Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hallo zusammen, ich will mich mal kurz vorstellen. Ich bin weibl., 53 Jahre alt und seit 2005 steht die Diagnose PSA. Wobei ich rund 5 Jahre bis zur Diagnose gebraucht habe. Bis 2017 war ich eigentlich ganz gut eingestellt auf Leflunomid, welches dann aber schlagartig seinen Dienst verweigerte.
Ab dann begann eine jahrelange Zeit, in der ich von einem Biological ins nächste wanderte. Die Wirkung stand nie in einem ordentlichen Verhältnis zu den Nebenwirkungen. Trotz allem habe ich mich bis letztes Jahr einigermaßen dadurch geschlagen. Seit letztes Jahr im August, komme ich leider überhaupt nicht mehr klar. Ich bin mir bewusst, dass auch psychische Belastungen der letzten 2 Jahre ihren Teil dazu beigetragen haben. (Pflege u. Tod meines krebskranken Vaters, 8 Wochen später Krebsdiagnose Schwester, Pflege meiner Mutter und natürl. wie bei allen Corona) Seit 2021 jedenfalls geht bei mir nichts mehr zusammen. Im August bekam ich ein Lungenemphysem, ursächl. wohl Asthma. Hinzu kam ständiger Schwindel, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und eine bleierne Müdigkeit. Dann kam noch in diesem Jahr Diabetis hinzu und Corona warf mich durch Atemnot ebenfalls wieder zurück. Parallel dazu sind die Schäden durchs Rheuma massiv angewachsen. Bandscheibenverlagerungen der HWS und LWS, lumbale Spinalkanslstenose, Facettenarthrose der BWS, Impingementsyndrom der Schultern mit Arthrose und Verkalkungen, Arthrose der Sprungelenke und Plantarfaszits mit Versensporn an beiden Füssen........ Ich bin dann im Mai, nach 15 Jahren das erste mal wieder zur Kur, mit dem Ergebnis, dass ich diese durch eine Kalkdepotsprengung in der Schulter nach 10 Tagen auf ärztl. Veranlassung abbrechen musste. Das habe ich jetzt Gott sei Dank wieder in den Griff bekommen. Aber, seit dieser Vollbremsung, hänge ich echt in einem Loch. Ich bin nur noch fertig. Im Augenblick bin ich wieder krankgeschrieben, da ich kaum Laufen kann und chronisch erschöpft bin. Ich weiss das erste Mal echt nicht mehr weiter. So kenn ich mich überhaupt nicht. Irgendwie habe ich gehofft, ich bekomme in eurem Forum positive Vibration und wieder etwas Aufwind. So, jetzt habe ich genug rumgeheult. Ich wünschte, ich wäre schon mal eher zu euch gestoßen. Denn grundsätzlich bin ich eher ein positiver und gerne lachender Mensch, den hätte ich euch lieber präsentiert.
Ich Grüsse euch alle Ritchy1