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Hallo,

ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen, weil ich auf der Suche nach Menschen bin, die ein ähnliches Problem haben/hatten. Ich weiß nicht mal genau, ob mein Symptom typisch für Psoriaisis ist, aber ich will nichts unversucht lassen ... .

Ich (30) habe seit ca. 5 Monaten ein extremes Problem mit meinen Lippen:

In den vergangenen Wintermonaten (ab Oktober 2007) waren sie bereits etwas angriffen und trocken, was sich jedoch mit Pflegeprodukten relativ eindämmen ließ. (Ich muss erwähnen, dass ich vorher nie Probleme mit meinen Lippen hatte.)

Im März bekam ich dann Pfeiferisches Drüsenfieber (was mittlerweile durch Bluttests nachgewiesen wurde), das ich mir auch tatsächlich von einem Erkrankten durch einen Kuss zuzog, der nach eigener Aussage auch schon ein Kribbeln in den Lippen bezüglich einer bevorstehenden Herpeserkrankung (die dann auch ausbrach) hatte. Da ich mein Freund schon öfter Herpes hatte und ich mich nie angesteckt habe, hatte ich diese Befürchtung auch diese Mal nicht.

3 Tage nach der Ansteckung bekam ich extreme Grippesymptome und sowohl meine Oberlippe als auch die Unterlippe trockneten so stark ein, dass ich den Mund kaum noch bewegen konnte. (Vielleicht weil die Viren durch die bereits spröden Lippen sich hier festgefressen haben?) Mit eintrocknen meine ich, dass sie wirklich extrem an Substanz verloren hatten und tief eingedellt waren.

Ich habe es dann zunächst mit Bepanthen versucht, nur noch mit Strohhalm getrunken und kein Wasser mehr an die Lippen gelassen. Nach einer Woche bin ich dann zum 1. Hautarzt, weil ich nur noch verzweifelt war: Es hatten sich dicke Schuppen (gelblich) auf den Lippen gebildet, die ich laut Anraten des Hautarztes mit Alfason Repair einschmieren sollte. Er schloss Herpes aus, meinte, dass die Sache nach 2 Wochen vorüber sei und gab mir einen Termin 4 Wochen später.

Nach 2 Wochen war überhaupt nichts vorüber. Im Gegenteil: Die Schuppen waren dicker als je zuvor und ich traute mich nicht mal mehr vor die Haustür. Ich suchte einen 2 Hautarzt auf, der über die Medikation des ersten nur den Kopf schüttelte. Mir wurden die dicken abstehenden Schuppen von den Lippen abgeschnitten und ich bekam Fucidine und Fucicort verschrieben. Die Lippen reagierten darauf in dem Sinne, dass sich der Schälungsprozess verschnellerte und die Fetzen zwar dünner aber dafür täglich beim Einschmieren abgingen und die darunter liegende Haut immer knallrot war, spannte und super empfindlich beim Essen, Trinken etc. war. Die Ärztin meinte, ich müsse mich gedulden, d.h. die Haut müsse von unten heraus heilen.

Die richtig dicken Schuppen (primär auf der Unterlippe und im mittleren Bereich der Oberlippe) lösten sich dann tatsächlich erst nach ca.6-8 Wochen aber die neue Haut sah und sieht immer noch sehr rot und gereizt aus.

Der nächste Versuch (3. Ärztin) war eine Cortisonsalbe namens Delanol, die ich 3 Wochen lang benutzte. Die Lippenhaut sah während der Anwendung weniger rot aus, aber die schlimmen Stellen, die mit dicken Schuppen besetzt waren, schälten sich permanent weiter. Hinzu kam, dass die Salbe 2 Mal einen Hefepilzbefall förderte und ich dagegen dann auch noch Medikamente nehmen musste.

Den bisher letzten Versuch habe ich vor 3 Wochen bei einer anderen Hautärztin gestartet. Sie verschrieb mir Protopic (0,03), das ich zwischendurch schon ein mal empfohlen bekam, es aber aufgrund der Nebenwirkungen nicht nahm. Vor 3 Wochen war es mir dann auf Deutsch gesagt wirklich sch… egal und ich habe die Salbe genommen. Im Laufe der ersten Woche setzte eine tatsächliche Verbesserung ein: die Rötung nahm ab, war irgendwann nur noch punktförmig und die Schuppung verlangsamte sich. Ich hatte tatsächlich die Hoffnung, dass es jetzt heilen würde, aber diese wurde mir in der vergangenen Woche auch wieder genommen: Die Haut an der Unterlippe schälte sich wieder komplett ab.

Es ist wie ein Teufelskreislauf: Die Schuppen lösen sich irgendwann, es sieht 1-2 Tage okay aus, dann kann man die Haut tief eindellen und sie bildet sich nicht zurück und 2-3 Tage später wird auch diese Hautschicht wieder abgestoßen.

Seit 5 Monaten nun schälen sich meine Lippen. Ich muss täglich mehrmals die abstehenden Fetzen mit einer Hautschere abschneiden und fühle mich auch in der Öffentlichkeit nicht mehr wohl. Wenn ich esse oder trinke, wird die absterbenden Haut weiß, es setzen sich Salbenreste überall ab und es sieht einfach unappetitlich aus. Subjektiv ist mein Leidensdruck auf einer Skala von 1-10 oft bei 9,9, weil ich kein normales Leben mehr führe. Ich bin von einem lebenslustigen Menschen zu einem kontaktscheuen Menschen mit Selbstmordgedanken „mutiert“. Ich gehe nicht mehr unbefangen auf Menschen zu und verstecke mich oft zu hause.

Mein Vertrauen in Ärzte ist auch ziemlich erschüttert. Tja, man könnte sagen, dass ich ziemlich verzweifelt bin.

Im Internet habe ich schon „Leidensgenossen“ entdeckt, deren Beiträge aber meist veraltet sind und ich sie daher nicht mehr kontaktieren kann.

Kennt irgendjemand das von mir (vielleicht zu ausführlich) beschriebene Problem?

Kann mir jemand einen Spezialisten empfehlen?

Ich bin für alle Tipps dankbar!

Rainy days

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  • Hallo liebe Mitleidenden. Der Thread ist schon sehr alt, aber ich hatte ihn mir ebenfalls komplett durchgelesen, und habe mich in vielen eurer Beiträge wiedergefunden. Auch sind ein paar ja noch

Hervorgehobene Antworten

So ich habe jetzt genaueres gefunden, was das (bei mir zumindest) wahrscheinlich ist. So ähnlich wie auf dem Foto hat es bei mir auch ausgesehen, inzwischen zwar nicht mehr ganz so schlimm, aber wenn ich mal nichts drauf schmiere, fängt die Haut gleich wieder an zu spannen.

Schaut mal hier:

http://www.schattauer.de/fileadmin/assets/buecher/Musterseiten/978-3-7945-2486-0_Musterseiten_21-29.pdf

Nennt sich "Cheilitis". Ich muss dazu sagen, ich bin nicht mehr jugendlich (um die 30), weil da steht, dass meistens Jugendliche davon betroffen sind. Aber ich hatte mir trockenen Lippen zu kämpfen und dann immer mal wieder unbewusst drüber geleckt.

Morgen werde ich jetzt doch mal zum Hautarzt schauen. Aber nachdem ich gelesen hatte, dass dem Threaderöffner das auch nicht genutzt hat (vor allem die Kortisonsalben die als Therapie empfohlen werden). Trotzdem mit herkömmlichen Mitteln zieht sich das jetzt doch schon sehr in die Länge.

Wäre schön, wenn sich auch mal der Threaderöffner wieder melden würde, ob es inzwischen besser geworden ist oder nicht.

  • 4 Wochen später...

genau, möchte auch gerne, dass sich wieder die threadstarter mal melden ;)

genau, möchte auch gerne, dass sich wieder die threadstarter mal melden ;)

Guten Morgen RedTomek,

die Threaderöffnerin war das letzte Mal im Mai 2009 im Forum aktiv.

Bezweifle, ob sie sich noch mal meldet.

Wünsche euch trotzdem viel Erfolg bei der Lösung eures Problems.

LB Burli

So ein Bericht seitdem ich Anfang April beim Hautarzt war.

Ja wie ich mir gedacht hatte, ist es Cheilitis.

Der Arzt meinte, die Entzündung wäre durch Bakterien verursacht worden und hat mir DERMATOP Salbe (Hautkortikoid und Antibiotikum) für 1 Woche verschrieben, danach eine Pflegecreme mit DORITIN.

1. Woche nach Arztbesuch: Dermatop 2Mal täglich geschmiert, sofort nach Schmieren Erleichterung, danach aber wieder Brennen, sodass Versuchung groß war, die öfters zu verwenden. Habe aber zwischendurch "nur" die Doritin Pflegecreme geschmiert.

2. Woche: War nochmals beim Hautarzt, da Lippen immer noch entzündet waren (obwohl schon besser als vorher). Der Hautarzt meinte, es könnte noch bis zu 6 Wochen dauern, bis sich die Haut wieder richtig regeneriert und ich solle nur mehr Doritin Pflegecreme rauf geben. Die Salbe in der ersten Woche habe nur die Entzündung genommen und jetzt dauert es bis die Haut sich wieder richtig aufbaut.

2.+3. Woche nach 1. Arztbesuch: nur mehr Doritin Pflegecreme verwendet, wobei sicher 6-10 Mal täglich, da die Lippen sonst sofort wieder austrockneten. Hat auch geholfen die Entzündung zu nehmen und wurde schon viele besser. Doch in der 3. Woche verschlimmerte es sich wieder und ich konnte feststellen, dass Doritin Creme nicht mehr so half wie vorher.

Habe mich also wieder nach einer Alternative in der Apotheke umgesehen und bin auf CERALIP Creme von La Roche gestoßen, da ich da im Internet gutes gelesen hatte. Bis jetzt hilft die Creme ganz gut. Ich schmiere ca. 4-5 Mal täglich, wobei ich sage auch vorbeugend, bevor die Lippen austrocknen. Sie sehen für Außenstehende dadurch normal aus. Ich hoffe nur, dass es auch auf Dauer hilft und nicht nur wieder kurzfristig, wie bei den anderen Produkten davor.

Ich hatte mich verschrieben, ich meinte in der ersten Woche DECODERM comp. Salbe (nicht Dermatop).

na gibts da nix von Aleppo?....:)

sorry....

da man im Moment nur noch das liest.....

Tja...Bepanthen...

Ich habe seit Jahren im Winter/Herbst extrem trockene Lippen..Sie schälen sich dann extrem...Normale Lippenpflegestifte haben nie geholfen und ich habe teilweise rohe Stellen gehabt...dann habe ich irgendwann Bepanthen genommen und siehe da, es hat geholfen...aber bereits in der nächsten Saison fing die Lippe nach der Panthenol-Behandlung an, noch trockener zu werden...die schmerzen wurden echt unerträglich...Fett (ob nun Butter,. Olivenöl oder sonstwas) half nicht, bzw. nur ein paar Minuten, dann wurde es eher schlimmer...

Inzwischen habe ich herausgefunden, was mir hilft: Der fixierstift vom 24 Std. Lippenstift....da ist kein fett drin (Fett entfernt die Farbe vom lippenstift). Und dann nur, wenn es wirklich dolle wehtut. Solange ich es aushalten kann, mache ich gar nichts drauf...nach ein paar Tagen brauche ich dann gar nix mehr draufmachen und die Lippen sind wieder ok...

Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen...wenn auch sicherlich nicht in den extremen Fällen...

Panthenol habe ich jetzt komplett aus meinem Bestand verbannt (Auch Shampoos haben oft Panthenol und ich jucke immer wie blöde am Kopf rum, wenn ich nicht darauf achte)...

liebe Grüße

Lucy

Ich gebe hier mal einen Link rein zu einem Buchauszug mit einer guten Übersicht der Lippenerkrankungen und Formen von "Cheilitis". Bei mir ist es höchstwahrscheinlich die "Cheilitis simplex", es gibt aber auch noch z.B. die "Cheilitis actinica", die durch UV Strahlung hervorgerufen wird.

Cheilitis simplex und auf den folgenden Seiten noch andere Formen der Cheilitis:

http://books.google.de/books?id=Dk5_N1F2yAkC&pg=PA21&dq=Cheilitis+simplex&cd=1#v=onepage&q=Cheilitis%20simplex&f=false

Cheilitis actinica (durch UV Strahlung hervorgerufen):

http://books.google.de/books?id=Dk5_N1F2yAkC&pg=PA202&dq=Cheilitis+actinica&cd=2#v=onepage&q=Cheilitis%20actinica&f=false

Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen seine Symptome einzuordnen.

  • 1 Monat später...

Übrigens, das Problem könnte auch durch einen Pilz verursacht worden sein. Bei meiner letzten Muttermalkontrolle hat der Arzt einen Ausschlag festgestellt, der ein Hautpilz ist. Ich dachte mir vorher nichts dabei, und glaubte das wäre die übliche Psoriasis (die ich ja schon jahrelang habe). Kann mir gut vorstellen, dass das Lippenproblem ursprünglich auch davon gekommen ist.

hallo ihr lieben -

hätte, könnte, wäre - ich kann euch wirklich nur eines raten, versucht nicht so lange herum, sondern sucht euch ärztliche Hilfe -

ich wünsche viel Erfolg, denn es ist nicht leicht, einen Arzt des Vertrauens zu finden - ich spreche aus Erfahrung -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Wenn du meine Berichte durchliest, wirst du sehen, dass ich ärztliche Hilfe längst in Anspruch genommen habe, nur wenn man dann nach Monaten nochmals anklingen lässt, dass es immer noch nicht besser ist und dann damit abgespeist wird, dass man die Pflegecreme einfach so lange verwenden soll, bis es besser wird - da muss ich eben selbst auch was ausprobieren, wenn sein "Allerheilmittel" eben bei mir nichts nützt. Aber wie du sagst, es ist nicht leicht einen gescheiten Arzt zu finden, der auch einsieht, dass nicht jeder Mensch auf jede Arznei gleich reagiert. Nächsten Monat habe ich einen Termin bei einem anderen Hautarzt, habe aber ehrlich gesagt wenig Hoffnung, dass es noch was bringt.

  • 1 Monat später...

Darf ich fragen, welche Cortisonsalbe dir genau verschrieben wurde? Hat es dann auch längerfristig geholfen?

War inzwischen bei einer anderen Hautärztin, da ich mit dem ersten überhaupt nicht zufrieden war. Er hat mich immer nur abgefertigt so auf die Art, schmieren Sie weiter (immer das gleiche, nichts anderes verschrieben), das wird schon besser ...

Die zweite Hautärztin war auch nicht besser, nachdem ich ihr mein Problem geschildert hatte und gesagt habe, dass ich das schon so lange habe und nichts geholfen hat und ob man da nicht Cortison verwenden könnte, meinte sie, nein Cortison würde sie mir nicht verschreiben. Und was hat sie dann verschrieben? Eine Creme nur aus Paraffin, stinkt wie Benzin, nach einmaligem Auftragen ist die Haut gleich ganz geschrumpelt ... Zusätzlich noch Salbe mit Salicyl und das auf die Lippen!?

Früher haben sie dir wegen jedem Klacks gleich Cortison verschrieben, heute wird das verteufelt. Klar bei längerfristiger Anwendung hat es Nebenwirkungen, aber ich möchte einfach mal den Teufelskreis der Schuppung durchbrechen.

Muss dazu sagen, der erste hatte mir ja gegen die schlimmste Entzündung Hautkortikoid mit Antibiotikum verschrieben, die sollte ich nur 1 Woche anwenden. Aber da sind eben auch Antibiotika dabei und was wenn's nicht von Bakterien kommt? Dann zertört es nur die ganze Hauflora ... Also daher würde ich es gerne mit einer reinen Kortisonsalbe probieren, aber keine Ahnung welche ... und sind ja meist auch rezeptpflichtig.

Der Witz ist bei uns in Österreich, man darf von der Krankenversicherung her nur einen Facharzt der gleichen Richtung pro Quartal konsultieren. Bist mit einem nicht zufrieden, darfst wieder 3 Monate warten und wer weiß, ob der nächste dann besser ist ...

Bearbeitet ( von canada0)

  • 1 Monat später...

Kortison hat nichts geholfen. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden und zumindest für mich einen Weg gefunden, damit zu leben ohne ständig an die Lippen denken zu müssen. Sobald sich Trockenheitsgefühl einstellt, verwende ich "Lavera Basis sensitiv" Lippenbalsam. Ist in Reformhäusern erhältlich und enthält nur natürliche Inhaltsstoffe, sodass ich wenigstens nicht ständig irgendwas chemisches "mitschlucke". Soweit es geht, trinke ich mit Strohhalm, dann hält es länger an, denn Wasser trocknet nur noch mehr aus.

Über Nacht trage ich Salbe mit Hamamelis auf. So schaffe ich es, dass ich wenigstens nicht mehr gar so oft wie zuvor schmieren muss. Am schlimmsten ist es beim Übergang zur Mundschleimhaut, da spannt die Haut ständig.

  • 2 Monate später...

Der Thread ist zwar schon etwas älter aber ich schreib trotzdem einfach mal was dazu. Evtl hilft es ja jemandem.

Ich leide wie die meisten hier unter PSO und habe dazu ständig Mundwinkelrhagaden. Seit bestimmt 1-2 Jahren sind meine Mundwinkel immerzu entzündet, stark gerötet und eingerissen sowie zum Teil richtig angeschwollen. Meist ist um den Mundwinkel herum ein Ring aus dickem Schorf und Schuppen, der stark eintrocknet und beim Essen Lachen und besonders beim Nießen oder Gähnen sehr stört und immer wieder aufs neue einreißt. Irgendwann löst er sich und es ist für ein paar Stunden etwas angenehmer. Spätestens am nächsten Tag sind die Schuppen aber wieder da.

Bisher hat mir keinerlei Salbe, Paste, Creme oder Gel geholfen, und ich denke ich weiß nun endlich warum. Durch die entzündeten und zum Teil nässenden Nischen in den Mundwinkeln sowie mein durch das Humira geschwächte Immunsystem konnte sich eine Hefepilzinfektion bilden weshalb ein reines Cortison o.ä. nicht wirken konnte. Also habe ich Candio Hermal plus paste bekommen und mir zusätzlich candio Hermal soft paste gekauft (soft ist ohne Cortison). Ich benutze es erst seit diesem Wochenende und meine Mundwinkel tun zumindest nicht mehr so weh. Es sieht zwar schrecklich aus mit der Paste am Mund, da diese nicht einzieht sondern auf den Schuppen eintrocknet, aber was solls, solange es hilft.

Ganz wichtig ist natürlich auch die Lippen ständig vor Feuchtigkeit zu schützen, auch wenns schwer fällt. Und jetzt im Winter ebenfalls total wichtig, Pflegeprodukte müssen wenn man raus in die Kälte geht einen hohen Anteil an Fett haben. Ist der Wasseranteil zu hoch und die Temperaturen zu tief können Feuchtigkeitslotions etc. auf der Haut gefrieren und diese schädigen.

Liebe Grüße

Sandra

Hallo Sandra,

deinen Tipp werde ich mir merken. :daumenhoch:

Ich leide auch ab und zu unter solchen Rhagaden am den Mundwinkeln. Von meiner Zahnärztin bekam ich auch eine Salbe, die einigermaßen half. Den Namen habe ich vergessen. :huh:

Und ich von der Ärztin bekam ich auch einen Tipp: Nämlich früh nach dem Aufstehen sofort cremen und nicht reden. Das half tatsächlich. Aber frag nicht, wie schwierig das war. :lol:

Liebe Grüße von

Kati

  • 2 Monate später...

Was auch noch gut hilft bei trockenen und schuppenden Lippen (jetzt nicht lachen!):

Lansinoh Lanolin Salbe

Ist eigentlich entwickelt für wunde Brustwarzen bei stillenden Müttern aber auch gut für andere trockene Hautstellen geeignet (siehe "weitere Anwendungsbereiche"). Ist 100% gereinigtes Wollwachs mit keinen sonstigen Zusatzstoffen: http://www.lansinoh.de/LanolinInfo.php

Nachdem sich beim Lavera Stift auch schon so eine Art Gewöhnungseffekt entwickelt hatte, bin ich darauf umgestiegen.

  • 2 Wochen später...

Hallo - ich habe mich hier angemeldet, damit ich in diesem Thread antworten kann in dem ich schon etwas länger mitlese. Ich möchte im Vorneherein anmerken, dass ich, soweit ich weiß, nicht an Psoriasis leide.

Ich habe jedoch vor einem Jahr ein ähnliches Problem mit meinen Lippen gehabt.

Es fing erst an einer Stelle der Unterlippe an und ich hatte auch die beschriebenen Schuppen die sich ablösen und dann wieder bilden. Ich habe es anfangs mit Bepanthen probiert, worauf es scheinbar eher schlimmer wurde. Dann habe ich Bepanthol in der Apotheke geholt und das hat auch nicht wirklich geholfen.

Da ich letztes Jahr sehr oft erkältet war, habe ich im Januar einen Termin bei meiner Hausärztin gehabt und die hat mir fürs Immunsystem "Angocin Anti-Infekt N" verschrieben (besteht hauptsächlich aus Kapuzinerkressenkrautpulver und Meerrettichwurzelpulver und ist nicht rezeptpflichtig). Außerdem hat sie mir Vitam D verschrieben (wegen Lichtmangel im Winter...).

Seitdem hatte ich nur eine leichte Erkältung, das Lippenproblem hatte noch eine weile angehalten und wurde eher noch schlimmer*.

Vor einer Woche habe ich es nun mit der "Kaufmanns Haut- und Kinder-Creme" probiert und eine echte Verbesserung erfahren, ich möchte fast voraussagen, dass das Problem mit den schälenden Lippen bei mir nun gegessen ist.

Ich habe die Infos die die Immunsystemschwäche beschreiben deshalb hinzugefügt, da ich mir gut vorstellen kann, dass ein schlechtes Immunsystem das Lippenproblem begünstigt;

* in der Packungsbeilage von Angocin stand auch drin, dass evtl. bestehende Beschwerden durch die Einnahme anfangs schlimmer werden könnten.

PS: Da zwischen der Einnahme der verschriebenen Arzneien und der Anwendung der anderen Creme gut 1 1/2 Monate liegen, kann ich nicht sagen, ob die weitgehende Heilung der Lippen auch mit den eingenommenen Arzneien zusammenhängt.

Ich hoffe der Beitrag ist für jemanden hilfreich.

Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

Moritz

  • 3 Monate später...

@ ex-mitleser:

Mich würde interessieren, ob die Lippen inzwischen auf Dauer geheilt sind oder die Beschwerden durch die "Kaufmanns Haut- und Kinder-Creme" nur gemindert worden sind und du immer noch ständig schmieren musst?

Bei mir war das ja auch bei vielen Mitteln, dass die Anfangs eine Verbesserung gebracht haben. Das Problem ist aber immer noch nicht ganz weg, ich schmiere immer noch die Lansinoh Salbe, die hält bisher am besten an und vertrage ich am besten, aber ohne komme ich leider nicht aus, da die Lippen sonst sofort wieder austrocknen.

Bearbeitet ( von canada0)

  • 2 Monate später...

Hallo,nun verfolge ich dieses thema seit fast 2 jahren und habe exakt das gleiche problem wie rainydays ,als ich ihr beitrag gelesen habe dachte ich, das hätte auch von mir sein können ,ich habe gehofft das sie sich irgendwann mal meldet aber das hat sie ja bis jetzt leider nicht.Ich würde mich freuen wenn sie sich doch irgendwann meldet und berichtet wie es mit ihr weitergangen ist .Ihr letzer beitrag ist vor zwei jahren und mir persöhnlich bisschen angst macht das es doch etwas schlimmeres ist.

Ich habe dieses problem schon mehrere jahren und muss sagen das ich jeden tag daran denke und frage was mit meinen lippen los ist?Gewöhnen kann man sich leider daran nicht. Nichts hilft ,keiner arzt weisst weiter .Mitlerweile habe ich mich damit abgefunden und hoffe durchs internet auf information zu kommen was letzendlich die ursache ist.

Ich persöhnlich finde es auch nicht gut wenn menschen hilfe suchen und dann nicht mehr antworten auch wenn es schwer fällt zu berichten.Ich hoffe das du dich mal wieder meldest.Ich würde gerne wissen ob ich damit leben soll oder doch eine hoffnung gibt das es eine chance zur heiliung gibt und da ist mir deine information sehr wichtig weil du exakt das gleiche problem hast wie ich......

Wund und heilcreme von bepanthen verschlimmert die sache das einzigste was ich noch nutze ist lanolin.Labello und all die anderen cremes helfen nicht weiter.

Das einzigste was ich nicht geschafft habe die lippen einfach trocken zu lassen und sie selber heilen zu lassen und das ist unmöglich

Gruss

  • 1 Monat später...

Diese Kaufmanns-Creme habe ich auch einmal ausprobiert - aber mir hat sie absolut nicht geholfen, leider.

Meine Lippen waren bei mir ja so ziemlich das erste Anzeichen für PSO, Hände und Füße kamen erst danach dazu.

Im Moment muss ich auch wieder schmieren, mit Curatoderm. Da es bereits sehr gut anschlägt, werde ich auch bald wieder ausschleichen und hoffen, dass Fumaderm dann erstmal wieder den Status hält.

Dass Labello nicht hilft, darf nicht wundern, das Zeug ist pure Chemiepansche. Da pflegt nichts, es wird nur die Haut oberflächlich zugekleistert. Meine Lippen brennen wie Feuer davon, deshalb verwende ich es seit vielen Jahren nicht mehr, genauso wenig wie Lippenstifte konventioneller Kosmetikhersteller. Danach kann ich mir die Haut in Fetzen dort abziehen.

Naturkosmetik-Lippenbalsamstifte sind da um Welten besser, Lavera, Alverde oder so einer mit Zaubernuss von Norma.

Gute Besserung allen,

Gruß

  • 3 Monate später...

Hallo Leute,

bezüglich zum Thema schälende Lippen habe ich eine Seite die euch bestimmt weiter helfen wird, habe die Informationen auf der Seite mir alle durchgelesen und durchgeführt und sehe wirklich eine Besserung der Lippen, manche haben dieses Problem schon über mehrere Jahre und haben es mithilfe dieser Seite geschafft, deswegen will euch das nicht vorenthalten, ist eine amerikanische seite aber für die englisch noobs (ich eingeschlossen) einfach auf deutsch übersetzen.

Nimmt euch wirklich ca. 40-60min Zeit und lest euch das in Ruhe durch, sind wirklich sehr nutzvolle dinge aufgelistet welche mir vorher nicht bewusst waren.

(nicht funktionierenden LInk entfernt)

lg

vios

  • 1 Monat später...
Am 20.2.2012 um 00:25 schrieb vios:

Hallo Leute,

bezüglich zum Thema schälende Lippen habe ich eine Seite die euch bestimmt weiter helfen wird, habe die Informationen auf der Seite mir alle durchgelesen und durchgeführt und sehe wirklich eine Besserung der Lippen, manche haben dieses Problem schon über mehrere Jahre und haben es mithilfe dieser Seite geschafft, deswegen will euch das nicht vorenthalten, ist eine amerikanische seite aber für die englisch noobs (ich eingeschlossen) einfach auf deutsch übersetzen.

Nimmt euch wirklich ca. 40-60min Zeit und lest euch das in Ruhe durch, sind wirklich sehr nutzvolle dinge aufgelistet welche mir vorher nicht bewusst waren.

lg

vios

Erst einmal vielen dank für die seite.Die lippen von dem herren sehen genauso aus wie bei mir exakt .Mein englisch ist sehr schlecht und google übesetzt es so das man nichts versteht.Könntest du vllt mal erklären was man da machen muss ?

mfg

  • 2 Wochen später...

Erst einmal vielen dank für die seite.Die lippen von dem herren sehen genauso aus wie bei mir exakt .Mein englisch ist sehr schlecht und google übesetzt es so das man nichts versteht.Könntest du vllt mal erklären was man da machen muss ?

mfg

eins vorweg ich selbst habe immer noch schälende lippen, aber habe inzwischen gelernt damit klar zu kommen

die wichtigsten infos die ich aus der seite für mich entnehmen konnte

- sorgfältig auf die ernährung zu achten (sag adè zu fastfood und co.)

- versuche mind. 1-2 mal sport pro woche zu machen, bei so einem Wetter joggen ideal

- kauf dir eine saftpresse, und mach dir einen hausgemachten saft mit allen möglichen

- versuche nicht ständig deine lippen im spiegel anzugucken und darüber nachzudenken

- tu dir was gutes, irgendwas was dich richtig entspannt und oder glücklich macht

- bleibe geduldig, irgendwann werden deine lippen wieder heile

- versuche mind. 8stunden pro tag zu schlafen

- versuch dich möglichst wenig zu stressen sei es arbeit/uni/schule -> zeiteinteilung

- trinke genug wasser

- wenn du etwas kochst dann benutze kaltgepresstes Kokosnussöl (gibt es im reformhaus)

- wenn du einkaufen gehst dann achte auf die zutatenliste, wenn begriffe vorkommen du nicht

mal richtig aussprechen geschweige denn kennst dann lass lieber die finger davon

- versuche 1-2 mal wöchentlich seelachs zu essen

- kauf dir quinoa-reis (gibt es ebenfalls im reformhaus, viele wichtige vitamine drin)

- fleisch versuchen möglichst selten zu essen

- zuckerkonsum versuchen zu reduzieren

- rauchst du? wenn ja bitte damit aufhören

- trinkst du? wenn ja versuche es zu reduzieren oder am besten ganz aufzuhören

so, dass waren jetzt viele sachen auf einmal versuche möglichst viele von denen umzusetzen.

also ich setze die oben genannten dinge schon seit knapp über einen monat um, die lippen schälen zwar noch weiter aber ich fühle mich körperlich und geistig besser als vor der krankheit. also wie du siehst kannst du mit den oben erwähnten tipps nur gewinnen.

wünsche dir gute besserung

lg vios

Bearbeitet ( von vios)

  • 2 Wochen später...

Diese Seite hatte ich auch schon gefunden, wirklich hilfreiche Mittel habe ich mir da allerdings auch keine gefunden. Am besten ist es wohl wirklich, nicht zu viel an das Problem zu denken und so gut wie möglich damit zu leben. Was natürlich schwer ist, aber schließlich müssen wir das ja auch mit der Psoriasis.

Kurzer Bericht, wie's mir inzwischen geht:

Ganz gut ist es (nach nunmehr über 2 Jahren) nicht geworden, aber ich habe auch gelernt, damit zu leben und es ist zumindest nicht mehr so schlimm wie am Anfang. Ich muss zwar öfters am Tag noch schmieren (vor allem nachdem die Lippen befeuchtet/nass wurden, durch trinken, duschen oder was auch immer). Aber nicht mehr so oft wie am Anfang. Und ich denke auch nicht mehr ständig an meine Lippen.

Ich bin übrigens (nachdem ich schon so vieles ausprobiert hatte) bei der Lansinoh Salbe geblieben. Die ist ja sonst für wunde Brustwarzen. Außer reines Wollwachs sind da keine Zusatzstoffe dabei (schließlich werden ja Babies gestillt). Es steht auch extra dabei, dass es auch allgemein für trockene Haut ist.

http://lansinoh.de/lansinoh-hpa-lanolin

Was Besseres habe ich für mich nicht auf dem Markt gefunden. Auch innerlich immunstärkende Mittel (Propolis, Schwarzkümmelöl, spezielle Vitaminkombipräparate bzw. Pflanzen- und Pilzextrakte fürs Immunsystem etc.) und diverse Tees, die für die Haut/Schleimhaut gut sein sollen, hatten keinen wirklichen Einfluss auf die Lippen.

Bearbeitet ( von canada0)

  • 8 Monate später...

Hallo, ich hab diesen thread kommplett durchgelesen.

Ich kann mich den Problemen von dem thread ersteller nur anschließen und habe bis jetzt noch immer keine Lösung gefunden.

Die ärtzte experimentieren mit einem nur rum weil sie selber nur hoffen das eine Methode funktioniert, wissen tuen sie es aber glaub ich nicht.

Sollte jemand das lesen und einmal das selbe Problem gehabt haben, dann schreibt bitte bitte doch ihr in das Forum, wie ihr es geschafft habt wieder normal Lippen zu bekommen.

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