Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Tagesseminar des ein. Angesprochen führen sollen sich Patienten, Angehörige sowie an alle Interessierten.
Es wird Vorträge geben – zum Beispiel:
„Psoriasis – nur eine Haut- und Gelenkerkrankung?“ – Entstehung, Vorkommen und Ausprägungsformen der Erkrankung sowie Diagnosemöglichkeiten und Schweregrade.
Vertiefte Informationen zu Therapiemöglichkeiten (äußerliche, innerliche und physikalische Therapien)
Krankheitsbewältigung
Referenten sind der Hautarzt Dr. Thomas Rosenbach und ein/e Rheumatolog/in.
Die Teilnahme ist für alle kostenlos, egal, ob Mitglied beim DPB oder nicht.
Anmeldungen gehen an info@psoriasis-bund.de oder unter Telefon 040 223399-0.
Weitere Informationen gibt's auf der Internetseite vom DPB.
Die Veranstaltung wird von sechs Pharmafirmen finanziell unterstützt.
22.08.2026 08:00
bis
14:00
Hallo zusammen,
ich bin eine recht frisch betroffene 41 jährige, die es bis heute nicht akzeptieren kann (will), dass ich mich wohl den Rest meines Lebens mit der Schuppenflechte auseinander setzten muss.
Die erste Hausärztliche Meinung ist fast 2 Jahre her, im Frühling dieses Jahres wurde es vom Hautarzt bestättigt. Da brauchte ich spezielle Hilfe, zu dem Zeitpunkt kratze ich mir schon die Kopfhaut blutig, die erste Kortisonsalbe half nicht mehr und der Hausarzt wußte nicht weiter. Etwa Zeitgleich hab ich euch hier gefunden.
Meine Ohren, besonders die Gehörgänge, der Brustbereich zum Teil und diese tiefenrissgen Hände hab ich auch schon gehabt (geht wohl gerade wieder los, kalte-nasse Jahreszeit), sind so meine Begleiter.
Somit ist es zwar nicht die schlimmste Form, doch es kann ja leider weiter wandern.
Ich machte derzeit die typischten Lebenskrisen durch, Jobverlust trotz Entfristungs- und Berufungsklage; Trennungszeit mit anschließender Scheidung; zwischendurch fuhr mich ein Auto an – Krankenhausaufenthalt; und dann noch diese Diagnose. Nun will ich langsam mal wieder aus diesem Tal raus klettern.
Ein kleines Damoklesschwert begleitet mich nebenbei seit knapp 20 Jahren. Da sagte man mir, dass meine schlummernden Rheumafaktoren, eines Tages ausbrechen könnten, was eine baldige vegetarische Lebensweise nach sich zog, die ich zwar im Lauf der Jahre lockerte, doch bis heute lebe ich Fleischlos, esse aber wieder Fisch. Ich hab durch meinen Opa schon eine Vorstellung, wie ein Rheuma Erkrankter geplagt sein kann. Doch an Schuppenflechte, hab ich bei mir nie gedacht!
Wie utopisch! Zwei meiner Brüder sind betroffen (schlimmer wie ich), unser Vater (extrem), sein Vater (extrem + Rheuma) und dessen Eltern (sie hatte auch Rheuma). Es zieht sich also wie ein roter Faden durch die Familie.
Da ist es für mich wie Balsam, hier von den meisten zu lesen, wie offensiv, selbstverständlich und –bewußt ihr mit der Psoriasis umgeht und vielfach mehr betroffen seid, was mein „Selbstmitleid“ gebremst hat, dafür danke ich euch!
Ob ich viel zu dem Thema beisteuern kann, bezweifle ich, bei dem bereits vorhandenen Erfahrungsschatz, der hier zu lesen ist. Doch der freundliche Ton hier, sowie die allgemeine Hilfestellung, die die meisten mit geben, hat mich dazu gebracht, mich hier an zu melden.
Das zu meiner Person – habt Dank fürs lesen!
LG Suam