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Beeinflusst unsere Psyche wirklich die Pso?

Hallo,

ich habe hier im Forum wirklich viel über Psyche und Pso gelesen, insbesondere über die Exzentriker, die glauben, dass die Psyche eine Pso hervorruft oder tief in unserer Seele ein schwerwiegendes Unheil ruht, welches es zu bekämpfen gilt und als Folge die Pso verschwunden ist.

Ich habe vor ca. sechs Wochen meine Mutter beerdigen müssen, zu der ich ein sehr sehr gutes Verhältnis hatte. Zuvor hat sie seit Dezember 05! im Krankenhaus gelegen und es folgte aufgrund einer schwerwiegenden Gefäßerkrankung eine Amputation nach der anderen. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, was das für eine psychische Belastung war und noch ist. Während dieser Zeit schaute ich auf meine Ellenbogen und dachte:" Mmh, irgendwie unverändert." Ich wartete quasi darauf, dass es schlimmer wird, aber das Gegenteil geschah. Sie wurde sogar ein wenig besser.

Meine Mutter war ebenfalls der Meinung, dass es in besonders stressigen Zeiten schlimmer geworden wäre, was ich so nicht bestätigen konnte. Auch als meine Pso sich auf dem Kopf entwickelte, war ich (noch)glücklich, so dass dort auch kein Zusammenhang feststellbar war.

Ich kann also für mich sagen, dass die Psyche keinerlei Auswirkungen auf meine Pso hat. Sicherlich gibt es viele die einen ganz klaren Zusammenhang erkennen und ich glaube auch, dass es den bei vielen gibt, denn die Pso ist ja erfahrungsgemäß bei jedem anders.

Doch möchte ich insbesondere die "Exzentriker" bitten, mal in sich zu gehen und sich mal zu fragen, ob es wirklich einen Zusammenhang gibt. Ich glaube nämlich, dass es einfacher ist, einen Ausbruch oder eine Verschlimmerung auf die Psyche zu schieben, als zu akzeptieren, dass es keine Heilung gibt! Denn wenn die Psyche eine Ursache ist, müsste man "nur" an sich selbst arbeiten und die Pso wird besser oder verschwindet sogar. So einfach ist es aber leider nicht! Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, ist es doch eher umgekehrt, d.h. die Pso beeinflusst unsere Psyche und nicht umgekehrt. Wegen der Pso geht es uns schlecht, traun uns nicht unter die Menschen, haben Angst vor angewiderten Blicken etc.

Vieles wird heut zu tage auf Streß und Umwelt geschoben. Geht man mit Bauchschmerzen zum Arzt und der findet nach mehreren Untersuchungen nichts, heißt es doch:" Ist Streß, machen Sie mal Urlaub." Sicherlich haben wir viele Krankheiten und Ursachen der Umwelt und dem Streß zu verdanken (ich habe bei Streß immer Probleme mit dem Magen), aber eben nicht alles. Denkt mal darüber nach.... ;)

Katrin

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Bei mir begann es mit der Pso, als ich anfing im Studium Gas zu geben (Nächte durchzeichnen, nebenbei arbeiten und feiern über knapp 4 Jahre bis zum Diplom), danach ging es gleich nahtlos über ins (Vollgas-)Berufsleben.

Für mich ist Stress auf alle Fälle ein Auslöser, genauso wie ein Beruf, der einen nicht wirklich erfüllt. Daran arbeite ich im Moment.

Kleiner Lesetip: Anleitung zum Müßiggang von Tom Hodgkinson!!!

Da steht verdammt viel Wahrheit drin und es kann in der Tat inspirieren, sein Leben und seine Arbeitssituation zu ändern.

Viele Grüße

Tassilo

Hallo,

meine pso begann nach einer Aneurysmablutung mit Gehirnoperation (geplatzte Arterie Communale).

Sie verschlimmerte sich nach einem Schlaganfall.Sie verschlimmerte sich auch wieder nach einer Darmkrebsoperation. Ebenso nach einem Carotispatch.

Die 4 monatigen Untersuchungen durch den Onkologen(Metastasensuche) verschlimmern die Pso auch.

Wichtig ist jedoch, daß in der akuten Zeit (OP,Intensivstation etc.) die Pso fast nicht zu bemerken war.

Ehrlich gesagt ich weiß nicht, was ich da interpretieren sollte. Was denkt Ihr ??

Grüße RoDi

  • Ersteller
Hallo Ladie ?! Nur die Psyche beeinflusst uns !!! Ich steh kurtz vor der Trennung mit meiner Frau . Das Leben bricht zusammen . Und nu ?

Hallo Harald,

zunächst einmal möchte ich dir sagen, dass mir das mit deiner Frau leid tut.

Die These die du aufstellst kann ich weder belegen noch dir absprechen. Ich weiß es nicht und wir wissen auch nicht, ob wir es jemals wissen werden. In meinem Beitrag habe ich lediglich von mir gesprochen und ich kann für mich! sagen, dass die Psyche meine Pso nicht beeinflusst, was nicht heißt, dass ich das von allen Menschen mit Pso behaupte!

Alles Gute!

Anbei: Das Leben bricht dennoch nicht zusammen, es geht immer weiter! Kopf hoch!

Hallo Ella,

naja, was soll ich sagen, der gute Dr. Mabuse ist bestimmt nicht hier, weil er so ne schöne, glatte Haut hat und völlig unanfällig für Streß... Nichts für ungut, Dr. Mabuse, aber n bißchen psycho is ja wohl jeder?!

Grüße von Psycho-Bodo

  • 5 Monate später...

Übertrag aus anderem Thema

Andersherum beeinflusst die Pso (chronische Krankheit) unsere Psyche?:

denn meistens sind die Leute noch sehr verunsichert in ihrem Leben und dem Umgang mit

Pso ( ich manchmal auch noch was die Pso angeht da ich in der öffentlichkeit Arbeite )

Hallo GUY,

Guter von dir erwähnter Punkt. Denke , dass du trotzdem damit recht gut umgehen kannst. ;)

Diese Unsicherheit, Frustration, vielleicht auch Wut, Enttäuschung usw.

kann aber behoben werden. :smile-alt: Falls vorhanden oder mehr oder weniger stark ausgeprägt.

Für manche scheint es hingegen einfacher zu sein, die Konzentration lediglich auf andere zu lenken. Da ggf. dort den Frust abzulassen. Oder im anderen Extrem den Allround-Talkmaster zu spielen. Ist aber nicht der richtige Weg und hilft auch niemanden. Da helfen auch keine versuchten Machtspielchens oder sonstigen Schauspielkünste.

Manchmal ist das eben nicht gerade angenehm, sich tiefer mit sich selbst zu konfrontieren. Dazu braucht es neben grosser Ehrlichkeit zu sich selbst, auch Mut und Durchhaltevermögen. Auch das Eingeständnis, dass man eventl. gar nicht so selbstsicher ist, wie man/andere das vielleicht meinen. Wahres Selbstbewusstsein sieht völlig anders aus.

find deine Beiträge sehr oft ganz ok nur manchmal schwierig zu verstehen

wie gesagt man lernt nie aus

Dankeschön. ;)

Entgegengesetzt zu manch einer Meinung ;) denke auch ich, dass eine Anzahl meiner Beiträge durchaus brauchbar sind ;)

Ach ja und du hast ja recht...

Sehr oft liegt es an meiner vielllllllllllllll zu komplizierten (und falschen) Satzstellung. <grummel>. Ob ich das noch hinkriege?

schönes Wochenende und

liebe Grüsse

Hallo

ich bin Felsenfest davon überzeugt dass unsere Psyche eine sehr grosse Rolle bei der Pso spielt,was ich an mir jetzt wieder feststellte leider:( die letzten Jahre hab ich meine Pso immer gut im Griff gehabt nachdem ich mehrmals in der Tomesa war und es kam auch vor dass ich 1 1/2 Jahre gar nichts hatte,weil um mich keine Probleme waren. Jetzt seid meine Tochter ein Problem hat was das essen anbelangt ( Magersucht anfangsstadium )wo hörts auf:altes-grübeln merke ich schon wie schnell einige stellen wiederkommen und ich kann auch nichts dagegen tun,all das was ich sonst getan hab,sofort in die Sonne,Salben,das reichte schon ( Salben nur aus der Tomesa ) ist jetzt vergebens da meine Psyche es nicht zu lässt zur ruhe zu kommen und ich denk dass auch das eine verdammte Wichtigkeit ist wenn man innerlich ausgeglichen ist was ich im moment einfach nicht so bin so sehr ich es auch versuche,und daher glaub ich dass unsere Psyche oder innere Ruhe Zufriedenheit oder Unzufriedenheit eine sehr grosse Rolle spielt. Vielleicht gibt es auch noch ein oder den anderen der wenn er Probleme mit seinen Kindern hat das an sich feststellt,ob das jetzt Kinder oder Berufs oder sonstige Probleme sind für mich spielt es eine grosse Rolle

LG

GUY:)

Hallo

ich bin Felsenfest davon überzeugt dass unsere Psyche eine sehr grosse Rolle bei der Pso spielt,was ich an mir jetzt wieder feststellte leider:( die letzten Jahre hab ich meine Pso immer gut im Griff gehabt nachdem ich mehrmals in der Tomesa war und es kam auch vor dass ich 1 1/2 Jahre gar nichts hatte,weil um mich keine Probleme waren. Jetzt seid meine Tochter ein Problem hat was das essen anbelangt ( Magersucht anfangsstadium )

Lieber Guy,

Das ist sehr bewegend. Kann es nachvollziehen, dass dich das mitnimmt. ;)

Umso wichtiger ist es, dass du dir trotz allem täglich einen kleinen Rückzug einrichtest und auch gönnst. Das ist ganz wichtig. Nicht nur für dich, sondern eben auch für andere. Das du den Vorrat an Kraft auftanken kannst.

viele liebe Grüsse und viel Kraft ;)

@ point,

Umso wichtiger ist es, dass du dir trotz allem täglich einen kleinen Rückzug einrichtest und auch gönnst. Das ist ganz wichtig. Nicht nur für dich, sondern eben auch für andere. Das du den Vorrat an Kraft auftanken kannst.

Wenn das immer so leicht wäre. Gerade wenn es um die eigenen Kinder oder überhaupt um die Familie geht. Die Gedanken sind dann immer dort, ob man will oder nicht.

Bei mir, und meiner PSO + PSA war jedesmal die Psyche der Auslöser, sowohl beim Anfang als auch bei Schüben.

Seit ich in Therapie war, weiß ich das wenigstens. Aber es nützt nix, immer wieder bei schwierigen Problemen beginnt nach kurzer Zeit ein Schub.

@ GUY,

auch ich wünsch dir, deiner Tochter und dem Rest deiner Familie viel Kraft, diese schwierige Situation zu meistern.

Hallo

Bärbel und point

danke für eure lieben Worte

seid ich hier im Forum bin was ich übrigens gern bin ist mir eines bewusst geworden ich

hab es bisher als Mut schöpfen angesehen,ihr als Kraft die ich haben muss das auch

wohl richtig ist die brauche ich um damit klar zu kommen und nur mit viel Geduld, Liebe

und viel Kraft die ich brauche werden wir das schaffen davon bin ich überzeugt meine

Frau, Ich und meine Tochter Rachel

Auch wenn das vielleicht ein wenig Egoistisch klingt aber seid ich hier im Forum bei euch

bin fühl ich mich nicht mehr so allein,vor allem was die Pso wieder anbelangt,wenn ich

hier sitze Lese oder Schreibe das lenkt mich ab und kann so wie ihr es nennt Kraft

Schöpfen so dass ich nicht mich und meine Pso dabei vergesse,und ich hoffe auch dass

ich einem oder dem anderen sogar auch einen oder den anderen guten Tipp geben kann

was die Pso anbelangt

Lg

GUY:)

__________________________________________________________________

Lächle,und die Welt lächelt zurück!

@ point,

Wenn das immer so leicht wäre.

Gerade wenn es um die eigenen Kinder oder überhaupt um die Familie geht. ..

Hallo Bärbel,

habe nicht gesagt, dass es einfach ist. (schwere Familienschicksale sind auch mir nicht fremd)

Langfristig jedoch eine sehr wirksame Methode. Und schrittweise setzt sich dies sogar fast automatisch ein. Wie bei allem. Geduld.

viele Grüsse

Hallo Guy,

danke für deine lieben Worte.

Auch ich freue mich über deine freundliche und ehrliche Art und Weise.

liebe Grüsse

  • 2 Wochen später...

Hallo !

Ich habe gelesen, dass die Haut das "Kontaktorgan" zu unserer Umwelt und unseren Mitmenschen darstellt und deshalb ein Zusammenhang zwischen der Kontaktfähigkeit und Hautproblemen besteht.

Ich bin zum Beispiel relativ verschlossen Anderen gegenüber, bei meiner Tochter, die Psoriasis hat, erkenne ich das auch. Meine andere Tochter ist eher aufgeschlossen und hat die Krankheit nicht.

Ich würde mich freuen, Eure Erfahrungen bzw. Meinung über dieses Thema zu hören.

Roland

Hallo Guy,

Es tut mir leid,dass du solch eine schwere Zeit durchmachst mit deiner Tochter.Ich bin auch davon überzeugt,dass die Psyche eine grosse Rolle spielt bei der PSO.Ich habe es nämlich mehrmals selbst erlebt.Während der Schwangerschaft war ich praktisch ohne PSO und als mein Sohn da war,hatte ich meinen Arbeitgeber um eine Teilzeitarbeit gebeten um mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen.Er hatte mir versprochen,es zu machen,hat den Termin aber jedesmal verschoben und da ich meinen Sohn durch die viele Arbeit nur noch am Wochenende sah,wurde ich seelich krank und machte einen sehr grossen Schub der PSO.Ich musste sofort ins Krankenhaus eigewiesen werden,da meine Hände und Füsse ein einziges rohes Fleisch waren und auch die restliche Haut war entzündet und blutete die ganze Zeit.Es war grausam,denn ich musste nach Homburg in die Hautklinik für 6 Wochen und da konnte ich meinen Sohn auch nur am Wochenende sehen,da der Vater nur am Wochenende frei war um zu kommen.Er hat dann wenigstens 3 Wochen Urlaub bekommen und ist dann jeden 2ten Tag gekommen,denn da waren noch die km zu machen,da wir in Frankreich wohnen.Erst als ich anfing,meinen Sohn öfter zu sehen,hat die Behandlung auch geholfen.

Das ist nur 1 Beispiel von vielen und im Moment bin ich dabei herauszufinden,wieso es wieder so schlimm ist,habe aber noch keine Antwort drauf,denn an sich geht es mir sonst gut.Es muss aber etwas geben,vielleicht ist es ja wieder die Arbeit,die mir im Moment über den Kopf wächst,weil soviele krank sind bei uns im Altenheim.

Die Psyche schlägt eindeutig auf meine Haut.

Aktuell habe ich eine Menge Ärger. Stress in der Lehre, werde behandelt wie so ein Sklave. Bekomme nicht mal Geld...seit zwei Monaten nicht. Schulden machen müssen wegen Fahrtgeld...und es nimmt kein Ende. Man wird noch runtergemacht anstatt man Hilfe erhält. Hinzu noch Stress in meiner Beziehung. Wenn ich meine Haut noch vor zwei Monaten anschauen und jetzt...da kommen einem die Tränen X.x die ganzen beiden Handoberflächen mit Pso zugewuchert. Meine Arminnenflächen und Oberschenkel sind zusammengeszogen mit Pso! Würde definitiv sagen, dass sich Stress sehr negativ auf meine Pso auswirkt.

LG

Lintu

  • 7 Monate später...

Bin auf diesen Thread aufmerksam geworden, als ich mich hier umsah zu genau diesem Thema.

An dieser Stelle habe ich folgenden Beitrag: ich habe, weil ich weiß, dass ich von meiner Omma die Psoriasis geerbt habe, vor einigen Wochen an einer Familienaufstellung teilgenommen. Denke nämlich, dass mir zusammen mit dem Krankheitsbild noch andere Sachen "mit auf den Weg" gegeben worden sind, damit ich mich mit diesen auseinandersetze.

Es war ein sehr eindrucksvolles Erlebnis, so ich noch nicht sagen kann, dass es mir was geholfen hat. Aber gehe da auf jeden Fall nochmal hin. Denn irgendetwas, davon bin ich überzeugt, will mir/uns die Psoriasis mitteilen bzw. uns irgendwohin führen. Sie medikamentös zu behandeln kann auch ein solcher Weg sein, also kein Grund, die Schulmedizin wegen solcher Überzeugung vollends zu verdammen.

Werde Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Eines kann ich nur sagen: habe infolge meiner Krankheit schon viele interessante Menschen getroffen und mich in die See verliebt ;0)! Vielleicht sollte ich da ja hinziehen...!

Liebe Grüße

Peter

Hallo,

Hier etwas zu mir. Ich habe die Psoriasis vor 13 Jahren gekriegt. Damals machte ich ein berufsbegleitendes Ingenieur-Studium. Das war dann zuviel mit 100 % Arbeit am Tag und abends noch Schule. Damals ging dann auch meine damalige Beziehung in die Brüche und schwupps waren die Schuppen da...

Dann gings immer auf und ab... wobei ich seit 2 Jahren wieder starke Schübe habe. Seit 2 Jahren habe ich auch wieder Beziehungsprobleme ;) War verlobt und meine Verlobte hat mich dann verlassen vor 1.5 Jahren... zuerst hat sich die Pso verbessert ?? Staun... danach hatte ich mich aber nicht mehr im Griff, Alkohol usw... Meine Haut hat es dann gedankt mit zusätzlichen Schüben. Inzwischen bin ich mich wieder am Erholen und auch die Haut erholt sich wieder langsam.

Jetzt habe ich auch noch andere "Leichen" im Keller, die ich los werden muss, um wieder Harmonie ins Leben zu bringen und vielleicht wieder mal eine glückliche Beziehung führen zu können. Aber es geht halt Schrittchen um Schrittchen.

Ja, ich denke bei mir spielt die Psyche und die Psoriasis eine sehr grosse Rolle...

Der Mensch ist ein Universum

...und Pumi hat an anderer Stelle noch geschrieben, dass Psoriasis-Menschen einen Schutz um sich bilden wollen, weil sie besonders verletzlich,aber in dieser Form auch besonders feinfühlige und, ja, schöne Menschen sind.

Das wollte ich an dieser Stelle noch anbringen mit Unterschrift von mir drunter, denn so oft gehört und vielleicht auch zu Tode zitiert dieser psychische Hintergrund auch schon sein mag, man muss ihn sich, wie ich finde, immer mal wieder bewußt machen, weil genau dieser Grund uns Psori-Menschen in unserer ganzen Unterschiedlichkeit miteinander verbindet.

Der Satz, dass wir schöne Menschen sind, der berührt mich besonders.

Danke, Pumi!

Peter

Gern geschehen...

Wir müssen lernen, uns zu akzeptieren. Die Krankheit zu akzeptieren. Was natürlich nicht heisst, etwas dagegen zu unternehmen.

Gruss aus der Schweiz

...und Pumi hat an anderer Stelle noch geschrieben, dass Psoriasis-Menschen einen Schutz um sich bilden wollen, weil sie besonders verletzlich,aber in dieser Form auch besonders feinfühlige und, ja, schöne Menschen sind....

Wie soll das denn gehen? Haben sich da die Gene im Fötus abgesprochen? "Hey, Feinfühligkeits-Gen, wenn Du hier so aktiv wirst, muss ich aber gleich mal einen Gendefekt einplanen, damit sich dazu munter eine Psoriasis entwickelt!"

Ich kenne im übrigen genug feinfühlige, sensible Personen, die nicht unter Psoriasis leiden.

Gruß,

Marko

Keine Regel ohne Ausnahme... ;)

Eh, mal ganz cool, Kollege Wissenschaftler!

Habe nie behauptet

a) dass alle feinfühligen Menschen Psoriasis haben müssen

;) dass es unter den Psoriasis-Menschen nicht auch auch etwas grobere Ausführungen gibt - es ist wie bei der Leberwurst, da gibt's auch beides!

Aber komplett anzuzweifeln, dass es da Zusammnhänge gibt, wäre auch bescheuert, oder?

Und wenn das so nach Schema F ablaufen würde, müssten alle Psoriatiker offen zu ihrer Feinfühligkeit stehen, damit sie keinen Schub mehr kriegen. Und wer guckt dann mit mir South Park???

Ich finde das schon fast diskriminierend, wenn nicht anmaßend.

Ich bin also entweder jemend, der

a) "einen Schutz um sich bilden will, weil ich besonders verletzlich,aber in dieser Form auch besonders feinfühlige und, ja, schön bin"

oder ;) "eine etwas grobere Ausführung - wie bei der Leberwurst, da gibt's auch beides!"

Sorry, aber a) halte ich überwiegend für Blödsinn und über :D braucht man wohl nicht weiter zu reden.

Sicherlich spielt die Psyche irgendeine Rolle, mal mehr, mal weniger, wie bei vielem, was den Menschen betrifft.

Daraus laienhafte Regeln abzuleiten mag zwar dem einzelnen helfen, es kann aber schnell dazu führen, dass es andere verunsichert. Die Vorgänge in Bezug auf Psoriasis dürften zu komplex sein, um sie mit einfachen Regeln beschreiben zu können, obwohl es verlockend ist. ;-)

Edit: beim South Park Gucken bin ich dabei ;-)

Also, mein lieber Georg:

erst einmal tut es mir leid, dass ich Dir mit meinen Ausführungen derart auf die Füße getreten zu sein scheine. Das war nicht meine Absicht.

Ferner war es nicht meine Absicht - und dieses schon gar nicht als selbst langjährig Betroffener - zum Thema Psoriasis irgendwelche Allgemeinplätze oder allgemeingültigen Aussagen zu treffen, die für jeden zwingend gelten müssen. Es war nur der Versuch, bei all den Unterschieden, die es von Betroffenem zu Betroffenem gibt, vielleicht auch mal zu überlegen, wo einige Gemeinsamkeiten liegen könnten. Aber auch das ist nur ein weiterer Ansatz, über den es allerdings - und da stimme ich Dir NICHT zu! - sehr wohl weiter zu reden lohnt.

Kann es also nur nochmal sagen: sorry für das Schubladengefühl, das mein Beitrag wohl hervorgerufen hat, aber genauso wie die Katzenkralle oder Fumaderm einzelnen helfen mag, so tut es diese "laienhafte Regel" - zugegeben! - vielleicht auch.

Liebe Grüße - eh, Alder, und zieh South Park nicht noch tiefer mit rein! :o

Peter

Moin moin,

ich denke das beides möglich ist, sowohl das die Psyche die Pso beeinflusst als auch umgekehrt. :o

Ich kann nur sagen, dass ich mir bei mir sehr sicher bin, das bei mir die Psyche letztes Jahr meinen ersten Pso Schub ausgelöst hat. Denn ich habe in meinen letzten 30 Lebensjahren nie Probleme mit meiner Haut gehabt und es gibt auch in der Verwandschaft und Familie selbst seit Generationen niemanden der Pso je hatte. :nanu

Bei mir brach die Pso aus, nachdem ich letztes Jahr aufgrund einer Insolvenz meines Arbeitgebers meinen Job verloren habe. Dazu kam noch, dass ich mit 2 Kollegen nach der Schließung nochmal in die Firma gegangen bin um unsere letzten persönlichen Sachen abzuholen und wir unseren Chef in der Lagerhalle an einem Seil von der Empore baumeln gesehen haben. :mad:

Danach lag ich ein paar Tage mit nem Schock im Krankenhaus.

Und war traumatisiert, bekam Depressionen, Ängste und Zwänge. Und habe seitdem ständig Alpträume gehabt. Kurze Zeit später brach bei mir die Pso aus. Was mich danach dann noch weiter runtergezogen hat und das hat die Pso noch schlechter gemacht.:wein

Ich sag immer da beißt sich die Katze immer wieder selbst in den Schwanz.

Pso <------> Psyche

So das war mein Fazit zum Thema Psyche und Pso.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.:)

Liebe Grüße

Andrea

  • 3 Wochen später...

Ich persönlich halte die starke Trennung zwischen Psyche und Körper oft für verwirrender als die umgekehrte Variante.

Was ist denn zum Beispiel mit den Schuppis, die ihren Schub in Entspannungssituationen bekommen? Dann wenn sie sich ausruhen und endlich mal durchschnaufen können?

Was ist mit den Schuppis die Stein und Bein schwören auf bestimmte Nahrungsmittel oder spezielle Umgebungen zu reagieren?

Den anderen Ansatz einen Menschen auf ihre Gene zu reduzieren empfinde ich auch eher als "bequem" - denn die Ansätze der Epigenetik zeigen, dass der Menschen mit seinen Genen sich sehr wohl verändern kann. Nicht muss - aber kann.

Ich sehe es als Wechselwirkung. Meine Psyche ist ebenso Produkt meines Körpers - wie mein Körper der meiner Psyche. Und durch was ändert sich mein Empfinden? Da hat doch unzählige Möglichkeiten: Umwelt, Ernährung, Bewegung, Freundschaften, Arbeitssituation, Erfolgs- und Misserfolgserlebnisse, Medikamente, eigene Erwartungen, Erwartungen anderer, Zufälle, etc.

Mir gehen die Extreme in diesem Bereich häufig gegen den Strich: Da gibt es die Fraktion derer, die behaupten man müsse sich (und könnte auch immer) sich selbst an den Haaren aus dem Dreck ziehen - sei seines eigenes Glückes Schmied - immer und zu jedem Zeitpunkt des Lebens.

Dann gibt es die andere Fraktion, die ausschließlich ihre Probleme an ihrer Umgebung - dem Außen grob gesagt - festmachen. Es müsse sich dieses oder jenes verändern, dann würde ....

Da werden Weltbilder und Methoden/Erkenntnisse missioniert als ginge es um die "Bekehrung" der gesamten Menschheit. Weltbilder und Ansichten werden in einer Art verteidigt, die mich manchmal an Süchtige auf Entzug erinnern.

Ich weiß nur eines: seit ich vermehrt auf meinen Körper höre (musste ich erst mal wieder lernen) und vermehrt auf "herrschende Meinungen" verzichte - habe ich meine Pso etwas besser im Griff. Konnte feststellen, dass meine Pso immer dann sprießt, wenn ich mir "zuviel Ruhe" verordnet habe. (Die Ärzte meinten in diesen Situationen ich solle mich noch weiter entspannen.)

Interessant fand ich auch, dass ich in den Zeiten einer Schilddrüsen-Überfunktion meine Haut fast vollständig abheilte. Der Körper ist dann ja in Daueraktivität und scheinbar hatte mein Immunsystem ggf. nicht mehr die Zeit sich gegen sich selbst zu richten. In der Unterfunktion (durch Blocker) bekam ich plötzlich Pickel - ebenso wie durch MTX -, es tauchten Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten auf UND meine Pso blühte und die Stimmung war eher depressiv.

Seit dieser Erfahrung achte ich auch vermehrt (was mir mal mehr und mal weniger gut gelingt) auf genügend Bewegung (Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen) - aber nicht zwanghaft sondern vertraue meinem Gefühl, ob ich mich bewegen sollte oder eher nicht. Und was geschah: meine Pso wurde besser, ich roch "plötzlich" wieder - trotz im Schnitt 20 Zigaretten am Tag und hörte wesentlich besser. Und meine Stimmung ist auch besser - bis auf die paar Tage nach MTX.

Schätze daher bekam ich wohl auch Schübe in zu langen (also für mich persönlich zu langen) "Entspannungssituationen".

Ich weiß es tröstet nicht so wirklich. Aber der Körper kann die Psyche ebenso beeinflussen wie umgekehrt. Daher kann und mag ich beides nicht mehr wirklich trennen.

Liebe Grüße

Tamara

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