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Hi,
heute habe ich meine 2. MTX-Spritze bekommen. Letzte Woche wollte meine HA mich überreden, selbst zu spritzen. Statt dessen bin in Tränen ausgebrochen, was mir so gut wie nie vor anderen Menschen passiert. Heute hat die Sprechstundenstundengehilfin die Spritze gesetzt. Davor war noch die Blutabnahme. Erst zuhause beim Pflaster entfernen, merke ich wieder, wie sehr mich das ganze belastet. Die ganze Woche über konnte ich das Ausblenden oder besser gesagt, mein Kopf weigerte sich, über das Spritzen nachzudenken. Ich merke gerade, ich finde keine richtigen Worte. Es klingt alles so harmlos, aber mir geht es richtig mies damit. Die ganze PSA überfordert mich und das Spritzen ist das I-Tüpfelchen, was meine Seele jetzt komplett aus dem Gleichgewicht bringt. Eigentlich brauche ich dringend therapeutische Begleitung, nur habe ich keine Kraft das anzugehen. Ich weiß, ich muß irgendwann (besser bald) selbst Spritzen können, aber wie? SSV ist mir nicht fremd, aber das hier ist dagegen voll der Horror.