Schuppenflechte und Partnerschaft
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Hallo Pusteblümchen! Deine Zitierpraxis ist etwas unkonventionell, aber ich versuche mich mal daran. Ich habe noch keine Kinder, aber was das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern betrifft: Ja,
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Lauter Leute, die für bedinungslose Liebe plädieren? Ich lese und staune. Tut mir leid, aber das hört sich alles nach so einem unglaublichen Gutmenschentum an, dass mir spontan ein Lächeln über die L
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Hallo Claudia12, ich finde eher, dass dein Partner egoistisch ist. Wäre es denn zuviel verlangt, wenn er dir bei der Hausarbeit insbesondere bei der Beseitigung der Schuppen hilft? Ich finde auch,
Hallo,
bis ich meinen derzeitigen Partner kenen gelernt hatte, kannte ich das Thema Schuppenflechte nur vom Hörensagen. Da ich selber nicht und auch von keiner anderen Hautkrankheit betroffen bin, war das Thema kein Thema für mich. Leider ist mein jetziger Partner von der Krankheit betroffen. Wir kennen uns seit 4 Jahren und zu Beginn hat es mich auch nicht weiter gestört. Würde es auch nicht würde er sich in irgendeiner Form behandeln lassen. Gegen seine Schuppenflechte macht er defakto nichts. Im Gegenteil die Flechte wird von Jahr zu Jahr schlimmer und erstreckt sich nun über wirklich alle Körperteile und auch die Nägel.
Ich gebe zu, dass in mir ein gesunder Ekel aufkommt, sobald ich die wirklich großflächigen Wunden sehe. Ich weiß, dass das sehr ungerecht ist, weiß aber auch nicht wie ich mit seiner Krankheit umgehen soll. Das Schlimme ist ja nicht an sich die Flechte. Solange ich die HOffnung hatte, dass er zumindest mal zum Arzt gehen würde konnte ich die Krankheit akzeptieren. Seitdem ich aber weiß, dass er niemals einen Hautarzt aufsuchen würde, sehe ich auch ein gewisses Selbstverschulden an der massiven Verschlimmerung der Krankheit. Zu Beginn zarte Hinweise zuletzt klare Forderungen etwas unter ärztlicher Aufsicht zu tun, werden lächerlich gemacht und ignoriert. Passiert ist bis dato nichts: keine Salbe, keine Heilpraktiker, keine Psychodoktor: wirklich null. Das ärgert mich sehr.
Ich frage mich ob ich da zu hart mit ihm ins Gericht gehe, ob ich die Krankheit so akzeptieren muss. Für mich ist ein Punkt erreicht an dem ich aufgrund der Krankheit bereits an der Beziehung zweifle und alles tue um ihn körperlich fern zu halten.
Über Antworten hierzu würde ich mich sehr fruen.