Nach einem Unfall, bei schwerer Erkrankung und bei Pflegebedürftigkeit ist die Frage zu klären, wer rechtsverbindliche Erklärungen und Entscheidungen vornehmen und persönliche Angelegenheiten regeln kann, wenn es für eine Person selbst nicht mehr möglich ist. In dieser Veranstaltung wird über Bedeutung, Möglichkeiten und Geltungsbereiche der Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und gesetzlichen Betreuung informiert. Formales und Formulierungen werden beispielhaft vorgestellt. Nach dem Vortrag ist Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Nähere Informationen: Telefon 0451 500-10742, per Mail an Gesundheitsforum.Luebeck@uksh.de oder auf der Internetseite zur Veranstaltung.
Veranstalter: UKSH Gesundheitsforum Lübeck, Campus Lübeck
Veranstaltung vor Ort: UKSH Gesundheitsforum im CITTI-PARK, 2. OG, Herrenholz 14, 23556 Lübeck
Anmeldung
auf der Internetseite zur Veranstaltung
per E-Mail an Gesundheitsforum.Luebeck@uksh.de
unter Telefon 0451 500-10742
Bitte nennen Sie Datum, Veranstaltungstitel und Anzahl der teilnehmenden Personen.
15.06.2026 16:00
Hallo liebes Forum!
Ich bin hier schon länger angemeldet,habe bisher aber nie etwas geschrieben. Momentan habe ich ein ziemliches Tief und dachte es hilft vielleicht mit anderen Betroffenen darüber zu sprechen. Zu meiner Geschichte (ich versuche es möglichst kurz zu halten):
Ich habe seit ca zehn Jahren zunehmend Gelenkschmerzen und erst nach sieben Jahren gelangte ich an eine Ärztin die mich endlich einmal ernst nahm und auch ziemlich direkt PSA diagnostizierte. Hautbeteiligung habe ich keine /kaum.
Ich fing vor ca. einem Jahr mit MTX an (momentan 17,5) und seit vier Wochen zusätzlich Pleon, da meine Beschwerden zwar etwas besser waren aber nicht wirklich aushaltbar.Momentan belastet meine Krankheit mich sehr. Ich bin gerade im praktischen Jahr ( Medizinstudium) und verbringe jetzt meine letzten zwei Monate in der Chirurgie. Und das lässt mich meine Erkrankung richtig schön spüren. Heute musste ich bei einer OP helfen und obwohl es nur eine Stunde war bin ich wirklich an meine körperlichen Grenzen gekommen. Danach habe ich mich erstmal verkrümelt und ne Runde geheult. Ich habe mich bisher noch nie gesundheitlich so eingeschränkt gefühlt wie zur Zeit. Die Visiten sind eine Qual für mich und ich habe jetzt schon Angst davor zu einer grossen Operation dazu gerufen zu werden, wo man als PJler locker mal 4 -5Stunden auf der Stelle stehen muss um Haken zu halten.Klar, ich kann natürlich sagen,dass ich krank bin und es körperlich nicht schaffe, aber ich möchte ja auch nicht gleich allen alles über mich erzählen.
Dazu kommt, dass ich momentan einfach nur müde bin. Ich werde bei den Visiten oder im OP viel abgefragt und ich kann mich kaum konzentrieren. Die leichtesten Aufgaben fallen mir schwer!
Ich schiebe es auf Pleon, denn seit dem Beginn könnte ich jeden Abend um acht schon tot ins Bett fallen.
Wie sehr fühlt ihr euch durch eure Erkrankung eingeschränkt und wie macht ihr das im Job? Würde mich über einen Austausch total freuen.
Liebe Grüße