Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo und guten Tag,
mein Name hier im Forum ist Juli, ich bin weiblich, 58 Jahre alt und habe mich heute in diesem Forum angemeldet, weil ich einen Austausch zur Psorias pustulosa plantaris suche. Ich habe meine Psorasisform seit fast 30 Jahren, anfangs an beiden Fußsohlen (links allerdings viel schlimmer als rechts), heute eigentlich nur noch unter dem linken Fuß. Das hört sich eigentlich nicht schlimm an, jedoch ist die Ausprägung im Schub extrem schmerzhaft und behindernd. Meine Pusteln fließen i m m e r zusammen und bilden münzgroße Eiterseen unter der Fußsohle. Die großen Seen trocknen dann auch nicht mehr weg, sondern öffnen sich irgendwann, wenn genug Spannung auf der Haut ist. Hat sich der sterile Eiter entleert, habe ich eine Art Höhle an der Fußsohle - die eingerissene, sich ablösende Oberhaut und blankes Fleisch darunter, das nässt und schmerzt. Irgendwann heilt das zwar ab, aber in den letzten Jahren gibt es kaum noch Ruhephasen zwischen den Schüben. Ich kann in den akuten Phasen auf dem blanken Fleisch kaum laufen, trage immer eine kleine Tasche mit Verbandmull und Leukoplast mit mir rum und versuche, nur in alten Schuhen rumzulaufen, da der nässende Fuß alle Schuhe versaut. Ich bin es inzwischen so leid....
Da ich hier im Forum sehr oft von den Verhornungen, aber wenig von diesen offenen Stellen, die mir so zu schaffen machen, lese, wollte ich mal fragen, ob jemand eine ähnliche Erscheinungsform hat und Erfahrungen teilen kann.
Therapeutisch hat bis heute noch nichts geholfen, lediglich während meiner Coronainfektion und den späteren Impfungen heilten die Schübe stets ab (Immunsystem lässt grüßen) und blieben einige Wochen weg. Aber ich kann mich ja nicht alle 2 Monate impfen lassen.
Das ist ein langer Text geworden - danke für's Lesen. vielleicht finde ich ja Leidensgenossen.
Einen herzlichen Gruß ins Forum
Juli