Humira – was ist das und wie wird es angewendet?

Humira

Wirkstoff: Adalimumab

Dieses Medikament ist rezeptpflichtig.

Allgemeine Informationen

Adalimumab gehört zur Gruppe der so genannten Biologika. Diese Stoffe heißen so, weil sie von lebenden Zellen hergestellt werden – mit „Bio“ wie man es vom Lebensmittelmarkt kennt hat das nichts zu tun. Bei Adalimumab handelt es sich um einen gentechnisch hergestellten  humanen Antikörper gegen löslichen Tumor-Nekrose-Faktor-alpha (TNF-α).

Bei welcher Erkrankung wird Humira® angewandt?

Humira® kann sowohl bei Psoriasis-Arthritis als auch bei mittelschwerer bis schwerer chronischer Plaque-Psoriasis des Erwachsenen angewandt werden. Bei Psoriasis arthritis wird Humira® allein (Monotherapie) oder in Kombination eingesetzt, wenn herkömmliche krankheitsmodifizierende Antirheumatika nicht ausreichend wirken.

Bei Plaque-Psoriasis wird es als Monotherapie bei Patienten angewandt, bei denen eine äußerliche Therapie mit Cremes, Salben und Bädern nicht ausreicht und eine Systemtherapie erforderlich ist. In der Regel wird ein Biologikum wie Humira® aber erst eingesetzt, wenn andere Systemtherapien wie Fumarsäureester, Retinoide, Methotrexat oder Ciclosporin nicht ausreichend gewirkt haben.

Humira® kann bei Kindern mit Plaque-Psoriasis ab 4 Jahren eingesetzt werden, wenn äußerliche Therapien und eine Lichttherapie nicht angesprochen haben oder aus einem anderen Grund für sie nicht geeignet sind.

Darüber hinaus wird Humira® auch bei vielen anderen chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis, M. Bechterew und M. Crohn eingesetzt.

Wirkmechanismus

Der Tumor-Nekrose-Faktor (TNF-alpha) ist ein wichtiger Bestandteil des körpereigenen Abwehrsystems gegen Bakterien. Er schafft die Vorausetzungen für andere Zellen und Eiweißstoffe, im Kampf gegen Bakterien optimal zu funktionieren. TNF-α wird vor allem von Makrophagen ausgeschüttet und hat vielfältige Wirkungen in vielen Organsystem. Eine lokal erhöhte Konzentration von TNF führt zu den klassischen Entzündungssymptomen: Hitze, Schwellung, Röte und Schmerz. Erhöhte Konzentrationen im Blut können zu Fieber und Appetitminderung mit Gewichtsverlust führen.

Bei chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Psoriasis ist TNF-α außer Kontrolle geraten. Man findet den Faktor in hohen Konzentrationen, obwohl Bakterien bei dieser Entzündung gar nicht mit im Spiel sind. Die eigentlich gegen Bakterien gerichtete Entzündungsreaktion mit all ihren Folgen wie Schmerz, Rötung und Gewebezerstörung läuft sozusagen ins Leere. Indem man TNF- α aus dem Spiel nimmt, kann man die Entzündungsreaktion ausbremsen.

Adalimumab ist ein Antikörper gegen löslichen TNF-α. Durch die Bindung an den Antikörper passt TNF-α nicht mehr ins „Schloss“ (Rezeptor) und kann seine Wirkung in den Zielorganen nicht entfalten.

Wie wird die Therapie angewandt?

Es wird empfohlen, dass die Behandlung mit Humira® von speziellen Fachärzten eingeleitet und überwacht wird, die über viel Erfahrung mit diesem Medikament verfügen.

Bei Psoriasis arthritis wird in der Regel alle zwei Wochen als Einmalgabe 40 mg des Antikörpers unter die Haut (subkutan) gespritzt.

Bei Plaque-Psoriasis wird bei erwachsenen Patienten ein Anfangsdosierung von 80 mg Adalimumab subkutan empfohlen. Die nächste Gabe von 40 mg erfolgt nach einer Woche, danach werden wie bei der Psoriasisarthritis alle zwei Wochen 40 mg verabreicht.

Für Kinder mit Plaque-Psoriasis ab 4 Jahren beträgt die empfohlene Dosis 0,8 mg pro Kilogramm Körpergewicht und maximal 40 Milligramm. Die genaue Dosis kann der Arzt in der Fachinformation finden. In den ersten beiden Wochen wird Humira® wöchentlich, da nach alle zwei Wochen unter die Haut gespritzt.

Bei Patienten, bei denen sich auch nach 16 Wochen noch keine Wirkung gezeigt hat, sollte Humira® abgesetzt werden. Bei guter Wirksamkeit kann nach 33 Wochen eine Unterbrechung der Therapie erwogen werden. Studien haben gezeigt, dass bei knapp drei Viertel der Pateinten nach diesem Zeitraum keine Rückfälle mehr auftreten.

Grundsätzlich ist es möglich, dass man sich als Patient nach entsprechender Schulung das Medikament selbst injiziert. Ob das auch für Sie in Frage kommt, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

Wann darf Humira®  nicht eingenommen werden?

  • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe (auch bei Latex-Allergikern ist Vorsicht geboten, da der Nadelschutz der Spritze Latex enthält)
  • bei aktiver Tuberkulose
  • bei schweren Infektionen wie Blutinfektion (Sepsis)
  • bei Infektionen mit Keimen, die normalerweise harmlos sind (Solche „opportunistischen“ Infektionen sind ein Anzeichen für ein geschwächtes Immunsystems)
  • bei mittelschwerer bis schwerer Herzinsuffizienz

Worauf müssen Arzt und Betroffener besonders achten?

Besonders gefürchtet ist unter der Behandlung mit Humira® das Wiederaufflackern einer nicht richtig ausgeheilten Tuberkulose (TBC). TNF-α ist in besonderer Weise daran beteiligt, Tuberkelbakterien dauerhaft in Schach zu halten. Fällt dies Wirkung weg, kann die Tuberkulose erneut ausbrechen und dann zu schweren Krankheitsverläufen führen.

Ihr Arzt wird Sie daher ausführlich befragen, ob Sie jemals an einer TBC erkrankt waren oder Kontakt mit TBC-Kranken hatten. Zusätzlich wird unter Umständen mittels Röntgenaufnahme und/oder Hauttest (Tuberkulin-Test) nach einer inaktiven (latenten) Tuberkulose gefahndet.

Wird eine aktive Tuberkulose festgestellt, darf mit der Therapie mit Humira® nicht begonnen werden. Bei einer inaktiven Tuberkulose wird zuerst eine Anti-Tuberkulosetherapie eingeleitet.

Auch wenn sich vor der Therapie keine Hinweise für eine Tuberkulose ergeben haben, ist eine spätere Infektion oder ein Wiederaufflackern nicht völlig ausgeschlossen. Sie sollten daher während des Behandlungszeitraums besonders auf mögliche Anzeichen einer Tuberkulose wie anhaltender Husten, Gewichtsverlust, niedriges Fieber und Nachtschweiß achten und ggf. sofort Ihren Arzt informieren.

Auch andere Infektionen können unter Humira® gehäuft auftreten bzw. schwerer verlaufen. Ihr Arzt wird daher versuchen, Infektionen vor der Behandlung weitgehend auszuschließen. Tritt eine schwere Infektion während der Behandlung auf, muss die Behandlung mit Adalimumab möglicherweise abgebrochen werden, bis die Infektion unter Kontrolle ist.

Auch eine chronische Hepatitis B. sollte möglichst ausgeschlossen werden. Einige  Menschen sind Träger des Hepatitis-B-Virus ohne davon zu wissen. Die Therapie mit Adalimumab könnte das Virus aktivieren.

Auch opportunistische Infektionen mit ansonsten harmlosen Erregern einschließlich Pilzerkrankungen können auftreten. Symptome wie Unwohlsein, Fieber, Gewichtsverlust, Schwitzen, Husten und Atemnot müssen daher immer ernst genommen werden.

Beim heutigen Wissenstand kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass TNF-Gegenspieler wie Adalimumab das Risiko für Lymphome und andere bösartige Erkrankungen erhöhen. Dies gilt vor allem für Pateinten mit einer intensiven abwehrschwächenden (immunsuppressiven) Therapie in der Vorgeschichte. Wurde vorher eine PUVA-Therapie durchgeführt, sollte vermehrt auf die mögliche Entstehung von Hautkrebs geachtet werden.

Manche Impfstoffe enthalten lebende Erreger. Auf Impfungen mit solchen Lebend-Impfstoffen sollte während der Therapie mit Humira® verzichtet werden. Dazu gehören z.B. Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Gelbfieber und Typhus. Impfungen mit Tot-Impfstoffe stellen kein Problem dar.

Besondere Vorsicht ist auch bei Patienten mit leichter Herzschwäche (Herzinsuffizienz) geboten, da sich diese unter Umständen verschlechtern kann. Bei Neuauftreten einer Herzschwäche oder Verschlechterung der Symptomatik muss die Therapie abgesetzt werden.

Kann Humira® in Schwangerschaft und Stillzeit angewandt werden?

Da nicht genug Erfahrungen in Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollte das Präparat hier nicht eingesetzt werden. Während der Behandlung ist eine sichere Empfängnisverhütung zu empfehlen.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Sehr häufig (bei einem von 10 Behandelten oder mehr)

  • Reaktionen an der Injektionsstelle wie Rötung, Schwellung, Schmerz, Juckreiz (bei 16% der Patienten – meist mild und kein Grund zum Absetzen)

Häufig (bei mehr als einem von 100 Behandelten aber weniger als bei einem von 10)

  • Infektionen der oberen und unteren Atemwege (Schnupfen, Halsentzündungen, Bronchitis, Lungenentzündung), Virusinfektionen (einschließlich Grippe und Herpesinfektionen), Hefepilzerkrankungen (Candidiasis), andere bakterielle Infektionen (z.B. Harnwegsinfektionen)
  • Lymphopenie (Rückgang der Lymphozyten)
  • Benommenheit (einschließlich Schwindel), Kopfschmerz, neurologische Empfindungsstörungen (z.B. „Ameisenlaufen“)
  • Infektion, Reizung oder Entzündung des Auges
  • Husten, Schmerzen im Bereich von Nasen- und Rachenraum
  • Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit
  • Entzündungen und kleine Geschwüre der Mundschleimhaut (Stomatitis)
  • Erhöhung der Leberenzyme
  • Hautausschläge (Dermatitis, Ekzem), Juckreiz (Pruritus)
  • Haarausfall
  • Schmerzen im Bereich von Muskulatur und Skelett
  • Fieber, Müdigkeit/Abgeschlagenheit, Unwohlsein

Gelegentlich (bei mehr als einem von 1000 Behandelten aber weniger als bei einem von 100)

  • Sepsis (Blutinfektion), opportunistische Infektionen, Abszess, Gelenkinfektionen, Hautinfektionen (einschließlich Weichteilinfektion und Impetigo), oberflächliche Pilzinfektionen
  • Blutbildveränderungen (Neutropenie bis hin zu Agranulozytose, Leukopenie, Thrombozytopenie, Anämie, Leukozytose)
  • Lymphknotenschwellungen
  • Hautpapillom, Basalzellkarzinom der Haut
  • Systemischer Lupus erythematodes, Angioödem
  • Arzneimittelüberempfindlichkeit, saisonale Allergien
  • Kaliummangel (Hypokaliämie), erhöhte Blutfette, erhöhte Harnsäurespiegel (Hyperurikämie)
  • Appetitstörungen (bis hin zu Abmagerung)
  • Stimmungsschwankungen, Ängstlichkeit (einschließlich Nervosität und Agitation)
  • Ohnmacht (Synkope), Migräne, Zittern (Tremor), Schlafstörungen
  • Störungen des Sehvermögens, Empfindungsstörungen des Auges
  • Tinnitus, Ohrbeschwerden (einschließlich Schmerz und Schwellung)
  • Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie), schneller Herzschlag (Tachykardie), Herzklopfen
  • Blutdruckerhöhung, Gesichtsrötung (Flush), blaue Flecken (Hämatome)
  • Asthma, Kurzatmigkeit (Dyspnoe), Heiserkeit (Dysphonie), verstopfte Nase
  • Blut im Stuhl, Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Erbrechen, Dyspepsie, Blähungen, Verstopfung
  • Nesselsucht (Urtikaria), Schuppenflechte (Psoriasis), Ekchymose und vermehrte Blutergüsse, Purpura
  • Blut im Urin (Hämaturie), eingeschränkte Nierenfunktion, Blasen- und Harnröhrenbeschwerden
  • Störungen des Menstruationszyklus und Blutungsstörungen
  • Erhöhung der Kreatinphosphokinase im Blut, Verlängerung der partiellen Thrombinzeit, Nachweis von Auto-Antikörpern
  • Versehentliche Verletzung, beeinträchtigte Wundheilung

Selten: (mehr als einer von 10.000 Behandelten aber weniger als einer von 1000)

  • Nekrotisierende Faszitis, virale Hirnhautentzündung (Meningitis), Divertikulitis
  • Lymphom, andere Organtumoren (einschließlich Brust, Eierstock, Hoden), Plattenepithelkarzinome der Haut, schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom)
  • Schwere Blutbildveränderung (Panzytopenie), idiopathische thrombozytopenische Purpura
  • Serumkrankheit
  • Schilddrüsenfunktionsstörung (einschließlich Kropf)
  • zu hohe oder zu niedrige Kalziumspiegel (Hyperkalzämie oder Hypokalzämie)
  • Multiple Sklerose, Gesichtslähmung
  • Panophthalmie, Regenbogenhautentzündung (Iritis), Glaukom
  • Hörverlust
  • Herzstillstand, Koronarinsuffizienz, Angina pectoris, Perikarderguss, dekompensierte Herzinsuffizienz
  • Gefäßverschluss, Aortenverengung (Aortenstenose), Venenentzündung (Thrombophlebitis), Aortenaneurysma
  • Lungenödem, Rachenödem, Pleuraerguss, Rippenfellentzündung (Pleuritis)
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), intestinale Stenose, Kolitis, Enteritis, Ösophagitis
  • Lebernekrose, Hepatitis, Leberverfettung, Gallensteine, erhöhtes Bilirubin im Blut
  • Erythema multiforme, Pannikulitis
  • Rhabdomyolyse
  • Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie), Nierenschmerzen

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Wirkstoffen

Wechselwirkungen mit anderen zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen eingesetzten Medikamenten wie Sulfasalazin, Hydroxychloroquin, Leflunomid, Gold, Glukokortikoiden, Salicylaten; nicht-steroidalen Antiphlogistika oder Analgetika sind nicht zu erwarten.

Die Kombination mit Methotrexat hat sich als günstig erwiesen, da in diesem Fall seltener Antikörper gegen Adalimumab gebildet werden und die Wirkung verstärkt wird.

Die Kombination mit einem weiteren TNF-α-Gegenspieler bringt keinen klinischen Vorteil und erhöht die Infektionsgefahr, sodass davon abgeraten wird. Das gleiche gilt für die Kombination mit Anakinra.

Was sollte man sonst noch wissen?

  • Bei Psoriasis-Arthritis kann Humira® die klinischen Zeichen der Gelenkentzündung bessern und das Fortschreiten der Gelenkentzündungen vermindern. Auch eine deutliche Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit ist gezeigt worden.
  • Bei mäßiger bis schwerer Plaque-Psoriasis kann mit Adalimumab eine rasche Rückbildung der Hauterscheinungen bis hin zum völligen Abheilen erreicht werden.
  • Die Biologika Humira® und Enbrel® sind vor allem für die Langzeittherapie einer stabilen, ständig fortschreitenden Psoriasis geeignet. Ein besonders schnelles Ansprechen in kritischen Situationen erreicht man dagegen mit Infliximab und Ustekinumab.
  • Nach einer Therapiepause kann nicht garantiert werden, dass man bei einem Rückfall wieder genauso gut auf die Therapie mit Adalimumab anspricht.
  • Wird das Therapieziel nach 12 Wochen mit Humira® nicht erreicht, kann mit Methotrexat kombiniert werden. Bringt auch das keinen Erfolg kann der Wechsel auf ein anderes Biologikum erwogen werden.

Lagerung

Die Fertigspritzen müssen im Kühlschrank (2-8°C) aufbewahrt werden. Um den Inhalt vor Licht zu schützen, sollte man die Spitzen in der Originalverpackung lassen.

Maria Weiß, Ärztin

Verwendete Literatur:

  • Fachinformation Humira
  • Frank Bachmann et al; Stellenwert der Biologika im Praxisalltag; AP Dermatolgie/Allergologie 2009; 4: 28-31

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12 Kommentare zu Humira – was ist das und wie wird es angewendet?

  1. habe heute meine 4. humira spritze bekommen. bin sehr zufrieden nur sehr müde und auch haarausfall beobachtet. die haut ist seit 1 jahr wunderschhön und nicht mehr offen. habe keine scmerzen mehr und fühle mich, bis auf die müdigkeit, eigentlich sehr wohl!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Meine Diagnose: Psoriasis-Arthritis. Habe mir Humira seit ca. 6 Jahren gespritzt und fühlte mich gut bis vor 2 Jahren. Da begann ich unter ständigen Infektionen (Bronchien, Nase, Ohren, Augen, Schleimhäute am ganzen Körper..), Schwäche und Depressionen zu leiden. Am Freitag, dem 13.07.2012 bekam ich die Diagnose: malignes Lymphom. Mit diesem gentechnisch hergestellten Medikament treibt man den Teufel mit dem Belzebub aus!!!! Bitte betrachtet diese Medikamentierung kritisch und mit gesundem Misstrauen!!!!

  3. Hallo,ich habe auch psoriasis-arthitis und nehme seid august 12 humira(nach fumaderm und langjähriger mtx therapie)-war bisher auch super zufrieden! allerdings plagt mich seid ca 2 monsten unerträglicher juckreiz-vor allem an bauch und rücken-hat noch jemand diese nebenwirkung beobachtet?

  4. Hallo, spritze seit geraumer Zeit Humira, wegen schwerer colitis ulcerosa.Bin sehr zufrieden, allerdings hatte ich anfänglich unterschwellige Kopfschmerzen und verspürte einen Juckreiz am ganzen Körper.Hautprobleme auch an den Stellen, wo ich mich spritze, habe ich deshalb nicht,weil ich VEA Spray und VEA Zinco einsetze, kräftig creme und schmiere. Eine leichte Gewichtszunahme ist im Moment auch zu verzeichnen, weil mein Darm unter Humira Einfluss anders „arbeitet“ und ich nicht ständig zur Toilette sausen muss.Allerdings habe ich ein bischen Bammel vor Lymphomen, die ja eventuell entstehen können.Ich werde gut betreut, muß regelmäßig zum Blutbild und zu Untersuchungen…mehr geht also nicht!!!

  5. Hallo, habe M. Bechterew. Seit ca. 20 Jahren schmerzen. Vor 10 Tagen meine erste Humiraspritze und seit 9 Tagen schmerzfrei. Das ist ein ganz neues Lebensgefühl ohne meine BTM.

  6. Immer wenn ich Humira gegen Psoriasis nehme geht es Mir gut, wenn ich es aber Drei Monate absetze, rast Meine Psoriasis ueber den ganzen Koerper, in eine work lichen Rekordgeschwindigkeit. Ich war schon wegen meiner Psoriasis 4 mal auf Intensivstation. Zuerst bekam ich Von 1997-2004 Enbrel, Von Priv. Doz. Stefan Schneider Von derUKM, jetzt bekomme ich Humira.

  7. Hallo, habe Humira wegen rheumatioder Arthritis seit Juni 2012 gespritzt. Leider keine umwerfende Schmerzreduktion. Ständige Blutuntersuchungen etc. Ihr kennt das ja, keine Auffälligkeiten. Dann im April 2014 Lymphknotenschwellung in der Leiste links und in der rechten Achselhöhle selbst ertastet. Pünktlich zu meinem 60. Geburtstag die Diagnose: follikuläres Lymphom Stufe IIIA.

  8. hi
    nehme seit heute Humira was mir aufgefallen ist: das jucken an den stellen der Schuppenflechte, und Müdigkeit mehr noch nicht. Lass mich überraschen was noch so an Nebenwirkung kommen ?

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