Systemische Betrachtung der Pso
#21 OFFLINE
geschrieben 18. Juli 2011 - 06:36
viele von euch wollen es gern bequem haben und deswegen sucht ihr den heiligen gral oder die eierlegende wollmilchsau... es mag irgendwo einen schalter geben, der bei dem einen menschen dieses symptom auslöst und bei dem anderen menschen ein anderes, sofern er negativen einflüssen ausgesetzt ist.
sie haben aber eins gemeinsam: negative lebenseinflüsse und diese faktoren sind bei allen krankheiten da.
natürlich ist es praktisch zu sagen, was schert mich mein lebensstil, ich will einfach nur mit einem klick das problem weghaben...
klar, bei pso hat man wohl ein sehr empfindliches system, das auf solche dinge reagiert und ist gezwungen sich sehr intensiv damit auseinanderzusetzen. sicher kein faires schicksal.
ach ja... für alle leidenschaftlichen opportunisten... wenn ihr jetzt anfangt zu erzählen, dass der lebensstil keinen einfluss auf die gesundheit hat, seid ihr endgültig unglaubwürdig.
#22 OFFLINE
geschrieben 18. Juli 2011 - 06:55
1. die these, dass die gene allein den menschlichen körper prägen wurde widerlegt. es ist gar so, dass umweltfaktoren sogar das genetische material beeinflussen.
beispielhaft für solche faktoren sind die ernährung und die psychischen einflüsse. daraus ergibt sich konsequenter weise, dass jeder einfluss, der auf unser leben wirkt, z.b. so auch sport, substanzen aus der umwelt etc. unsere gesundheit und damit auch unsere gene beeinflussen.
2. besonders prägend und lebensbestimmend ist die umwelt in unserer frühesten kindheit, da in dieser zeit der körper am rasantesten wächst und sich entwickelt. beeinflusst wird das vom verhalten der eltern.
3. es ist gar so, dass wir über die epigenetik das erben, wie unsere eltern gelebt haben und was sie erlebt haben. ihre umwelteinflüsse schlagen sich auch in unserer gesundheit nieder. am bedeutensten sind auch hier die prägensten einflüsse.
punkt 2 und 3 kann man wohl leider nicht mehr beeinflussen, aber sehr wohl in diesem rahmen den lebensstil, der manchen schalter wieder positiv - oder auch negativ - beeinflussen kann. und den größtmöglichen einfluss haben wir wenn wir wieder neues leben in die welt setzen...
ich werde mir jetzt hier bewusst nicht die arbeit machen und informationen dazu raussuchen. da viele dazu neigen einfach bequem das was ihnen vorgesetzt wird zu zerpflücken.
ihr dürft euch gerne unter folgende stichworten damit befassen. es gibt auch sehr viele filme bei youtube. viel erfolg!
1. epigenetik allgemein
2. epigenetik + ernährung
3. epigenetik + trauma
4. frühkindlicher stress/frühkindliche bindung
auch sonstige kombinationen, die euch zu dem thema einfallen.
bin mal gespannt, ob ihr dann hier davon etwas zur diskussion stellt.
übrigens... die wissenschaft wurde sowohl was die genetik anbelangt als auch in wesentlichen aspekten der psychologische grundlagen teilweise völlig überworfen... sprich, die leute, die sich mit voller inbrunst vorher auf diese theorien berufen haben, lagen völlig falsch...
nur, um neue zusammenhänge zu erschließen darf man nicht mit zugekniffenen augen in die vergangheit schauen. ein kleiner denkanstoß.
Bearbeitet von elfin, 18. Juli 2011 - 06:58
#23 OFFLINE
geschrieben 18. Juli 2011 - 07:13
damit belegt die forschung, dass der heilpraktiker mit seinen therapieansätzen an den richtigen punkten ansetzt, ursächlich. die psychologie ebenfalls.
psychiatrie und medizin beschäftigen sich wohl eher damit symptome zu beseitigen, und... schaffen möglicherweise wieder neue probleme.
denn laut epigenetik wissen wir... dass alles auch langfristigen einfluss hat. sprich die nebenwirkungen, die medikamente haben, dürften nicht nur unsere gesundheitlichen funktionen langfristig beeinflussen, sondern auch epigenetische schalter umlegen...
wünschenswert wäre es natürlich wenn es bald medikamente geben würde, die durch schwerwiegende umwelteinflüsse die falsch gesetzten epigenetischen schalter wieder in eine positive richtung zu bewegen, sprich auch den schalter der pso wieder umzulegen.
wird es jemals möglich sein medikamente zu finden, die keinen schädigenden einfluss auf andere funktionen im körper haben...?
(das wäre sicherlich ein freibrief für all diejenigen, die keine lust haben sich mit ihrem lebensstil zu beschäftigen...)
für die schwerwiegenden ereignisse in unserer eigenen und der ahnengeschichte, die wir nur sehr schwer und langsam beeinflussen können, wäre es in jedem fall eine sensation.
demnach geht es nicht um einen kampf der disziplinen untereinander, sondern darum sie richtig zu kombinieren.
#24 OFFLINE
geschrieben 18. Juli 2011 - 08:14
elfin schrieb:
elfin schrieb:
elfin schrieb:
elfin schrieb:
elfin schrieb:
elfin schrieb:
elfin schrieb:
elfin schrieb:
#25 OFFLINE
geschrieben 18. Juli 2011 - 08:50
Marko schrieb 18. Juli 2011 - 08:14 :
Das ist auch nicht neu. Hat uns das letzte Mal, meine ich, die Erzieherin der Krippe erzählt, wo wir unseren Kleinen betreuen lassen haben.
Was aber nicht heisst, dass jedes prägende Ereignis im Leben meiner Eltern ein ebensolch prägendes für meine Gesundheit darstellt.
Warum behauptest Du dann solche Sachen?
Wenn es ohne Belege vorgesetzt wird: Ja. Mit Recht.
Vielen Dank, dass "wir" (wer ist eigentlich "wir"?) uns damit befassen dürfen.
Echt? Wo? Wann? Warum?!
... was auch völlig irrelevant ist, denn Leute, die sich mit "voller Inbrunst" auf Theorien berufen, sind eh nicht glaubwürdig. Daher untersuchen Wissenschaftler Theorien ja auch nie "inbrünstig", sondern immer kritisch.
ich seh in deinen aussagen keinen inhalt. du machst das was ich geschrieben habe. du zerpflückst lediglich was dir vorgesetzt wird, steuerst aber keinerlei neuen inhalt bei.
wenn du am anfang gewisse thesen bestätigst, dann widersprichst du dich in deinen gesamten bisherigen beiträgen, weil du genau das bestreitest.
meine bisherigen beiträge haben versucht zusammenhänge darzulegen, die du in jeder form niederschlägst.
und wenn du diese dinge bereits gelernt hast?
inwieweit hast du sie denn umgesetzt?
und diese erkenntnisse wurden weiter vertieft und haben somit an bedeutung gewonnen. siehe quellen weiter unten. also genau lesen.
also bitte steuere mal inhaltliche beiträge bei anstatt nur oberflächliche rhetorik anzuwenden.
#26 OFFLINE
geschrieben 18. Juli 2011 - 09:01
elfin schrieb:
elfin schrieb:
elfin schrieb:
elfin schrieb:
elfin schrieb:
elfin schrieb:
#27 OFFLINE
geschrieben 18. Juli 2011 - 09:12
Barb schrieb 14. Juli 2011 - 22:00 :
Genau so ist. Und deswegen haben sie auch Einfluss. Siehe der obige Beitrag über die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse der Epigenetik, die nun konkrete Zusammenhänge nachweisen.
Es gibt die verschiedensten Einflüsse auf die Gesundheit die langfristig dann in Krankheiten münden. Später, wenn die Erkrankung auftritt, ist nur ein Zusammenhang oft nicht mehr direkt ersichtlich. Das dürfte jedem bekannt sein.
Die einzelnen Einflüsse werde ich jetzt nicht mehr aufzählen. Die dürften jedem bekannt sein. Aufgrund des Beitrages mit den wissenschaftlichen Erkenntnisse kann sich das jeder ausrechnen.
Das ist jetzt nicht mehr an Dich gerichtet.
Das man hier keine Lust mehr hat konstruktive Beiträge mit weiteren Informationen beizusteuern liegt lediglich daran, dass...
- es hier einige gibt, denen es Spaß macht einfach ihre Rhetorik anzuwenden und zerpflücken egal was ihnen an Beitrag begegnet
- selbst aber keinerlei Inhalt beisteuern
- das legt den Schluss nahe, dass es hier nicht wirklich um einen Themenaustausch geht, sondern lediglich den Aufbau des Egos durch oberflächliche Kritik
- das kann übrigens jeder. Also wer wirklich Interesse am Thema hat, sich die Mühe macht sich damit auseinanderzusetzen und selbst etwas beisteuert.
#28 OFFLINE
geschrieben 18. Juli 2011 - 09:16
elfin schrieb:
- selbst aber keinerlei Inhalt beisteuern
- das legt den Schluss nahe, dass es hier nicht wirklich um einen Themenaustausch geht, sondern lediglich den Aufbau des Egos durch oberflächliche Kritik
- das kann übrigens jeder. Also wer wirklich Interesse am Thema hat, sich die Mühe macht sich damit auseinanderzusetzen und selbst etwas beisteuert.
#29 OFFLINE
geschrieben 18. Juli 2011 - 09:18
Marko schrieb 18. Juli 2011 - 09:01 :
Wenn das, was Du vorsetzt, mehr Fragen aufwirft als klärt, sorry, was soll man denn sonst machen? "Ja" und "Amen" rufen?
Entschuldigung, welche Thesen jetzt? Und wo widerspreche ich mir?
Was ja nur geht, wenn die Zusammenhänge Quatsch sind, oder?
Sie sind nicht relevant für meine Psoriasis-Erkrankung, also brauchte ich diesbezüglich weder etwas draus lernen noch umsetzen.
Das sagt ja die richtige. Wenn Du denn mal Inhalte anbieten würdest, dann könnte man auch inhaltliche Beiträge beisteuern.
dazu sag ich nichts mehr... denn dieses rhetorische hin und her ist mir zu doof. auf konstruktive beiträge werde ich gerne reagieren.
dann lies mal deine beiträge...
du widersprichst dir selbst.
ich habe schon inhalte beigesteuert. aber die ignorierst du.
hast du dich bereits mit der epigenetik beschäftigt?
wo sind deine inhaltlichen beiträge dazu?
#30 OFFLINE
geschrieben 18. Juli 2011 - 09:41
Barb schrieb 14. Juli 2011 - 23:10 :
hier steht leider an erster Stelle nur die Antwort des Heilpraktikers. Deine Fragen an ihn hätten mich auch interessiert, um seine Antwort auch nachvollziehen zu können. Für mich hört sich das, was er geschrieben hat, sehr allgemein an. Das könnte auf viele Mangelerscheinungen und/oder Krankheiten zutreffen. Zufrieden bin ich mit deinen Antworten auf meine Fragen auch nicht ganz.
Ich habe mal den ganzen Text kopiert und etwas fett hervorgehoben, damit es nicht hinterher heißt: aus dem Zusammenhang gerissen. Mir sind deine Aussagen einfach zu vage. Um mich zu überzeugen, braucht es mehr als vielleicht, ich denke, bedeutet wohl etc.
Uninteressant ist es für mich nie, was es so an anderen Erkenntnissen gibt, aber ein bisschen genauer hätte ich es schon gern.
Liebe Grüße
ich habe es deswegen vage formuliert, weil es ja nur beispiele sind. jeder mensch ist individuell und hat eine andere geschichte. stell dir vor ich hätte behauptet, dass genau diese und jene eigenschaft zur pso führt... das wäre unserios gewesen. denn jeder mensch ist anders.
es gibt psychische einflüsse und welche die bei einem selbst sind, muss jeder für sich herausfinden.
ihr müsst euer bild korrigieren. es gibt übergeordnete faktoren (genetik, epigenetik, geschichte, ernährung, psyche... etc.) und was dann konkret auf den einzelnen zutrifft muss jeder selbst herausfinden.
woher soll ich wissen, ob der eine depressiv ist, der nächste sich einsam fühlt, etc. ...? aber der oberbegriff lautet psyche und da gibt es für jeden auch noch merkmale, die speziell für seinen charakter sind, also tiefer eingegraben sind.
es ist klar, dass es nicht nur eine sache/ein faktor ist und dass es nicht NUR mit dem aktuellen lebensstil zu tun hat. mit den stichworten zu aktuellen wissenschaftlichen erkenntnissen bekommt man eine übergeordneter sicht der dinge.
meine frage war sehr allgemein gehalten und war folgende:
"> Ich habe eine Frage zur Psoriasis. Es scheint ja in dem Fall wirklich eine
> Art Autoimmunerkrankung zu sein und nicht ein reiner Reaktionsort.
>
> Denken Sie, dass Entgiftung allein das System wieder heilt?
>
> Wie sehen Sie das bzw. wie ist Ihre Erfahrung?
hier eine allgemeine fachinfo:
"Das Immunsystem greift die eigenen Hornzellen an.
Vielfach wird Psoriasis als Verhornungsstörung bezeichnet, die einen wesentlichen Bereich der Schuppenflechte
ausmacht. Die Entzündung spielt bei dieser Sichtweise eine sekundäre Rolle. Ähnlich wie bei der Diskussion, wer zuerst da war, die Henne oder das Ei, kann man diesen Prozess auch umgekehrt betrachten. Bisher ist immer noch nicht vollständig geklärt, welcher Mechanismus, der der Entzündung oder der der vermehrten Zellneubildung, das Krankheitsbild letztendlich entstehen lässt. Es scheint aber so zu sein, dass Psoriasis eine Autoimmunerkrankung ist, die durch eine Aktivierung der T-Zellen (spezifische Abwehrzellen) ausgelöst wird. Diese spezifischen Abwehrzellen richten dann ihre Abwehr gegen die Keratinozyten in der Oberhaut. Welches Ereignis dabei die spezifischen T-Zellen aktiviert, ist aber weiterhin unklar"http://www.medizinfo...efinition.shtml
deswegen liegt die VERMUTUNG nahe, dass allergien maßgeblich daran beteiligt sind. allergien belasten das Immunsystem und können zu einer überschießenden reaktion des selbigen führen und somit einen schub auslösen.
wenn es noch unklar sein sollte, wie ich das meine, schreib einfach...
liebe grüße
Bearbeitet von elfin, 18. Juli 2011 - 09:46
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