Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Tagesseminar des ein. Angesprochen führen sollen sich Patienten, Angehörige sowie an alle Interessierten.
Es wird Vorträge geben – zum Beispiel:
„Psoriasis – nur eine Haut- und Gelenkerkrankung?“ – Entstehung, Vorkommen und Ausprägungsformen der Erkrankung sowie Diagnosemöglichkeiten und Schweregrade.
Vertiefte Informationen zu Therapiemöglichkeiten (äußerliche, innerliche und physikalische Therapien)
Krankheitsbewältigung
Referenten sind der Hautarzt Dr. Thomas Rosenbach und ein/e Rheumatolog/in.
Die Teilnahme ist für alle kostenlos, egal, ob Mitglied beim DPB oder nicht.
Anmeldungen gehen an info@psoriasis-bund.de oder unter Telefon 040 223399-0.
Weitere Informationen gibt's auf der Internetseite vom DPB.
Die Veranstaltung wird von sechs Pharmafirmen finanziell unterstützt.
22.08.2026 08:00
bis
14:00
So, dann stelle ich mich auch mal vor:
Mein Name ist Yasmin, ich komme auch der näheren Umgebung von Köln und bin 26 Jahre alt.
Ich bin nicht 100%ig sicher, aber ich glaube, dass die PSO bei mir so in etwa mit 14-16 Jahren angefangen hat.
Damals war meine Mutter der festen Überzeugung, dass ich einen Hautpilz auf der Kopfhaut hätte und hat mich zum Arzt geschickt.
Bis vor Kurzem hatte ich die Flechte auch "nur" auf der Kophaut (was mir auch echt gereicht hat), aber so langsam scheint sie sich auszubreiten.
Es sind zwar noch keine anderen Stellen wirklich sichtbar, aber im Gesicht, an den Schienbeinen und am Steißbein habe ich immer häufiger einen fiesen Juckreiz, daher glaube ich schon, dass ich da bald mit mehr Stellen rechnen kann. Zuerst waren es auch nur kleine vereinzelte Stellen auf der Kopfhaut, aber mittlerweile juckt und schuppt fast mein kompletter Schädel praktisch permanent, was in der Öffentlichkeit echt zum Problem wird (aber das brauche ich hier wohl nimandem zu erzählen).
Bisher habe ich immer so eine Tinktur verschrieben bekommen, die dann in der Apotheke zusammengemischt wurde. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nie so darauf geachtet habe, was da eigentlich drin ist, aber auf jeden Fall ne Menge Alkohol (man stinkt jedes Mal wie ein Obdachloser) und Salicylsäure. Ich schätze, dass ich mich damit einfach nicht mehr als unbedingt notwendig beschäftigen wollte und es ging ja auch immer irgendwie.
Meine damalige Hautärztin hatte dann mal von einer Messe irgendein neues Schampoo mitgebracht, das ich statt der Tinktur ausprobieren sollte. Das hat auch geholfen, solange ich es benutzt habe. Oft habe ich es aber einfach gar nicht verwendet, weil das 20 Minuten einwirken sollte und das war mir oft zu lästig, also bin ich wieder auf die Tinktur umgestiegen (ich muss unbedingt mal schauen, was da genau eigentlich drin ist).
Seit ich mit der Ausbildung fertig geworden bin (vor fast 2 Jahren), hat sich meine PSO merklich verschlimmert, was ich dem Stress in meinem Beruf zuschreibe.
Erst jetzt, wo es doch so schlimm geworden ist und ich Panik habe, dass es sich immer weiter verschlimmert, ist mir bewusst geworden, dass ich mich selbst einmal mit dem Krankheitsbild beschäftigen sollte und es nicht weiter verdrängen darf (na ja, besser spät als nie oder?)
Bis vor einer Woche habe ich nicht mal gewusst, dass diese Krankheit Psoriasis heisst, meine beiden Hautärzte haben den Ausdruck nie erwähnt (immer nur chronische Schuppenflechte).
Na ja, ich freue mich auf jeden Fall auf den Austausch im Forum und erhoffe mir hier viele Gute Tipps und Anregungen.
Viele liebe Grüße,
Yasmin