaques angeht, weitergeben. 

Es ist nun bereits 6 Wochen her, dass ich mit der ENSTILAR Therapie begonnen habe. Mittlerweile trage ich den Schaum nur noch alle 2 Tage auf, wechsle immer mit der MomeGalen Salbe ab. Morgens eincremen mit Salthouse Creme und Abends im täglichen Wechsel mit Schaum und MomeGalen. Soweit eigentlich sehr zufrieden. Da ich recht kurze Haare habe ist die Behandlung der Kopfhaut mit dem Schaum auch recht unkompliziert. 

Was mir jedoch aufgefallen ist, da ich in den letzten 6 Wochen zwei Mal am Auge operiert werden musste, blühten die Plaques nach dem Krankenhausaufenthalt immer wieder etwas auf. Denke das dies von der nervlichen Anspannung kam. Im Krankenhaus ging es, bezüglich der derzeitigen Coronalage ziemlich Drunter und Drüber. Kaum zuhause, legte sich das Aufblühen sehr rasch.

Werde noch den Wechsel der Crem's im jetzigen Rhythmus beibehalten. Hab da noch ziemlich Respekt vor dem erwähnten Rebound-Effekt.

Hab nochmals Bilder gemacht, die den Fortschritt verdeutlichen. 

Links vor der Behandlung mit ENSTILAR 

Rechts der derzeitige Zustand 

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