Die Selbsthilfegruppe in Neustadt am Rübenberge ist offen für Menschen mit Schuppenflechte, Neurodermitis und Rosazea. Bei den Treffen geht es darum, sich über Auswirkungen der Krankheit, Behandlungsarten und -hilfen auszutauschen – über Reha, Akut-Einweisung, Grad der Behinderung, Vorträge, Broschüren...
Die Treffen finden jeweils am zweiten Montag im Monat statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Organisatorin ist unter 05032-18 21 zu erreichen.
Die Einrichtung kann mit einem Rollstuhl erreicht werden.
Mehr Informationen gibt es hier.
13.07.2026 13:00
bis
15:00
Hallo,
mein Name ist Ulrike, ich bin 35 Jahre alt, verheiratet und Mutter von 2 Kindern (7 und 9 Jahre alt). Ich bin halbtags berufstätig als Sozialarbeiterin in einer Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen.
Seit ca. 2,5 Monaten weiß ich, dass ich an PSA erkrankt bin. Die Diagnosefindung war sehr schwierig. Ich habe einen Ärztemarathon hinter mir.
Die Auswirkungen der Erkrankung:
Der Kleinfinger meiner rechten Hand ist steif und stark geschwollen (lt. Aussage meines Rheumatologen kann ich nicht mehr auf Besserung hoffen), außerdem ist er sehr schmerzhaft, genau wie die ganze rechte Hand, da auch die Bänder und Sehnen, bis in den Unterarm, entzündet sind. Der gesamte Handballen, Handgelenk und Unterarm ist geschwollen. Bewegungen fallen mir schwer, Kraft ist kaum noch vorhanden. Insgesamt führt das zu grossen Einschränkungen und ständigen Schmerzen.
Meine Hüften (bds, rechts stärker) sind ebenfalls sehr schmerzhaft und entzündet (überhitzt).
Mein linkes Knie ist in gleicher Weise betroffen.
Die Morgensteifigkeit hält bei mir 4-5 Stunden an.
Auswirkungen:
Morgens brauche ich Hilfe beim Anziehen von Socken, Hosen usw.
Das Treppensteigen ist eine besonders schmerzhafte Herausforderung (ich weiß oft morgens nicht wie ich es schaffen soll).
Das Aufstehen nach längerem Sitzen fällt mir sehr schwer und ist schmerzhaft.
Nachts kann ich nur noch auf dem Rücken liegen.
Das Ein- und Aussteigen ins, aus dem Auto bereitet mir Schwierigkeiten und Schmerzen.
Die ersten Schritte nach Sitzen, Stehen, Liegen gehen sehr schlecht.
Insgesamt bin ich in meiner Mobilität total eingeschränkt und bei vielen Dingen auf die Hilfe meines Mannes angewiesen (besonders im Haushalt).
Ich fühle mich "auf die Hälfte (oder weniger) reduziert".
Therapie:
Zur Zeit MTX 15mg, seit fast 8 Wochen, noch keine Nebenwirkungen
Folsäure, 1 mal wöchentlich
Cortison, zur Zeit morgens 20mg, abends 10mg
Paracetamol bei Bedarf, Bedarf hätte ich immer, nehme aber eher selten etwas.
Habt Ihr Ideen wie es weiter geht?
Auf was muß ich mich einstellen?
Geht mir noch mehr Mobilität verloren, oder erhalte ich welche zurück?
Ich habe Angst wie es weiter geht, ich will selbständig bleiben, und nicht ständig auf die Hilfe anderer angewiesen sein.
Herzlichen Dank für viele Antworten
Ulrike