Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
So, dann stelle ich mich auch mal vor:
Mein Name ist Yasmin, ich komme auch der näheren Umgebung von Köln und bin 26 Jahre alt.
Ich bin nicht 100%ig sicher, aber ich glaube, dass die PSO bei mir so in etwa mit 14-16 Jahren angefangen hat.
Damals war meine Mutter der festen Überzeugung, dass ich einen Hautpilz auf der Kopfhaut hätte und hat mich zum Arzt geschickt.
Bis vor Kurzem hatte ich die Flechte auch "nur" auf der Kophaut (was mir auch echt gereicht hat), aber so langsam scheint sie sich auszubreiten.
Es sind zwar noch keine anderen Stellen wirklich sichtbar, aber im Gesicht, an den Schienbeinen und am Steißbein habe ich immer häufiger einen fiesen Juckreiz, daher glaube ich schon, dass ich da bald mit mehr Stellen rechnen kann. Zuerst waren es auch nur kleine vereinzelte Stellen auf der Kopfhaut, aber mittlerweile juckt und schuppt fast mein kompletter Schädel praktisch permanent, was in der Öffentlichkeit echt zum Problem wird (aber das brauche ich hier wohl nimandem zu erzählen).
Bisher habe ich immer so eine Tinktur verschrieben bekommen, die dann in der Apotheke zusammengemischt wurde. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nie so darauf geachtet habe, was da eigentlich drin ist, aber auf jeden Fall ne Menge Alkohol (man stinkt jedes Mal wie ein Obdachloser) und Salicylsäure. Ich schätze, dass ich mich damit einfach nicht mehr als unbedingt notwendig beschäftigen wollte und es ging ja auch immer irgendwie.
Meine damalige Hautärztin hatte dann mal von einer Messe irgendein neues Schampoo mitgebracht, das ich statt der Tinktur ausprobieren sollte. Das hat auch geholfen, solange ich es benutzt habe. Oft habe ich es aber einfach gar nicht verwendet, weil das 20 Minuten einwirken sollte und das war mir oft zu lästig, also bin ich wieder auf die Tinktur umgestiegen (ich muss unbedingt mal schauen, was da genau eigentlich drin ist).
Seit ich mit der Ausbildung fertig geworden bin (vor fast 2 Jahren), hat sich meine PSO merklich verschlimmert, was ich dem Stress in meinem Beruf zuschreibe.
Erst jetzt, wo es doch so schlimm geworden ist und ich Panik habe, dass es sich immer weiter verschlimmert, ist mir bewusst geworden, dass ich mich selbst einmal mit dem Krankheitsbild beschäftigen sollte und es nicht weiter verdrängen darf (na ja, besser spät als nie oder?)
Bis vor einer Woche habe ich nicht mal gewusst, dass diese Krankheit Psoriasis heisst, meine beiden Hautärzte haben den Ausdruck nie erwähnt (immer nur chronische Schuppenflechte).
Na ja, ich freue mich auf jeden Fall auf den Austausch im Forum und erhoffe mir hier viele Gute Tipps und Anregungen.
Viele liebe Grüße,
Yasmin