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Neuvorstellung und suche nach täglichen Pflegemitteln


Marc
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Hallo liebe mitkranken.

Schon seit einiger zeit lese ich hier fleißig mit, bin jedoch erschlagen von der Fülle der Informationen.

Meine Betroffenheit:

Also erstmal, hi, ich bin Marc. Ich bin 23 und studiere kognitieve Psychologie in Enschede (NL). Seit circa einem halben Jahr weiß ich, dass ich mit Psoriasis zu tun habe. In dieser Zeit hat hat sich die Sache auch schön ausgebreitet: zunächst schuppte meine Kopfhaut ein bisschen vor sich hin, dann kamen die Beine dazu, Aussenseite der Ellbogen breitete sich auf den Unterarm aus, irgendwann fielen mir großflächige Gebiete auf dem Rücken auf und letztendlich entstheen die ersten kleine Felcken auf dem Bauch.

Meine Arztgeschichte:

Zum ersten mal habe ich einen Arzt konsultiert wie ich Rötungen und schmerzende Schuppungen am Geschlecht hatte und eine Geschlechtskrankheit oder ähnliches füchtete. Ich habe diesen (holländischen Haus-)Arzt auch auf meine schlimme Kofhaut gewiesen. Er verischerte mir jedoch die beiden Dinge hätten nichts miteinander zu tun und verschrieb mir Kortison für den Kopf und ein Mittel gegen Pilzinfektionen fürs Geschlecht. Das Pilzmittel hat natürlich kein bisschen geholfen, also bin ich Deutschland zu einem Hausarzt um vorallem meine noch immer schlimme Kopfhaut begutachten zu lassen. Dieser stellte innerhalb von 5 sek fest "Nein, also das ist keine Schuppe". Nachdem ich mir also wieder massenhaft Kortison auf den Kopf geschüttet hatte (der Dok hier in Holland hatte keinerlei Probleme mir in einem Rutsch Rezepte für noch 3 Flaschen auszuschreiben, und ich hatte keine Ahnung dass das eventuell schlecht für mich ist) bin ich zum nächsten deutschen Hautarzt der dann endlich mit einer vernünftigen Diagnose kam, sich allerdings auch nicht mehr zeit genommen hat. Die Ärztin erklärte ihrer Sprechstundenhilfe dass der Stirnkranz typisch sei und redete eigentlich kaum mit mir dem Betroffenen. Ich kriegte eine Salbe für Kopf und eine für die Haut verschrieben und -auf Nachfrage was ich denn nun eigentlich habe- eine Broschüre über Psoriasis, sodass ich mich selbst informieren kann. Die Cremes waren beide auf Basis von Salicylsäure und haben die Schuppung auf .dem Kopf gut in den Kopf gekriegt, solange bis die creme lehr war zumindest. Auf dem Körper blieben die unansehnlichen roten stellen leider.

Seitdem war ich nicht mehr beim Arzt. Zum einen weil mein Vertrauen natürlich mittlerweile den Bach runter ist. Zum andern aber auch weil ich in den Niederlanden studiere und lebe und hier nicht Krankenverischert bin. Ich wohne zwar in Grenznähe, kann mich aber nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln (sehr unpraktisch und Zeitaufwändig) oder dem Motorrad fortbewegen (momentan Wettertechnisch nicht drin). Sobald das Wetter wieder einigermaßen machbar ist werde ich mich aber schnellstmöglich auf die Suche nach einem kapabelen Arzt in meiner Nähe mache.

Ansonsten:

Was bei mir immer ziemlich starke Auswirkungen auf die Haut -vorallem ein Jucken und die Kopfhaut und das entstehen des roten Flecks am Geschlecht- hatte waren meine Saufeskapaden. Ich studiere wie gesagt und bin auch mit Leib und Seele Student. Das heißt aber auch dass ich eine Menge Partys mitnehme solang es noch kann und es gut vorkommen kann dass ich durchschnittlich 5-6 Tage die Woche Bier trinke wobei ich auch gut 2-3 mal richtig betrunken sein kann. Ich genieße das in vollem Maße und kriege auch mein Studium gut auf die Reihe, besser als manch anderer der sich nicht so viel Spaß erlaubt. Dass das nicht gesund ist ist wieder eine andere Sache, aber auf kurze Sicht war eigentlich nur die Psoriasis die mich jetzt dazu gebracht hat seit Silvester nichts mehr zu trinken. Im Moment kann ich da noch prima mit Leben, aber wenn der Sommer wieder anfängt könnte es schon schwieriger werden auf all den Spaß zu verzichten. Bier gehört halt schon irgendwie dazu. Und für den Rest ist es auch doof wenn immer einer dabei ist der noch klar denken kann und sich am nächsten Tag an alles erinnert. Klingt doof, aber jeder kennt doch diese Biergespräche die eigentlich keinen Inhalt haben und trotzdem super spannend...

Meine derzeitigen Fragen:

Ich bin mittlerweile schon auf Alpecin Hyposensitiv Shampoo anstelle von Fructis und Headandshoulders umgestiegen und verwende hydratierende, pH-neutrale Waschlotion mit Milchproteinen anstelle von Axe Duschgel. Ausserdem Creme ich mich häufig nach dem Duschen noch ein und versuche nicht täglich zu duschen- zwei Dinge die ich echt hasse.

Was ich mich Frage ist was ich anstelle dieser Produkte besser benutzen kann. Am liebsten täglich. Salizylsäure hat mir super gegen die Schuppung am Kopf geholfen. Gibt es ein Shampoo das mir das Eincremen der Kopfhaut erspart und das ich täglich benutzen kann (sowohl was die Inhaltsstoffe als auch den Preis betrifft)? Wenns auf dem Kopf rot bleibt ist mir das dank langen Haaren wurscht, aber das Schuppen muss ein Ende haben.

Und gibt es Duschgels und/oder Cremes die etwas an den unansehnlichen roten stellen am Körper tun können? Ich habe zufällig auf der Eucerin Seite eine "anti redness" creme entdeckt, die schien aber eher eine andere Zielgruppe zu haben als Psoriasis Patienten. Was muss die Haut machen damit die Flecken weggehen, und welche Inhaltsstoffe von Medikamenten helfen ihr dabei?

Ausserdem habe ich noch eine Frage: ich meine gelesen zu haben das fettende cremes grade schlecht sein können und neue Herde hervorrufen. Stimmt das? Welche Inhaltsstoffe muss ich dann meiden?

Auch Frage ich mich welcher Schwachkopf unser Gesundheitssystem entworfen hat. Wartet ihr immer anderthalb Stunden notfallmäßig beim Hautarzt wenn ihr Probleme habt oder macht ihr Termine für nächstes oder übernächstes Quartal? Andere Möglichkeiten gibt es ja scheinbar nicht!?

Naja, das war auf jeden Fall mal meine Vorstellung. Vielleicht stell ich die Frage nach den täglichen Pflegeprodukten nochmal im betreffenden subforum. Ich hatte mir gestern schon eine Liste mit Empfehlungen von Leuten Zusammengestellt, aber da sieht man ja vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Ich möchte halt jetzt schon irgendwas machen bevor ich im Frühjahr wieder zum Arzt kann. Wenn ich in der Bibliothek oder zu Hause sitze und ständig nur Schuppen von Papier und Kleidung fege geht mir das schon echt richtig auf die Nerven und macht auch meine Umgebung nicht glücklich. Vom gehemmten Liebesleben und den vielen tollen Festen die ich verpasse mal ganz zu schweigen...

Einen schönen Gruß, Marc

PatioParty2007%20032.jpg

[ein foto von unserrem jährlichen hausfest]

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