Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo zusammen,
ich bin Alex, gerade 50 geworden, männlich und von Psoriasis befallen. Ausgestattet mit einem sehr stressigem Leben, 2 Kinder und Frau, alle ADHS betroffen und sehr speziell hatte ich 45 Jahre lang keine beschwerden. Dann kam ca. 2017 eine allgemeine Schwäche, Krankheitsgefühl, Leistung im Keller. So kannte ich mich gar nicht. Nach sehr vielen Ärztlichen Besuchen, diversen Diagnosen wie "Rheuma, Arthrose" und entsprechenden Medikationen die ohne Wirkung blieben, dann Glücksgriff. Beim richtigen Arzt, lautete die Diagnose "Löfgren Syndrom", eine super seltene Form der Sarkoidose.. etwa 3-4 Fälle auf 100.000 Menschen. Ursache unbekannt. Mit Cortison und ein paar Spritzen, ging es dann erstaunlicherweise sehr schnell wieder. Ich war wieder in meinem Hamsterrad, 10-12 Stunden Arbeitstage, Haushalt, Kinder. Ich habe 100 mal versucht Medikamente abzusetzen, ohne Erfolg. Die Symptome kamen wieder. Und dann, ca. 2020 kamen die ersten "rauen Stellen" an den Knien und Ellenbogen.
Es wurde immer schlimmer und schlimmer. Ellenbogen, Händerücken, Knie, Knöchel, Nierenbereich. Tendenz steigend. Dazu kam noch Mobbing in der Arbeit, nach 11 Jahren. Ich habe im November die Handbremse gezogen, habe mich krankschreiben lassen und suche Hilfe. Glücklicherweise habe ich eine sehr fähige und verständnissvolle Hausärztin die mich begleitet und mir hilft den richtigen Weg zu finden. Mal sehen wohin der Weg führt, aber ich sehe keine Alternative. Mit so einem "Makel und Stigma" zu leben ist nicht toll, auch wenn ich psychisch wirklich sehr stabil bin, diese Blicke, Reaktionen und Auswirkungen an eigener Haut zu erleben ist nicht schön. Ich bin optimistisch und voller Zuversicht das mir geholfen werden kann. Wenn sogar eigene langjährige Partnerin inzwischen die Weite sucht und nicht mehr damit klar kommt. Es ist ziemlich grausam. Es tut gut das alles mal niederzuschreiben.
Viele Grüße an alle,
Alex