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Hallo,

habe seit ca. 15 Jahren eine diagnostizierte PSO (denke schon länger aber vorher nie richtig untersucht worden)

Seit einigen Jahren habe ich Probleme mit den Gelenken.

Angefangen hat es mit Schmerzen im Rechten Handgelenk. Damals wurde ein Überbein Diagnostiziert und auch operiert. Danach ein Paar Monate Ruhe dann fingen die Schmerzen wieder an. Immer wieder mal Schmerzen dann wieder Ruhe. Dann vor ca. 2 Jahren das selbe im linken Handgelenk. Mal rechts mal links mal an beiden Handgelenken und dann wieder Tage oder wochenlang schmerzfrei.

Letztes Jahr fingen dann die Schmerzen im Knöchel an. Auch wieder mal Rechts mal Links. Ausserdem Schwellungen an den Knöcheln.

Seit ca. 3 Monaten starke Schmerzen hauptsachlich linkes Handgelenk und Linker Knöchel. Die Knöchel auch immer mal Leicht geschwollen.

Seit Mittwoch dann Staerke Schmerzen in beiden Knöcheln und Schwellungen. Habe das Gefühl das ich zugucken kann wie die dicker werden.

Seit einiger Zeit leide ich auch unter Morgensteifigkeit. Und in letzter Zeit immer steif nach kürzerem oder längerem sitzen. Muss mich immer erst einlaufen.

Ausserdem zieht seit heute auch noch das Rechte Knie(Kann allerdings auch Überlastung sein, weil ich so komisch laufe)

Ich vermute das es eine PSA ist. Habe aber erst in 4 Wochen einen Termin beim internistischen Rheumatologen.

Hat jemand eine Idee was ich bis dahin machen kann um wenigstens die Schwellung weg zu kriegen? Beim Kühlen hatte ich nicht das Gefühl das es was hilft. Es wird langsam schwierig mit den Schuhen....

Wäre dankbar für Tipps. biggrin.gif

Martina

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  • Danke Gabriele, kannst Du mir ja mal als Nachricht zuschicken. Martina

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  • Ersteller

Hallo,

so gestern Abend die erste Tablette genommen.

Zum Glück keinerlei Nebenwirkungen. Jetzt mal abwarten was passiert.

Ich hoffe es wirkt. Vor allem natürlich bei den Gelenken. Wenn es aber der Haut hilft umso besser.

Nachher muss ich dann noch die Folsäure nehmen. Und dann wieder eine Woche Ruhe.

Martina

Bearbeitet ( von tinhelm)

Guten Morgen Martina,

ich wünsch Dir ganz viel Erfolg damit :). Bei mir wird grade ne riesen Meuterei geprobt,trotz Sulfazalazin :rolleyes:.

Viel Glück,auf das es Dir bald besser geht.

Sigrun

Hallo Martina,

großes Daumendrück für dich. Möge das MTX dir Erfolg bringen a170.gifc014.gifa060.gif

Hallo Martina,

auch ich wünsch dir ganz viel Therapie-Erfolg!

Ich weiß noch, wie unheimlich mir das war, als ich vor mehr als 14 Jahren die erste MTX-Tablette eingenommen hatte. Natürlich abends, natürlich am Wochenende...

Lieben Gruß

Linnda

  • Ersteller

@ gnom

Dann hoffe ich das es Dir bald wieder besser geht. Ist schon blöd wenn man trotz Therapie einen Schub bekommt.

@Fuchs

Danke für die guten Wünsche. Ich hoffe Deinen Knochen geht es bald wieder besser. Und viel Glück bei der Knie-OP

@Linnda

Ja ist schon ein bischen komisch vorher. Hatte vor allem Angst vor Nebenwirkungen. Aber da hatte ich zumindest nach der ersten Tablette keine Probleme. Hoffentlich bleibt es so

Jetzt muss es nur noch wirken. Aber das wird ja noch ne Weile dauern denke ich.

Martina

  • 2 Monate später...
  • Ersteller

Hallo,

nehme ja jetzt seit September MTX. Seit ein paar Tagen habe ich jetzt Schwindelanfälle. Erst nur beim bücken und nach oben schauen. Heute war mir allerdings den ganzen Tag schwindlig. Egal ob ich sitze oder stehe. Beim Bücken ist es natürlich noch schlimmer.

Kann das vom MTX kommen? Bisher hatte ich ja keine Nebenwirkungen.

Ist ziemlich eklig. Dauernd das Gefühl gleich umzukippen.

Vielleicht weis ja jemand ob das vom MTX kommen kann.

Schönen Abend

Martina

...

nehme ja jetzt seit September MTX. Seit ein paar Tagen habe ich jetzt Schwindelanfälle. ...

Kann das vom MTX kommen? ...

Ich mein schon, dass MTX eine solche Wirkung haben könnte.

Ich erhielt seinerzeit meine Erstgabe MTX intravenös injiziert und hatte das Gefühl mächtig einen gesoffen zu haben. Ich erinnere mich noch dass ich an dem Tag mit meiner Ältesten telefonierte und sie mich fragte ob ich was getrunken habe.

Bei mir gab es MTX als sogenannte Stoßtherapie (gespritzt und mit hoher Dosis beginnend und dann weniger dosiert) in der Psorisol-Klinik. Da hatte ich diese Erscheinung, Danach in gering dosierter Tablettenform (5 mg) kam nie wieder sowas vor bis ich auf Empfehlung des Arztes absetzte.

Nen Gruß

Wolfgang

  • Ersteller

Danke Happy für Deine Antwort.

Ich nehm die Tabletten. 15 Mg die Woche, Immer Freitag Abends. Da es heute besonders schlimm ist wird es dann wohl am MTX liegen.

Ich hoffe das wird wieder besser. Ist schon echt ätzend dieser dauernde Schwindel. Und auf Verständnis kann ich daheim auch nicht hoffen.

Habe ja im Dezember den nächsten Termin in der Uni. Mal sehen was die dazu sagen.

Martina

.....wird es dann wohl am MTX liegen.....

Hallo,

was du gelesen hast ist eine einzelne (meine) persönliche Erfahrung.

Noch dazu bin ich medizinischer Laie.

Auch wenn im Beipackzettel steht dass (gelegentlich) Schwindel als Nebenwirkung auftreten kann, so solltest du doch eher deinen Arzt befragen und/oder versuchen dich beim Hersteller unter Telefon: + 49 (0) 8024-908-0 durchzufragen, ob man die eine Auskunft geben kann.

Nen Gruß

Wolfgang

  • Ersteller

Den Arzt werde ich auf jeden Fall fragen. Habe ja bald meinen Termin in der Uni.

Ist schon klar das Du nur Deine persönlichen Erfahrungen schreiben kannst. Aber da ich vorher nie solche Probleme hatte ist die Wahrscheinlichkeit gross das es am MTX liegt.

Bisher hatte ich in den Beiträgen nur noch nichts über Schwindelanfälle gelesen. Deshalb meine Frage.

Martina

Hallo Tinhelm,

ich habe auch Schwindelanfälle. Hatte die Anfälle mit der Einnahme von MTX. Jetzt nehme ich Arava und die Anfälle sind immer noch. Bei mir passiert das auch, wenn ich vor dem Fernseher in meiner Sofaecke sitze. Habe das dem Arzt schon gesagt, er

hat mir aber nicht gesagt, dass es vom Medi kommen kann. War auch schon beim Neurologen. Der hat Verengungen in der HWS festgestell (durch MRT) und gemeint es könnte auch dadurch kommen. Habe bis heute noch keine konkrete Aussage dazu bekommen. Vielleicht kann dir dein Arzt etwas dazu sagen. Würde mich auch sehr interessieren.

Hallo Happyman,

ist eine gute Idee, beim Hersteller anzurufen. Das werde ich mal machen. Vielleicht werde ich dann schlauer.

Liebe Grüsse und nicht so viel Schmerzen bei dem kalten Wetter

Moni

  • 1 Monat später...

Hallo Tinhelm und Moni,

ich bin ganz neu hier, habe aber schon seit längeren das Forum besucht.

Aber nun zu euren Schwindelanfällen, die habe ich auch und ich nehme MTX schon über 10 Jahre.

Ich spritze mir es selbst, die Tabletten hat mein Magen nicht gewollt.

Wenn mir schlecht oder schwindelig ist, esse ich etwas Süsses und das hilft bei mir und vorallem viel trinken.

Vielleicht hilft euch auch was Süsses.

Ich habe aber im Moment wieder starke Probleme, das MTX 20mg wirkt nicht mehr so wie es soll.

Es wurde mit Arava, Sulfalazin, Cordison experimentiert aber meine Leber will alles nicht haben.

Jetzt muss erst einmal alle Medis aus dem Körper raus und dann werden wir weiter sehen.

Am Montag ist Bultkontrolle. Schmerzen habe ich ohne Ende. Ich bin seit Ende Nov 2010 krank.

Liebe Grüße

Brigitte

  • Ersteller

Hallo Brighit,

Seltsamerweise habe ich seit einer Woche vor Weihnachten keine Schwindelanfälle mehr gehabt. Vielleicht weil ich Urlaub hatte. Also viel entspannen, ausschlafen und einfach mal ein bischen Ruhe.

Seit einer Woche wieder am arbeiten. Mal sehen ob das wiederkommt wenn der Stress wieder zuschlägt.

Kann allerdings auch sein das ich daheim einfach mehr trinke wie in der Firma. Irgendwie vergisst man vor lauter Arbeit dauernd das trinken. Geht mir zumindest so. Und Abends kann ich das dann auch nicht mehr einholen.

Viel Grüsse

Martina

  • 2 Monate später...
  • Ersteller

Seit ein paar Wochen habe ich wieder leichte Schmerzen in den Gelenken. Ist aber normal meinte die Ärztin. Hatte ja heute meinen Termin. Wenn es schlimm ist soll ich zusätzlich zu dem MTX noch Schmerzmittel nehmen.

Ausserdem hat Sie mir für die Handgelenke Manschetten aufgeschrieben. Am linken Daumensattelgelenk habe ich eine Arthrose. Finde ich ja auch interessant das Sie das so nebenbei erwähnt. Davon stand bisher nix in den Arztberichten. Das haben die wohl vergessen zu erwähnen. Jedenfalls bekomme ich jetzt für links eine Manschette mit Daumenschutz und recht nur fürs Handgelenk. Mal sehen ob das besser ist. Muss ja doch den ganzen Tag tippen.

Gruß an alle

Martina

Bearbeitet ( von tinhelm)

Hallo und einen schönen guten Abend Euch allen,

leider hatte ich erst jetzt Zeit mich hier durchzuwuseln und nun möchte ich auch meinen Senf dazugeben :rolleyes:

Kurz zu mir, ich bin jetzt 51 und mir gings gesundheitlich bis ca. 2006/2007 recht gut, bin Motorrad gefahren, konnte schwere Sachen schleppen und dann gings plötzlich los - öfters mal mit dem Fuss umgeknickt, zeitweise konnte ich nicht mal mehr eine Tasse halten geschweige denn eine Tasche. Das zog sich über einen längeren Zeitraum hin und ich hab sämtliche Ärzte abgeklappert, wobei man mir schon durch die Blume andeutete, ich wäre ein Hypochonder. Meine Blutwerte waren auch immer einwandfrei, noch nicht mal erhöhter Blutdruck und so schleppte ich mich die letzten Jahre nur noch mit Schmerzen und diversen Schmerzmitteln durchs Leben. Nachdem man mich das erste Mal diesbezügl. im Krankenhaus untersuchte - natürlich mit dem Ergebnis, dass ich ja eigentlich nichts habe - sollte ichs mal mit Psychopharmaka versuchen. Naja, was soll ich sagen.... ich hab das Zeugs dann ein paar Monate genommen und festgestellt, dass ich neben den meist unerträglichen Schmerzen auch noch vollgeduselt und fast nur noch im Tran-Zustand war. Zum Glück hab ich dann hier einen Hausarzt gefunden, der sich das alles nicht erklären konnte, er sah ja, wie es mit mir bergab ging und schickte mich in die Rheumaklinik in Herne. Auch die konnten zuerst nichts Auffälliges an mir feststellen bis ein Oberarzt sich meine Hände anschaute und ein paar kleine, kaum nennenswerte Bläschen in meiner Innenhand bemerkte, worauf er mich fragte, wie lange ich die Schuppenflechte schon hätte. Dass ich mehr als verwundert war, kann man sich bestimmt denken, aber egal, er schickte mich zum Knochenszintigram und dort wurde erkannt, dass sämtliche Gelenke bei mir entzündet sind.

Nun nehme ich seit Mitte 2009 Sulfasalazin 500er als sogenanntes Basismedikament und zusätzl. 500er Novalgin bei "gelegentlichen" Schmerzen. Mittlerweilen ist es so, dass ich ohne die Novalgin gar nicht mehr auskomme und die Schmerzen immer unerträglicher werden. Das Haus verlasse ich nur noch, wenn wichtige Einkäufe oder andere Dinge zu erledigen sind, ich trage nur noch ausgelatschte Turnschuhe, weil ich mir Absätze gar nicht mehr zutraue (ok, ich hab mir vor 3 Wochen, als ich dachte, mir ginge es wieder recht gut, ein paar schöne Pumps gekauft ... die ich aber nicht zu tragen wage).

Anfang letzten Jahres kam dann noch was anderes hinzu, was mich noch weiter runterriss. Nicht nur die Schmerzen beherrschten mein Leben, nein, ich konnte auch immer schlechter sehen, das ging soweit, dass ich meine Kinder auf nen guten Meter nicht mehr richtig erkennen konnte, es endete dann damit, dass ich 13, 14, 15 ltr. Flüssigkeit zu mir nahm und ich dann wieder im Krankenhaus landete, wobei man bei mir diabetisches Koma diagnostizierte. Seitdem bin ich auch noch Insulin-Junkie, 4x am Tag spritzen und zusätzl. Tabletten.

Und jetzt befinde ich mich in einem wahrhaften Teufelskreis, denn um gegen den Diabetes anzugehen, wird mir Bewegung angeraten, was ich aber nicht machen kann, da kaum ein Tag ohne Schmerzen vergeht. Wenn ich gefragt werde, wo ich denn Schmerzen hätte, kann ich nur sagen, es sind Patchwork-Schmerzen. Mal sind sie nur in den Fußgelenken, dann wieder in Kombination mit Schmerzen in den Zehen und/oder Knien, zeitweise in der Hüfte oder im Kreuz (Bandscheiben sind ok) ... und/oder in den Schultern und/oder in den Ellenbogen und/oder in den Händen, Fingern. Die Schmerzen treten aber nicht nur bei Bewegung auf sondern oft auch in Ruhestellung, sogar die Arm- oder Beinmuskeln sind betroffen, dass ich das Gefühl habe, jemand reisst mir einzelne Fasern raus und was ich auch festgestellt habe... sobald ich diese Schübe bekomme, steigen auch die Blutzuckerwerte rapide an und wenn ich ehrlich bin, ich find das alles nicht mehr lebenswert.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass mein Antrag auf Schwerbehinderung mit 50% (ohne Merkmal G) recht zügig anerkannt wurde.... ohne Komplikationen, aber ansonsten macht alles keinen Spass mehr und ich kann jeden sehr gut verstehen, der darunter auch zu leiden hat und nicht mehr weiter weiss.

Übrigens freu ich mich, dass ich dieses Forum hier entdeckt hab und ich wünsche uns allen eine bessere Zeit.

lG

Heike

Und jetzt befinde ich mich in einem wahrhaften Teufelskreis, denn um gegen den Diabetes anzugehen, wird mir Bewegung angeraten, was ich aber nicht machen kann, da kaum ein Tag ohne Schmerzen vergeht.

lG

Heike

hallo Heike,

Selbiger Teufelkreis ist mir und wahrscheinlich vielen anderen auch bekannt. Jedenfalls ähnlich.

Um abzunehmen und den Diabetes zu beeinflussen soll man sich bewegen und oder Sport treiben, was schwer fällt, da man schnell ermüdet und die Gelenke weh tun. Machste nichts, steigt der Zucker und das Gewicht. Rennst immer mit Hunger rum, kommste gar nicht zu Potte. Isst ein paar Gramm mehr, steigt Gewicht und du wirst noch schwerfälliger. Rennst jeden Tag 2 Stunden spazieren, brauchste 2 Std. zur regeneration weil du müde bist und der Tag ist gelaufen. So hat man halt seine zusätzlichen Problemchen :)

hallo heike,

und erstmal herzlich willkommen hier :)

deine schilderung der zeit von der diagnose kommt mir stark bekannt vor :( hab mich auch mit medis vollgepumt,bis hin zu schmerzpflastern,die mich noch kränker gemacht aber nicht geholfen haben.

was aus deinem bericht leider nicht hervorgeht ist,wie du seit deinem aufenthalt im rheumazentrum ärztlich verorgt bist?

denn wie es scheint reicht das sulfa bei weitem nicht mehr aus,evtl wäre mal ein versuch mit mtx oder einem anderen basismedi bzw in kombi mit einem anderen angezeigt.

daß die ärzte bei dir wegen des diabetes von cortison absehen könnte ich mir gut vorstellen,aber so wie es ist kann es ja auch nicht weiter gehen....

man braucht schon ein gutes netzwerk...ich habe meine diagnose seit 2005 durch meinen rheumatologen (die praxis ist auch in herne),und bin seit etwa 2 jahren auch noch ambulanter stammgast im rheumazentrum dort,in der rheuma- als auch studienambulanz.fühle mich bestens versorgt und betreut,auch durch die gute interdisziplinäre zusammenarbeit.

einen lieben gruß erstmal in die nachbarschaft und einen beschwerdearmen tag wünscht,

diana :- ))

hallo Diana,

du fragst, wie ich versorgt werde *gggg .... na, mit sulfasalazin und unmengen novalgin, allerdings hat mich mein HA schon davor gewarnt. Er kümmert sich auch mehr um meine Diabetes. Ich bin jetzt noch zusätzl. bei einer Orthopädin, die anhand von Röntgenbildern schon mal Bandscheibenvorfall ausschliessen kann (ich hatte ja drauf hingewiesen, dass ich eben auch dort schwere Schmerzen hätte). Dafür bekam ich 6 Anwendungen Reizstrom... eine Verbesserung hab ich jedoch in keinster Weise feststellen können. Nun hat sie sich meine Kniegelenke vorgenommen und mir jeweils 1 Injektion ins jeweilige Gelenk gesetzt, die ersten Momente war ich sogar begeistert, da eine betäubende Wirkung eintrat. Nun ja ... die Begeisterung ist schnell wieder verflogen, zumal ich 1-2 Stunden später das bekannte Schmerzproblem zurück hatte.

Jetzt die letzten 2 Tage waren wieder besonders arg und ich bin schon happy, wenn der Schub vorbei ist und ich nur noch "normale" Schmerzen hab ...

Wie ist denn bei Dir der Verlauf?

lg

Heike

  • Ersteller

Hallo Heike,

erstmal "Herzlich Willkommen" hier im Forum.

Du solltest mit Deiner PSA auf jeden Fall bei einem internistischen Rheumathologen oder einer Rheumaambulanz in Behandlung sein. Die kennen sich da am besten aus.

Orthopäden haben bei dieser Problematik meist wenig bis gar keine Ahnung.

Vielleicht wäre auch eine Rehamassnahme was für Dich. Da haben die ein paar Wochen Zeit sich ausgiebig um Deine Beschwerden zu kümmern.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung.

Martina

guten morgen heike,

ich schließe mich tinhelm an und kann dir auch nur dringenst raten,dich bei einem rheumatologen oder z.b. in der rheumaambulanz in herne vorzustellen.

eine vernünftige behandlung kann wirklich nur dort geleistet werden,da dies nunmal ihr fachgebiet ist.und nur so ist auch eine ständige verlaufskontrolle und ggfs eine umstellung auf andere medikamente gewährleistet falls nötig.

denn tatsache ist leider daß die wenigsten mit ein und demselben medikament über viele jahre zurecht kommen.

ich kann dir meinen rheumatologen in herne als auch die rheumaambulanz in wanne eickel wärmstens empfehlen.in der ambulanz ist es jetzt auch möglich rezepte zu bekommen,und die ärzte dort sind durchweg spitze.

die wartezeit liegt natürlich leider wie überall bei ca 6 monaten.evtl kann dich dein hausarzt aber auch dabei unterstützen einen schnelleren termin zu bekommen.

möchtest du näheres dazu wissen kannst du mich gerne per pn anschreiben.

nun ja,mein verlauf ist schleichend mit aufgesetzten schüben.ich habe periphere gelenk- und wirbelsäulenbeteiligung,bei der diagnosestellung in 2005 hatte ich schon einen kastenwirbel in der bws.vermutlich ist mein darm auch betroffen,den hatte ich aber die ganzen jahre über mit sulfasalazin und cortison gut im griff.

sollte ich die studie abbrechen würde ich das auch sofort wieder nehmen,denn mein "ersatzmedi" mesalazin wirkt nicht ganz so gut wie sulfa.

und an der studie nehme ich teil da ich austherapiert bin.

ich bin schon durch die hölle gegangen...gleichzeitig extrem geschwollene füße und knie,dann mit rolli in nicht behindertengerechter wohnung "gefangen"....der sommer ist die schlimmste jahreszeit für mich,ich habe jetzt schon angst was dieses jahr vielleicht auf mich zukommt.....

vorteil ist daß solche extremschübe meine schmerzgrenze nach oben verschoben haben und es mir "gut" geht,solange ich auf zwei beinen gehe und mit rolli oder krücken nichts am hut habe :daumenhoch:

aber wie gesagt,ziehe dir mal fachärzte hinzu damit deine behandlung überprüft und ggfs umgestellt wird.

denn nur dann kann der schmerzkreislauf durchbrochen werden und du kannst dich besser bewegen.nicht nur deshalb,aber auch deswegen und weil dir das ja selbst wichtig ist solltest du das tun ;)

einen schönen sonnigen tag dir und allen anderen wünsche ich :)

diana :- ))

Bearbeitet ( von diana1970)

Hallo!

Ich habe seit 1 Jahr Schuppenflechte. Ausgelöst wurde sie laut meines Hautarztes durch eine starke Entzündung eines Zahnes und einer darauffolgenden Mandelentzündung. In meiner Familie gibt es keine Hautkrankheiten, deshalb schließt man eine erblich bedingte Erkrankung aus. Dachte ich, dass ich eigentlich noch Glück habe - schließlich habe ich keinerlei Juckreiz und der Befall ist begrenzt - , muss ich seit geraumer Zeit feststellen, dass ich in den Fingergelenken Schmerzen habe. Meine Finger sind morgens geschwollen. Erst glaubte ich, dass es von meiner sportlichen Aktivität kommt. Ich habe wieder angefangen zu boxen, mein Arzt belehrte mich dann eines anderen. Die Vermutung, dass ich eine Psoriasis Arthritis habe, nimmt immer mehr Formen an. Zudem kommt, dass ich seit 3 Wochen eine schwere Erkältung habe, die ich einfach nicht weg bekomme. Mein Imunsystem ist enorm geschwächt. Ich habe viel über diese Erkrankung - besonders hier im Forum gelesen - und es ist schon erschreckend, dass es zwar viele Behandlungsformen gibt, doch keine Heilung.

Nächste Woche werden noch Tests gemacht und ich soll mich an einen Rheumatologen wenden. Mein Bruder hat mir auch die Klinik in Herne empfohlen, doch eine Wartezeit von einem halben Jahr - so wie es Diana schrieb - ist mir zu lang.

Gibt es zu dieser Klinik Alternativen?

Am Montag habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt, mal schauen, was er mir rät!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Bimmel

hallo bimmel,

und auch dir ein herzliches willkommen hier!

natürlich gibt es immer alternativen,eine wäre z.b. sendenhorst.

http://www.st-josef-stift.de/seiten/navigation_oben/02_fachabteilungen/024_rheumatologie/024_rheumatologie.html

hier kannst du auch nochmal nach rheumatologenpraxen als auch -kliniken suchen:

http://www.rheumanet.org/Wegweisersuche/wegweiser_suche.aspx

aber ob in einer klinikambulanz oder beim rheumatologen - die wartezeiten liegen überall bei 6 monaten und länger.es gibt einfach zu wenig fachärzte auf eine große anzahl patienten.ein früherer termin ist fast wie ein sechser im lotto,wenn man denn selbst dort anruft.

es gibt allerdings noch die sogenannten *früharthritis-sprechstunden*,wie sie auch mein rheumatologe anbietet.dort stehen die chancen für einen schnelleren termin viel besser.diesen muß aber der überweisende arzt für dich absprechen.

besprich das doch mal mit deinem hausarzt.

die chancen auf heilung sind am größten und auch gar nicht sooo unwahrscheinlich innerhalb der ersten vier monate nach dem auftreten der ersten symptome.denn je schneller reagiert wird kann der verlauf umso günstiger beeinflußt werden,selbst wenn keine heilung möglich ist.und aufgrund dessen bieten immer mehr rheumatologen diese frühsprechstunden an.

erstmal alles gute und eine möglichst schnelle abklärung wünsche ich dir.

lg,

diana :- ))

Hallo Bimmel,

ein internist. Rheumadoc sollte sich immer mit PSA auskennen, und diese behandeln, damit die Gelenke nicht zu schnell kaputt gehen. Es passiert auch öfter mal, daß die Fachärzte gewechselt werden müssen, weil die Enttäuschung zu groß ist. Die Medis sind nicht Ohne, es treten also auch Nebenwirkungen auf. Der doc sollte sowas immer ernst nehmen.

Alles Gute für dich. Ich wünsche dir, daß du die Medis verträgst. Bei mir ist es leider nicht so. Ich muß also mit Schmerzmedis auskommen, versuche es mit Naturheilmitteln.

  • 2 Wochen später...

Hallo Diana, hallo Fuchs!

Ich danke euch für eure Antwort!

Ich habe Mitte Mai einen Termin bei einem guten Rheumatologen bekommen. Er arbeitet mit der Klinik in Herne eng zusammen. Ich musste diese Diagnose erst einmal verdauen, doch jetzt bin ich guter Dinge. Bleibt mir ja auch nichts anderes übrig. Mein Glück ist, dass ich nur bei Anstrengung der Fingergelenke etwas Schmerzen habe, damit das so bleibt, mache ich einige Übungen, die mir meine Freundin (Modopädin) gezeigt hat. Ich habe sehr viel gelesen und es gibt zu den harten Medikamenten Alternativen. Ich warte die Untersuchung beim Rheumatologen einfach ab und entscheide dann, welche Behandlungsform ich in Anspruch nehme. Klar ist, dass ich versuchen möchte, Medis zu vermeiden, die meinen Körper schädigen.

Liebe Grüße

Bimmel

Hallo ihr Lieben,

:unsure:also wenn ich mir hier eure Beiträge durchlese wird mir himmelangst!

Über die ganzen Schmerzen schreibe ich nichts, dass wisst ihr ja leider nur zu gut.

Was mich wundert ist, dass ihr halbwegs mit Ibu und Arcoxia klar kommt. Bei mir hat beides nichts geholfen. Die Ibu habe ich aus purer Verzweiflung selber hoch dosiert, dass dann mein HA schon die Hände über den Kopf zusammen geschlagen hat. Und Arcoxia, fast selbes Muster.

Bei meiner (und ich halte sie mittlerweile für sehr inkompetent!) Rheumatologin habe ich die Meloxicam bekommen, mit mäßigem Erfolg. Die Morgensteifigkeit ist weg, alles andere ist geblieben. Trotzdem noch Schmerzen, trotzdem noch steif in Ruhephasen.

Was mir die "gute Frau" jedesmal mit auf den Weg gibt, die Entzündungswerte sind zu hoch, andere Medis gibt es nicht und ich solle doch die Schübe aussitzen, irgendwann wird es besser.

Nach ca. 3 Monaten habe ich dann angefangen, die Meloxicam nur noch bei extremen Schüben zu nehmen. Eine wirklich Lösung ist das aber auch nicht.

Muss ich denn wirklich mit den Schmerzen leben? Ich bin nun seit gut 6 Monaten krank geschrieben und derzeit muss ich sagen, dass ich 8h Arbeit einfach nicht schaffe. Körperlich habe ich extrem abgebaut und bin einfach nicht mehr so belastbar.

Der Antrag auf Reha ist gestellt und im Moment ist das meine einzige Hoffnung, irgendwie wieder einen Einstieg ins Berufsleben zu finden.

Ich habe bei euren Beiträgen auch heraus gelesen, dass einigen von euch Kälte gut tut. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Seit diesem Winter bin ich ein Fan von Kälte, je mehr desto besser.

Jetzt fängt der Frühling an und ich muss sagen, die Schmerzen nehmen zu. Was habt ihr noch für Mittel, mit den Schmerzen umgehen zu können?

Bewegung habe ich, dank Hund, mehr als genug. Meine Fellnase "zwingt" mich ja förmlich dazu, dreimal am Tag vor die Türe zu gehen. Wenn ich sie nicht hätte...oh Gott!

Wo finde ich denn Kältekammern? Bzw. bei welchem Arzt sollte ich da vorstellig werden?

Werde Ende April, da steht der nächste Rheuma-Termin an, versuchen in der Praxis den Arzt wechseln zu können. So geht es auf jedenfall nicht weiter...

Da ich hier noch sehr neu bin, weiß ich noch nicht genau wie ich eure Antworten wieder finde. Deshalb würde ich mich auch über PN freuen.

Liebe sonnige Grüße

grinsehexe

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