Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo,
neu bin ich hier ja nun wirklich nicht. Ich hatte mich schon im Jahr 2017 angemeldet. Da ging es meiner Haut ziemlich schlecht. Zweimal täglich Cortisonsalbe. So ein angerührtes Zeug aus der Apotheke. Ich glaube 500 Gramm wurden mir immer gleich verschrieben. Es wurde aber nicht besser. Ich hatte die Salbe zweimal täglich aufgetragen.
Irgendwann hatte ich dann festgestellt, dass die aktuellen Schübe immer Monatsweise kamen. Da ich auch Progesteron verschieben bekommen hatte, welches ich immer die ersten 15 Tage im Monat genommen hatte, bin ich auf die Idee gekommen danach zu suchen, ob es hier einen Zusammenhang gibt. Dabei bin ich auf dieses Forum gestoßen. So richtig fündig bin ich hier jedoch nicht geworden. Ich wollte damals immer hier einmal was schreiben, hatte es aber letztendlich nicht gemacht.
Mein Hautarzt und mein Endokrinologe konnten sich keinen Zusammenhang zwischen der Schuppenflechte du dem Progesteron vorstellen. Mein Endokrinologe meinte jedoch, dass es einen Versuch wert ist das Progesteron wegzulassen. Jedenfalls hatte ich dann das Progesteron weggelassen, und die Haut wurde etwas besser. Dann hatte ich Enstilar-Schaum zweimal täglich Eine Flache hatte etwa 5 Tage gereicht. Im Frühjahr 2018 wurde die Haut wieder etwas besser. Zweimal die Woche Cortison-Schaum hat genügt. Im Sommer 2018 hatte ich dann den Cortison-Schaum weglassen können. Ich hatte die Schuppenflechte zwar noch am ganzen Körper, aber es wurde, wenn ich keine Cortisonsalbe genommen hatte, auch nicht schlimmer. Als die Schuppenflechte dann im Herbst 2018 wieder schlechter wurde, hatte ich das Glück, dass ich an einer Studie mit Mirikizumab teilnehmen konnte. Diese Studie sollte ursprünglich bis Ende 2023 gehen, wurde aber Ende letzten Jahres weltweit abgebrochen. Während dieser Studie war die Schuppenflechte fast weg. Ich hatte keine Beschwerden.
Jetzt nehme ich wieder Enstilar. Demnächst soll es dann MTX geben. Dieses Medikament gibt es ja als Tablette und als Spritze. Aus dem Bauch heraus würde ich die Spritze nehmen. Das habe ich auch der Ärztin so gesagt. Klar muss ich dann noch spritzen lernen, aber das bekommen ja auch alle hin, die Diabetes haben.
Etwas sorgen macht mir nur, dass man von MTX Haarausfall bekommen kann. Wenn dies passiert, setze ich das Medikament sofort ab. Dann lieber wieder täglich Cortison….
Jedenfalls habe ich nach 4,5 Jahren wieder angefangen hier zu lesen. Ich dachte nun es wird Zeit mal ein paar Zeilen zu schreiben.
Liebe Grüße,
Britt