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Hallo,
ich möchte mich gerne vorstellen:
Ich - weiblich - bin 37 Jahre und habe schon seit Kindheit eine Odyssee an Ärzten, Krankenhäusern und Diagnosen hinter mir, so dass jeder neue Arzt bei meinem "Krankheits-Lebenslauf" nur den Kopf schütteln kann - "Ich sei doch noch so jung...! "
Tja, was kann ich aufweisen? Angefangen bei juckender Psoriasis (v.a. Kopf, Genital- & Analbereich, Beinen etc.), Tuberöse Sklerose (mit Epilepsie), CREST-Syndrom, Kniearthrose (mit oder auch wegen Menisken-Rupturen u. Kreuzband-Riss), Achillessehenriss, Endometriose, HWS-Trauma.
Und nun sind meine Gelenke - die mir eigentlich schon immer weh taten - richtig dran.
Mein rechtes Zeigefingergelenk ist mittlerweile sehr angeschwollen, jede Bewegung ist eine Qual und der Finger wird kummer. Warmes Wasser morgens ist eine Wohltat - natürlich nur vorübergehend - wenigstens bis das Cortison anfängt zu wirken (Low-Dose Therapie).
Ich war schon bei so vielen Rheuma-Doktoren und habe um die Diagnose PSA o.ä. gekämpft, doch ich hatte immer nur Schuppenflechte (sogar am ganzen Körper mit KH-Aufenthalt), habe keine Nagel-Veränderungen oder die Gelenke waren nicht dick.
Meine Mutter hat PSA sehr schlimm, was viel zu spät diagnostiziert wurde und nun nahezu alle Gelenke schmerzhat betroffen sind (u.a. neue Knie- / Hüftgelenke).
Ich bekam Diagnosen wie CREST, Fibro, Stress, Depressive Verstimmungen etc.
Tja und nun ist es an Händen, Füssen ziemlich offensichtlich, dass mein Körper entzündungsmäßig gegen mich arbeitet. Auch die rechte Ferse & Achillessehne und die Unterseite des Fußes tut richtig weh (vorherige Diagnose-Senkfuß), was aber durch das Cortison bis z. Abend einigermaßen eingedämmt wurde.
Und jetzt soll ich auch noch MTX als Spritze nehmen?!
Ich habe Angst davor (Nebenwirkungen & Co.), vor allem weil ich sehr anfällig für Infekte bin, dann auch noch rauche und anstelle von Ibu 600 am Wochenende gerne mal ein, zwei Gläschen
Wein trinke.
Mit soviel Schmerzen klammere ich mich richtig ans Rauchen und mein Mann kann/will auch nicht aufhören, denn alleine schaffe ich es nicht. Ich habe Angst, durch Cortison und Rauchen-Aufhören Kilomäßig noch mehr zu explodieren und zu verzweifeln, oder meinen Körper langsam durch die vielen Medis zu vergiften, die ich schon seit Jahrzehnten schlucke und auch weiterhin nehmen muss. B)
Verzeiht diese lange Geschichte, aber ich musste den Schock mit der bevorstehenden, mit Übelkeit/Nebenwirkungen verbundene neue Therapie mit MTX-SPRITZEN irgendwo loswerden.
Vielleicht kann mir jemand ein paar Tipps geben oder zu etwas raten?
DANKE an euch im voraus!!
SASI