Immer wieder beginnen Runden des Online-Kurses zum Selbstmanagement nach dem Insea-Konzept. Darüber hatten wir mal hier berichtet.
An sechs Terminen lernen Betroffene, Angehörige und Freunde, mit einer chronischen Erkrankung oder anderen Beeinträchtigungen besser und selbstbestimmter zurechtzukommen. Der Kurs soll sie unterstützen, die Lebensqualität bei chronischer Krankheit zu verbessern, den Alltag und die Medikamenteneinnahme gut zu organisieren, sich ausgewogen zu ernähren und körperlich aktiv zu sein.
Die Teilnahme ist kostenlos und für Menschen aus ganz Deutschland möglich – ein Livestream macht's möglich.
Zur Übersicht und Anmeldung geht es hier entlang.
Am 16. Oktober 2026 startet ein Online-Kurs, der immer freitags um 11.30 Uhr Uhr beginnt.
Am 28. Oktober 2026 startet ein Online-Kurs, der immer mittwochs um 9 Uhr beginnt.
Am 30. Oktober 2026 startet ein Online-Kurs, der immer freitags um 16.30 Uhr beginnt.
Am 2. November 2026 startet ein Online-Kurs, der immer montags um 17 Uhr beginnt.
Am 5. November 2026 startet ein Online-Kurs, der immer donnerstags um 10 Uhr beginnt.
Für alle Teilnehmer gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie technische Hilfestellung. Und: Alle erhalten ein Kurspaket, das kurz vor Kursbeginn per Post zugestellt wird.
In diesem Video wird der Kurs erklärt:
16. Oktober 2026 09:00
bis
11:30
Liebe Mitleidende,
Tl;dr: nach einer Coronainfektion und pausierter Humira-Therapie habe ich nach dem Wiederansetzen nun zum dritten Mal hintereinander eine Gürtelrose. Welche Möglichkeiten gibt es, wieder ins Gleichgewicht zu kommen? Humira-Alternativen? Gürtelrose-Impfung? Niedrigdosiertes Aciclovir dauerhaft?
Im Detail: Ich habe PSO & PSA und bin nach verschiedenen konventionellen Therapien seit ca. 2014 mit Humira FS 40mg alle zwei Wochen eingestellt. Das hat erstaunlich lang gut funktioniert, bis ich Anfang November einen Coronainfekt erwischt habe. Den habe ich nach einer Woche überstanden, danach aber leider Komplikationen entwickelt, darunter eine Lungenembolie und einen opportunistischen Herpes zoster. Der wurde initial mit Brivudin (125mg, 0-1-0, 7 Tage) abtherapiert, war aber nach einer weiteren Woche so massiv rezidiv, dass ich als dermatologischer Notfall in der hiesigen Uniklinik aufschlug (Köln). Dort habe ich dann Valaciclovir bekommen (1000mg, 1-1-1, 10 Tage), danach war erstmal Ruhe. Während der ganzen Zeit habe ich natürlich die Immunsuppression ausgesetzt, insgesamt drei Monate (Nov-Jan), bis meine PSA wieder anfing, schlimmer zu werden.
Entsprechend habe ich letzte Woche Samstag das erste Mal wieder Humira gespritzt, und schon war gestern direkt die Gürtelrose wieder da. Ich war beim ärztlichen Notdienst (da Samstag) und habe nun wieder Valaciclovir für sieben Tage begonnen. Angenommen, damit bekomme ich den akuten Infekt wieder in den Griff, bleibt immer noch meine größte Frage: Wie geht es weiter? Ich kann Humira nicht wieder ansetzen, ohne die nächste Runde zu riskieren. Gleichzeitig weiß ich, dass meine Arthritis ohne die Immunsuppression auch wiederkommt.
Ich habe im März den nächsten Termin bei den Rheumatologen. Da steht sowieso die Frage nach einem Therapiewechsel an. Deswegen hätte ich gern Eure Erfahrungen und Ratschläge. Habt Ihr ähnliches durchgemacht? Wie kann man mit Gürtelrose in diesem Szenario umgehen? Was hat ggf. bei Euch funktioniert? Worauf sollte ich achten, wenn ich über Humira-Alternativen mit meiner Rheumtologin spreche?
1000 Dank für jede Hilfe. Ich bin gerade total verunsichert und freue mich auf Eure Antworten!
Viele Grüße,
bara