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  • Claudia Liebram
    Claudia Liebram

    Neue Rezeptur eines Psoriasis-Shampoos verärgert Anwender

    Shampoos speziell für die Kopfhaut bei Schuppenflechte gibt es nicht gerade im Übermaß. Wenn dann bei einem die Rezeptur geändert wird, verärgert das manche Anwender. Doch der Hersteller hat seine Gründe. Wir haben nachgefragt, was hinter der neuen Zusammensetzung des Kertyol Pso-Shampoos steckt.

    In unserem Forum machten Anwender des Kertyol Pso-Shampoos ihrem Ärger Luft:

    Ich brauchte es (das Kertyol Pso Shampoo) immer nur für 3-4 Wäschen und war anschließend wochen- und monatelang schuppenfrei. Es hat die Haare nicht unbedingt schön gemacht, gerochen hat es auch, aber die anschließende Freiheit war mir das allemal Wert. Dass es das Shampoo nun nicht mehr gibt, ist für mich eine kleine Katastrophe. Das Nachfolgeprodukt ist leider absolut nichts für mich.

    Kommentar von Ioana

    Habe mir kürzlich Nachschub an Kertyol PSO bestellt. Bekommen habe ich Shampoos mit einer neuer Rezeptur. Ist jetzt heller und riecht angenehmer. Aber nach paar Wochen Benutzung muss ich feststellen, dass es meiner Kopfhaut überhaupt nicht gut tut. Der ganze Kopf ist übersäht mit eitrigen Pickeln.

    Kommentar von smmtrd

    Der Hersteller hatte bei der Änderung der Rezeptur allerdings nur das Beste im Sinn: Der Wechsel einiger Inhaltsstoffe geschah, "um die Verträglichkeit und die Wirksamkeit dieses Produktes zu verbessern", so eine Apothekerin aus der medizinischen Abteilung von Pierre Fabre Dermo-Kosmetik.

    Die neuen Ingredenzien sollen die Schuppenflechte und ihre Begleiterscheinung schnell und effektiv bekämpfen:

    • Vederine normalisiert die Differenzierung und Verhornung der Epidermiszellen und stärkt die Hautbarriere stärkt. Dabei handelt es sich um einen Extrakt aus der Zichorienwurzel.
    • Celastrol (Wilfords Dreiflügelfrucht) soll den Juckreiz mildern.
    • Pentylene Glycol soll Feuchtigkeit spenden.
    • Kokosnussöl soll die Haut weichmachen.
    • Caprylylglycol soll Feuchtigkeit spenden und antimikrobiell wirken.

    Den Unmut der Anwender kennt man freilich auch – erklärt ihn aber mit der menschlichen Psyche:

    Eine Veränderung in der Formulierung induziert sehr oft Unzufriedenheit bei den regelmäßigen Anwendern.

    Da Kertyol Pso keinen Schwefel mehr enthält, ist der Duft ganz anders und angenehmer. Das kann paradoxerweise eine negative psychologische Auswirkung haben.

    Pierre Fabre Dermo-Kosmetik, Wissenschaftlicher Außendienst

    Wem es auf den Schwefel im "alten" Kertyol-Pso-Shampoo ankam: der ist zum Beispiel im Wofacutan Haarshampoo enthalten.


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    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Insgesamt haben 14 Personen am Test des Thala-med Dusch- und Haarshampoos teilgenommen.
      Nahezu alle (13) fanden den Geruch „angenehm“, und eine störte sich nicht daran. Die Frage, wie schnell das Präparat einziehe, ist eigentlich für Pflegecremes gedacht. Bei einem Shampoo bleibt es der persönlichen Einschätzung überlassen, was damit gemeint sein könnte. Trotzdem kreuzte die Mehrheit (9) an, das Thala-med Dusch- und Haarshampoo würde in normaler Zeit einziehen. Die restlichen bescheinigten sogar eine „sehr schnelle“ (2) oder „schnelle“ (3) Einwirkzeit.
      Die Tester fanden, dass das Shampoo entweder „ergiebig“ (7) oder sogar „sehr ergiebig“ (7) sei, d.h. niemand hatte den Eindruck, dass die angebotene Menge schnell verbraucht ist. Die meisten Tester haben das Shampoo „sehr gut“ (5) und „gut“ (5) vertragen. Einige (4) kreuzten jedoch an, dass sie ihnen das Präparat „nicht so gut“ bekommen wäre. Die Mehrheit meinte, das Thala-med Dusch- und Haarshampoo „wirkt, wie der Hersteller verspricht“ (4) bzw. „wirkt etwas“ so (5). Eine Minderheit (5) dagegen fand das Herstellerversprechen über die Wirkung „nicht erfüllt“.
      Einige (4) würden das Produkt ohne Einschränkungen weiterempfehlen, die meisten (9) aber nur „bedingt“. Nur eine Person würde es überhaupt nicht weiterempfehlen.
      Kommentare der Tester
      Das Thala-med Dusch- und Haarshampoo wurde als „dezent parfümiert“ beschrieben, es rieche „sehr gut“ bis „angenehm“ – selbst für eine Testerin, die es am liebsten ohne Duft mag. Es sei gelblich klar und fühle sich an wie normales Shampoo.
      Das Shampoo lasse sich „sehr gut verteilen“. Alle haben es eine Weile einwirken lassen – vor allem auf dem Kopf. Ein Tester bemängelte, dass „die Einwirkzeit nicht auf der Anwendungsbeschreibung vermerkt“ sei. Danach verschwand bei fast allen der Juckreiz auf dem Kopf – selbst bei einer Testerin, die gerade eine schwere Kopf-Pso hatte. Aber nach einigen Stunden juckte die Kopfhaut bei den meisten wieder. Auch wurde berichtet, die Kopfhaut fühle sich hinterher „entspannt“ an.
      Bei (nur) einer Anwenderin juckte aber die Haut nach dem Abtrocknen unangenehm, hauptsächlich auf den Armen und den Beinen. Das hielt auch nach dem Eincremen noch einige Zeit an. Dagegen die gleiche Nutzerin mit der Wirkung des Thala-med Dusch- und Haarshampoos im betroffenen Intimbereich zufrieden, weil es dort nicht juckte.
      Zwei Testerinnen hatten den Eindruck, dass sich ihre Haare nach dem Waschen mit Thala-med® Dusch- und Haarshampoo fülliger und kräftiger anfühlten. Eine Testerin meinte, ihre Psoriasis hätte sich durch das Shampoo verbessert.
      Kommentar der Redaktion
      Grundsätzlich, so Professor Johannes Wohlrab auf der 9. Jahrestagung der Berliner Dermatologen, sollte der Körper „auf keinen Fall“ mit dem gleichen Shampoo gewaschen werden, wie der Kopf. Die Mittel hätten eine andere Zusammensetzung und seien nicht „kompensationsfähig“. Wie dieses Dilemma beim Thala-med Dusch- und Haarshampoo gelöst wurde, kann von uns nicht beurteilt werden.
      Aber es scheint, als würde das Shampoo auf dem Kopf wirken. Man darf aber nicht erwarten, dass man damit (allein) eine mittlere oder schwere Kopf-Psoriasis und entsprechendem Juckreiz „behandeln“ kann. Selbst, wenn der Hersteller bei „regelmäßiger Anwendung als Haarwaschmittel eine deutliche Reduktion von Juckreiz und Schuppenbildung“ verspricht. Das gilt wohl eher für eine milde Form der Kopf-Psoriasis.
      Das Thala-med Dusch- und Haarshampoo ist kein medizinisches Produkt, sondern basiert auf der Wirkung salzhaltigen Meerwassers. Damit kann man Schuppen ablösen und leichte Entzündungen hemmen. Damit wird auch der Juckreiz gelindert, bis sich wieder neue Schuppen bilden.
      Eine schwere Kopfpsoriasis sollte man nicht versuchen, allein mit einem Shampoo wegzuwaschen. Damit provoziert man eher, dass immer wieder und schneller neue Schuppen gebildet werden. Starker Juckreiz, auch auf dem Kopf, muss gesondert behandelt werden, eventuell mit Medikamenten.
      Warum bei einer der 14 Tester die Haut nach dem Duschbad mit Thala-med Dusch- und Haarshampoo länger juckte, bleibt offen. Hatte sie das Salz aus dem Shampoo nicht richtig abgeduscht oder hat sie eine Allergie gegen Weizen, der als Protein enthalten ist?
      200 ml Thala-med Dusch- und Haarshampoo kosten beim Hersteller 9,20 Euro (ohne Versand).
    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Zwölf Produkttester haben das Bionatar-Shampoo probiert. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse von neun der Tester.
      Ein Schieferöl-Produkt kann nicht völlig geruchsfrei sein. Deshalb kann man nur fragen, ob und wie stark sich die Tester vom Geruch gestört fühlten. Knapp die Hälfte (4) störte der Geruch überhaupt nicht, die meisten (5) fanden ihn nur etwas störend.
      Das Shampoo sollte für fünf bis zehn Minuten auf der Kopfhaut bleiben, damit die Inhaltsstoffe einwirken können. Das fand knapp die Hälfte (4) in Ordnung, während die meisten (5) diese Einwirkungszeit als störend empfunden haben.
      Die meisten (7) bewerteten das Shampoo als gut ergiebig, einige (2) sogar als sehr gut ergiebig.
      Die Hälfte (5) hat das Shampoo nicht so gut vertragen, die anderen dagegen haben es gut (2) oder sogar sehr gut (2) vertragen. Ausgesprochen schlecht vertragen hat es niemand.
      Gespaltene Meinung zum Juckreiz
      Der Hersteller schreibt dem Shampoo zu, es würde abgestorbene Hautschuppen von der obersten Hautschicht entfernen. Dem hat nur ein Tester zugestimmt, während sieben meinten, die Schuppung sei nicht zurückgegangen. Eine Testerin hat angegeben, derzeit keine schuppigen Stellen zu haben.
      Knapp der Hälfte (4) gab an, dass bei ihnen die Entzündung auf der Kopfhaut nicht zurückging. Andere (3) konnten dazu nichts aussagen, weil sie aktuell keine entzündeten Stellen hatten. Bei einigen (2) war nach der Anwendung die Kopfhaut weniger entzündet.
      Bei gut der Hälfte (5) ist der Juckreiz auf der Kopfhaut nicht zurückgegangen. Bei anderen (3) dagegen juckte die Kopfhaut nach der Anwendung nicht mehr so stark. Eine Testerin hatte im Moment keinen Juckreiz. Das war die gleiche, die weder eine schuppige noch eine entzündete Kopfhaut hatte ­– sie hat das Shampoo vorsorglich benutzt, um Schuppen, Entzündung und Juckreiz erst gar nicht entstehen zu lassen.
      Die Mehrheit (5) würden das Shampoo nicht weiterempfehlen, die anderen (4) nur bedingt.
      Kommentar
      Natürlich sind Aussagen und Bewertungen so weniger Personen immer mit Vorsicht zu genießen. Da es sich bei Bionatar® um ein Medizinprodukt handelt, waren die Erwartungen an das Shampoo sicherlich höher als an normale Haarwaschmittel. Schließlich enthält es Inhaltsstoffe, von denen man sich verspricht, dass sie entschuppend, entzündungshemmend und juckreizlindernd wirken.
      In den meisten Kommentaren berichten die Tester, dass die Schuppen sich gelöst hätten, in einigen Fällen sogar sehr gut („Kopfhaut wie Baby-Popo“). Aber meist seien sie bis zum Abend wiedergekommen. Bionatar® enthält natürliche Wirkstoffe, die bei leichter Kopfhaut-Psoriasis durchaus helfen können. Aber der Hersteller weist es als „Begleittherapie“ aus. Vor allem bei einer schweren Kopfhaut-Psoriasis ist es geboten, sie gleich nach dem Entschuppen mit kortison- oder calcipotriol-haltigen Medikamenten zu behandeln. Einige vermuteten, dass man eventuell das Shampoo längere Zeit benutzen müsse, um eine Wirkung zu erzielen.
      Das gleiche muss man zum Juckreiz und zur Entzündung sagen. Wenn die Plaques immer wieder kommen, können weder das Jucken noch die Entzündung verschwinden. Natürliche Wirkstoffe können bei leichter Psoriasis durchaus helfen. Sie reichen aber bei ausgeprägten Formen allein nicht aus.
      Schiefer und Teer – verschiedene Stoffe
      Einigen Testern war vermutlich nicht klar, dass ein Präparat mit schwefelhaltigem Schiefer – wie Bionatar® – nicht das gleiche ist wie eines mit Teer. Das sind zwei völlig verschiedene Stoffe, die nichts miteinander zu tun haben. Schieferhaltige Produkte riechen dezenter und wirken milder als teerhaltige.
      Ein Geruch ist bei einem schwefelhaltigen Produkt nicht zu vermeiden. Ein Tester vermutete, der Hersteller habe versucht, den Geruch durch Zitrusduft zu verbessern. Eine andere Testerin meinte, der Geruch würde zu lange in den Haaren und damit auch im Bettzeug hängen.
      Sehr unterschiedlich wirkte das Shampoo auf die Haare: Nicht wenige beklagten, dass sich nach der Kopfwäsche die Haare „wie Stroh“ anfühlten und matt und glanzlos würden. Sie haben das dann mit einer Pflegespülung oder einem normalen Haarwaschmittel herausgewaschen. Andere hatten dieses Problem überhaupt nicht. Unklar blieb, ob der "Stroheffekt" nur bei denjenigen auftrat, die gefärbte oder getönte Haare hatten. Schwefel könnte eventuell mit einer Haarfarbe chemisch reagieren.
      Viele, wenn auch nicht alle, hatten Probleme damit, dass das Shampoo 5 bis 10 Minuten einziehen soll. Zum einen ist das für Berufstätige morgens ein Zeitproblem. Zum anderen: Was macht man während dieser Wartezeit? Wer nicht (energie- und wasserverschwenderisch) unter der Dusche bleibt, könnte z.B. seine Hautstellen pflegen oder Pso-Stellen eincremen. Dann muss das Shampoo am Becken oder Badewannenrand ausgewaschen werden. Das klappt bei Gelenk-Erkrankten nicht immer. Ein Teilnehmer hat das Shampoo tropfenweise schon vor dem Duschen auf einzelne Stellen aufgetragen.
      Unterschiedlicher Meinung waren die Tester, wie gut sich das Gel auf dem Kopf verteilen lässt. Aber einig waren sich alle, dass der Spender auf der Flasche sehr gut handbar sei, selbst für Menschen mit Psoriasis Arthritis. Großes Lob.
      Eine Testerin bemerkte positiv, dass man mit dem Kauf von Bionatar® die griechische Wirtschaft unterstützen würde, da es in Attica hergestellt wird.
      Ein Wort noch an künftige Tester
      Insgesamt haben 12 Personen an dem Test von Bionatar Shampoo teilgenommen.  Leider haben nur neun unsere Fragen beantwortet. Davon war ein Tester entschuldigt: Er hatte gerade die Flasche aufgeschraubt, als seine Katze dagegen stieß und das dünnflüssige Gel sofort auslief.
      Bei einer an sich schon geringen Zahl von Testern wollen wir natürlich, dass möglichst alle die abschließenden Fragen beantworten. Das haben wir bei unseren bisherigen zehn Produktetests nicht kontrolliert, müssen es aber künftig wohl tun. Schließlich wollen wir weiterhin Produkte zum Testen von den Firmen zur Verfügung gestellt bekommen.
    • Ioana
      By Ioana
      Hallo zusammen, 
      meine Frage richtet sich an alle diejenigen, die Kertyol P.S.O erfolgreich genutzt haben. Das Shampoo gibt es so leider nicht mehr: habt ihr (inzwischen) gute Alternativen dazu gefunden, die ähnlich wirken? 
      Ich habe seit meiner Jugendzeit Probleme mit Schuppen auf der Kopfhaut und wenn ich mir so manche Geschichte von Psoriasis-Betroffenen im Netz anschaue , kann ich nur nicken und mich dazu rechnen: jahrelange Versuche mit allen möglichen Shampoos, Lotionen, Hausmitteln, etc. - nichts half so richtig.  Ich hatte drei Hautärzte durch, bis mir schließlich die vierte Ärztin - auch etwas ratlos - empfahl doch das Kertyol P.S.O. einmal zu probieren. Und es half.... Ich brauchte es immer nur für 3-4 Wäschen und war anschließend wochen- und monatelang Schuppenfrei. Es hat die Haare nicht unbedingt schön gemacht, gerochen hat es auch , aber die anschließende Freiheit war mir das allemal Wert.
       Dass es das Shampoo nun nicht mehr gibt, ist für mich eine kleine Katastrophe. Das Nachfolgeprodukt ist leider absolut nichts für mich - bekomme davon sehr  starken Juckreiz. Ich habe schon den Hersteller kontaktiert, wurde aber damit abgefertigt, dass ich das Nachfolgeprodukt mind. 4 Wochen lang nutzen soll, das andere gäb's einfach nicht mehr. 
      Ich teste mich inzwischen wieder durch verschiedene von Apotheker/innen empfohlene Shampoos. Habe aber bisher noch nichts passendes gefunden. Daher meine Frage, ob Ihr etwas empfehlen könnt.
      Viele Grüße 
      Ioana 
       
    • Jenny91
      By Jenny91
      Hallo,
      mein Name ist Jenny, ich bin 29 Jahre alt und leide seit 2017 unter Psoriasis auf der Kopfhaut.
      Mit meiner Geburt kamen schon die ersten Hautprobleme auf mich zu, die meine Familie  lösen musste da ich es alleine noch nicht konnte. Damals war es die Neurodermitis die mir als Baby zu schaffen machte. Nachdem meine Tante mit mir zum Besprechen war, war ich 4 Jahre beschwerdefrei. Seit meinem 5. Lebensjahr ist es ein kommen und gehen mit der Neurodermitis. Ich habe mich aber inzwischen „daran gewöhnt“. Ende 2017 gab es für mich eine ganz stressige Phase, die der damalige Auslöser für meine Schuppenflechte auf der Kopfhaut war. 
      Danach begann mein persönliches Horrorjahr 2018. 
      Neben der Schuppenflechte auf dem Kopf, kam sie auch an anderen Stellen am Körper (Bauch, Genitalbereich, Beine) und zusätzlich noch die Neurodermitis und Migräne. Wenn ich es aus heutiger Siche betrachte, glaube ich steigerte das eine das andere. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so unwohl gefühlt. Mein eigener Körper war abstoßend und ständig hatte ich Angst jeder könnte sehen wie meine Kopfhaut schuppte und alles runterrieselte. Das war zusätzlich Stress der weiterhin alles nur verschlimmerte. 
      2018 war ich deswegen natürlich bei einer Hautärztin. Ich habe mir leider nicht alles gemerkt was sie versucht hatte bei mir. Es waren aber alles Cremes und Lotionen. Zuletzt bekam ich Betagalen Lösung und Empfehlung zu Shampoos von Ducray (Kertyol P.S.O.). Alles was ich bekommen hatte half nur geringfügig. Im Dezember 2018 beschloss ich einiges zu ändern, da es so nicht weitergehen konnte. Ich habe die Pille abgesetzt, keine chemischen Cremes mehr genommen, CBD Öl gekauft und weitere Hanf Produkte (selbstverständlich THC-frei). Hanftee zur Beruhigung im Allgemeinen (zur stresslinderung), Hanföl für die Haut, CBD Öl zur inneren Anwendung. Was soll ich sagen. Es hat zu dem Zeitpunkt TOP geholfen!! Neben den Veränderungen durch das absetzen der Pille (keine Migräne mehr, keine depressiven Phasen mehr, keine schlechte Laune, etc. ...) hat sich auch alles an Schuppenflechten zurück gebildet. Es war erstaunlich, ich hatte selbst nicht wirklich daran geglaubt, aber ich wollte es ausprobieren es auf rein natürlichem Wege in den Griff zu bekommen! Und das habe ich.
      Mitte 2020 fing es dann wieder an, bei weitem nicht so schlimm wie 2017/2018! Es war ein sehr schleichender Prozess den ich zuerst nicht so wahr nahm. Neurodermitis ist bei mir auf den Armen entstanden und die Psoriasis auf der Kopfhaut/hinter den Ohren. Ich bin immernoch Experimentierfreudig mit natürlichen Cremes und Shampoos (creme: Sorion, Shampoo: Hanf Shampoo von Rossmann). Hanföl nutze ich weiterhin als Haaarkur (über Nacht im ganzen Haar in einem weichen Handtuch einwirken lassen, Öl lässt sich in einem Waschgang rauswaschen!!!!).
      Da ich leider kein sehr geduldiger Mensch bin, und meine Produkte momentan nichts gegen die Psoriasis tun können, war ich heute beim Hautarzt.
      Sie hat mir folgendes verschrieben:
      Enstilar Schaum zum Sprühen
      Eine Creme für die Neurodermitis (Eigenrezept der Ärztin)
      Empfehlung für die Haut (von Avène): XeraCalm A.D Reinigungsöl
      XeraCalm A.D Balsam
      Zu dem Spray habe ich in diesem Forum nun schon einiges gelesen. Trotz der negativen Erfahrungen die einige nach absetzen des Mittels gemacht haben, probiere ich es trotzdem aus. 
      Ich werde berichten wie es mir mit den Produkten ergeht. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen. 
      Genau wie meine Ausführungen oben, ich habe die Erfahrungen mit den Hanfprodukten gemacht und ich wollte sie unbedingt teilen. Vielleicht ist es ein Anreiz für andere, das auch mal auszuprobieren.
      Solltet ihr Fragen dazu haben, immer her damit. Ich habe sicherlich die Hälfte in meinen Ausführungen vergessen. 
      Liebe Grüße,
      Jenny
    • Allgäubewohner
      By Allgäubewohner
      Nach vielen Jahren mittlerer bis stärkerer SF auf der Kopfhaut dachte ich mir, ich probiere was aus. Bisher sind meine Erfahrungen damit gut, die Kopfhaut ist in besserem Zustand als viele Jahre lang. Ich kaufte mir ein teerhaltiges Shampoo und eines mit 10 % Urea. Die Zeiten des Einwirkens auf der Kopfhaut steigerte ich langsam, auch wenn es auf den Flaschen kürzer empfohlen wird. Ich dachte mir, probiere ich mal. Ich nutze jedes der beiden Shampoos ein Mal die Woche und mittlerweile lasse ich sie fast 10 Minuten einwirken vor dem Ausspülen.  Habe mich über die Verbesserungen auf die Kopfhaut gefreut und stelle diese Erfahrung deswegen als meinen ersten Beitrag hier ins Psoriasis Netz.

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