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Neu hier und verzweifelt - Kopfpso + Haarausfall


Tiffany
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Hallo zusammen,

seit Monaten lese ich hier regelmäßig im Forum, genauergesagt seit mir im Juli vergangenen Jahres die Diagnose Schuppenflechte gestellt wurde. Eigentlich bin ich nicht mal sicher, ob diese Diagnose stimmt, ich hatte schon früher immer wieder ein "schuppiges Etwas" auf dem Kopf und hatte auch schon einmal die Diagnose "seb. Ekzem", aber so schlimm wie es nun seit 8 Monaten ist, war es noch nie.

Am besten erzähle ich Euch mal meine Geschichte (hoffentlich wird's Euch nicht zu lang): Also Ende Juni vergangenen Jahres habe ich eine Haarfärbung vorgenommen und bekam kurz darauf dicke borkige Schuppen auf meinem ganzen Kopf. Versuchte man diese abzulösen, blieben direkt ettliche Haare daran kleben. Der von mir aufgesuchte Dermatologe diagnostizierte zunächst "seb. Ekzem" verordnete eine Kortison-Lotion, die jedoch nicht half. Seine Urlaubsvertretung sagte, es sei eine Schuppenflechte, verordnete dann ein Kortison + Salicylsäure (was alles noch schlimmer machte). Schlussendlich bekam ich Karison Crinale zur Behandlung, was auch ganz gut anschlug. Leider bekam ich nach dem Auschleichen einen ganz schlimmen Rückfall, es wurde schlimmer als es zu Behandlungsbeginn war. Hinzu kam dann noch heftiger diffuser Haarausfall, der mich vollends aus der Fassung brachte. Im Oktober habe ich dann in meiner Verzweifelung einen weiteren Dermatologen aufgesucht, dieser tippte auch auf Schuppenflechte und verordnete erst eine Salbe + Kortison, dann wieder Salicylsäure + Kortison. Offensichtlich vertrage ich keine Salicylsäure, denn danach wurden die Rötungen noch schlimmer und es bildeten sich dicke harte Borken, die Haare gingen mir in Büscheln aus. Mein letzter Versuch war die ambulante Sprechstunde in einer dermatologischen Klinik, die mir dann mitteilten, dass sie stationäre Fälle hätten, die auch nicht schlimmer wären, als der meine. Ich bekam Ecural-Lösung verordnet mit der Maßgabe, die Krusten mit Olivenöl abzulösen. Und, was soll ich sagen, mein Kopf war nach 3 Wochen, also Mitte Dezember 2006, krustenfrei. Ich war echt happy. Doch nun kam das dicke Ende: seitdem fallen wir massiv die kurzen nachgewachsenen Haare aus. Ich bin völlig verzweifelt und verstehe einfach nicht, warum das so ist. Inzwischen kekomme ich auch schon wieder Rötungen (vielleicht aus Panik?).

Das Kortison soll ich weiterhin nehmen, ich hätte momentan auch große Angst vor einem Rückfall, wenn ich es absetze.

Nun zu meinen Fragen:

Hat jemand von Euch auch schon einmal schlimmen Haarausfall durch eine Kopfpso bekommen bzw. sind Euch die Haare wieder nachgewachsen?

Habt Ihr schon mal davon gehört, dass der Haarausfall "nachhinkt", nach derartigen Entzündungen bzw. Verkrustungen? (dies sagt zumindest der Dermatologe)

Wie lange darf man Kortison nehmen? (mein Dermatologe sagt, die Kopfhaut wäre gegen Kortison relativ unempfindlich, ich bin aber skeptisch)

Verursacht Kortison vielleicht Haarausfall?

Wie schleicht man am besten aus, ohne wieder einen schlimmen Rückfall zu bekommen?

Sorry, das war jetzt ganz schön lang, ich hoffe, Ihr habt trotzdem bis zu Ende gelesen.

Ich würde mich über eine Antwort oder einen Rat sehr freuen.

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Hallo und Herzlich willkommen hier bei uns Schuppis.

Zu deinem Problem mit dem Haarausfall kann ich dir nur schreiben das cih genau das gleiche erlebt habe , dicke Verkrustungen mit Büschelweisem Haarausfall.

Mittlerweile habe ich meine Kopfpso relativ gut im Griff , habe sehr wenige Stellen auf dem Kopf ,die natürlich auch manchmal jucken und auch schuppen aber so schlimm wie vor einigen Jahren ist es zum Glück nicht mehr.

Ich nehme zur Zeit MTX und auch Kortison das ganze schon seit knapp 3 Jahren und es scheint ,das es mir etwas bringt.

So nun erstmal genug

Gruß Fußballfan

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Hallo Tiffany, bei mir kam die Pso mit der Pubertät auf dem Kopf, erst eine kleine Stelle am Hinterkopf, nach und nach über den Schläfen/ hinter den Ohren bis der gesamte Haaransatz eingekreist war und letztendlich fast die ganze Kopfhaut betroffen war. Ich habe nur äußerlich behandelt (Kortison etc.), welches alles nicht wirklich geholfen hat. Haarausfall hatte ich auch teilweise, bei mir kam das immer wenn ich mit salicylsäurehaligem Shampoo gewaschen habe. Leider hab ich auch noch keinen Weg gefunden, wie ich die Kopfhaut effektiv behandeln kann.

Als die Pso ihren Höhepunkt hatte (schon im sichtbaren Stirnbereich, vom Nacken ganz zu schweigen, aber hab Haare wegen der Pso eh nur offen getragen), bin ich dann für drei Wochen ans Tote Meer geflogen und hab mir die Haare komplett abrasiert. Dort ist die Haut dann zum ersten Mal abgeheilt, und zwar komplett. Jetzt hab ich wieder einige Zentimeter Haar auf dem Kopf aber die Pso kommt leider auch ganz langsam wieder zurück... Ich war seit der Erscheinungsfreiheit auch noch nicht beim Hautarzt, aber ich denk mal, dass ich bald wieder mit dem ewigen Salben und Schmieren anfangen muss...

Ich wünsch dir jedenfalls, dass du etwas findest was dir hilft.. Geben wir die Hoffnung nicht auf :)

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Hallo,Tiffany.

Auch ich habe schon seit langem Schuppenflechte auf dem Kopf,und ich muss leider sagen sie ist da sehr hartnäckig.Ich nahm natürlich auch alles mögliche und habe es da immer noch.Zum Haarausfall muss ich dir sagen auch den hatte ich auch schon.Aber keine Angst die wuchsen alle wieder nach.Du solltest aber nicht an der Kopfhaut kratzen denn damit verschlimmerst du noch alles.Erst solltest du mit einer Salbe oder einem Öl die Schuppen lösen.Das geht am besten wenn du eine "Kopfkappe" machst.Das mache ich immer mit einem halben 4 liter Gefrierbeutel den ich dann mehrere Stunden auf dem Kopf trage.Sieht zwar komisch, aus ist aber so.Damit erreichst du das die Salbe oder das Öl besser die Schuppen einweicht.Mit einem Kamm kannst du dann die Schuppen vorsichtig lösen.Auch habe ich einen UV-Kamm,das ist ist ein Kamm der UVA oder UvB Strahlen erzeugt.Den muss dir aber der Hautarzt verschreiben.Mach Dich da einmal schlau.Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

Mfg,Roland.

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Willkommen Tiffany,

vor ca. 15 Jahren sind bei mir büschelweise meine Haare wegen sehr hohen Kortisonmengen (wg. anderer Krankheit) ausgefallen.

Halte es aber bei solchen geringen Salben-Kortison-Mengen für weniger wahrscheinlich.

Mittlerweile sind die Haare wieder lang. Sei zuversichtlich, und probiere rum.

Hier sind einige Leute, die ein ähnliches Problem hatten/haben und die dir sicherlich weitere gute Tipps geben können.

LG

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Hallo, Tiffany,

ich kenne auch dieses Gefühl, wenn sich mehr Haare als normal nach dem Duschen oder Haarewaschen im Abfluss verabschieden. Dieses lapidare "ach, die wachsen wieder" meines damaligen Hautarztes klingen mir heute noch in den Ohren. Aber er hatte recht. Es dauert nur je nach Länge der Haare, bis die neuen Haare die Länge der anderen Haare haben. Auch nach richtig derben Haarausfall mit kahlen Stellen nach einem Medikament sind nach einem vollständigen "Kahlschlag", sprich Rasur, meine Haare wieder nachgewachsen.

Wichtig ist, dass erst diese "Kandis-Schicht" (wie ich sie immer nenne) entfernt wird, damit andere Wirkstoffe wie Kortison überhaupt an die Kopfhaut kommen. Salicylsäure vertrage ich auch nicht. Ich habe diese so genannten Kopfkappen mit Olivenöl gemacht. Nachts mit einer ollen Badekappe, weil Frischhaltefolie oder die von Roland erwähnten Gefierbeutel immer wegrutschten, oder tagsüber mit Frischhaltefolie und Mütze drüber. Andere Betroffene haben es auch erfolgreich mit Körperlotion versucht, die leichter auszuwaschen ist. Du musst halt viele Dinge probieren, um für dich die beste Lösung zu finden.

Wenn das Gröbste dann halbwegs ab war, habe ich Kortisonlösungen dünn aufgetragen und die Zeiten dieser Anwendungen in immer größeren Abständen gemacht.

Einmal im Monat habe ich dann einen Klettenwurzelöl-Tag eingelegt, das ich in die Kopfhaut massiert habe und so 4 bis 6 Stunden einwirken lassen habe. Danach habe ich dann Head & Shoulders genommen. Es war für mich von der Wirkung her genauso gut wie Aqeo, nur erheblich billiger.

Denk dran, nur eigener Versuch macht kluch :)

Gruß

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hi tiffany,

die erfahrungen von roland und barb kann ich bestätigen. die haare wachsen wieder. das mit dem uv kamm würde ichunbedingt in angriff nehmen. es ist deine "heimbestrahlung" die du immer wieder anwenden kannst. ich habe mir den auch verschreiben lassen, nachdem mich die leutle hier darauf aufmerksam gemacht hatten. ansonsten...habe ich auch diverse öle(mit kappe..ätz) oder lotionen ausprobiert. wenn es jetzt arg juckt, reibe ich ein haarbalsam ein ,über nacht wirken lassen. das lässt sich eben super auswaschen und du kannst auch ohne kappe schlafen.ansonsten....haaransatz , stirnbereich, ohren (dahinter und in der muschel)..muss immer wieder behandelt werden. mit den bekannten salben und leichten cortisonsalben.versuche auch herauszu finden welche nahrungsmittel bei dir negativ anschlagen. bei mir ist es alkohol und cirtusfrüchte (manadarinen...heul ..die lieb ich so) und scharfe gewürze.

so nun wünsch ich dir erstmal alles liebe

grüsse

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Hallo Zusammen,

ich freue mich sehr über Eure lieben und mutmachenden Antworten. Es ist schön zu wissen, dass es Menschen gibt, die ähnliche Probleme haben und gelernt haben, irgendwie damit zu leben. Ich bin momentan so fürchterlich verunsichert, weil's schon so lange dauert und eben der verflixte Haarausfall trotz Besserung der dicken Krusten nicht aufhört. Ich scheitere zwischenzeitlich schon an solchen profanen Dingen wie: "Wie häufig wasche ich meine Haare? Womit wasche ich meine Haare? Darf ich Schuppen, die nicht mehr festsitzen, herauskämmen oder reizt das die Kopfhaut wieder? Was habe ich nun schon wieder falsch gemacht, weil der Kopf juckt?"

Gut zu wissen, dass es auch noch Andere gibt, die Salicylsäure nicht vertragen, dachte schon, ich wäre die Einzige. Ich werde bei den Ärzten immer dumm angeschaut, wenn ich dieses angebliche "Antischuppen-Wundermittel" ablehne und sage, dass das bei mir alles nur schlimmer macht.

Meine Ernährung werde ich tatsächlich auch mal näher unter die Lupe nehmen, von der Sache mit den Zitrusfrüchten habe ich auch schon gehört und verzichte zwischenzeitlich darauf, hat aber auch keine Besserung gebracht. Dann nehme ich nun seit November Lebertrankapseln, das hat aber bislang auch noch nicht geholfen.

Über den Lichtkamm werde ich mich mal näher informieren, ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

An meiner Psyche muss ich auch arbeiten, mich nimmt halt der schlimme Haarausfall so mit, ich habe Angst, bald kahl zu sein. Und so gerate ich bei jeder Haarwäsche in Panik, tja und die Folge ist, dass mir dann wieder der Kopf juckt und ich förmlich sehe, wie sich die Kopfhaut rötet. Schon wird die Panik vor einem Rückschlag noch schlimmer. Ein echter Teufelskreis.

Ich werde also versuchen, mich in Geduld zu üben und fest darauf hoffen, dass meine Haare dauerhaft wieder nachwachsen, sobald ich es irgendwie schaffe, meine Kopfhaut in den Griff zu kriegen.

Ganz lieben Dank Euch allen!

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Bin seit Kindheit ähnlich betroffen, jetzt 58, die Behandlungsversuche schreibe ich lieber nicht auf, Kortison, Teer, vereisen...

Ich kann raten: Du gehörst halt zu den paar Menschen, die diesen Schlamassel in sich tragen, der irgendwann durch irgendwas (bei dir Haarfarbe???) ans Tageslicht kommt, ausbricht und dann vor sich hinwabert. Meine Kopfhaut bekomme ich halbwegs in den Griff, die Mittel helfen ca. 4-8 Jahre, dann bei mir nicht mehr: Terzolin, Amway-Schuppen-Haar-Wäsche, Head and Shoulders, die sind alle harmlos, also half bei mir immer wieder probieren... Mit dem Haarausfall habe ich mich abfinden müssen...

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Hallo Ebs,

danke für Deine Antwort. Hast Du denn die Erfahrung gemacht, dass die Haare wieder nachwachsen? Abfinden kann ich mich einfach mit dem Haarausfall nicht. Ich könnte mich mit dem Jucken, Brennen und zur Not auch mit den Schuppen abfinden. Das Schlimme ist, dass ich mir furchtbare Vorwürfe mache, dass ich das Ganze durch meine "Färbeaktion" provoziert habe. Und dass ich das Ganze nun nicht in den Griff bekomme, liegt laut Hautarzt an meiner Panikmache. Tja, da kann ich ja glatt den Glauben an die Wirkung der Medikamente vergessen. Oder macht es sich der Hautarzt da vielleicht doch ein wenig einfach?

LG - Tiffany

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Hallo, Tiffany!

Ich kann Dir leider nicht sagen, ob die Pso durch Deine Färbeaktion hervorgerufen wurde. Meine Haare habe ich über 20 Jahre lang sowohl gefärbt als auch getönt. Es waren chemische Farben und auch Naturfarben dabei. Die Pso habe ich in der Pubertät bekommen (fast ausschließlich Kopfhaut und in bzw. hinter den Ohren) und einige Jahre später fing die Färbere/Tönerei an. Einen Zusammenhang sehe ich nicht. Was mir auffiel ist, dass die Kopfhaut nach dem Färben einige Tage richtig "bröselte" und etwas weniger verkrustet war. Danach hat sich alles wieder gegeben.

Hast Du mal Deine Pso-Schübe mit Deinem Zyklus verglichen? "Meine" Pso habe ich in der Pubertät bekommen und konnte Dir anhand meiner Kopfhaut sagen, wo im Zyklus ich gerade bin: ca. 1 Woche vor Einsetzen der Regel wurden die Krusten und der Juckreiz schlimmer und bei Beginn ebbte alles wieder ab. Ein Heilpraktiker meinte, der Hormonspiegel würden vor Regelbeginn bei mir stark abfallen. In den Jahren nach diesem Befund habe ich zwei mal eine Kur mit einem zyklusunterstützenden Mittel (Mönchspfeffer, Agnolyt oder auch Agnocaston) gemacht und hatte beide male anschließend lange Zeit Ruhe.

Ansonsten kamen im Frühjahr und Herbst meist auch intensiver Haarausfall dazu und zwar so stark, dass ich kaum Haare mit einem Haarband zusammennehmen konnte. Auch habe ich angefangen, mich fast vor Haaren zu ekeln, die überall herumfliegen, sei es im Bad, auf der Kleidung oder büschelweise in der Bürste. Nach ca. 2 Monaten beruhigte sich der Haarausfall dann von alleine und die Haare wuchsen nach.

Soweit mein bescheidenes Wissen zu "meiner" Pso. Wie Du sicher schon gelesen hast, gibt es viele Ausprägungen und Behandlungsformen und jeder muss für sich sehen, was bei ihm anschlägt (z. B. merke ich nicht, dass ich auf bestimmte Lebensmittel reagiere). Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass Du für Dich eine Behandlung findest.

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Hey, Tiffany, ich kann deine Verzweiflung gut verstehen, ähnliches habe ich auch erlebt, ebenso die Vorwürfe, die du dir wegen deiner Färbeaktion machst, den Hautarzt kann ich nicht so ganz verstehen. Färbeaktion: Klar, hat wohl diese Färbeaktion den Kram bei dir ans Tageslicht gebracht. das scheint Fakt zu sein. Nur: Die hier im Forum versammelten PSO-Betroffenen könnten dir 1000 oder mehr andere Stoffe oder Anlässe nennen, die das ebenso hätten sein können. Diese deine Vorwürfe gehen also ins Leere? Mein Rat: Die m.E.n. größten Verstärker für PSO sind: persönlicher Stress und Alkohol. Die besten PSO-Killer sind: Innere Ruhe finden und Sonne und Aufenthalt in salzhaltiger Luft mit positiver Stimmung. Also kann ich guten Gewissens dir raten, versuche doch, alle diese Selbstvorwürfe in einer Toilette runterzuspülen! Was kann dabei helfen? Dieses Forum. Eine Selbsthilfegruppe. Meditation. Yoga. Weg von Panik und Selbstzerfleischung, das ist Gift für PSO. Wenn du es möchtest, schicke ich dir meine Telefonnummer, da könntest du deine Sorgen, Befürchtungen und Ängste "abladen". Kein Arzt, kein Mensch der Welt kann dich heilen, mit einer Ausnahme: Du selbst kannst diese Sache in den Griff bekommen, dafür brauchst du Selbstvertrauen, Energie und viel, viel, viel Geduld und eigene Energie. Du fragst nach meinem Haarausfall? Der ist für mich heftig unwichtig geworden, wichtiger für mich ist: Nicht mehr mit einem blutendem Gesicht den Leuten entgegenzutreten, Schuppen und Jucken auf dem Kopf kontrollieren zu können. Und: Ich habe das Gefühl, daß mir nicht noch mehr Haare ausfallen. Meine Friseuse ist seit 6 Jahren so nett, mir zu suggerieren, daß es wieder mehr Haare werden, klaro, wenn es so weitergeht, wird sie überflüssig, obwohl ich sie sehr mag... LG Ebs

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Hallo Tiffany,

ich bin 45 Jahre jung und habe seit meiner Kindheit mit Unterbrechungen (Puper-

tät bis zur ersten Schwangerschaft vor 19 Jahren) Schuppenflechte. Das Pro-

blem mit dem Haarausfall kenne ich genau; ich hatte vor ca. 3 Jahren fast Glatze, und das genau vorne am Pony. Doch sie sind super wiedergekommen. Im Moment

habe ich wieder einen starken Schub, mein Kopf fühlt sich teilweise an, als wenn ich einen zu engen Helm trage und meine Haare fallen auch wieder aus. Ich benutzte jetzt im Moment Creme mit Acid. Salicyl. und Eucerin 5% Urea Shampoo. Meine Kopfhaut ist um Längen besser geworden, was ich auch auf das Shampoo zurück- führe (mußte nämlich 2 Tage ein anderes nehmen und es wurde sofort wieder schlimmer). Gute Erfolge habe ich auch mit Stutenmilchprodukten gemacht. Du mußt einfach ausprobieren, was für die am besten ist. Laß den Kopf nicht hängen, es wird bestimmt wieder besser und die Haare kommen bestimmt zurück.

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Hallo RedMoni,

lieben Dank für Deine Nachricht. Ich habe auch schon gemerkt, dass meine Kopfhaut vor Einsetzen der Regel schlimmer wird, dachte aber, dass dies damit zusammen hängt, dass dann einfach der Organismus belasteter ist. Bekommt man diese zyklusunterstützenden Mittel freiverkäuflich in der Apotheke? Wäre ja einen Versuch wert. Mir ist es übrigens auch schon so gegangen, habe mich auch schon richtig geekelt, überall diese herumfliegenden Haare zu sehen, und beim Anblick der Krusten auf dem Kopf musste ich mich sogar schon mal übergeben. Danke für's Daumen drücken, hoffe auch, dass ich meinen "Behandlungsweg" bald finde, möglichst bevor ich kahl bin.

Hallo Ebs,

ganz lieben Dank für Deine Ratschläge und Dein Angebot. Ich habe Dir eine E-Mail geschickt und hoffe, Dich darin nicht zu sehr "vollgemüllt" zu haben.

Hallo Konny,

auch Dir ganz lieben Dank für Deine aufbauenden Worte. Tut gut zu wissen, dass es auch wieder aufwärts gehen kann, im Moment bin ich einfach mit meiner Geduld und Hoffnung ziemlich am Ende. Was sind das für Stutenmilchprodukte, Hautpflegeprodukte wie Shampoo, Lotionen etc.?

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hallo, Tiffany -

das Problem mit dem Haarausfall kenne ich auch zur Genüge. Meine Dermatologin hat mir Clarelux-Schaum verschrieben. Das nehme ich jetzt seit ca. einem Jahr, je nach Ausmaß der PSO auf dem Kopf 2 bis 3 x wöchentlich. Mir hilft es gut, aber es ist so wie bei allen Mitteln - jeder muß selbst ganz viel ausprobieren.

Es ist manchmal wirklich schlimm, bei Männern sind Geheimratsecken normal oder vielleicht auch sexy - bei uns Frauen heißt es gleich - du meine Güte, wie sieht die denn aus - :)

Ich habe meine Haare immer glatt getragen ca. auf Schulterhöhe. Als sie immer weniger wurden, habe ich sie mir ganz frech durchstufen lassen. Nun sehe ich zwar manchmal aus wie ein Mopp - aber die Haare sehen trotzdem voller aus - ich habe lange gebraucht, um mich dazu durchzuringen und ich sage ganz ehrlich - den Mut habe ich hier vor Monaten aus etlichen Berichten aus dem PSO-Netz bekommen.

Ich möchte damit nur sagen - lasse dich nicht entmutigen -

ganz nette Grüße sendet dir - Bibi -

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Ich habe auch schon gemerkt, dass meine Kopfhaut vor Einsetzen der Regel schlimmer wird, dachte aber, dass dies damit zusammen hängt, dass dann einfach der Organismus belasteter ist. Bekommt man diese zyklusunterstützenden Mittel freiverkäuflich in der Apotheke?

Hallo, Tiffany!

Ja, diese Mittel bekommt man frei verkäuflich, unter verschiedenen Namen (Agnolyt oder auch Agnocaston). Es sind beides Präparate mit Mönchspfeffer. Sie wirken zyklusstabilisierend, müssen aber über mehrere Monate genommen werden. Ich habe beide Präparate jeweils ca. 1 Jahr genommen. Beim ersten Mal habe ich alles selbst bezahlt, beim zweiten Mal habe ich es von meiner Frauenärztin verschrieben bekommen. Diese Präparate werden bei PMS (prämenstruelles Syndrom) verschrieben. Ich habe meiner Ärztin den Zusammenhang geschildert; sie konnte zwar keine Verbindung erkennen, hat mir das Mittel aber trotzdem verschrieben. Im Laufe von Wochen und Monaten habe ich gemerkt, dass sowohl der Zyklus wesentlich "ausgeglichener" und regelmäßiger wurde und auch die Pso langsam nachlies. Nach der ersten Behandlung hatte ich ca. 2 Jahre Ruhe und nach der zweiten Behandlung ca. 1 Jahr.

Seit nunmehr 2 Jahren nehme ich eine reine Gestagen-Pille (Cerazette). Sie enthält kein Östrogen und wird durchgehend genommen. Dadurch habe ich keine Zyklusschwankungen mehr und die Pso hat sich auf einem niedrigen Level eingependelt. Zwar hatte ich letztes Jahr trotz dieser Pille einen ordentlichen Schub, doch den führe ich auf die intensive Sonnenbestrahlung in meinem ersten Griechenland-Urlaub im Frühjahr zurück. Sonne ist auch eine Sache, die meine Kopfhaut nicht mag, das konnte ich in einem Österreich-Urlaub vor Jahren schon feststellen.

Wie schon geschrieben, ist dies "meine" Behandlungsart für "meine" Pso. Leider kann ich Dir nicht sagen, ob sie etwas für Dich ist. Im Laufe der Jahre habe ich hier schon mehrmals darüber geschrieben (Du wirst diese Beiträge finden, wenn Du die Suchfunktion dieses Forums nutzt), aber von anderen Userinnen habe ich nicht lesen können, ob sie diese Behandlung versucht haben...

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Hallo Tiffany, ich benutze die Körperlotion und die Tages- Nachtcreme von Studerma. Du kannst die Produkte in der Apotheke kaufen. Laß den Kopf nicht hängen, denn - auch wenn sich das jetzt vielleicht gemein anhört - je besser Du drauf bist, um so besser wird Deine Haut. Das mit den Hormonen habe ich bei mir auch bemerkt. Ich habe in der nächste Woche einen Termin beim Gyn. und will der Sache mal auf de Grund gehen. Liebe Gürße Konny

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Guest point9

Was mir noch einfällt.

Unabhängig von o.g., hatte ich immer starken Juckreiz/Schuppenbildung seit meiner Pubertät auf dem Kopf. Trotz intensiver Pflege.

Rausch (Teer) Haarshampoo hat mir da gut geholfen. Ist teuer, dafür aber sehr sehr ergiebig.

In Apotheken war der Preis immer so bei 12 Euro. Hatte auch das Gefühl, dass da weniger Haare ausfallen.

Im i-net gibt es das wohl billiger.

http://www.unserekleineapotheke.de/wisl_s-cms/18/Antischuppen/5/Rausch.html?agentur=medvergleich.

Ansonsten kann auch ich beipflichten, dass Hormone (Meno) bei körperlichen Beschwerden verstärkend sind. Wenige Tage "Vorher" sind z.b. die Schmerzen am heftigsten.

LG

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Hallo Zusammen,

ich möchte Euch allen nochmals für Eure Ratschläge und Eure Ermutigungen danken, da ist auf jeden Fall noch einiges dabei, was ich versuchen könnte. Wie sieht es denn bei Euch mit Kortisonpräparaten aus? Habt Ihr auch schon mal Zeiten gehabt, in denen Ihr diese Präparate über mehrere Monate angewendet habt, ohne dass ihr vollständig beschwerdefrei davon wurdet? Ich habe kein gutes Gefühl dabei, dass ich nun schon 8 Monate Kortison anwende und so richtig in Ordnung ist meine Kopfhaut ja trotzdem nicht. Außerdem habe ich immer das Gefühl, dass der enthaltene Alkohol meine Kopfhaut zusätzlich reizt. Manchmal weiß ich schon gar nicht mehr, ob meine Kopfhaut von der PSO gerötet ist oder eben vom Alkohol. Da vor einigen Monaten aber ein Ausschleichversuch bei mir dazu führte, dass alles noch viel schlimmer wurde, weiß ich wirklich nicht mehr, wie ich von dem Zeug wegkommen soll.

an Bibi:

danke auch Dir für Deine Tipps. Dieser Clarelux-Schaum enthält ja wohl auch ein stärkeres Kortison, wenn ich das richtig recherchiert habe. Wie sieht es mit der Verträglichkeit aus? Enthält der Schaum vielleicht nicht ganz soviel Alkohol wie die Tinkturen? Ich habe gelesen, dass der Schaum rückstandsfrei einzieht, das wäre zumindest schon mal ein Vorteil gegenüber Salben und Lotionen?

LG - Tiffany

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