Immer wieder beginnen Runden des Online-Kurses zum Selbstmanagement nach dem Insea-Konzept. Darüber hatten wir mal hier berichtet.
An sechs Terminen lernen Betroffene, Angehörige und Freunde, mit einer chronischen Erkrankung oder anderen Beeinträchtigungen besser und selbstbestimmter zurechtzukommen. Der Kurs soll sie unterstützen, die Lebensqualität bei chronischer Krankheit zu verbessern, den Alltag und die Medikamenteneinnahme gut zu organisieren, sich ausgewogen zu ernähren und körperlich aktiv zu sein.
Die Teilnahme ist kostenlos und für Menschen aus ganz Deutschland möglich – ein Livestream macht's möglich.
Zur Übersicht und Anmeldung geht es hier entlang.
Am 16. Oktober 2026 startet ein Online-Kurs, der immer freitags um 11.30 Uhr Uhr beginnt.
Am 28. Oktober 2026 startet ein Online-Kurs, der immer mittwochs um 9 Uhr beginnt.
Am 30. Oktober 2026 startet ein Online-Kurs, der immer freitags um 16.30 Uhr beginnt.
Am 2. November 2026 startet ein Online-Kurs, der immer montags um 17 Uhr beginnt.
Am 5. November 2026 startet ein Online-Kurs, der immer donnerstags um 10 Uhr beginnt.
Für alle Teilnehmer gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie technische Hilfestellung. Und: Alle erhalten ein Kurspaket, das kurz vor Kursbeginn per Post zugestellt wird.
In diesem Video wird der Kurs erklärt:
16. Oktober 2026 09:00
bis
11:30
Hallo,
wenn es zum Thema anti-entzündliche Ernährung schon einen Thread gibt, bitte nicht zögern, mich darauf zu stoßen
Also, ich mache mir seit ein paar Wochen Gedanken, ob es nicht eine anti-entzündliche Ernährung gibt, die vielleicht ein bisschen auf die Pso einwirken könnte. Habe gesucht und gefunden. Arachidonsäure ist das Stichwort und der Übeltäter.
Fündig bin ich geworden bei Seiten zum Thema Rheuma, da auch diese Menschen Entzündungsprozesse in Schach halten müssen. O.g. Säure ist in tierischen Produkten enthalten, vor allem in Schweinefleisch, Innereien, Eigelb, Thunfisch. Das ist eine Fettsäure, die im Körper zur Bildung von Entzündungsbotenstoffen verwendet wird. Weniger dieser Säure => weniger Entzündung. Bei Rheumatikern funktioniert das sogar messbar.
Bei mir sieht das momentan so aus: viel Fisch (vor allem Lachs und Hering), dazu Kartoffelsalat oder Pellkartoffeln. Vollkornbrot mit Käse, Joghurt, Milch, Quark, mäßig Gefügel (Putenbrust, Hähnchenfilet). Praktisch kein Schwein mehr, wenig Eier. Gute Öle (Walnussöl fürs Essen, Oliven zum Braten). Obst und Gemüse ohne Ende (schnell und billich: Birnen und Pfirsische aus der Dose, Bananen, Kiwi etc.)
Im Grunde ist das eigentlich nix anderes wie mediterrane Ernährung.
Wer sich so ernährt oder gerade recherchiert, Rückmeldung wäre schön. Ich mach das erst seit wenigen Wochen, in einigen Monaten wird sich vielleicht was zeigen. Meine einzige Befürchtung: das schöne Wetter, bei dem die Pso eh besser wird, könnte das ein bisschen abfälschen. Wirklich aussagekräftig wird das wohl erst im kommenden Winter werden.
Mal ein paar Links zum Thema:
Rheuma, Entzündung und Ernährung:
http://www.ernaehrung.de/tipps/rheuma/rheuma11.php
Entzündungshemmende Ernährung:
http://www.vis.bayern.de/ernaehrung/fachinformationen/ernaehrung/ernaehrung_krankheit/rheuma.htm
Tabelle, Verhältnis Arachidon(bös)-,EPA(gut)-Säure:
http://fett-falle.de/AATab.html
Entzündungshemmende Ernährung (bei MS):
http://www.ms-life.de/mslife/ms-wissen/multiple_sklerose_im_alltag/ernaehrung/content-133542.html
Eicosapentaensäure (EPA, die gute):
http://www.pta-aktuell.de/archiv/arzneimittel/?page=10&id=375
Wunder bringt das sicher keine, aber ich finde, wenn man an allen Stellschrauben dreht, die es gibt, dann hilft das vielleicht, der Pso die Grenzen zu zeigen.