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Ich habe gelesen, dass sich die PSO/PSA auch auf die inneren Organe auswirken kann. Ist das so korrekt und v.a. in welcher Form kann sich das auswirken? Gibt es dazu auch Studien?

Hervorgehobene Antworten

Hallo Eleyne, vielen Dank für die Frage. Diese betrifft den Bereich der s.g. Begleiterkrankungen, wobei schon die PsA als Komorbidität angesehen wird. Die mittelschwer und schwer verlaufende Schuppenflechte wird als chronische Entzündung des Körpers gesehen und diese Hochregulation verschiedener s.g. Botenstoffe (Zytokine), wie z.B. IL6, IL17 (IL= Interleukin) oder TNF Alpha (Tumornekrosefaktor Alpha), führt auch zu "Entzündungen" z.B. in der Gefäßwand mit der Folge Bluthochdruck oder erhöhtes Herzinfarkt-/Schlaganfall-Risiko oder im Darm (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), aber auch der Gelenkhaut (Arthritis). Richtiger würde man also sagen, die allgemeine Inflammation (Entzündung) selbst hat unterschiedliche Auswirkungen, es ist nicht die Schuppenflechte als Erkrankung selbst. Natürlich gibt es in den letzten 5-10 Jahren auch ein gesteigertes Forschungsinteresse zu diesem Thema mit zahlreichen wissenschaftlichen Studien, auch zur (vorbeugenden) Wirkung einer frühzeitigen Behandlung dieser Entzündung und die Auswirkung auf das Entstehen von Begleiterkrankungen. Belastbare Ergebnisse werden aber trotz positiver Signale noch etwas dauern.

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