Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Hallo,
dies ist mein erster Beitrag im Forum, nachdem ich schon einige Zeit mitlese.
Im Oktober 2024 erhielt ich meine erste Spritze mit Humira.
Der Erfolg war durchschlagend. Nach der dritten Spritze waren fast alle (mitunter seit Jahrzehnten bestehenden) Herde verschwunden! Ich war begeistert.
Leider entwickelte sich eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen sonstigen Bestandteil der Lösung. Ich bekam an der Einstichstelle nach jeder Injektion eine größere Schwellung. Wir sind deshalb im Februar 2025 auf Uzpruvo (Stelara-Nachahmer) umgestiegen. Die Wirksamkeit war und ist nicht so gut wie Humira. Einige kleine Herde tauchen immer wieder an verschiedenen Stellen auf. Aber immer noch um Welten besser als vorher.
Nun hatte ich eine Prostata-Biopsie und es wurde ein langsam wachsender Tumor festgestellt. Mein Urologe riet mir, die Uzpruvo-Spritze abzusetzen, da diese das Immunsystem unterdrückt. Das erscheint mir logisch. Mein behandelnder Hautarzt meinte, es bestehe keine Notwendigkeit, die Spritze abzusetzen.
Ich bin mir nun unsicher, was ich mache. Die Haut wird langsam wieder schlechter, es treten vermehrt punktuell Schuppenflechtenherde auf. Die Spritze ist seit einigen Wochen überfällig. Allerdings überwiegt die Sorge um den Krebs da doch um einiges mehr. Erst Mitte Januar habe ich den nächsten Termin beim Urologen zur weiteren Abstimmung der Behandlung. Es gibt ja doch einige Möglichkeiten außer der Totalentfernung der Prostata mit den nachfolgenden Problemen wie z.B. Inkontinenz.
Für mich am besten erscheint eine Behandlung des Krebsgeschwürs mit hochenergetischem Ultraschall, welcher die befallenen Bereiche verkocht. Der Rest bleibt erhalten und die Nebenwirkungen sind vergleichsweise gering. Allerdings kann nicht garantiert werden, dass der Krebs dauerhaft weg ist. Daher gehören zur Nachsorge jährliche MRT und eventuell Biopsien. Das ist OK.
Allerdings stellt sich die Frage, wie der monoklonale Antikörper hier das weitere Auftreten bzw. Wachsen der Krebszellen beeinflusst.
Gibt es unter den Forumsteilnehmern Erfahrungen zu meiner Problematik? Das wäre sehr hilfreich für meine weiteren Schritte und Entscheidungen.
Ich wünsche allen Lesern ein gesundes Weihnachtsfest
Jörg
Bearbeitet ( von Emma_Benny)