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Der Weg ins Schuppenfreie

Hallo, ich bin neu hier. Zu mir selbst: bin männlich 22 Jahre alt. Bin jetzt seit 3 Monaten Schuppenfrei und will euch mitteilen, wie ich das geschafft habe:

Bei mir hat die Schuppenflechte mit 18 Jahren angefangen. zunächst an beiden Ellenbogen, dann an den Schienbeinen, Waden, Oberschenkel, und auch auf dem Bauch und Kopf. Ich muss dazu sagen, das die erkrankte Haut nie größer als ein 5 Mark Stück war, da ich gleich von Anfang an alles getan habe um dies zu verhindern (Salben vom Hautarzt). Diese haben mir zwar keine Heilung erbringen können aber sie halfen mir, die stellen nicht größer werden zu lassen. Ich war stark davon betroffen, da ich teilweise am ganzen Körper betroffen war. Also denke ich, das meine Tipps auch schwer-betroffene helfen können...

Ich konnte mich nie mit dieser Krankheit abfinden. Hatte Depressionen, Lustlosigkeit und alles was das so mit sich zieht... Mit vielen Selbstexperimenten, die manchmal auch ziemlich schmwerzhaft waren, wollte ich die Krankheit unbedingt stoppen (Salben, Ernährung, Solarium, Urlaub am Salzwasser, Badesalz vom toten Meer, Heilpraktiker usw.) Daher kam es auch mal bis zum verbrennen der erkrankten Haut, da ich dachte, es ist immer noch schöner mit Narben rum zu laufen als mit diesen Flecken. Aber alles hat nichts geholfen.

"Heilung":

Schließlich habe ich einen Weg gefunden, um die Schuppenflechte (und ich hoffe auch Dauerhaft) zu "heilen". Stand der Dinge: Momentan habe ich keine Schuppenflechte mehr. man sieht jediglich nur noch die weissen Stellen, die aber nach zwei oder drei Solariumgänge bzw. Schwimmbadbesuche verschwinden sollten.

Ich habe angefangen meinen Körper zu entgiften:

Nur noch Wasser trinken (keine Limo, kaffe etc.)

Kein Schweinefleisch

Keine scharfen Gewürze

1. Woche jeden Tag drei Tassen Lebergallentee

2. Woche jeden Tag drei Tassen Blasen- und Nierentee

3. Woche jeden Tag drei Tassen Brennesseltee

Nach den drei Wochen kann man auf Kamillentee umsteigen, den man immer nach einer festen Nahrung zu sich nehmen sollte (Frühstück, Mittagessen und vor dem schlafen gehen).

Nach einer Woche Einnahme des Kamillentees (5.Woche) kann man anfangen jeden Tag um die Mittagszeit einen Esslöffel Schwarzkümmelöl zu nehmen.

Den Kamillentee stets beibehalten. (Schwarzkümmelöl kann man in der Apotheke kaufen).

Nach einer Woche einnahme des schwazkümmelöls (6. Woche) sollten die Schübe der Schuppenflechte enorm nachgelassen haben oder sogar fast ausfallen. Man muss jedoch weiterhin mit sich streng sein und sich daran halten den Kamillentee und das Öl weiterhin einzunehmen und auch weiterhin auf die Ernährung zu achten.Man kann jetzt wieder anfangen zu Sündigen aber stets mit Gewissen und nicht mit Übertreibung!!!

Jetzt wirken auch die Salben viel besser, da von Innen nicht mehr viel nachkommen kann. Es geht jetzt darum, die Schuppen und die verdickte Haut wieder flach und weich zu bekommen. Ich hoffe ihr habt dafür gute Salben. ...

TiPP: Um die verdickte und erkrankte Haut wieder eben zu bekommen hilft auch ein wöchentlicher besuch im Solarium. Am besten 20 Minuten unter einen Tiefenbräuniger gehen. Und schön mit Creme bzw Salben weiter behandeln.

Wenn ihr es geschafft habt, die erkrankten bzw. verdickte Hautstellen wieder flach und weich zu bekommen, müsst ihr diese Salbe absetzen und sie weiterhin mit der Mavena Regividerm Salbe behandeln (Apotheke). Aber erst wenn wirklich die haut flach ist und sie so aussieht wie gesunde, sie ist natürlich noch rot aber es dürfen sich keine "Wülste bzw Verdickungen" mehr darauf befinden. Ihr werdet sehen, das ich kein Spaß mache und es sicherlich vielen von euch helfen wird.

weitere Pfelgetipps die ich beobachtet habe:

Bodylotion mit Mandelöl (besonders dann zu empfehlen wenn man unterwegs ist und sich nicht ständig eincremen kann, da diese lange die Feuchtgkeit beibehält).

Am Tag 1.5 Liter Wasser mit einer Mg und Ca Tablette trinken. (am besten zum Mittagessen dazu).

Ich hoffe ich konnte euch bereits jetzt schon Hoffnung schenken.

Gruß und guten Kampf

Marco

Bearbeitet ( von malgucken)
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Huhu,

ich verfolge das jetzt seit anfang. Ihr wisst doch alle wie euphorisch man ist, wenn man endlich mal erscheinungsfrei ist, ihr kennt das doch auch. Andererseits muss ich sagen, dass es wirklich nicht okay ist, so herumzuschimpfen.

So, und jetzt zum Thema: ;)

Ich hab eine Zeit lang die Psoriasis-Diät nach Schäfer versucht und auch schon verschiedene "Nahrungsergänzungsmittel" eingenommen, wie eben Schwarzkümmelölkapseln, Spirulina-Algen, Vitamine etc. Ich muss leider sagen, dass es bei mir nichts geholfen hat, bei anderen vielleicht schon. Jeder reagiert ja anders :(

Das Solarium würde ich, für mich persönlich, jedoch ablehnen, mir ist es da lieber eine medizinische Behandlung unter ärztlicher Aufsicht mit den tollen UV-Lampen zu machen.

Ich vermute mal, dass Körperkult mit der Mavena Regividerm Salbe die rosarote meint, wenn nicht bitte ich um Berichtigung, von der hab ich aber nicht so viel gutes gehört... Dass Salben mit Mandelöl angenehm sind, da muss ich ihm recht geben, die mag ich auch ;)

Ich wünsch euch noch einen schönen Sonntag!

@ chocolate

Schade, dass Du nicht näher erklärst, wo Du Dich durch mich fehlinterpretiert fühlst. Wenn ich mir Deinen Beitrag anschaue, verstehe ich das immer wieder so, wie ich es getan habe.

Zitate mit Kommentaren:

1. was bitte wollen die Ärzte denn? Etwa kein Geld verdienen? - Wenn du das so hervorhebst, kann ich das nur als Kritik verstehen, dass die Ärzte Geld verdienen wollen.

2. Helfen, gar heilen ???

Indem sie Mittel verschreiben, die u.U. die Schmerzen lindern oder wie im PSO-Bereich Haut-Ausschläge unterdrücken und das wiederum zum größten Teil mit Chemie, die sich auch wieder negativ auf andere Bereiche des Körpers oder der Organe auswirkt !

- Leider gibt es die nebenwirkungsfreien Mittel noch nicht. Diejenigen, die behaupten sie zu haben, bleiben den Beweis schuldig, dass ihre Mittel überhaupt wirken.

3. ABER wie sieht es denn mit Ursachenforschung aus, damit das Problem

bei der Wurzel gepackt werden kann??? - Du meinst und kritisierst doch wohl, dass Ursachenforschung keine oder eine zu geringe Rolle spielt. Ein sehr allgemeiner Vorwurf. Vermutlich würde jemand, der hier über die bisherigen Kenntnisse hinaus käme und vielleicht daraus noch Behandlungsmöglichkeiten entwickeln könnten, die nachhaltiger und nebenwirkungsärmer wirken, viele Ehrungen bekommen. Leider ist das aber nicht ganz so einfach.

Wo soll ich Dich missverstanden haben? Kläre mich doch auf! "Kein Kommentar!" zu schreiben, ist einfach und sagt nicht viel aus.

Grüße von Kuno

  • 4 Monate später...

Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage. Wenn ich hier und da manchmal lese "ich bin gerade beschwerdefrei" oder "die PSO ist weg", darf ich das dann so verstehen, dass die Haut sich normalisiert hat? Keine Stelle mehr zu sehen?

Bei mir ist es nämlich so, dass, wenn ich beschwerdefrei bin bedeutet es, dass die Stelle gerade nicht offen ist, nicht juckt oder schuppt! ABER: Sie ist da. Also man sieht sie nach wie vor. Verbrennungs ähnlich.

Verschwindet es komplett bei Euch?

Gruß

Hallo,

als ich letztens im Urlaub war,verschwanden so nach und nach durch Sonne und Salzwasser etliche Stellen,leider nur unterhalb der Gürtellinie. Ein paar Stellen sind nun ganz weiß,andere sehen,ja Verbrennungsmässig ist das richtige Wort dafür, aus. Interessiert mich auch,wie das bei anderen ist.

Gruss moika

Richtig. Dann wird aus dem Begriff "beschwerdefrei", ja nicht unbedingt auch "nicht mehr sichtbar".

Warten wir mal ab Moika, wer hier noch erzählt :)

Hallo alle zusammen,ich habe gerade zufällig den Beitrag von Körperkult gelesen.An solche Wunder habe ich auch einmal geglaubt.

Ein längst verstorbener Hautarzt hat mir mal erzählt,nach dem 1.Weltkrieg wäre die Schuppenpflechte verschwunden gewesen,

sie hätten danach Alles probiert(hungern,Mangelernährung etc.)nichts half,sie war wieder da.Ich weiß garnicht mehr was ich schon alles

probiert habe.Im Hochgebirge,ab 2000 m hat es mir auch schon geholfen,wirklich absolut erscheinungsfrei.Bei weiteren Aufenthalten

gleich Null,eher das Gegenteil.Soweit meine Ehrfahrung.Es wäre schön,wenn es ein Mittel für Alle gäb,doch daran sieht man doch,

das zwar die äußeren Erschungsbilder gleich scheußlich sind,aber es doch bei fast Allen immer wieder verschiedene Therapien greifen.

GRUß

Renalene

Bearbeitet ( von Claudia)
schöner gemacht

Richtig. Dann wird aus dem Begriff "beschwerdefrei", ja nicht unbedingt auch "nicht mehr sichtbar".

Ich verwende für gute Zeiten lieber den Begriff "Erscheinungsfreie Zeiten", weil ich dann tatsächlich keine sichtbaren Stellen habe. Die schuppigen Stellen sind dabei samt roter Entzündungshaut komplett abgeheilt. "Beschwerdefrei" bin ich dann zwar auch, weil die Hauterscheinungen der Psoriasis bei mir in der Regel Beschwerden auslösen, aber theoretisch kann man natürlich auch "beschwerdefrei" sein, wenn die Stellen noch da sind, aber keine Probleme machen. "Erscheinungsfreiheit" ist da eindeutiger.

Gruß,

Marko

Hallo Fuchs,

danke für Deinen positiven Kommentar. Die schneidende Zunft ist wahrscheinlich manchmal etwas zupackender, aber die Aussage trifft auch auf andere Bereiche zu. Markantes Beispiel dafür sind die IGEL-Leistungen, die überwiegend dem Portemonaie der Ärzte gut tun.

Die Pharmaindustrie gibt sich sehr viel Mühe den Ärzten Sand in die Augen zu streuen. In der Tat ist es heute aber oft gar nicht mehr so einfach Studien zu durchschauen, die zu einem bestimmten Zweck geschönt sind. Aus diesem Grund lese ich gern bestimmte Fachzeitschriften, die solche Dinge aufdecken. Leider reicht es übrigens nicht einfach nur einzuschätzen, was man im Alltag an Medikamentenwirkung erlebt. Da können zwar richtige Ergebnisse dabei sein. Um solche Beobachtungen wirklich auszuwerten, hilft nur eine statistische Auswertung. Auch Statistiken müssen noch überprüft werden. Statistische Korrelationen beschreiben nicht unbedingt kausale Zusammenhänge, auch wenn sie mit Ursache und Wirkung zu tun haben. (Bekanntes ausgenudeltes Beispiel: Korrelation zwischen Verminderung der Anzahl der Störche und Rückgang der Geburtenrate. Die Korrelation gibt es wirklich, aber sie beweist nicht, dass der Storch die Kinder bringt.)

Hier gibt es eine Erfolgsgeschichte für eine Person. Ob sie trotz, wegen oder zufällig funktioniert hat, lässt sich nicht klären. Wenn aber ein solches Schema als das heilbringende Konzept hoch stilisiert wird, kann ich damit wenig anfangen und kritisiere es genau so wie andere Heilsbotschaften aus welcher Richtung auch immer. Nur Erwerbsinteresse scheint hier nicht im Spiel gewesen zu sein.

Grüße von Kuno

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