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Hallo,

ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen, weil ich auf der Suche nach Menschen bin, die ein ähnliches Problem haben/hatten. Ich weiß nicht mal genau, ob mein Symptom typisch für Psoriaisis ist, aber ich will nichts unversucht lassen ... .

Ich (30) habe seit ca. 5 Monaten ein extremes Problem mit meinen Lippen:

In den vergangenen Wintermonaten (ab Oktober 2007) waren sie bereits etwas angriffen und trocken, was sich jedoch mit Pflegeprodukten relativ eindämmen ließ. (Ich muss erwähnen, dass ich vorher nie Probleme mit meinen Lippen hatte.)

Im März bekam ich dann Pfeiferisches Drüsenfieber (was mittlerweile durch Bluttests nachgewiesen wurde), das ich mir auch tatsächlich von einem Erkrankten durch einen Kuss zuzog, der nach eigener Aussage auch schon ein Kribbeln in den Lippen bezüglich einer bevorstehenden Herpeserkrankung (die dann auch ausbrach) hatte. Da ich mein Freund schon öfter Herpes hatte und ich mich nie angesteckt habe, hatte ich diese Befürchtung auch diese Mal nicht.

3 Tage nach der Ansteckung bekam ich extreme Grippesymptome und sowohl meine Oberlippe als auch die Unterlippe trockneten so stark ein, dass ich den Mund kaum noch bewegen konnte. (Vielleicht weil die Viren durch die bereits spröden Lippen sich hier festgefressen haben?) Mit eintrocknen meine ich, dass sie wirklich extrem an Substanz verloren hatten und tief eingedellt waren.

Ich habe es dann zunächst mit Bepanthen versucht, nur noch mit Strohhalm getrunken und kein Wasser mehr an die Lippen gelassen. Nach einer Woche bin ich dann zum 1. Hautarzt, weil ich nur noch verzweifelt war: Es hatten sich dicke Schuppen (gelblich) auf den Lippen gebildet, die ich laut Anraten des Hautarztes mit Alfason Repair einschmieren sollte. Er schloss Herpes aus, meinte, dass die Sache nach 2 Wochen vorüber sei und gab mir einen Termin 4 Wochen später.

Nach 2 Wochen war überhaupt nichts vorüber. Im Gegenteil: Die Schuppen waren dicker als je zuvor und ich traute mich nicht mal mehr vor die Haustür. Ich suchte einen 2 Hautarzt auf, der über die Medikation des ersten nur den Kopf schüttelte. Mir wurden die dicken abstehenden Schuppen von den Lippen abgeschnitten und ich bekam Fucidine und Fucicort verschrieben. Die Lippen reagierten darauf in dem Sinne, dass sich der Schälungsprozess verschnellerte und die Fetzen zwar dünner aber dafür täglich beim Einschmieren abgingen und die darunter liegende Haut immer knallrot war, spannte und super empfindlich beim Essen, Trinken etc. war. Die Ärztin meinte, ich müsse mich gedulden, d.h. die Haut müsse von unten heraus heilen.

Die richtig dicken Schuppen (primär auf der Unterlippe und im mittleren Bereich der Oberlippe) lösten sich dann tatsächlich erst nach ca.6-8 Wochen aber die neue Haut sah und sieht immer noch sehr rot und gereizt aus.

Der nächste Versuch (3. Ärztin) war eine Cortisonsalbe namens Delanol, die ich 3 Wochen lang benutzte. Die Lippenhaut sah während der Anwendung weniger rot aus, aber die schlimmen Stellen, die mit dicken Schuppen besetzt waren, schälten sich permanent weiter. Hinzu kam, dass die Salbe 2 Mal einen Hefepilzbefall förderte und ich dagegen dann auch noch Medikamente nehmen musste.

Den bisher letzten Versuch habe ich vor 3 Wochen bei einer anderen Hautärztin gestartet. Sie verschrieb mir Protopic (0,03), das ich zwischendurch schon ein mal empfohlen bekam, es aber aufgrund der Nebenwirkungen nicht nahm. Vor 3 Wochen war es mir dann auf Deutsch gesagt wirklich sch… egal und ich habe die Salbe genommen. Im Laufe der ersten Woche setzte eine tatsächliche Verbesserung ein: die Rötung nahm ab, war irgendwann nur noch punktförmig und die Schuppung verlangsamte sich. Ich hatte tatsächlich die Hoffnung, dass es jetzt heilen würde, aber diese wurde mir in der vergangenen Woche auch wieder genommen: Die Haut an der Unterlippe schälte sich wieder komplett ab.

Es ist wie ein Teufelskreislauf: Die Schuppen lösen sich irgendwann, es sieht 1-2 Tage okay aus, dann kann man die Haut tief eindellen und sie bildet sich nicht zurück und 2-3 Tage später wird auch diese Hautschicht wieder abgestoßen.

Seit 5 Monaten nun schälen sich meine Lippen. Ich muss täglich mehrmals die abstehenden Fetzen mit einer Hautschere abschneiden und fühle mich auch in der Öffentlichkeit nicht mehr wohl. Wenn ich esse oder trinke, wird die absterbenden Haut weiß, es setzen sich Salbenreste überall ab und es sieht einfach unappetitlich aus. Subjektiv ist mein Leidensdruck auf einer Skala von 1-10 oft bei 9,9, weil ich kein normales Leben mehr führe. Ich bin von einem lebenslustigen Menschen zu einem kontaktscheuen Menschen mit Selbstmordgedanken „mutiert“. Ich gehe nicht mehr unbefangen auf Menschen zu und verstecke mich oft zu hause.

Mein Vertrauen in Ärzte ist auch ziemlich erschüttert. Tja, man könnte sagen, dass ich ziemlich verzweifelt bin.

Im Internet habe ich schon „Leidensgenossen“ entdeckt, deren Beiträge aber meist veraltet sind und ich sie daher nicht mehr kontaktieren kann.

Kennt irgendjemand das von mir (vielleicht zu ausführlich) beschriebene Problem?

Kann mir jemand einen Spezialisten empfehlen?

Ich bin für alle Tipps dankbar!

Rainy days

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  • Hallo liebe Mitleidenden. Der Thread ist schon sehr alt, aber ich hatte ihn mir ebenfalls komplett durchgelesen, und habe mich in vielen eurer Beiträge wiedergefunden. Auch sind ein paar ja noch

Hervorgehobene Antworten

Hier noch ein paar Bilder welche ich im ersten Jahr gemacht habe. Es hat sich immer wieder verändert. Zur Info, ich hatte davor nie etwas mit den Lippen und hatte auch nie Pflegeprodukte im Einsatz. Für mich war es die Hölle. Nonstop der Gedanke nur bei den Sche..s Lippen. Hautärzte haben eh keine Zeit und schauen einem nicht mal ins Gesicht wenn man bei Ihnen in der Praxis sitzt. Hoffe ich bekomme das irgendwann komplett weg. Wie gesagt, mit Protopic 2 x wöchentlich geht's. Ich mache sie am Abend vor dem ins Bett gehen drauf und am nächsten Morgen wasche ich sie ab. Damit verhindere ich die orale Aufnahme am ehesten. Viele Experten haben mir gesagt, dass ich mir keine Sorgen wegen Protopic machen muss. Es gibt keine eindeutige Studie welche die Nebenwirkungen belegt. Sorgen mache ich mir trotzdem und am liebsten wäre mir ganz ohne diese Salbe.

Gruss Luciano

Hallo, alle zusammen. Mein Leidensdruck ist im Moment sehr groß, ich bin mehr als verzweifelt. Ich habe das Problem seit ca. 5 Monaten. Angefangen hat es nach einem psychischen Stress, mechanischer Lippenreizung und Benutzung von Pflegesalbe. Danach hat sich die Lippe auch infiziert. Man hat das eine Woche mit Fucicort behandelt, dann 10 Tage mit antibiotischer Salbe. Das Antibiotikum hatte, glaube ich, die komplette Haut noch mehr kaputt gemacht. Die Krusten sind immer wieder abgegangen beim Waschen, Zähne putzen oder nach eincremen im Schlaf und drunter war sozusagen rohes Fleisch. Mein Problem ist, dass die Haut nicht so schnell regeneriert wie die Meisten beschreiben und die tote Kruste länger auf der Lippe bleibt. Zum Schluss habe ich mir starke Kortisonsalbe in eine Klinik auf die Lippe schmieren lassen, die Krankenschwester hat sich "Mühe" gegeben und mir gleich zehnfache Dosis raufgemacht. Ich hab das sozusagen vor Schreck nicht verhindern können. Danach habe auf Empfehlung eines anderen Hautarztes eine schwächere Kortisonsalbe 4 bis 5 Mal raufgemacht und eine Woche später hatte ich das Gefühl, die Haut hat aufgehört zu heilen und zu wachsen und hat sich entzündet. Im Moment habe ich eine komplette Kruste über Unterlippe und nehme Tabletten gegen Candida, wahrscheinlich durch Kortisonsalbe ausgelöst. Die Oberlippe, die ganz am Anfang normal war, ist jetzt an der Übergangzone von der Haut zur Schleimhaut auch verkrustet. Als Pflege wurde mir früher Panthenolaugensalbe empfohlen, jetzt Alfason repair. Die mache ich aber kaum rauf, weil die Lippen noch klebriger werden. Ganz ohne Salbe ist es auch nicht toll. Ich habe das Gefühl, Panzerhaut auf den Lippen zu haben und natürlich Lippenschmerzen. 

Ich hoffe, meine Haut wird sich von Kortison erholen, vor Kortison hatte ich Gefühl, sie wird langsam besser. 

Als Pflege lass Dir mal, wenn die Entzündung weg ist, in der Apo. eine Creme mit Rosenoel zusammen rühren. Könnte helfen, aber nicht die fertigen nehmen.

Ich habe im Winter allein durch die Heizungsluft und ggf. Kälte immer Probleme mit den Lippen. Wenn die Sonne wieder scheint und die Heizung aus ist, wird es besser. Helfen tut mir eigentlich nichts wirklich, außer Salben mit Rosenoel. Ich hasse diese Krusten....und die müssen einfach weg....nerven. Nur dadurch wird es eben nicht besser. Ist wie Kratzen beim Mückenstich.

Kortison ist auf den Lippen und Ohren nicht ganz so problematisch.

lg. Lupinchen

Bearbeitet ( von Lupinchen)

Danke für Deine Antwort, Lupinchen. Was mich erschreckt, das es bei mir nicht nur kleine dünne Krusten sind sondern dicke große Krusten auf der ganzen Unterlippe, Lippenrot und Übergangshaut zur Schleimhaut sind betroffen. Vor Kortisonsalbe hatte ich das Gefühl, nachdem mein jetziger Hautarzt die Krusten ab und zu mal entfernt hat, dass die richtige Haut angefangen hat zu wachsen und danach hat sie sich entzündet und Heilungsprozess wieder gestoppt. Meine Psychologin sagt, ich soll positive Einstellung haben, dann heilt die Lippe schnell, das fällt mir aber so schwer an den Satz zu glauben, dass die Lippe schnell und leicht heilt. 

Mein Hautarzt hat gesagt, dass die Lippenhaut außer Lippenkrebs im Alter keine bleibende Schäden habe. Das ist das einzige, wo ich mich einbisschen festhalten kann und frage mich, dass mein Körper mit meinen 43 Jahren irgendwann wieder kapieren soll, wie der Weg zur Heilung ist und meine Lippen wieder normal werden und ich wieder ein normales Leben führen kann. Ich träume nachts davon, mal aus der Tasse ganz normal zu trinken oder ohne Schmerzen zu essen und zu sprechen. Vom Küssen ist nicht mal die Rede. 

Hallo Silnorlia

Ich kann dich total verstehen und fühle richtig mit dir mit. Das hat auch nichts mit Heizung und Winter zu tun und genauso wenig hilft da irgend eine Pflegecreme oder so tips mit Honig etc. 

Bei mir war auch eher psychosomatisch der Auslöser mit Stress etc. und hat sich dann Cronifiziert.  Ich denke auch am Anfang die falschen Cremes benutzt zu haben und das Cortison hat bei mir auch eine massive Verschlechterung hervorgerufen.

Frag mal den Arzt nach Cortisonspritze und probier mal 2 Wochen die Protopic Salbe 0.03%

Die Protopic kribbelt 2 Tage etwas auf den Lippen und in der ersten Nacht schläfst du evtl. etwas unruhiger. Das könnte aber bei mir auch an der Cortisonspritze gelegen sein.

Du musst probieren probieren probieren. 

Die Hausmütterchen-Tips kannst du vergessen. Ich habe mich zu tode gegoogelt und habe alles probiert.

Hoffe du findest etwas was die Besserung verschafft. 

LG Luciano 

 

vor 24 Minuten schrieb Lucky77:

Hallo Silnorlia

Die Hausmütterchen-Tips kannst du vergessen. Ich habe mich zu tode gegoogelt und habe alles probiert.

Hoffe du findest etwas was die Besserung verschafft. 

LG Luciano 

 

Das war wohl das Wort des Tages.

Ich sehe, dass du noch viel lernen musst. Diese Hausmütterchen-Tipps haben schon ihre Berechtigung. Nur sollte man sie auch ausprobieren, bevor man darüber ablästert. Cortison an den Lippen - da wäre ich vorsichtig.

Gruss Anne

Hallo Anne

Du musst die Berichte richtig lesen!

Weiter kein Kommentar.

 

 

vor einer Stunde schrieb Lucky77:

https://www.infomedizin.de/fragen-sie-einen-arzt/antwort/625-schuppige-lippen-schuppenflechte

Das war der Bericht den ich im Internet gefunden hatte und was mir dann Linderung verschafft hat.

Gruss

Luciano 

Hallo, Luciano, danke für Deine Antwort und Dein Mitgefühl. Ich habe richtig Angst, dass Cortison eine Hautatrofie an der Lippe ausgelöst hat, abgesehen von noch mehr Candida-Befahl. Ich habe das Gefühl, dass dünne Haut um den Krusten und unter den Krusten noch dünner wurde wie eine Blase und noch weicher. Ich hoffe, die Haut wird sich davon erholen. Der Hautarzt sagt, dass ich nicht so lange Cortison verwendet habe, vielleicht aber die erste "Cortison-Überdisis" daran schuld ist. Ich werde zunächst Tabletten gegen Pilz zu Ende nehmen, einen Kontroll-Abstrich machen lassen und versuchen so wenig wie möglich oder gar nicht Pflegesalbe zu benutzen obwohl es mir auch schwer fällt, weil das Gefühl auf den Lippen unerträglich wird. Ich hoffe immer noch, dass die Lippenhaut sich allein erholen kann, obwohl die Mitbetrofdenen das Gegenteil berichten. Ich habe bloß Angst die Haut nach Cortison gleich mit was anderes zu belasten. Wenn ich dann keine Besserung merken werde muss ich mir z. B. Protopic verschreiben lassen. Psoriasis kann es bei mir, denke ich, auch nicht sein, weil nur die Lippe betroffen ist. Was die Hausmitteln angeht, bin ich auch eher skeptisch und Honig allein wird mir nicht helfen und wäre eher unangehm auf den Krusten. 

Ich möchte nur die Hoffnung haben, dass mein Leben damit nicht beendet ist und ich trotz meines Leidens wieder arbeiten kann und das Leben einbisschen genießen. 

Liebe Grüße, Julia

Am 20.2.2020 um 15:24 schrieb Lucky77:

Ich habe auch Deine Bilder angeschaut. Bei mir, da schon mehrere Schichten Haut von der Unterlippe abgegangen sind, sieht die Haut nicht mehr wie Haut aus sondern wie rote grosse Kruste in der Mitte und weisse Krusten an den Seiten, die zum Teil abgegangen sind. Die Haut um den Lippen herum ist intakt. Die Mundwinkel sind auch nicht betroffen. 

LG Julia

Ich finde sehr schade, dass rainy days sich damals nicht mehr gemeldet hat. Ich hoffe, sie ist schon längst wieder gesund. 

Ja, ich hatte die Cortisonsalbe auch zu lange benutzt. 

Abstrich beim Hautarzt, kompletter Verzicht auf Cremes, dann gegen Pilz und Herpes und alle möglichen Pflegecremes etc. alles erfolglos. 

Ich rede ja nicht von Cortisonsalbe sondern der verabreichung einer Cortisonspritze mit einer langen Wirkzeit.

Du wirst bestimmt etwas finden.

Wie bereits erwähnt,  ist es bei mir noch nicht komplett gut. Aber ich kann momentan gut damit leben. Protopic sei dank (für mich zumindest).

Gruss Luciano 

  • 1 Monat später...

Ich möchte hier kurz meinen Erfahrungsbericht schreiben, weil ich endlich was gefunden habe, was mir wirklich hilft. Ich bin 41 Jahre alt und habe die schälenden Lippen seit ich Teenager bin. Ich hatte es nur teilweise im Griff mit viel Eincremen und abrubbeln, aber wenn ich über Nacht nicht gecremt hatte, verhornten die Lippen sehr starkt und wenn ich die Verhornung abgezupft habe, waren sie draunter roh und schmerzend. Immer der gleiche Kreislauf. Jetzt, in der Zeit, in der ich viel daheim bin (Corona), habe ich die Verhornungen extrem gezupft und die Lippen waren ganz schlimm blutig und roh. Deswegen habe ich im Netz wieder nach Tipps gesucht und bemerkt, dass es eigentlich nur Leidtragende gibt und wenig Tipps. Irgendwo habe ich aber gelesen, dass man ein Salzbad machen soll (kann sein, dass es auch hier war), möchte jetzt nicht nochmal alles durchlesen.

Ich habe mir also ein Pipettenfläschen mit destiliertem Wasser und...Achtung...jetzt wichtig...mivolis basisches Meersalz von dm angerührt und zwar so viel, dass sich bei längerem Stehen immer wieder Salz absetzt. Diese Flüssigkeit gebe ich mir tröpfchenweise auf die Lippen und danach eine Naturkosmetik Lippenpflege. Dies mache ich jetzt bereits seit mehreren Tagen. Die verhornte Lippenhaut wurde bereits nach der ersten Anwendung viel weicher und schien sich mit der anderen Haut zu "verbinden". Meine Lippen sehen zum ersten Mal seit Jahrzehnten normal aus....auch ohne Cremen. Ich hoffe, dass es so bleibt.

Ich hoffe, ich konnte euch helfen und ihr probiert es auch einfach mal aus. Denn ich weiß wie schlimm sowas ist und wie es einen im Alltag einschränken kann.

  • 6 Monate später...

Hi Kathi78,

Ich verfolge das alles hier schon ziemlich lange und freue mich daher über deinen aktuellen Beitrag. 
Ich bin 23 Jahre alt und habe die selben Probleme schon seit Jahren.

Wie läuft deine Behandlung mit dem Salzwasser?

Schöne Grüße

TaffTaff

  • 2 Monate später...

Ihr seid schwanger (gewesen).

  • 4 Monate später...

Hallo, 

ich habe das gleiche Problem mittlerweile seit fast 5 Jahren. Meine Lippen sind durchgehend stark entzündet und es bildet sich keine heile Haut. Wenn ich täglich mehrfach Bepanthol Lippencreme verwende, komme ich einigermaßen klar. Soweit ich weiß, heißt diese Krankheit "Exfoliative Cheilitis".

Hat jemand von euch eventuell mittlerweile eine Heilungsmethode gefunden?

 

  • 4 Monate später...

Hallo zusammen,

ich habe mir dieses Forum gespeichert, als ich akute Schwierigkeiten hatte und bin heute durch Zufall wieder darauf gestoßen. 
Mittlerweile habe ich es unter Kontrolle. Folgendes hat mir geholfen:
Meine Ärztin hat mir die Protopic 0,03% Salbe verschrieben. Anfangs 2x täglich, jetzt benutze ich sie ca. einmal wöchentlich nachts. Tagsüber verwende ich die Ducray Dexyane MeD Creme bei Bedarf.

Vielleicht hilft diese Information dem ein oder anderem. Ich drücke die Daumen!

LG Antonia

  • 5 Monate später...

@toenner @Lucky77 @silnorlia Guten Morgen zusammen,

ich hab mir dieses Forum schon öfters durchgelesen und wollte hier meine Erfahrungen mitteilen. Ich habe auch einige Allergien.

Anbei ein paar allgemeine Infos:
Gerne teile ich die Namen der Stoffe, auf die ich reagiere (vielleicht hilft das jemanden):

  • Natriumlaurylulfat (ungefähr in jeder Zahnpasta drin!)
  • Kompositenmix (Calendula etc.)
  • Abietinsäure
  • Cocamidopropyl Betain (so ziemlich in jedem schäumendem Kosmetikartikel)
  • Sanzophenon-4

Wer die Stoffe wissen will, auf die ich negativ getestet wurde, kann mich hierzu gerne fragen.

Obwohl ich den Test vor Jahren gemacht habe, habe ich bisher immer noch keine passendenen Produkte für meine Kopfhaut als auch Zahnpasta gefunden. Eine für mich sehr gut verträgliche Hautcreme ist Satina Creme mit Mineral Vitaminkomplex. Die gibt es in jedem DM. Duschgel oder sonstiges benutze ich nicht. Shampoo benutze ich Urtekam Special Hair Care Shampoo Tea Tree for Irritated Scalp. Nicht die ideale Lösung, aber besser als alle Shampoos die ich bisher probiert habe (also wirklich alles mögliche, aus der Drogerie als auch aus Apotheken). Die gibt es im Müller in der Naturkosmetikabteilung. Vielleicht hilft diese Info ja irgendjemandem.

Bezüglich Lippen:

Meine Lippenhaut schält sich 1-2 Mal am Tag und das bestimmt seit 10 Jahren mindestens. Dabei geht es nur um einen 5mm Streifen von der Linie aus, wo beide Lippen aufeinandertreffen. Es geht nicht die komplette Haut auf der Lippe ab! Zusätzlich schuppt auch die Haut um den Mund herum, manchmal auch an der Nase. Bei einigen Zahnpasten hat sich sogar die Schleimhaut im Mund gelöst.

Ich habe so ziemlich jedes Forum und jeden Artikel zum Thema schälende Lippen gelesen. Ein paar meiner Erkenntnisse welche Gründe es für schälende Lippen gibt (für mich):

  • Vitamin B Mangel (kann zu trockenen Lippen führen, habe aber Vitamintabletten ausprobiert und Vitaminmangel ist bei mir nicht der Grund für die schälenden Lippen)
  • mögliche Allergie auf Zusatzstoffe: E310,E311,E312 (Gallate) --> Artikel https://frugalkite.com/gallate-allergy-and-peeling-lips-my-search-for-help/
  • Allergie auf Zusatzstoffe in Zahnpasta und Lippenpflege: 
    • Duftstoffe, Aroma (Menthol soll auch oft Lippen austrocknen)
    • Cocamidopropyl Betain (schäumende Wirkung)
    • Propylen Glycol
    • Ätherische Öle (Pfefferminz)
    • Parabene
    • Propolis (wird von Bienen produziert)
    • Sodium Lauryl Sulfat (schäumende Wirkung)
    • Pyrophosphate
    • Flourid (soll auch Lippen austrocknen)
    • Sodium

Ich habe bestimmt über 10 "sensitiv/bio" Zahnpasten und Zahngels ausprobiert. Anfangs dachte ich, dass es eine Unverträglichkeit auf die Zusatzstoffe sein muss. Aber vor einigen Tagen ist mir aufgefallen, dass die trockene und schuppige Haut um meinen Mund herum eine markante Form hat --> Beim Zähneputzen läuft da die Zahnpasta herunter.

Die Zahnpasten die ich bisher ausprobiert habe:

  • ECOME my lovely Zahnpasta Aktivkohle
  • Elmex Zahnpasta Mentholfrei Homöopathisch
  • Ayurveda 3 Phasen Zahnpasta (enthält eigentlich fast nur ätherische Öle und Sodium Hydrogen Carbonate (Natron), aber das hab ich auch nicht gut vertragen. Wahrscheinlich wegen den Ölen)
  • Logodent Mentholfrei Rosmarin & Kräuter Zahngel

Die habe ich alle nicht vertragen. Die Zahnpasten aus Drogerien kann man sich eigentlich sparen auszuprobieren, hab ich auch jahrelang genutzt. In jeder Zahnpasta ist irgendeiner der oben genannten Stoffe enthalten.

Aktueller Stand: Nun habe ich seit den letzten zwei Tagen meine Zähne nur noch mit Bio Kokosöl geputzt. Kein tolles Putzgefühl, die Zahnbürste ist auch ziemlich fettig und ölig danach... aber: es wurde besser. Lippenhaut ist zwar sehr trocken, hat sich aber nicht mehr so oft geschält. Haut um Mund herum ist auch leicht trocken, aber nicht mehr so extreme Schuppung wie davor. Eine weitere Zahnpasta, die ich mir heute bei Amazon bestellt habe, heißt Jack N' Jill Kids Natural Toothpaste - Flavour Free  https://www.amazon.de/Jack-Jill-Natural-Calendula-Toothpaste/dp/B01M9BRYDL?th=1. Ich habe aktiv auf Amazon und im Internet nach hypoallergenen Zahnpasten gesucht. Ich hätte auch gerne die Sorten mit Geschmack ausprobiert, aber da sind in allen Calendula (Komposit) enthalten, auf die ich reagiere. In dieser Zahnpasta ist enthalten: Xylitol, Purified Water, Glycerin (Coconut derived), Silica, Xantham Gum, Potassium Sorbate (Naturally derived), Citric Acid. Ich werde sie aber erst ab morgen testen können und kann euch davon berichten. 

Da ich wirklich glaube, dass es an der Zahnpasta liegt, befasse ich mich derzeit nicht viel mit Lippenpflege. Ich reagiere aber so gut wie auf jeden Lippenstift, auch von Clinique. Hab da letztens schmerzhafte eingerissene Mundwinkel von bekommen. Was ich meiner Meinung nach momentan gut vertrage ist: Kaufmann Haut und Kindercreme, Burt's Bees Matcha & Honey, Rugard Lippenpflegestift. Lippenpflege hab ich auch zig mal gewechselt. Ich glaub ich hab noch keine perfekte Lösung dafür gefunden, da ich das Gefühl habe die Lippen trocknen trotzdem aus.

Übrigens habe ich es auch mit Kortisoncremes als auch Hefepilzcremes probiert. Kortison hat minimal geholfen mit trockenen Lippen, aber geschält hat sich die Haut an den Lippen und um den Mund herum trotzdem.

Haut und Magen/Darm: Bioresonanztests gehören ja zur Komplementärmedizin. Da ich aber sehr frustriert bin wegen meinen Hautproblemen, aber auch oft mit Magen Darm Problemen und Blähungen zu kämpfen habe, habe ich über checkmybodyhealth.com einen Unverträglichkeitstest bestellt. Darüber "kann" z.B. auch auf die Gallate getestet werden. Ob die Firma legit ist, weiß ich noch nicht. Testergebnisse habe ich noch nicht erhalten. Man muss auch beachten, dass Unverträglichkeiten schwierig zu ermitteln sind, Allergien sind da durch Bluttests leichter zu finden. Ich weiß ich habe eine Laktose- und Fructoseintoleranz, aber davon nehme ich kaum was zu mir. Ich habe auch demnächst einen Hautarzttermin um nochmal einen Kosmetikallergie und Unverträglichkeits/Allergietest zu machen. Davon kann ich auch gerne berichten, falls das jemanden interessiert und weiterhelfen könnte.

 

Ich hoffe das hat dem ein oder anderen geholfen. Freue mich auf weitere Erfahrungsberichte von euch.

 

Bearbeitet ( von KCH)

Schon mal mit Zahnsalz versucht? Ich habe früher auch sehr heftig auf Zahnpasta reagiert und damals MERFLUAN Zahnsalz genommen. Scheint es heute noch zu geben. Ich bin auch geplagt von Allergien, sind allerdings eher Momentaufnahmen, und Unverträglichkeiten. Ich merke oft erst beim testen ob ich es vertrage, auch bei sogenannten hypoallergenen Artikeln.  Spröde Lippen habe ich im Winter oft, aber mir helfen da gängige Sachen. Meine Allergien sind nicht mehr so präsent, dafür jetzt die Malabsorptionen. Ich kämpfe mich da so durch, auch mit einer Ernährungsberatung, aber die war nicht so wirklich gut, oder ich hatte eine zu hohe Erwartungshaltung. Meinen Darm habe ich selber wieder mit Pascoeflorin von Pascoe hinbekommen. Auch das Buch vom Govi-Verlag: Das vertrage ich nicht, ist sehr hilfreich.

Ich bin am überlegen ob ich nicht einmal in die Vitalis-Klinik in Bad Hersfeld gehe, das Thema Nahrungsunverträglichkeiten ist einfach zu komplex um alles selber hinzubekommen. Wegen Corona habe ich es noch nicht gemacht, aber es ist nur aufgeschoben. Ob ich es genehmigt bekomme steht ja auch noch auf einem anderen Blatt. Dort müssen aber Ergebnisse hinsichtlich der Testungen und auch der Atemteste vorliegen.

Lg. Lupinchen

vor 5 Minuten schrieb Lupinchen:

Schon mal mit Zahnsalz versucht? Ich habe früher auch sehr heftig auf Zahnpasta reagiert und damals MERFLUAN Zahnsalz genommen. Scheint es heute noch zu geben. Ich bin auch geplagt von Allergien, sind allerdings eher Momentaufnahmen, und Unverträglichkeiten. Ich merke oft erst beim testen ob ich es vertrage, auch bei sogenannten hypoallergenen Artikeln.  Spröde Lippen habe ich im Winter oft, aber mir helfen da gängige Sachen. Meine Allergien sind nicht mehr so präsent, dafür jetzt die Malabsorptionen. Ich kämpfe mich da so durch, auch mit einer Ernährungsberatung, aber die war nicht so wirklich gut, oder ich hatte eine zu hohe Erwartungshaltung. Meinen Darm habe ich selber wieder mit Pascoeflorin von Pascoe hinbekommen. Auch das Buch vom Govi-Verlag: Das vertrage ich nicht, ist sehr hilfreich.

Ich bin am überlegen ob ich nicht einmal in die Vitalis-Klinik in Bad Hersfeld gehe, das Thema Nahrungsunverträglichkeiten ist einfach zu komplex um alles selber hinzubekommen. Wegen Corona habe ich es noch nicht gemacht, aber es ist nur aufgeschoben. Ob ich es genehmigt bekomme steht ja auch noch auf einem anderen Blatt. Dort müssen aber Ergebnisse hinsichtlich der Testungen und auch der Atemteste vorliegen.

Lg. Lupinchen

Hallo Lupinchen,
 

danke für den Tipp mit dem Zahnsalz. Ich werde mir eins bestellen, falls das mit der Kinderzahnpasta nichts wurde.

Hast du dich auch schon mal auf Pollen testen lassen? Dadurch können auch einige Kreuzallergien entstehen. Zwar führt das sehr selten zu Magen Darm Problemen.. aber ich spüre z.B. bei Melone oder Aubergine ein starkes Kratzen und Jucken im Mund und auf den Lippen.

 

von checkmybodyhealth und medicrosslabs gibt es Bioresonanz Unverträglichkeitstest. Auch von CeraScreen und Lykon habe ich gutes gehört, da untersucht man sogar Blut. Vielleicht kannst du das auch mal probieren?

Von der Durchführung von Selbsttesten die im Internet angeboten werden halte ich nichts, habe alle Atemteste bei meiner Internistin durchführen lassen. Bioresonanz ist für mich auch nicht wirklich etwas. Die Liste der Lebensmittel die ich nicht darf ist soooo lang, da verliert man schon mal die Übersicht. Ich habe aber Listen und mein Weg wird sein: von allem ein bisschen, natürlich mit Ausnahmen von der No-Go-Liste, und eben nicht täglich und weniger davon konsumieren. Austesten bleibt einem auch nicht erspart. Allergien verändern sich leider auch ständig, wobei bei med. Produkten bleibt es bei mir meist. Bei Körperpflegeprodukten gibt es ja schon vieles......ohne alles😊. Heuschnupfen ist bei mir nur gering ausgeprägt....man muss ja nicht alles haben😁

....irgendwie passt der Titel nicht mehr so richtig

Lg. Lupinchen

Bearbeitet ( von Lupinchen)

vor 13 Stunden schrieb KCH:

Da ich wirklich glaube, dass es an der Zahnpasta liegt, befasse ich mich derzeit nicht viel mit Lippenpflege. Ich reagiere aber so gut wie auf jeden Lippenstift, auch von Clinique. Hab da letztens schmerzhafte eingerissene Mundwinkel von bekommen.

Hallo @KCH,

was mir geholfen hat - und noch immer gut hilft - sind Lippenpflegestifte mit einem hohen Anteil an PROPOLIS.
Seitdem ich die verwende, trocknen meine Lippen kaum noch aus, noch schälen sie sich. Gibt es für bezahlbares Geld z.B. in der Apotheke oder direkt vom Imker, wenn gewünscht sogar mit Sonnenschutzfaktor. 

Vielleicht löst es ja auch Dein Lippenproblem auf Dauer? 
Hier sind dazu mal 2 Beispiele: 

https://www.medpex.de/lippenpflege/propolis-pur-lippenbalsam-p6681917?cp=JDE6-cmn1KCtm6W1qQrlYOOol3RW0_xB6L9q6uGr_CJqKvyT79Fy17yXnstDZYuAiNDi&ai=369&gclid=EAIaIQobChMIyL-Oy5nJ9gIVIAIGAB0z6w1zEAQYCCABEgICh_D_BwE

https://imkergut.de/imkergut-produkte/kosmetik/lippen-mundpflege/66/propolino-propolis-lippenpflegestift?gclid=EAIaIQobChMIyL-Oy5nJ9gIVIAIGAB0z6w1zEAAYASAAEgLLJfD_BwE#

Viel Erfolg 🍀!

Hallo Leute, ich habe in diesem Forum alle Beiträge gelesen und denke, dass ich hier ganz gut dazu passe. Ich heiße Janine, bin 24 Jahre alt und Studentin.

Bei mir verdickt sich die Haut meiner Ober- und Unterlippe, wird unglaublich hart und unbeweglich und löst sich dann als dicke Schuppen ab und hinterlässt mir eine wunde uns sehr empfindliche Haut. Auch ich habe einen ca 0,4 cm dicken Streifen an meiner Unterlippe mit normaler Haut, an der Oberlippe ist ca. 1 cm gesund.

Angefangen hatte bei mir alles mit einer kleinen rötlichen Schwellung, ich dachte, dass ich einfach Herpes bekommen würde.  

Vorgeschichte:

Ich leide seit ca. 8 Jahren an Herpes Simplex und bekomme alle zwei Jahre ein bis Fieberbläschen, nicht dramatisch. Im August 2021, kurz nach meiner Koronaimpfung (spielt vll auch keine  Rolle) dachte ich wieder Herpes zu bekommen. Es find auch mit den typischen Bläschen nach einem Sonnenbad an. Dieses Mal gingen die Bläschen aber nicht mehr weg, mehr als 70 % meiner Lippe war betroffen und eiterte. Auch Aciclovir Tabletten haben nicht geholfen. Mein Hausartzt verschrieb dann Fusicutan +Betamethasen, eine Kortison haltige und antibiotische Salbe. Das Eitern hörte auf, aber meine Lippe war wund und heilte nicht. Dann kamen kleine weiße und leicht lösliche Flecken, diese konnte ich mit einer Nystatin Salbe (gegen Hefepilze) erfolgreich behandeln. Meine Lippe schien geheilt aber nach ein paar Tagen bekam ich viele kleine Punkte an meiner Oberlippe, Herpes hatte ich dort zuvor noch nie. Es fühlte sich an wie Sandkörner. Mit dem Herpesmittel Brivudin ging aber auch das weg und ich dachte wieder gesund zu sein.

Aktuell:

Am 24.12.2021 bekam ich dann erneut eine kleine rote Schwellung und bekam Panik, dass die hartnäckige Infektion wieder kommt. Ich hab deswegen mit den cremen übertrieben und benutzte von Anfang an die Kortisonsalbe (Fusicutan +Betamethasen), die Aciclovir Salbe und Aciclovir Tabletten. Meine Lippe wurde kurzzeitig auch wieder normal aussehend. Am 31.12.2022 hatte ich nur einen winzigen roten Punkt auf der Lippe und hab nur noch die Aciclovir Salbe benutzt. Übernacht habe ich dann Vaseline aufgetragen und als ich aufwachte, dachte ich noch, alles ist in Ordnung. Meine Lippenhaut war nur sehr trocken und dick, aber ich hatte keine Schmerzen. Einen Tag später war meine Haut aber noch dicker und wurde unangenehm hart. Ich habe dann meine Lippe in Kamillentee getaucht und Honig darauf gemacht. Das Resultat war, dass sich die Haut komplett löste. Darunter war meine Haut leicht rötlich und fühlte sich empfindlich und nackt an.

Erst war es nicht schmerzhaft, aber nach ein paar Stunden fing es furchtbar zu brennen und zu eitern an (Pusteln). Meine Lippe wurde richtig dick, knallrot und war fast vollständig mit einer Eiterkruste bedeckt. Es wurde so schlimm, dass ich stationär in die Klinik musste. Dort wurde ich mit einer Aciclovir Infusion behandelt, zusätzlich bekam ich Pilzmittel, Desinfektionen und Antiseptische Salben. Der Abstrich auf Herpes war negativ, aber da die Medikation anschlug, wurde sie fortgesetzt.

 Bei der Entlassung nach 7 Tagen war meine Lippe etwas abgeschwollen, es eiterte nicht mehr, aber sie war sehr empfindlich und es wuchs keine neue Haut nach. Wochenlang nicht. Ich hatte zudem immer wieder brennende Schmerzen, ohne ersichtlichen Grund. Am Rand meiner Lippe tauchte eine kleine rote Blase auf und verschwand wieder, dann kam sie wieder und ging wieder..

Nach 5 Woche kam dann erneut Eiter und die Schmerzen wurden wieder richtig schlimm. Ich kam nochmal stationär in die Klinik. Es wurde auch eine Biopsie und ein Allergietest gemacht. Es wurden weder Herpes Viren noch Hinweise auf eine Autoimunkrankheit gefunden, auch der Allergietest war negativ. Die Oberärztin hatte dennoch den Verdacht auf eine Kontaktallergie und ich wurde mit Kortison Tabletten und der Volon A Haftsalbe (Kortison Salbe für Mundhöhle) behandelt. Nach der Entlassung hatte ich wieder eine dickere Haut, diese wurde aber schnell wieder zu dick. Jetzt kann ich kaum essen da sich meine Lippen kaum bewegen lassen, auch lachen ist nicht möglich. Dieses Mal habe ich aber Angst davor, dass die Haut erneut abgeht, da die Schmerzen unaushaltbar waren. Das schlimmste was ich bisher erleben musste..

Diese dicke Haut habe ich jetzt seit 4 Tagen wieder und es wird jeden Tag schlimmer, an der Oberlippe ist sie zum Teil auch schon eingerissen und verursacht Schmerzen.

Ich bin ratlos und verzweifelt, noch will ich aber nicht aufgeben.

Es tut mir leid, dass ich jetzt so viel geschrieben habe, aber vielleicht interessiert es ja jemanden oder hat sogar einen Tipp.

Ich bin jedenfalls froh, dass es solche Foren gibt, in denen man sich austauschen kann und falls ich etwas finde, dass mir hilft, werde ich euch auch informieren. 😊

Ganz liebe Grüße

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