Zu Inhalt springen

MTX: Wieso wöchentlich & nicht gesplittet auf 7 Tage?

Hallo ihr Lieben,

ich würde gern mal wissen warum MTX wöchentlich genommen wird und nicht die gleiche Menge aufgesplittet auf 7 Tage?

Ich habe zwei Studien überflogen und die kamen wohl zu dem Schluss das die NW bei gesplitteter medikation geringer ausfielen.

Die MTX Wirkung war bei der einen Studie wohl etwas höher, bei der anderen allerdings etwas geringer. 😋

Ein weiterer Vorteil wäre dann ja auch das es weniger Fehlmedikationen gäbe, wo die Wochendosis fälschlicherweise täglich eingenommen wird.

 

Liegt das vielleicht an der 48 stündigen Wirkungsdauer von MTX im Körper?
Oder das die Folsäure Hemmung nur kurz erfolgen soll?
Fragen über Fragen.. 🤔

  • Antworten 67
  • Aufrufe 10,5 Tsd
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Top-Nutzer in diesem Thema

Beliebteste Beiträge

  • Ich bin durch eine MTX Lungenentzündung um ein Haar gestorben. MTX mag einigen helfen,aber bitte achtet auf die Nebenwirkungen! LG Jürgen 

  • GrBaer185
    GrBaer185

    Genau. Bei einer Chemotherapie von Krebs wird ja auch nicht jeden Tag oder gar über die ganzen 24 Stunden verteilt ein wenig des Medikamentes verabreicht, sondern mal "richtig viel" und dann nach eine

  • Hallo @Radelbine, Dein obiger Artikel "MTX oral: Dosis teilen bringt mehr Wirkung!" bei Rheuma-online, 2006, AU=Elke Gurschke, ist interessant und würde die Hypothese stützen, dass sich im Körper

Enthaltene Bilder

Hervorgehobene Antworten

Hallo Heiko,

Meiner Meinung nach bekommst du die beste Antwort von der Firma die das MTX herstellt. Halte uns mal auf dem Laufenden falls du diese anschreibst und nachfragst. Mich würde das auch interessieren.

LG Winfried

vor 3 Stunden schrieb Heiko Möller:

Hallo ihr Lieben,

ich würde gern mal wissen warum MTX wöchentlich genommen wird und nicht die gleiche Menge aufgesplittet auf 7 Tage?

Ich habe zwei Studien überflogen und die kamen wohl zu dem Schluss das die NW bei gesplitteter medikation geringer ausfielen.

Die MTX Wirkung war bei der einen Studie wohl etwas höher, bei der anderen allerdings etwas geringer. 😋

Ein weiterer Vorteil wäre dann ja auch das es weniger Fehlmedikationen gäbe, wo die Wochendosis fälschlicherweise täglich eingenommen wird.

 

Liegt das vielleicht an der 48 stündigen Wirkungsdauer von MTX im Körper?
Oder das die Folsäure Hemmung nur kurz erfolgen soll?
Fragen über Fragen.. 🤔

Hallo Heiko,

soweit ich weiß wurde MTX wegen der Fehldosierungen bei täglicher Einnahme und den damit verbunden Todesfällen nicht mehr als Tablette verschrieben.
Die Wirkstoffmenge ist in der Wochenenspritze bis Max. Dosierung bezogen auf das Körpergewicht ausgelegt. Eine Spritze pro Woche lässt sich nur schwer wegen Schusseligkeit überdosieren, würde ich sagen. Wenn eine größere Anzahl Spritzen in der Packung sind, gibt es bestimmt Leute die vergessen das sie schon gespritzt haben und geben sich wieder eine. Das wäre auch bei den Spritzen die Überdosierung wahrscheinlicher. 
Wenn ich eventuell zu meiner Biologika Einzeltherapie noch MTX bekommen sollte, werde ich meinen Arzt auf Tabletten ansprechen. 
Viele Grüße,

Radelbine

vor 17 Minuten schrieb Radelbine:

Wenn ich eventuell zu meiner Biologika Einzeltherapie noch MTX bekommen sollte, werde ich meinen Arzt auf Tabletten ansprechen.

Hallo Radelbine,

warum hättest du denn lieber Tablette als Spritze? Die Bioverfügbarkeit ist reduziert und auch die gastrointestinalen NW sind bei oraler Gabe deutlicher.

Ich persönlich fand die Spritze einfacher...bin aber auch sowieso "schwierig", was Tablettenschlucken angeht.

LG

Kirsten


Hallo Ihr  

grad vor ein paar Tagen wurde eine Studie veröffentlicht, in der es u.a. um einen Vergleich von MTX als Spritze und als Tablette ging.

Eines der Ergebnisse:

Zitat

Die Überprüfung deutet darauf hin, dass subkutanes MTX einige Einschränkungen des oralen Weges in Bezug auf Darmabsorption, Bioverfügbarkeit und Sicherheit überwinden kann. Darüber hinaus kann subkutanes MTX eine höhere Wirksamkeit mit einem schnelleren oder sogar größeren Ansprechen bei Psoriasis-Patienten und einer besseren Therapietreue bieten.

@Heiko Möller Warum man es nicht täglich gibt, weiß ich nicht. Aber: Es gibt auch Ärzte, die MTX zweimal pro Woche geben. Davon hatten zum Beispiel butzy hier und Supermom da mal berichtet und ich hab es auch abseits davon schon gehört – wenn auch nicht sehr oft. Hast du noch die Links zu den Studien zur gesplitteten Gabe?

vor 1 Stunde schrieb summerfeeling67:

Hallo Radelbine,

warum hättest du denn lieber Tablette als Spritze? Die Bioverfügbarkeit ist reduziert und auch die gastrointestinalen NW sind bei oraler Gabe deutlicher.

Ich persönlich fand die Spritze einfacher...bin aber auch sowieso "schwierig", was Tablettenschlucken angeht.

LG

Kirsten

Hallo Kirsten,

Grundsätzlich hoffe ich weiterhin auf genug Wirksamkeit und kein zusätzliches MTX. Aber bei mir war die Wirkung vom MTX als Spritze nach 2 Tagen verpufft. Deshalb habe ich mich auch gefragt, ob eine Verteilung auf mehrere Dosen besser wäre. Ich war am Tag nach der Spritze total aufgedreht und nicht mehr zu bremsen, um dann abzustürzen. 

LG

  • Ersteller

@Claudia
Hier mal die Links. Kann natürlich nichts über die Qualität der Studien sagen.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5575561/
Japanische Studie von 2017 an Ratten. Tägliche Einnahme kommt zu einem viel positiverem Ergebnis.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9533787/

Studie von 2022 an Menschen. Auch sehr positives Ergebnis der Splitdosierung.

vor 9 Stunden schrieb Radelbine:

Ich war am Tag nach der Spritze total aufgedreht und nicht mehr zu bremsen 

LG

wow...mich knockt MTX regelrecht aus...

 

Das Etoricoxib darf ich nur an Tagen ohne MTX nehmen... Also wäre für mich ein durchgehendes MTX nicht sonderlich gut. 

 

Guten Morgen Supermom,

 ob MTX in Tabellenform ähnlich wirken würden? Keine Ahnung, aber das ist ja ein Problem von allen Behandlungen mit den verschiedenen Medikamenten. Jeder Patient hat einen typischen Stoffwechsel und vielleicht auch noch andere Begleiterkrankungen. Leider fehlt in der medizinischen Versorgung die Zeit und das Geld für weitere Diagnostik. So könnte herausgefunden werden, wann MTX oder anderes den höchsten Gehalt in Blutserum erreicht und wie schnell etwas abgebaut wird. Oder anhand von enzymatischen Blutmarkern schneller zum richtigen Medikament finden. Ich würde durchaus etwas Geld ausgeben für Diagnostik, wenn dadurch die Behandlung der PSA besser würde. Es gibt ja auch Forschungsarbeiten die sich mit einer  „Impfung“ bei Autoimmunerkrankungen beschäftigen. Bei Diabetes Typ 1 und MS gibt es wohl 1.Erfolge, aber nur im Versuchsstadium. Irgendwann könnte die Erkrankungen dann geheilt werden.

Schönes Wochenende,

Radelbine 

🌷

vor 54 Minuten schrieb Supermom:

Das Etoricoxib darf ich nur an Tagen ohne MTX nehmen... Also wäre für mich ein durchgehendes MTX nicht sonderlich gut. 

 

Hallo supermom,

wie dosierst du das Etoricoxib? 60mg oder 90mg?Ich nehme mal an nach Bedarf, aber nur alle paar Tage? Ich habe im Moment wieder üble Schmerzen und noch nicht herausgefunden, wie ich es am besten einsetze. Ich wurde einige Male mit hohem Blutdruck erwischt, da ist mein Respekt noch größer.

LG

Kirsten

 

Jawohl, dass ist auch mein Problem. Eigentlich sollte ich tgl. 90mg nehmen, aber da spielt der Blutdruck total verrückt und das Herz kaspert gleich mit. Nun bin ich auf aller zwei Tage 60 mg... Ist aber überhaupt nicht zufrieden stellend, weder gegen die Schmerzen noch für den Blutdruck.🥴 Ich ergänze z.Z. mit IBU...

 

Aber im Moment ist sowieso alles doof. 

 

 

Musste wegen der bevorstehenden OP das Yflyma aussetzen und nun auch noch das Mtx... Der erwartete Schub ist mit aller Gewalt gekommen. Nächsten Donnerstag wird operiert und dann hoffe ich sehr, dass ich bald wieder spritzen kann... Oder soviel Schmerzmedis bekomme, dass wenigstens etwas geht😊

 

 

@supermom

Alles Gute für dich! 

Mit den Biologika ist die chirurgische Flexibilität und Wirkkontinuität leider dahin...Ich hatte auch einen kleinen Eingriff vor 6 Wochen und habe einmal das ohnehin nicht mehr wirkende Imraldi pausiert...letztendlich bin ich quasi seit Weihnachten im Akut-Schub innerhalb des Langzeitschubes...sehr schwer auszuhalten.

Auf dass du bald wieder schmerzfrei wirst.

LG

Kirsten

Naja, schmerzfrei war ich schon ewig nicht mehr...deswegen kommt nun auch die OP, meine rechte Hand in Teilen oder vollständig soll stillgelegt werden. Evtl. Alle Knochen gereinigt, oder auch nicht. Die Ärzte waren sich bisher nicht einig... Mittwoch ist OP Vorbereitung, Donnerstag dann OP... Ich bin sehr gespannt, ob das nun der Ausweg aus dem Entzündungskarussell sein wird...

Ich habe erwartet, dass nach Absetzen des yfluima ein zwicken hier und da dazu kommt, aber das vollständige Entzündungen sich in sehr vielen Gelenken in so flotten Tempo ausbreiten, hat mich doch mächtig erschreckt... Auch ein wenig Haut, aber das ist Pillepalle gegen die massiven Entzündungen in Knie, Hüfte, Kiefer, Zehen, Finger, Achillessehne usw. Junge Junge, bin ich froh, dass es die Schulmedizin gibt und ich in spätestens 14 Tagen ( so die Hoffnung) wieder loslegen kann.

Nur mache ich dann eben alles mit links😁

 

Die Ellenbögen sind noch schmerzfrei. 

Ich drück dir die Daumen das es dann bald besser wird. 
 

Wenn du einen guten Arzt hast ( egal ob Haus oder Facharzt ) mir haben Tilidintropfen ( BTM Rezept ) geholfen, so hast du wenigstens ein paar Stunden Ruhe, auch gehen die Tropfen nicht auf den Magen oder die Nieren. Meine Schmerztherapeutin meint Tilidin ist für den Körper am bekömmlichsten. Es besteht eben nur die Gefahr der Abhängigkeit, da kann man aber ausschleichen. 
Die Zeit geht jetzt auch schnell um, der Sommer kommt und hoffentlich auch durch die warmen Temperaturen auch Besserung der Gelenke und Muskeln. Wenn man Rechtshänder/in ist wird es etwas schwieriger mit links zu agieren ( Zähne putzen oder ähnliches ) das ist schon manchmal ärgerlich. Mit einem guten familiären Umfeld und Hilfe schaffst du das aber auch.

Also alles Gute, viel Erfolg mit der OP

LG Winfried
 

Wünsche Dir alles Gute. Erwartungen/Hoffnungen sind eine Sache, die Realität leider oft eine andere. So schwere Schübe hatte ich GsD in den Behandlungpausen nicht. Hoffe so seeeeehr das mein Taltz noch lange wirkt. Träumen kann man ja mal. Lebe gerade  ohne zusätzliches MTX oder Schmerzmittel.

Tilidin hat bei meinem Mann Wunder gewirkt, allerdings nimmt er es wenn.....immer nur kurz, es macht abhängig.

Denke an Dich😘 und hoffe bis Leipzig geht es Dir schon wieder etwa besser.

Lg. Lupinchen

Bearbeitet ( von Lupinchen)

Hab noch was vergessen !

Hast du schon mal versucht eine Cannabis Therapie zu bekommen ?

So eine Therapie kann man individuell gestalten. Bei mir hat sich das so eingespielt, das ich abends meine Cannabis Tropfen nehme und sehr gut schlafen, insbesondere durchschlafen kann. ( schmerzfrei )

Hallo Supermom,

ich wünsche Dir ganz viel Erfolg mit der OP und daß Du so beweglich und fröhlich damit werden kannst wie bisher. Ich drücke Dir dazu alle meine Daumen! 😄 LG Waldfee

Hach ihr seid schon alle herzlich lieb. Dankeschön! Wird schon werden... Bis Leipzig auf jeden Fall. Ich schreibe dann, was nun gemacht wird und wie es war.

Wollt jetzt hier nicht vom Thema ablenken. Hab aber auch nicht mit diesem Schub so gerechnet. Die Chirurgie wollt halt gern die Lücke ohne Medi größer haben, weil es eben doch für den Körper mächtig Stress wird. 

Ach das Köpfchen von der Ulna muss auf jeden Fall dran glauben ...dass hat die Arthritis zu Brei verarbeitet 🥴

Bearbeitet ( von Supermom)

Am 11.4.2025 um 01:11 schrieb Heiko Möller:

@Claudia
Hier mal die Links. Kann natürlich nichts über die Qualität der Studien sagen.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5575561/
Japanische Studie von 2017 an Ratten. Tägliche Einnahme kommt zu einem viel positiverem Ergebnis.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9533787/

Studie von 2022 an Menschen. Auch sehr positives Ergebnis der Splitdosierung.

Hallo @Heiko Möller

bei der zweiten Studie wurde eine Aufteilung der Dosis auf 2x/Woche untersucht. Die Ergebnisse klingen, als solltest du bei Deinem Arzt mal fragen, was er davon hält. Hast du denn demnächst einen Termin?

Am 11.4.2025 um 08:30 schrieb Radelbine:

So könnte herausgefunden werden, wann MTX oder anderes den höchsten Gehalt in Blutserum erreicht und wie schnell etwas abgebaut wird. Oder anhand von enzymatischen Blutmarkern schneller zum richtigen Medikament finden.

Hallo @Radelbine

in der von Heiko gefundenen Studie mit menschlichen Teilnehmern wird nebenbei erwähnt, dass Methotrexat (MTX) im Körper in seinen aktiven Metaboliten, Polyglutamat, umgewandelt wird – und dessen Halbwertzeit 3 Tage beträgt.

Ich sollte MTX spritzen, ich habe es damals abgebrochen.  Ich kann es nicht. 

Stelara bekomme ich von der Gastropraxis gespritzt.  

Ich bin durch eine MTX Lungenentzündung um ein Haar gestorben.

MTX mag einigen helfen,aber bitte achtet auf die Nebenwirkungen!

LG Jürgen 

Ja, MTX hat mir 10 Jahre geholfen. Dann habe ich umgestellt von Tabletten auf MTX Spritzen. 
Nachmittags die erste gespritzt, Nachts kollabiert und in die Klinik. 
10 Tage Intensivstation, 3 Wochen gesamt im Krankenhaus. Mein Blut wurde dickflüssig, Infarkt, Herzstillstand, Wiederbelebung, Dialyse pflichtiges Nierenversagen, 4 Wochen alle 2 Tage Dialyse. War ca. 7 Std. Im OP und hatte zum Glück super Ärzte ! Das war übrigens im Klinikum Deggendorf. Der Herzdoc sagte, das kann nur mit dem MTX zusammen hängen. 
Seitdem natürlich MTX Verbot. 

🤓

 

  • Ersteller

@Winfried
Holy moly!

Danke für's teilen.. 🙏 da bleib ich mal lieber bei meinen Tabletten bis auf weiteres..

  • Ersteller

Ach so @Winfried, fiel mir jetzt noch ein.

Könnte es nicht sein, das was an der Spritze war?

Das sie z.B. mit etwas anderem kontaminiert war oder eine zu hohe Dosis/Konzentration hatte?

Weil sonst komisch das du mit MTX 10 Jahre keine Probleme hattest und plötzlich fast dran stirbst.

Hallo Heiko,

ich glaube eher nicht. Bin ziemlich pingelig und genau mit Desinfizieren usw., die MTX Tabletten hab ich nach 10 Jahren einfach nicht mehr vertragen und sie schlugen mir immer mehr auf den Magen. Mir hat mal ein Arzt gesagt MTX ist Gift und irgendwann hat der Körper genug. Wenn man sowieso angeschlagen ist war es wohl zu viel. Jeder Mensch reagiert auch anders. 
Ich hatte damals noch einen top Hausarzt der Nachts noch zu mir kam und mich sofort in die richtige Klinik einwies. Das war die Nacht zum 1 Mai. Der Herzdoc hatte wohl auch meinen „Fall“ weitergegeben aber ich habe nichts mehr davon gehört. 
 

LG Winfried 

Am 10.4.2025 um 15:28 schrieb Heiko Möller:

ich würde gern mal wissen warum MTX wöchentlich genommen wird und nicht die gleiche Menge aufgesplittet auf 7 Tage?

Gute Frage, insbesondere weil sie ja auch andere Psoriasis-Medikamente genauso betrifft, wie z.B. Biologika mit noch größeren Spritzenabständen.
Bei Spritzen kann ich mir vorstellen, dass es zum einen um rein praktische Aspekte der Produktion, des Vertriebs und/oder der Anwendung geht.
Ein weiterer Aspekt ist die maximal erreichte Serumkonzentration im Blut im Sinne einer wiederholten Stoßtherapie, dies könnte bei MTX als "Zellgift" eine Rolle spielen. Nach einer Gabe von MTX als Bolus erreicht man kurzfristig einen hohen Wirkspiegel für den gewünschten zellteilungshemmenden Effekt auf die entzündeten Zellen und gibt die Tage anschließend allen weiteren Zellen (auch Leber, Niere, etc.) Zeit sich wieder zu regenerieren - dafür spricht z.B. die Einnahme von Folsäure am Tag nach MTX zur Verringerung von Nebenwirkungen -  (meine Überlegungen ohne tiefere Fachkenntnis).
Die Halbwertszeit von MTX nach einer Dosis von 10 bis 20 mg  beträgt etwa 5 bis 7 Stunden.

Meta AI meint dazu - die Antwort ist natürlich auch kritisch zu hinterfragen wie meine obigen Überlegungen, ich habe z.B. nicht validiert, in wie weit die Antwort von der KI wirklich speziell auf PSO und PSA zutrifft und nicht doch auf Behandlungsempfehlungen mit weit höheren Dosen in der Krebstherapie basiert:

image.thumb.png.7ed10eb266e1807fb249256edb873402.png

image.thumb.png.7e8e65cc4d1dc2c7e8073db6b50371c7.png

Meine Erfahrungen:
KI kann einem einige Hinweise und Ideen liefern, antwortet manchmal aber auch großen Mist oder gibt schlicht falsche Antworten oder phantasiert etwas zusammen. Auch ist der Sachstand nicht aktuell - der "KI-Redaktionsschluss" kann einige Jahre zurück liegen.

Bearbeitet ( von GrBaer185)
Ergänzung Folsäure und Halbwertszeit

Erstelle ein Konto, um zu kommentieren

Ähnliche Inhalte

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Suche

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.