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Hallo zusammen,
ich bin Alex, gerade 50 geworden, männlich und von Psoriasis befallen. Ausgestattet mit einem sehr stressigem Leben, 2 Kinder und Frau, alle ADHS betroffen und sehr speziell hatte ich 45 Jahre lang keine beschwerden. Dann kam ca. 2017 eine allgemeine Schwäche, Krankheitsgefühl, Leistung im Keller. So kannte ich mich gar nicht. Nach sehr vielen Ärztlichen Besuchen, diversen Diagnosen wie "Rheuma, Arthrose" und entsprechenden Medikationen die ohne Wirkung blieben, dann Glücksgriff. Beim richtigen Arzt, lautete die Diagnose "Löfgren Syndrom", eine super seltene Form der Sarkoidose.. etwa 3-4 Fälle auf 100.000 Menschen. Ursache unbekannt. Mit Cortison und ein paar Spritzen, ging es dann erstaunlicherweise sehr schnell wieder. Ich war wieder in meinem Hamsterrad, 10-12 Stunden Arbeitstage, Haushalt, Kinder. Ich habe 100 mal versucht Medikamente abzusetzen, ohne Erfolg. Die Symptome kamen wieder. Und dann, ca. 2020 kamen die ersten "rauen Stellen" an den Knien und Ellenbogen.
Es wurde immer schlimmer und schlimmer. Ellenbogen, Händerücken, Knie, Knöchel, Nierenbereich. Tendenz steigend. Dazu kam noch Mobbing in der Arbeit, nach 11 Jahren. Ich habe im November die Handbremse gezogen, habe mich krankschreiben lassen und suche Hilfe. Glücklicherweise habe ich eine sehr fähige und verständnissvolle Hausärztin die mich begleitet und mir hilft den richtigen Weg zu finden. Mal sehen wohin der Weg führt, aber ich sehe keine Alternative. Mit so einem "Makel und Stigma" zu leben ist nicht toll, auch wenn ich psychisch wirklich sehr stabil bin, diese Blicke, Reaktionen und Auswirkungen an eigener Haut zu erleben ist nicht schön. Ich bin optimistisch und voller Zuversicht das mir geholfen werden kann. Wenn sogar eigene langjährige Partnerin inzwischen die Weite sucht und nicht mehr damit klar kommt. Es ist ziemlich grausam. Es tut gut das alles mal niederzuschreiben.
Viele Grüße an alle,
Alex