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Hängt eine Fettverdauungsstörung mit der PsA bzw. Cortison zusammen?

Hallo ihr Lieben,

meine Verdauung war schon immer etwas auffällig (starke Blähungen), aber seit etwa 1-2 Jahren scheint mein Körper kein Fett mehr verdauen zu wollen. Sobald jegliches Fett, Nüsse, Avocado oder Öl dabei ist "rutscht" es einfach nur durch. Wenn ich Fett komplett weglasse ist alles top. Könnte das mit dem Cortison zusammenhängen welches ich nehme? Habe das allerdings nicht in den Nebenwirkungen gefunden.

Werde mal Pangrol 10 000 Lipase Hartkapseln mit Verdauungsenzymen probieren.. kennt sich damit jmd aus?

Bzw. hat damit schon erfahrungen sammeln können?

lg Heiko

Hervorgehobene Antworten

Kann ich sie nicht unterschreiben...

Mein Körper hebt sich jedes Gramm Fett für schlechte Zeiten auf... Nur nix raus lassen🤪

Lass Dich mal auf Histaminunverträglichkeit testen. Ist allerdings schwierig auch weil es oft nur wenige Gastroenterologen durchführen. Wie sieht es mit Tomaten und fermentierten wie z.B eingelegte Gurken aus? Hartkäse gehört auch dazu.

Lg. Lupinchen

2 Stunden her, Supermom schrieb:

Kann ich sie nicht unterschreiben...

Mein Körper hebt sich jedes Gramm Fett für schlechte Zeiten auf... Nur nix raus lassen🤪

Da ist bei mir durch die Niereninsuffizienz das Gegenteil eingetreten, nämlich eine Gewichtsabnahme. Durch eine notwendige eiweißarme Diät ist das passiert und bin nun auf Kleidergröße 42 gerutscht. Meinem Körper tut es gut. 😀

  • Ersteller

Ah, bin mittlerweile doch über was gestolpert. Scheint wohl doch mit dem Cortison zusammenhängen.

2 Stunden her, Lupinchen schrieb:

Lass Dich mal auf Histaminunverträglichkeit testen.

Ja, die hab ich wohl. Tomaten, gereifter Käse & Avocado gehen alle nicht, da schaltet mein Körper "ab".

WhatsApp Image 2026-08-14 at 13.21.59.jpeg

Hallo, ich nehme auch schon 15 Jahre Kortison. Das Problem habe ich aber auch nicht. Aber es gibt ja nichts, was es nicht gibt. 🙈 Ich kann z.B. kein Hydrokortison nehmen. Und was den Darm betrifft habe ich auch schon einiges durch. Reizdarm, Darmpilze und auch, dass ich auch kein Fett vertragen habe. Ein Löffelchen Sahne und es war nicht lange drin. Histaminintolleranz habe ich während den Wechseljahren auch noch bekommen. Bei mir hat sich die Lage verbessert seit ich L-Glutamin (Fa.Rheinhildis Apotheke) und Pro 12 von LR nehme. Ich war bei letzterem auch skeptisch, da es nur über Internet zu erhalten ist. Und nein, ich verreibe das nicht. Bin über eine Histaminintolleranzgruppe darauf gestoßen. Ich würde auch nicht beides auf einmal probieren. Erstmal vier-bis sechs Wochen das eine, dann das andere dazu nehmen. Ich nehme das dauerhaft seit Jahren. Wenn man wirklich sehr starke Probleme mit Durchfall oder Entzündungen im Darm hat ist Myrhinill Intest ein super Mittel. Wird auch von Ärzten und Heilpraktiker empfohlen.

Ich weiß jetzt nicht, ob es hier gestattet ist, Mittel zu empfehlen? 😬

Ansonsten löscht den Beitrag bitte wieder.

LG Petra

Bei Histamin Interoleranz muss jeder ausprobieren was geht - mal - und -mal nicht- und wenn man mal histaminreiche isst, dann die nächsten Tage eben aufpassen. Ich nenne sie meine Neutralisierungstage. Viele nehmen auch DAO-Präperat ein, bei mir helfen sie nicht. Ich nehme manchmal dann nach dem Essen Cetebe Lutschtabletten ein und jeden abend ein Antihistaminkum ( Desloratadin)... das letztere ist ärztlich verordnet. Es ist jetzt nicht mehr rezeptpflichtig und muss auch selber bezahlt werden. Kann man via Internet-Apo bestellen, genauso wie Cetebe Abwehrfit Vitamin C+Zink. Diese beiden Bestandteile werden bei Histaminintoleranz empfohlen. Bei mir funktioniert es, meistens. Wenn nicht geht es mir aber nur kurz mal schlechter.

Mit Kortison Stoßtherapie hatte ich noch nie Probleme, nehme für meine Kolitis sogar ein spez. ein, dass wirkt aber nur im Darm. Als Dauertherapie ist Kortison in den meisten Fällen eh nicht als Dauermedikation geeignet. Es gibt heutzutage so viele gute neue Medikamente wie nie zuvor, da finden die meisten irgendwann ihres. Musste allerdings mein IL17 aufgeben da es bei bestimmten Darmerkrankungen nicht gespritzt werden darf.

LG. Lupinchen

Wichtig ist zu unterscheiden zwischen einer veranlagten Histaminintoleranz oder einem einfachem Histaminüberschuss bzw einem Mangel an DAO welches Histamin abbaut. Eine echte Histaminintoleranz ist angeboren. Histaminüberschuss kann jeder mal haben, einige wohl schneller als andere je nach dem wie schnell Histamin verstoffwechselt wird. Das ist dann so wie ein Fass. Wenns voll ist, dann reicht ein Tropfen.

Wer grundsätzlich frisch isst verträgt dann auch mal eine Histaminbombe, Käse oder aufgewärmte Mahlzeit oder alles was eben nicht frisch aus der Verpackung kommt.
Wer regelmässig Histaminreich isst, und dann eben noch einen beeinträchtigten Stoffwechsel hat durch andere Krankheiten und Medikamente, kommt logischerweise schneller in einen Histaminüberschuss. Da sollte man schon drauf achten.

Wenn natürlich Darm beeinträchtigt ist, wo DAO Histamin abbaut, durch Reizdarm-Symptomatik, welches ja bei chronischen Krankheiten häufig mal auftritt, und/oder Medikamentennebenwirkungen, hat man schnell chronisch Probleme mit Histamin.

Dann ist das Fass schneller voll, bzw leert sich langsamer.

Ähnliches gilt für alles andere was man zu sich nimmt und im Darm verstoffwechselt wird. Wenn man Darmprobleme hat aufgrund einer chronischen Krankheit, ist das natürlich bei jedem anders, welche Enzyme und Bakterien beeinträchtigt sind und was man dann aufgrund dessen nicht mehr vertragen kann.

Ich mache gerade eine 3 Monate Kur mit B Vitaminen, hab das was im Internet gesehen, soll gut sein für Darmflora. Bin aber erst bei Tag 3

Bearbeitet ( von reve)

Grüße an Heiko

Zeit: 14.8.2026 um 14:28, Heiko Möller schrieb:

Ah, bin mittlerweile doch über was gestolpert. Scheint wohl doch mit dem Cortison zusammenhängen.

Ja, die hab ich wohl. Tomaten, gereifter Käse & Avocado gehen alle nicht, da schaltet mein Körper "ab".

WhatsApp Image 2026-08-14 at 13.21.59.jpeg

Oh je.. Cortison ist und bleibt ein Teufelszeug und ist leider oftmals das einzige Medikament was in bestimmten Fällen hilft. Ich bin stolz darauf, meine beiden Kinder, im Kleinkindalter mit starker Neurodermitis geplagt, ohne Cortison "groß" bekommen zuhaben. Vor 40 Jahren hat man mich schief angeschaut, weil ich mich gegen die Behandlung mit dem Zeug entschieden gewehrt habe.

Was aber könnte dir helfen Heiko?

Es gleicht einem Detektiv Spiel und man braucht viel Spürsinn und Geduld - Versuch und Irrtum inbegriffen. Wir haben damals ärztlich begleitet eine sogenannte Auslassdiät gemacht.

Reizdarm: So bessert eine FODMAP-arme Diät die Beschwerden | ndr.de

Die Ernährungs-Docs haben sehr viel Erfahrung. Nimm doch mal Kontakt auf. Die Praxis ist in Hamburg --> Die Ernährungs-Docs: Fragen und Antworten | ndr.de

Liebe Grüße

DaisyII

Ich würde Kortison nicht verteufeln, es kommt immer auf die Problematik und Erkrankung an. Manchmal ist es lebensrettend. Und ein Kortisonstoß hat schon vielen bei der PsA geholfen. Ich war früher auch sehr negativ eingestellt und habe auch bei Hautkranken bei Mitpatienten in Rehakliniken Kortisonschäden gesehen. Ist aber lange her. Heute würde ich ohne es nicht wirklich gut leben können. Betrifft aber weder die Haut noch die Gelenke und wird keine Spätschäden verursachen.

Lg. Lupinchen

9 Stunden her, reve schrieb:

Wichtig ist zu unterscheiden zwischen einer veranlagten Histaminintoleranz oder einem einfachem Histaminüberschuss bzw einem Mangel an DAO welches Histamin abbaut. Eine echte Histaminintoleranz ist angeboren. Histaminüberschuss kann jeder mal haben, einige wohl schneller als andere je nach dem wie schnell Histamin verstoffwechselt wird. Das ist dann so wie ein Fass. Wenns voll ist, dann reicht ein Tropfen.

Wer grundsätzlich frisch isst verträgt dann auch mal eine Histaminbombe, Käse oder aufgewärmte Mahlzeit oder alles was eben nicht frisch aus der Verpackung kommt.
Wer regelmässig Histaminreich isst, und dann eben noch einen beeinträchtigten Stoffwechsel hat durch andere Krankheiten und Medikamente, kommt logischerweise schneller in einen Histaminüberschuss. Da sollte man schon drauf achten.

Wenn natürlich Darm beeinträchtigt ist, wo DAO Histamin abbaut, durch Reizdarm-Symptomatik, welches ja bei chronischen Krankheiten häufig mal auftritt, und/oder Medikamentennebenwirkungen, hat man schnell chronisch Probleme mit Histamin.

Dann ist das Fass schneller voll, bzw leert sich langsamer.

Ähnliches gilt für alles andere was man zu sich nimmt und im Darm verstoffwechselt wird. Wenn man Darmprobleme hat aufgrund einer chronischen Krankheit, ist das natürlich bei jedem anders, welche Enzyme und Bakterien beeinträchtigt sind und was man dann aufgrund dessen nicht mehr vertragen kann.

Ich mache gerade eine 3 Monate Kur mit B Vitaminen, hab das was im Internet gesehen, soll gut sein für Darmflora. Bin aber erst bei Tag 3

Bei Histamin kenne ich das mit der erblich bedingten nicht, sondern nur bei der Fructose und Zölliakie.Wobei man letztere auch später noch entwickeln kann. Ist dann schwer zu diagnostizieren. Beim Histamin schwankt der Wert und manchmal geht es auch zurück. Da gebe ich Dir Recht. Bei mir waren die Werte auch nicht gleich kritisch. Ist ja auch klar wenn man dort ankommt und tagelang histaminarm gegessen hat. Hier in der Uni wo ich in Behandlung bin gehen sie aber weiter. Man beachtet auch ob der Mastdarm beteiligt ist, gerade der könnte für den gestörten Fetthaushalt verantwortlich sein. Dafür gibt es dann bestimmte Medikamente. Ich habe im Freundeskreis einige die Probleme sowohl als auch haben. Ich nicht. Der Patient ist hier auch gefragt wg. der Beschwerden bei bestimmter Nahrung.

Also hier ist ein guter Gastroenterologe gefragt.

Lg. Lupinchen

2 Stunden her, DaisyII schrieb:
2 Stunden her, DaisyII schrieb:

Grüße an Heiko

Oh je.. Cortison ist und bleibt ein Teufelszeug und ist leider oftmals das einzige Medikament was in bestimmten Fällen hilft. Ich bin stolz darauf, meine beiden Kinder, im Kleinkindalter mit starker Neurodermitis geplagt, ohne Cortison "groß" bekommen zuhaben. Vor 40 Jahren hat man mich schief angeschaut, weil ich mich gegen die Behandlung mit dem Zeug entschieden gewehrt habe.

Was aber könnte dir helfen Heiko?

Es gleicht einem Detektiv Spiel und man braucht viel Spürsinn und Geduld - Versuch und Irrtum inbegriffen. Wir haben damals ärztlich begleitet eine sogenannte Auslassdiät gemacht.

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Liebe Grüße

DaisyII

Grüße an Heiko

Oh je.. Cortison ist und bleibt ein Teufelszeug und ist leider oftmals das einzige Medikament was in bestimmten Fällen hilft. Ich bin stolz darauf, meine beiden Kinder, im Kleinkindalter mit starker Neurodermitis geplagt, ohne Cortison "groß" bekommen zuhaben. Vor 40 Jahren hat man mich schief angeschaut, weil ich mich gegen die Behandlung mit dem Zeug entschieden gewehrt habe.

Was aber könnte dir helfen Heiko?

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Liebe Grüße

DaisyII

Bearbeitet ( von Lupinchen)

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