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Ich habe gegen Psoriasis Arthritis drei Injektionen Skyrizi in den üblichen Abständen erhalten. Ich habe akut eine Blasenentzündung, die mit Antibiotikum behandelt wurde. Weiß jemand, wie groß der Abstand zwischen  dem Antibiotikum und dernächsten Injektion sein soll?

Hervorgehobene Antworten

Mindestens 10, besser 14 Tage bei Impfungen,aber wegen Antibiotika würde ich den beandelnden Arzt fragen. Dürfte auch danach gehen welches man nimmt.

Lg. Lupinchen

  • 3 Monate später...

Nicht das die Blasenentzündung eine Nebenwirkung ist!

vor 12 Stunden schrieb Petra Cor.:

Nicht das die Blasenentzündung eine Nebenwirkung ist!

Nicht alles was man unter einer Biologika Behandlung bekommt ist gleich eine NW. Hier wird immer wieder viel zu viel darein interpretiert. Generell ist man auch nicht grundsätzlich Infektanfälliger, hat die Cornazeit gezeigt.

Gruß Lupinchen

Hallo zusammen,

eine Frage was unterscheidet eine Blasenentzündung als NW von einer durch Infektanfälligkeit. Ich hatte vor einigen Wochen kurz und recht heftig sowas wie einen Harnwegsinfekt, mit schlimmen Nierenschmerzen aber kein brennen beim Wasserlassen. Beim Hausarzt habe ich ein spezielles lösliches Trinkantibiotikum zur einmal Anwendung bekommen und auf Anraten Diclofenac eingenommen. Am nächsten Tag war ich wieder fit. Aber irgendwie bleibt immer so ein gereiztes Gefühl beim Harnleiterausgang, aber nach wie vor kein brennen. Mit dem ganzen Drumherum um die Medikamente und der Erkrankung, ist es manchmal schwer zu entscheiden ob jetzt ein Besuch beim Arzt sinnvoll ist oder überflüssig. Vielleicht habt ihr einen Rat, oder vergleichbare Beschwerden schon gehabt.

Viele Grüße, Radelbine 

vor 18 Minuten schrieb Radelbine:

Hallo zusammen,

eine Frage was unterscheidet eine Blasenentzündung als NW von einer durch Infektanfälligkeit. Ich hatte vor einigen Wochen kurz und recht heftig sowas wie einen Harnwegsinfekt, mit schlimmen Nierenschmerzen aber kein brennen beim Wasserlassen. Beim Hausarzt habe ich ein spezielles lösliches Trinkantibiotikum zur einmal Anwendung bekommen und auf Anraten Diclofenac eingenommen. Am nächsten Tag war ich wieder fit. Aber irgendwie bleibt immer so ein gereiztes Gefühl beim Harnleiterausgang, aber nach wie vor kein brennen. Mit dem ganzen Drumherum um die Medikamente und der Erkrankung, ist es manchmal schwer zu entscheiden ob jetzt ein Besuch beim Arzt sinnvoll ist oder überflüssig. Vielleicht habt ihr einen Rat, oder vergleichbare Beschwerden schon gehabt.

Viele Grüße, Radelbine 

Hallo Radelbine,

ich selbst hatte immer mal wieder Blasenentzündungen, denen man immer nur mit Antibiotika beikommen konnte. Die Nieren waren nie betroffen, aber die Blase immer sehr heftig-ich trinke immer genug, daran liegt es nicht-, sodass das Trinkgranulat beim letzten Mal nicht ausgereicht hätte (Resistenzbestimmung wurde gemacht, es musste ausgerechnet ein Fluorchinolon her, was ja auf die Sehnen gehen kann). Hat aber gut geholfen.

Da du immer noch ein Brennen spürst, würde ich dir raten den Urin nochmal checken zu lassen, evtl. auch zuhause vorab mit den Combi-Teststäbchen aus der Apotheke. Die habe ich immer da, zeigen ja auch Eiweiß und Bakterien, Nitrit etc. an. 

Das "gereizte Gefühl" kenne ich. Es tritt manchmal auch lange nach dem Infekt auf, immer mal wieder, wenn sich die Blase nach dem Wasserlassen wieder zusammenzieht. Auch hatte ich ab und an mal minimal Blut im Urin, was aber ansonsten asymptomatisch ist und wohl keine Bedeutung hat.

Ich denke die Biologika-Nebenwirkung  des Harnweginfekts bezieht sich auf die erhöhte Infektanfälligkeit, genau wie Bronchitis, oder andere Erkältungen. Ist also letztlich egal, woher es kommt. Hatte ich intersessanterweise nicht unter Biologika, sondern als ich Otezla genommen hatte.

Weiterhin gute Besserung für dich und alle Geplagten wünscht 

Kirsten

Informiert euch mal im Netz über D - Mannose . ( bei Blasenentzündung) gibt es bei Amazone .

Zusätzlich viel trinken, ich bevorzuge 4 Teile Brennesselblätter , 2 Teile Birkenblätter und 1 Teil Kamille .

Wohl bekomms, mir hilft es

Winfried 

 

 

vor 8 Minuten schrieb Winfried:

Informiert euch mal im Netz über D - Mannose . ( bei Blasenentzündung) gibt es bei Amazone .

Zusätzlich viel trinken, ich bevorzuge 4 Teile Brennesselblätter , 2 Teile Birkenblätter und 1 Teil Kamille .

Wohl bekomms, mir hilft es

Winfried 

 

...Danke Winfried!

Das habe ich völlig vergessen. D Mannose habe ich seit meinem letzten Infekt auch immer zuhause und nehme es ab und an zur Vorbeugung.

Liebe Grüße!

 

Vielen Dank, 🙏

ja stimmt die Teststäbchen muss ich mir als erstes wieder kaufen. Die habe ich letztes Mal aufgebraucht. An den Mannosezucker habe ich gar nicht mehr gedacht, Cranberry Saft wirkt glaube ich auch hauptsächlich deswegen und kostet als reiner Saft ohne Zuckerzusatz auch ganz ordentlich. Dann werde ich mich mal auf das Fahrrad schwingen, meine Teebar aufmöbeln und mich rüsten gegen die  Harnwegsreizung. Dann kann ich mir den Besuch bei meiner Hausärztin hoffentlich sparen. Das Wetter sieht gerade gut aus.

Danke und liebe Grüße,

Radelbine 

Tee ist immer gut, meine Ärztin ha mir Salbeitee empfohlen und Cranberrysaft. Mag ich nicht so, aber die Harntees vertrage ich auch nicht so gut. Da ist immer ein Kraut drin was mir nicht gut tut. Der früher von TAD 400 war immer gut, dann haben sie die Rezeptur geändert...leider. Blasenentzündungen hatte ich früher oft, dass war aber vor meiner Zeit mit den Biologika. Ich hab oft zulange gewartet mit dem Antibiotika und deswegen oft dann auch länger gebraucht. Ich wollte es immer erstmal so versuchen.

Übrigens ist man nicht generell Infektanfälliger bei Immunsupression, sondern nur in einem bestimmten Bereich.

Das sagt zumindest mein Arzt von der Uniklinik. Infekte unter Biologika habe ich eher selten, leider aber 3x Corona, bringe ich immer aus dem Urlaub mit. Dank  Impfung nach 3 Tagen fast weg.

Lg. Lupinchen

vor 6 Stunden schrieb summerfeeling67:

Blasenentzündungen, denen man immer nur mit Antibiotika beikommen konnte. Die Nieren waren nie betroffen, aber die Blase immer sehr heftig-ich trinke immer genug, daran liegt es nicht-, sodass das Trinkgranulat beim letzten Mal nicht ausgereicht hätte (Resistenzbestimmung wurde gemacht, es musste ausgerechnet ein Fluorchinolon her, was ja auf die Sehnen gehen kann). Hat aber gut geholfen.

Hallo @summerfeeling67

zum Thema hatte ich viele Studien gelesen und dabei festgestellt, dass die Fluoroquinolone (FQ) nicht nur sehr gut wirken, sondern auch nur in geringer Dosierung (meist Kurzzeit 1-3 Tage) bei mir angewendet werden mussten; so bekam ich keine NW. Sulfonamid-Antibiotika vertrage ich nicht, deshalb brauchte ich ein anderes Abtibiotikum. 

FQ hatte ich je nach schwere der Infektion so schnell wie möglich (einmal noch in der Apotheke) eingenommen. 

Bei nur insgesamt wenigen (etwa 6x) Harnwegsinfektionen half mir einmal bei den allerersten Anzeichen schon viel (1-2L) irgendeinen Kräutertee trinken. Seit etwa 20J nehme ich vorbeugend Cranberries im täglichen Müsli und bin seitdem infektfrei geblieben. 

Dir alles Gute bei der Krankheitsbewältigung! LG Burg 

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Gestern habe ich schon 2x das Mannose Pulver genommen. @Lupinchen Salbeitee ist ein guter Vorschlag, bei mir im Garten steht ein prächtiges Exemplar. Frisch schmeckt er auch besser. Bis jetzt habe ich Salbeitee nur bei Erkältung getrunken. Außer Cranberries hilft auch Holundersaft und Aronia habe ich gelesen. Die habe ich gerade da und werde von meinen Erfahrungen berichten.

Liebe Grüße, Radelbine 

Gemeinsam sind wir stark!

Ein natürliches Antibiotikum kann man sich selber aus Kapuzinerkresse und hochprozentigem herstellen.

Hab immer ein Fläschchen.😊

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