Hallo ihr Lieben.
Ich bin jetzt im 7. monat schwanger und meine Pso ist fast ganz weg, was auch richtig schön ist. Nun habe ich bedenken ob mein Kind auch diese Krankheit bekommt. Man sagt es sei erblich. Ich hab es zwar von niemanden geerbt da ich die 1. bin aus meiner Familie mit der Krankheit. Aber trotzdem hab ich Angst um mein Kind. Hat jemand von euch schon Erfahrung damit gemacht. Bin ja ganz zuversichtlich, aber als werdende Mutter macht man sich ja doch immer Sorgen.
Ich denke das Pso auch viel mit Hormonen zu tun hat. Immer wenn ich in der Schwangerschaft einen Hormonschupp hatte ist die Krankheit immer mehr zurück gegangen. Hoffe das nach der Schwangerschaft ohne die Hormone es nicht wieder von vorn los geht. Hat jemand damit Erfahrung gemacht.
Hallo Elli,
darf man schon gratulieren?
Meine Frau hatte einige Jahre vor der ersten Schwangerschaft leichte pso. Die pso ist allerdings vor ihrer ersten Schwangerschaft komplett abgeklungen und nie wieder aufgetaucht. Ich habe pso erst mit 33 Jahren bekommen. Außer uns beiden ist niemand in unserer Familie mit pso vorbelastet.
Wir haben drei Kinder. Unsere Älteste (fast 17J.) hat seit Geburt an Neuro, ist aber mittels homöopathischer Behandlung seit ca. 5 Jahren erscheinungsfrei. Unsere beiden Söhne (4 und 13) sind hauttechnisch einwandfrei.
Ich wünsche dir und deiner Familie - besonders dem kleinen Mäuschen - für die Zukunft alles Gute.
da ich glaube, das Kinder in erster Linie nicht für sie, sondern für das eigene Ego gezeugt werden, sollte man überlegen, ob man es dem Kind antut. Mann kann es ja vorher schlecht fragen....
Und... schönreden kann man sich das immer. Nur wie das Kind es dann sieht, wenn es sich mit einer schweren pso oder Neurodermitis plagen muß... Das sollte man es fragen, wenn es kämpft.....
Es wird immer so viel von Verantwortung gesprochen... Wo fängt sie an? Wo hört sie auf?
Alles Gute den Eltern. Und .... Gnade für die Kinder; sie wurden nicht gefragt.
Hardy
Hallo,
Sorry, aber als ich das gelesen habe war ich schon etwas schockiert!!!
Ich selbst habe mit 9 Jahren Pso bekommen, einer meiner älteren Brüder hatte es vor mir schon (denke mal dass es von mütterlicher Seite weiter gegeben wurde).
Meine Frau (nicht an Pso erkrankt) und ich bekommen im August auch unser erstes Kind, klar habe ich mir auch die Frage gestellt, was ist wenn..........
aber sorry, ich glaube da muss ich mir keine Vorwürfe machen falls mein(e) Kind(er) es bekommen sollte, was ich allerdings nicht hoffe. Bevor ich mir da Vorwürfe mache, sollten sich lieber mal die Leute schlecht fühlen die Kinder haben und in der Wohnung rauchen, Krebs lässt grüssen.
Ich finde dass jeder für sich selbst entscheiden sollte Kinder ja, oder nein.
Das wichtigste für ein Kind ist meiner Meinung nach dass es von den Eltern geliebt wird und ein stabiles Umfeld hat.
wir haben uns gestern schon im Chat kennengelernt und auch von der Schwangerschaft geschrieben.
Kann mir vorstellen, dass Du geschockt warst als Du diese Beiträge gelesen hast.
Aber ich möchte Dich beruhigen.
Ich habe 2 Kinder (Söhne 37 u. 34 Jahre) aus 1. Ehe und 2 (Sohn 29 u. Tochter 26 Jahre) in 2. Ehe.
In meiner Familie bin ich die erste, die Pso bekam, da war ich 46 Jahre und die Familienplanung lange abgeschlossen.
Also hatte ich keinen Anlass, vorher über diese Erkrankung und deren Vererbung nachzudenken.
Und bis jetzt besteht auch noch kein Grund zur Beunruhigung, denn es sind keine Anzeichen von Pso bei weder meinen Kindern noch bei meinen Enkeln zu erkennen.
Auch mein Sohn hat keine Psoriasis, allerdings eine sehr trockene Haut. Er ist 25. Die Ärztin meinte, wenn er es bis jetzt nicht hat, wird er es, wenn überhaupt, erst später in den 50igern bekommen.
Gruß Nettie
Mein Sohn ist 6 Jahre hat eine trockene Haut eine leichte Neuro an den Kniekehlen und verdächtige Pso stellen an den Ellenbogen,wenn er Pech hat wird er ein Neurotischer Schuppi ist aber noch nicht gesagt,vererbt habe ich es ihm auf jeden fall ,wie wir alle die Kinder haben,also die Anlage zu der Krankheit mein Mann ist auch ein Schuppi und denoch liegt der Prozentsatz ,das er es bekommen wird nur bei 60%,was dagegen tun oder es verhindern kann keiner,da gilt nur eins ,abwarten,Tee trinken und hoffen das unser Nachwuchs davon verschont bleibt
Meine Tochter scheint meine Allergien und Hautprobleme anscheinend geerbt zu haben. Sie hat auch schon trockene Stellen die ständig gesalb werden müssen. Mit Linola schaffen wir bislang noch gut Abhilfe.
Allerdings hat sie mittlere Reaktionen auf Fruchtsäure und Zucker.
Sie hat zwar nicht meine Allergien, aber startet recht früh als Allergiker durch.
Hoffentlich wird es keine Pso bei ihr.
Jordan
Also,ich und mein partner haben auch diesen starken Kinderwunsch meine Ärzte schcken mich deshalb zu einen HUmangenetiker der anhand beider Stammbäume (keiner pso beiderseits) mir mut machte...eine garantie für die Vererbung oder keiner vererbung kann man net genau sagen jedoch sagte sie mir zum vergleich das die wahrscheinlichkeit bei paaren wo eine neuro besteht höher ist diese zu vererben als bei mir(generalisierte Pustulöse psoriasis-arthritis palmoplantaris)
Das schlimme ist/war bei mir das ich bis vor ca2Monaten Neo genommen habe diese aber auf grund des Wunsches abgesetzt wurden mit meiner einverständniss.so muss ich nun noch mindestens 22monate warten bis ich überhaupt in anderen umständen kommen kann/darf da sonst die gefahr von Missbildungen zu hoch ist!
Da es keine direkte Chromosom erkrankung ist kann man es also net Vorraus sagen ob eine vererbung gefahr dastellt! jedoch hat der humangenetiker gesagt das man bestimmte untersuchungen(zumindest in meinem Fall) durchführen muss,aber genau wie die heissen weiss ich net irgentwie müsste ich dann nach essen in so ne spezial frauen/geburds/Kinderklinik!
Also zerbrech dir erstmal net den Kopf...du kannst mit deiner pso ja auch leben und das wird dein Kind auch!
Meine Kinder sind mittlerweile mindestens 28 Jahre und haben (noch?) keine Pos.
Noch, weil sie bei mir das erste Mal in Erscheinung trat, als ich 24 war.
Die Mädels habe immer mal trockene Haut, aber vllt. duschen sie einfach zu oft :smile-alt:
Also bei meinen Vorfahren gibt es keine Generation ohne PSO und PSA. Mein Rheumatologe meinte dass bei dieser starken ausbreitung in unserer Familie besteht die übertagungsrate bei mir 42%. Somit habe ich mich für ein Kinderloses Leben entschieden, damit mit der PSA mal ruhe ist.
OK, bin ja auch überzeugter Single, also nicht viel wert auf meinen Beitrag legen.
als ich mit meiner tochter schwanger war hat mein gesicht geblüht.
ich hatte an der stirn und um die nase rote ,blutige flecken.ich habe mich nicht mehr auf die strasse getraut.
meine kleine ist jetzt fast 4 und seit c.a.1 jahr leichte neurodermitis in den kniekehlen.
ob das mit meiner krankheit zusammenhängt weiss ich nicht.
Die Veranlagung zur Psoriasis hängt von vielen Genen ab. Außerdem muss es Auslöser geben, die bei Veranlagung zur Psoriasis dazu führen, dass die Erkrankung zum Ausbruch kommt. Die Vererblichkeit ist recht komplex. Auch jemand, der gar keine Psoriasis hat und lebenslang nicht bekommt, kann die Veranlagung in sich tragen und weiter geben. Daher tritt PSO familiär gehäuft auf, überspringt manchmal auch Generationen.
Aufgrund dieser Komplexität kann man auch nicht sagen, wer die PSO hat, sollte in keinem Fall Kinder bekommen. Erbanalgen sind auch oftmals vieldeutig und können im Gesamtzusammenhang sich sehr unterschiedlich und natürlich auch im einen Zusammenhang negativ und im anderen positiv auswirken. Diese Dinge sind aber erst in Ansätzen bekannt. Auch aus diesem Grund macht man es sich zu einfach, wenn man sagt, weil jemand PSO hat sollte sie / er keine Kinder bekommen.
Die Sache wird noch komplizierter, weil es Steuerungen gibt, die Gene an- oder abschalten. Auch hier ist noch Vieles unerforscht.
Als Resüme kann man also feststellen, dass die Veranlagung vererbt werden kann und wohl meistens auch in Teilen vererbt wird. Dies bedeutet jedoch nicht, dass vorausgesagt werden kann, ob im konkreten Fall eine Vererbung stattfindet oder nicht.
Von meinen drei Kindern hat bisher noch keines die PSO. Die älteste hat Neurodermitis, die beiden jüngeren (19 bzw.20) haben bisher keine auffälligen Hauterscheinungen gehabt. Von meiner PSO habe ich auch erst erfahren, als alle Kinder längst geboren waren. Ob einer meiner "näheren" Vorfahren PSO gehabt hat, ist mir nicht bekannt. Mein Großvater väterlicherseits soll eine Krankheit gehabt haben, über die nicht gesprochen werden durfte. Welche weiß ich nun aber gernau deshalb nicht. Sonst ist mir kein Fall von PSO in der Verwandtschaft bekannt. Dennoch habe ich sie in einer nicht leicht erkennbaren Form (Diagnose erst nach ca. 40 Jahren Verlauf) bekommen.
Im übrigen empfehle ich die statistischen Zahlen nachzulesen. Die sagen für den Einzelfall kaum etwas aus, lassen das Risiko aber rein statistich erkennen.
Gruß Kuno
PS: Daher würde ich mir schon gar nicht im Nachhinein so viel Gedanken darüber machen.