Immer wieder beginnen Runden des Online-Kurses zum Selbstmanagement nach dem Insea-Konzept. Darüber hatten wir mal hier berichtet.
An sechs Terminen lernen Betroffene, Angehörige und Freunde, mit einer chronischen Erkrankung oder anderen Beeinträchtigungen besser und selbstbestimmter zurechtzukommen. Der Kurs soll sie unterstützen, die Lebensqualität bei chronischer Krankheit zu verbessern, den Alltag und die Medikamenteneinnahme gut zu organisieren, sich ausgewogen zu ernähren und körperlich aktiv zu sein.
Die Teilnahme ist kostenlos und für Menschen aus ganz Deutschland möglich – ein Livestream macht's möglich.
Zur Übersicht und Anmeldung geht es hier entlang.
Am 16. Oktober 2026 startet ein Online-Kurs, der immer freitags um 11.30 Uhr Uhr beginnt.
Am 28. Oktober 2026 startet ein Online-Kurs, der immer mittwochs um 9 Uhr beginnt.
Am 30. Oktober 2026 startet ein Online-Kurs, der immer freitags um 16.30 Uhr beginnt.
Am 2. November 2026 startet ein Online-Kurs, der immer montags um 17 Uhr beginnt.
Am 5. November 2026 startet ein Online-Kurs, der immer donnerstags um 10 Uhr beginnt.
Für alle Teilnehmer gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie technische Hilfestellung. Und: Alle erhalten ein Kurspaket, das kurz vor Kursbeginn per Post zugestellt wird.
In diesem Video wird der Kurs erklärt:
16. Oktober 2026 09:00
bis
11:30
Guten Abend,
bereits vor meiner Anmeldung hier habe ich recht intensiv hier im Forum gelesen und reichlich Informationen und Unterstützung gefunden. Vielen Dank dafür!
Hergeführt hat mich eine hartnäckige Schuppenflechte an den Händen - mit starken Verhornungen und regelmässigen Rissen, die dazu geführt haben, dass schon der Kontakt mit Wasser schmerzhaft war, und wodurch fast alles beschwerlich oder unmöglich wurde.
Begonnen hat dies im Herbst 2019, noch relativ leicht. Nachdem abwarten, ob es von alleine wieder geht, nichts gebracht hat, der erste Weg zum Hausarzt. Ich bekam die Diagnose "Ekzem" und Clobegalen mit die Empfehlung, zum Hautarzt zu gehen, weil das kortisonhaltige Clobegalen nicht dauerhaft angewendet werden dürfe. Clobegalen hat geholfen, beim Hautarzttermin waren die Hände fast wieder in Ordnung. Der Hautarzt blieb bei der Diagnose und verschrieb schwächere Kortisonsalbe. Damit wurde es wieder schlimmer. Mehrere erfolglose Termine bei diesem Hautarzt später saß ich bei der nächsten Hautärztin. Nun war das Problem schon grösser. Wieder die Diagnose "Ekzem" und sie verschrieb Momegalen, was etwas half. Nach 1 Woche ersetze sie dies durch Protopic, und im Nu waren die Hände wie vor dem Arztbesuch. Danach kam Ratlosigkeit.
Ich habe dann erstmal selbst experimentiert mit Zinksalbe, Penaten-Kindercreme (die Wundcreme) und mit Totes Meer Salbe. Es gab ein auf und ab zwischen Haut ist verhornt, reisst ein, schält sich und heilt, um kurz bevor sie fertig geheilt war, schon wieder zu verhornen und aufzureißen. Zudem habe ich im Internet recherchiert und gedacht, es sieht aus wie auf den Fotos mit Schuppenflechte.
Jetzt einen Hautärztin gesucht, die in ihrem Leistungskatalog u.a. Schuppenflechte aufgeführt hatte. Und da kam auch die Diagnose Schuppenflechte. Sie hat mir Daivobeth verschrieben, und das hat relativ gut geholfen. Es ging halt nie richtig weg und nach einigen Wochen Daivobeth brauchte ich auch eine Pause damit, wo ich Zinksalbe usw genommen habe, um dann wieder Daivobeth zu nehmen. Grundsätzlich war ich nicht unzufrieden mit dieser Ärztin, die Praxis war nur recht chaotisch und trotz Termin gab es sehr lange Wartezeiten.
Mein Hausarzt hat mir dann empfohlen, in die Dermatologie der Uniklinik zu gehen. Das habe ich gemacht. Dort war die Diagnose eindeutig: Schuppenflechte. Ich habe weiter Daivobeth bekommen und zusätzlich Neotigason 25 mg. Es hat ca. 3 Wochen gedauert, bis die Verhornungen verschwunden waren, ca. 10 Wochen, bis die Verhornungen an den Füssen sich gelöst hatten (die hatte ich immer für normal gehalten). Danach war/ist die Haut an den Händen noch sehr empfindlich und Hände und Füße schälen sich noch, aber ich kann mir wieder ganz normal die Hände waschen, Gemüse putzen und die Hände auch wieder normal bewegen, denn zu den schlimmen Zeiten waren die Finger noch recht stark geschwollen.
Der Dermatologe im Uniklinikum hat mich zudem gebeten, zu einem Rheumatologen zu gehen, wegen evtl. Psoriasis-Arthritis. Das habe ich gemacht. Der Rheumatologe sagte, dass mein wiederholt geschwollenes Kniegelenk und nach einem Bänderriss stark schmerzender, entzündeter Fuß ziemlich sicher Teil der Psoriasis ist, die Behandlung soll aber beim Dermatologen bleiben, solange ich keine akuten Gelenkprobleme habe.
Momentan hat sich trotz und wegen Neotigason leider die Schuppenflechte ("nur" juckende rote, schuppende Stellen, keine Verhornungen oder Risse) ausgebreitet inkl. Kopfhaut und Ohren, und - was mir ganz extrem zu schaffen macht - mir fallen die Haare aus. Ich habe normalerweise sehr viele Haare, aber wenn ich sie jetzt zusammen mache, scheint es sich seit Weihnachten nahezu halbiert zu haben. Nächsten Mittwoch ist mein nächster Termin in der Uniklinik, und ich hoffe, dass es dort hierzu eine Lösung gibt.