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Hallo zusammen,
zunächst zu meiner Person. Ich bin 28 Jahre alt und ca. vor 9-10 Monaten an Psoriasis Athritis erkrankt. Wie vielleicht die meisten, die mit einer derartig folgenschweren Diagnose zu Recht kommen müssen, habe ich viel wirklich sehr viel gelesen.
Vor einiger Zeit, als ich schon einen dicken Finger hatte habe ich eine bestimmte Diät begonnen, die nach Dr. Simeon gestartet. In dieser Diät wird dem Körper HCG in Tropfenform zu geführt. Weiter werden lediglich 500 kcal in Form von jeweils 100g Hühnchen oder Steak, 3 Tomaten oder 1 Gurke und ein wenig Frucht in meinem Fall Orange zu geführt.
Das entscheidende hierbei ist der totale Verzicht auf Fett in jeder Form, nicht einmal die Haut wird mit fettigen Cremes eingerieben, Vaseline da es auf Mineralölbasis besteht ist in Ordnung. Nach ca. 10 Tagen bemerkte ich, dass meine Schuppenflechte auf dem Kopf fast vollständig abgeheilt war.
Nach gut 7 Monaten Recherche die ich mittlerweile betrieben habe, um den Ursachen etwas mehr auf die Spur zu kommen, hatte ich zunächst den Zucker in Verdacht. Schlußendlich bin ich nun jedoch dabei gelandet, dass die Wissenschaft nicht falsch liegen kann und die Arachidonsäure tatsächlich an der Psoriasis Schuld ist.
Nun verzichte ich seit einiger Zeit vollständig auf Fleisch und aß zunächst nur Hülsenfrüchte und Soja, um den Eiweissbedarf zu decken, dies verschaffte mir auch eine Linderung, jedoch nicht den Effekt wie die HCG-Diät. Nach einer gewissen Zeit bin ich dann darauf gestoßen, dass der Gegenspieler der Arachidonsäure, die Linolsäure ebenfalls teilweise zu Arachidonsäure verstoffwechselt wird und damit auch bei Fleischverzicht es weiter zu Entzündungsreaktionen kommt.
Das Problem ist nun, dass die sowohl Omega-6-, als auch Omega-3-Säuren essentiell sind. Man kann also nicht für immer auf diese verzichten.
Die Frage ist nun, warum die Medizin anstatt hier einzugreifen, lieber schwerwiegende Medikamente wie MTX und Co., welche die Zellteilung verlangsamen verordnet?
Hat jemand von euch vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht? Man kann ja auch von Berichten hören, dass ein Komplettfasten über wenige Tage auch ähnliche Resultate nach sich zieht. Ich bin fest davon überzeugt, dass hier drin die Lösung liegen könnte, da ich jede andere Zuführung während der Diät ausschließen konnte.
Das HCG kann in Tropfenform keine Auswirkungen haben, da es lediglich einen psychologischen Effekt gibt, dieses allerdings im Gegensatz zur gespritzen Form überhaupt nicht ankommt, sondern schon im Darm zersetzt wird.
Zucker könnte es theoretisch gewesen sein, aber dann würde ein Verzicht auf Zucker oder eine Atkinsdiät den selben Effekt haben, dass ist nicht der Fall, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann.
Es bleibt lediglich der komplette Verzicht auf Fett, da die genannten Lebensmittel gebraten ohne Fette, nur geringste Mengen der beiden Säuren enthält.
Ich wäre wirklich so froh, wenn ich hier einen Ansatz gefunden hätte, der uns allen helfen könnte. Es wäre wirklich interessant ob jemand anderes die HCG-Diät nach dem Simeonprotokoll auch schon mal durch geführt hat?
Weiß jemand ob es vielleicht Blocker für die beiden Fettsäuren gibt, es wäre ja einen Versuch wert, allerdings vermute ich eher nicht, da sie als gesund gelten?
Ich bin gespannt auf eure Antworten.
Mav.