Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Hat Zink als Nahrungsmittelergänzung einen Einfluss auf die Psoriasis? Dazu habe ich hier im Psoriasis-Netz recht wenig gefunden. Dies wundert mich insofern, als z.B. schon vor Jahrzehnten der "Fumarsäure-Doktor" Günther Schäfer zur Einnahme von Zinkorotat riet.
In der Deutschen Apotheker Zeitung Bioverfügbarkeit von Zinkpräparaten (deutsche-apotheker-zeitung.de) heißt es im Dezember 2001:
"Zink zählt zu den essenziellen Nährstoffen mit problematischer Bioverfügbarkeit. Aufgrund der modernen Ernährungsgewohnheiten sind grenzwertige Zinkmangelzustände auch in Deutschland ein ernst zu nehmendes Problem. Risikogruppen sind insbesondere Diabetiker, Allergiker, Neurodermitiker, Psoriasiskranke, Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen, Rekonvaleszente, Sportler, stillende und schwangere Frauen, Senioren sowie Kinder in Wachstumsphasen."
Andererseits heißt es in einer Studie von 1995 A trial of oral zinc supplementation in psoriasis - PubMed (nih.gov):
"A controlled double-blind study of oral zinc supplementation was performed in twenty-five patients with chronic plaque psoriasis over twelve weeks to assess changes in both psoriasis (using the psoriasis area and severity index) and neutrophil zinc content. There were no statistically significant differences in the psoriasis area and severity index during the trial between the placebo- and zinc-treated group, nor in the zinc levels. There was therefore no evidence of a benefit from zinc supplementation in patients with this disease."
Übersetzt:
Eine kontrollierte Doppelblindstudie zur oralen Zinksupplementierung wurde bei fünfundzwanzig Patienten mit chronischer Plaque-Psoriasis über einen Zeitraum von zwölf Wochen durchgeführt, um Veränderungen sowohl bei der Psoriasis (anhand des Psoriasis-Flächen- und Schweregradindex) als auch beim Zinkgehalt der Neutrophilen zu bewerten. Während der Studie gab es keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Psoriasis-Fläche und im Schweregrad-Index zwischen der mit Placebo und der mit Zink behandelten Gruppe und auch nicht im Zinkgehalt. Es gab also keinen Hinweis auf einen Nutzen einer Zinksupplementierung bei Patienten mit dieser Krankheit.
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Bearbeitet ( von GrBaer185)