Nach einem Unfall, bei schwerer Erkrankung und bei Pflegebedürftigkeit ist die Frage zu klären, wer rechtsverbindliche Erklärungen und Entscheidungen vornehmen und persönliche Angelegenheiten regeln kann, wenn es für eine Person selbst nicht mehr möglich ist. In dieser Veranstaltung wird über Bedeutung, Möglichkeiten und Geltungsbereiche der Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und gesetzlichen Betreuung informiert. Formales und Formulierungen werden beispielhaft vorgestellt. Nach dem Vortrag ist Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Nähere Informationen: Telefon 0451 500-10742, per Mail an Gesundheitsforum.Luebeck@uksh.de oder auf der Internetseite zur Veranstaltung.
Veranstalter: UKSH Gesundheitsforum Lübeck, Campus Lübeck
Veranstaltung vor Ort: UKSH Gesundheitsforum im CITTI-PARK, 2. OG, Herrenholz 14, 23556 Lübeck
Anmeldung
auf der Internetseite zur Veranstaltung
per E-Mail an Gesundheitsforum.Luebeck@uksh.de
unter Telefon 0451 500-10742
Bitte nennen Sie Datum, Veranstaltungstitel und Anzahl der teilnehmenden Personen.
19.05.2026 16:00
weil ich gedacht habe, dass es endlich weg geht, dass ich es ignorieren kann.
Es ist leider nicht weg gegangen.
Seit 2004.
Schon wieder ein Sommer, in dem ich nicht schwimmen gehen kann.
Und immer wieder diese Fragen.
Und immer wieder diese starren Blicke der anderen.
Da könnte ick och mal häufiger zurück starren und sagen:
"Is ne Krankheit. Det sehen se doch schon so lange, dat et nich wech jeht. Brauchen se ne Brille oder wat is? Geh´n se mal zum Augenarzt".
Bei mir kommt außerdem noch hinzu, dass es auch etwas anderes sein könnte.
Seit 1996 nehme ich Phenhydan gegen epileptische Anfälle.
Als die Hautkrankheit 2004 anfing, dachte man in der Hautklinik an einen subkutanen Lupus Erythematodes (Schmetterlingsflechte).
Mein Facharzt für Epilepsie ist der Meinung, dass es sich um Schuppenflechte handelt, die ev. vom Medikament ausgelöst worden sein kann.
Von dem MEdikament bin ich seit 1996 vollkommen anfallsfrei.
Mein Leben besteht nur aus Krankheiten, nur aus Kampf, nur aus Entbehrungen.
Auch, wenn Viele das nicht verstehen können.
Das Antiepileptikum werde ich nicht wechseln, weil ich keine Anfälle bekommen möchte.
Nur ist das manchmal mit den Krankheiten nicht so einfach.
Man kann sie nicht immer ertragen.
Nicht immer die BLicke der anderen.
Nicht immer das Fragen und Bohren der anderen, warum stellst Du denn nicht um? (Nach dem MOtto: Bist wohl ´ne Memme?). Keiner kann sich vorstellen wie das ist, epileptische Anfälle zu bekommen. Von jetzt auf gleich. Von Minute zu Minute. Und dann findet man endlich ein MEdikament, was hilft, nachdem man zuvor außerdem noch beinahe an dem Lyell-Syndrom gestorben wäre, weil der Arzt zu blöd war, die Symptome richtig zu erkennen.
Manchmal will man einfach nicht mehr vor lauter Krankheiten, Zweifeln und Fragen und Bohren der anderen.
Kämpfen, gut und schön.
Doch auch Jesus musste schließlich, am Kreuz hängend und fürchterlich misshandelt als auch verraten aus den eigenen Reihen, schließlich aufgeben. Erschöpft an Körper und Geist.
(Danke für Euer Zuhören)
Liebe Grüsse, Regina41 !