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PSO Schub+plötzlicher Haarausfall am Hinterkopf heul


connynrw

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Hallo ihr Lieben,

ich bin Connynrw, 46 jahre alt, aus NRW und habe seit rd. 35 Jahren PSO mal mit Höhen und Tiefen. Seit kurzem habe ich einen heftigen Schub an den Beinen, Armen, Oberkörper, Rücken. Ich mache zur Zeit eine Balneo-Phototherapie, die anfangs gut half, jetzt aber zur Mitte der Behandlung den Schub als Nachwirkung hatte. Weiterhin habe ich seit 4 Wochen diffusen Haarausfall am Hinterkopf, büschelweise. Am Hinterkopf habe ich so gut wie keine PSO eine 1 Cent große Stelle. Das ist ja so gut wie nichts. Deswegen war ich auch beim Hautarzt, der verschrieb mir Clarelux. Das verbesserte den Haarausfall nicht, verschlimmerte sich auch nicht.

Ich habe meine polange Mähne nackenlang schneiden lassen und mir Koffeinshampoo sowie Spülung besorgt. Bringt auch nicht viel.

vor knapp 5 Jahren hatte ich Schilddrüsenkrebs. Daher gehe ich jedes Jahr zur Kontrolle. Alle Werte sind TOP, selbst der Tumormarker. Seit dem Krebs habe ich aber auch einiges durchgemacht. Mein Immunsystem war sowas von kaputt. Gürtelrosen, Nesselsucht, Rosacea. Mag so langsam nicht mehr.

Da ich mich in den Wechseljahren vermute, habe ich auch meine Hormonwerte testen lassen von meiner Gynäkologin. Auch die sind TOP trotz Dreimonatzsspritze.

In hausärztlicher Behandlung bin ich laufend, da ich seit dem Krebs starke Schilddrüsenhormone nehmen muss 225 mg und auch Betablocker. Das geht tierisch auf den Magen.

Also weiss ich nicht mehr, woran der Haarausfall liegen kann, außer Stress vielliecht. Habe seit zwei Wochen einen neuen Job, der mich echt fordert.

Heute kam der Hautarzt auf mich zu und will,das ich an einer Studie teilnehme, wo herausgefunden wird, ob PSO-Patienten an einem erhöhten Risiko mit Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes, Herzinsuffizienz leiden. Er will die Werte von dem Onkologen, Gynäkologin und Hausarzt. ich finde das dreist.

Mir bringt das nichts, weil ich in ständiger Kontrolle bei den Ärzten bin.

Was denkt ihr darüber und hat hier jemand von euch solche Erfahrungen mit Haarausfall, womit man sich austauschen kann. Freue mich über jede Antwort.

Liebe Grüsse

connynrw

6 Comments


Recommended Comments

Hallo connynrw,

erst einmal herzlichen Glückwunsch, daß Du den Krebs so gut überwunden hast.

Haarausfall hat bekanntlich viele Auslöser. Seit meiner letzten Erythrodermie ( Pso der Haut in Höchstform ) bekam ich starke Pso auf dem Kopf ind auch schlimmen Haarausfall. Die Pso habe ich mit Klareluxschaum, anderen Kortisonlösungen und abschuppenden Maßnahmen in den Griff bekommen. Der Haarausfall aber blieb. Seit 2 Monaten nehme ich hochdosiertes Zink und ein gemischtes Pulver aus Biotin plus Zink (alles Apotheke). Aminocarin ist auch eine gute Medi, hatte mir Monate davor bei erträglichem Haarausfall geholfen. Dazu nehme ich seit 3 Wochen eine Lösung aus Minoxidil ( Apotheke). Mit Geduld und Spucke wirds nun laaaangsam besser, also viel Geduld haben. Wichtig ist auch ein mildes Shampoo. Die Ursache bei Dir müßte aber auch der Hautdock herausfinden. Wünsche Dir alles Gute! LG Waldfee

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Habe was vergessen: Betablocker sind ja bekanntlich nicht gut für die Pso. Vielleicht da der Auslöser des Haarausfalls?

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Hallo Conny,

ich habe auch erheblichen Haarverlust gehabt aufgrund der starken Schuppenpanzer. Mittlerweile muss ich eine Perücke tragen, da ich den Haarverlust nicht mehr verstecken konnte. Kannst gerne mal in meinem Blog lesen oder mir eine PN schicken.

 

LG Simone

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Hallo Conny,

 

als ich las, dass du die Dreimonatsspritze bekommst, fiel mir meine eigene Erfahrung damit ein. Ich hatte vor einiger Zeit auch diese Spritze und bekam nach einiger Zeit der Anwendung ganz massiven Haarausfall. Konnte mich nicht mal mehr vorsichtig kämmen ohne dass viele Haare "hinterher" kamen.

Ich hab die Spritze mir dann nicht mehr geben lassen. Und ca. nach 1/2 Jahr normalisierte sich der Haarausfall wieder.

 

LG Kati

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Huhu ihr Lieben,

 

heute bekam ich meine Blutwerte vom Hausarzt. Jetzt weiss ich, woher der Haarausfall kommt, gottseidank. Extremer Calcium- und Magnesiummangel sowie zu hohe Schilddrüsenhormone. Das mit dem Calcium habe ich geahnt. Habe tagsüber und nachts extreme Muskelkrämpfe. Manchmal tierische Schmerzen  Jetzt werde ich richtig eingestellt und innerhalb von 6-8 Wochen soll eine Besserung eintreten. Da bin ich ja mal gespannt.  Werde weiter berichten.

 

LG Conny

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Von meiner Hautärztin bekam ich einen Tipp, den ich zunächst so albern fand, dass ich ihn nicht umsetzen wollte: die Einnahme von Biotin (dem sogenannten Vit. H). Aber der Haarausfall war so schlimm, dass ich letzlich alles probiert hätte. Nach 6 Monaten und 2 x 2,5 mg täglich (die Wirkung tritt sehr langsam ein) kann ich sagen, dass ich sehr viel mehr Haare bekommen haben. Die Einnahme von 2 x 2,5 mg (z. B. Decura, enthält wenige Hilfsbegleitstoffe) ist sinnvoll, da mehr als 2,5 mg auf einmal (also die oft empfohlenen 5 mg) gleich wieder über die Niere wieder ausgeschieden werden. In Kombination mit Batrafen-Shampoo (1-4 x monatlich) und der, leider schweinisch teuren, aber bei mir sehr wirksamen Curatoderm-Lotion hat sich eine große Normalisierung eingestellt. Kopfhautpsor. ist bis auf einige kleine Stellen fast weg, habe nicht so viele Haare wie früher, aber alles akzeptabel.

Zudem wurde ein erheblicher Vit. D.-Mangel (habe auch Rheuma) durch hohe Subsitution behoben, was zur Linderung der Psor. sicher ebenfalls beiträgt.

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    • Tiffany
      By Tiffany
      Hallo zusammen,
      seit Monaten lese ich hier regelmäßig im Forum, genauergesagt seit mir im Juli vergangenen Jahres die Diagnose Schuppenflechte gestellt wurde. Eigentlich bin ich nicht mal sicher, ob diese Diagnose stimmt, ich hatte schon früher immer wieder ein "schuppiges Etwas" auf dem Kopf und hatte auch schon einmal die Diagnose "seb. Ekzem", aber so schlimm wie es nun seit 8 Monaten ist, war es noch nie.
      Am besten erzähle ich Euch mal meine Geschichte (hoffentlich wird's Euch nicht zu lang): Also Ende Juni vergangenen Jahres habe ich eine Haarfärbung vorgenommen und bekam kurz darauf dicke borkige Schuppen auf meinem ganzen Kopf. Versuchte man diese abzulösen, blieben direkt ettliche Haare daran kleben. Der von mir aufgesuchte Dermatologe diagnostizierte zunächst "seb. Ekzem" verordnete eine Kortison-Lotion, die jedoch nicht half. Seine Urlaubsvertretung sagte, es sei eine Schuppenflechte, verordnete dann ein Kortison + Salicylsäure (was alles noch schlimmer machte). Schlussendlich bekam ich Karison Crinale zur Behandlung, was auch ganz gut anschlug. Leider bekam ich nach dem Auschleichen einen ganz schlimmen Rückfall, es wurde schlimmer als es zu Behandlungsbeginn war. Hinzu kam dann noch heftiger diffuser Haarausfall, der mich vollends aus der Fassung brachte. Im Oktober habe ich dann in meiner Verzweifelung einen weiteren Dermatologen aufgesucht, dieser tippte auch auf Schuppenflechte und verordnete erst eine Salbe + Kortison, dann wieder Salicylsäure + Kortison. Offensichtlich vertrage ich keine Salicylsäure, denn danach wurden die Rötungen noch schlimmer und es bildeten sich dicke harte Borken, die Haare gingen mir in Büscheln aus. Mein letzter Versuch war die ambulante Sprechstunde in einer dermatologischen Klinik, die mir dann mitteilten, dass sie stationäre Fälle hätten, die auch nicht schlimmer wären, als der meine. Ich bekam Ecural-Lösung verordnet mit der Maßgabe, die Krusten mit Olivenöl abzulösen. Und, was soll ich sagen, mein Kopf war nach 3 Wochen, also Mitte Dezember 2006, krustenfrei. Ich war echt happy. Doch nun kam das dicke Ende: seitdem fallen wir massiv die kurzen nachgewachsenen Haare aus. Ich bin völlig verzweifelt und verstehe einfach nicht, warum das so ist. Inzwischen kekomme ich auch schon wieder Rötungen (vielleicht aus Panik?).
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      Nun zu meinen Fragen:
      Hat jemand von Euch auch schon einmal schlimmen Haarausfall durch eine Kopfpso bekommen bzw. sind Euch die Haare wieder nachgewachsen?
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      Verursacht Kortison vielleicht Haarausfall?
      Wie schleicht man am besten aus, ohne wieder einen schlimmen Rückfall zu bekommen?
      Sorry, das war jetzt ganz schön lang, ich hoffe, Ihr habt trotzdem bis zu Ende gelesen.
      Ich würde mich über eine Antwort oder einen Rat sehr freuen.
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      By Claudia
      Hallo Frau Dr. Allmacher, ich gebe hier eine Frage weiter, die uns über unseren Instagram-Kanal erreicht hat:
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      By Less92
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      Momentan versuche ich die Pso mit Propolis und totes Meersalz (habe dann morgens weniger Juckreiz und weniger Panzer, aber ich kann mir die Haare ja auch nicht 5x am Tag waschen) ein wenig zu bändigen, aber jeder der mit einer Pso kämpft, weiß wie sehr das Selbstwertgefühl darunter leidet. Mir fallen die Haare aus.. ich kann nur noch mit einem Zopf durch die Gegend rennen.. ich lache nicht mehr so viel wie früher und habe mich sehr zurück gezogen.

      Ihr müsst mir einfach helfen. Habt ihr Tipps? Kann eine Reha da helfen? Wie komme ich an einen Rehanatrag? Muss ich eine bestimmte Zeit bei einem Hautarzt in Behandlung sein (habe in letzter Zeit häufig gewechselt), was muss ich beachten?

      Fragen über Fragen. aber ich hoffe ihr könnt mir helfen.

      Liebe Grüße
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    • GrBaer185
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    • Elli_M
      Danke, Deine Rückmeldung dimmt meine Aufregung etwas runter. Bin nämlich gleich dran mit Comirnaty. 😳 Hoffentlich ist der Stoff auch tatsächlich da und drin in der Spritze.  
    • Arno Nühm
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  • 501

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