Immer wieder beginnen Runden des Online-Kurses zum Selbstmanagement nach dem Insea-Konzept. Darüber hatten wir mal hier berichtet.
An sechs Terminen lernen Betroffene, Angehörige und Freunde, mit einer chronischen Erkrankung oder anderen Beeinträchtigungen besser und selbstbestimmter zurechtzukommen. Der Kurs soll sie unterstützen, die Lebensqualität bei chronischer Krankheit zu verbessern, den Alltag und die Medikamenteneinnahme gut zu organisieren, sich ausgewogen zu ernähren und körperlich aktiv zu sein.
Die Teilnahme ist kostenlos und für Menschen aus ganz Deutschland möglich – ein Livestream macht's möglich.
Zur Übersicht und Anmeldung geht es hier entlang.
Am 21. August 2026 startet ein Online-Kurs, der immer freitags um 9.30 Uhr beginnt, aber bereits ausgebucht ist.
Am 24. August 2026 startet ein Online-Kurs, der immer montags um 9 Uhr beginnt, aber bereits ausgebucht ist.
Am 2. September 2026 startet ein Online-Kurs, der immer mittwochs um 17.30 Uhr beginnt, aber bereits ausgebucht ist.
Am 8. September 2026 startet ein Online-Kurs, der immer dienstags um 18 Uhr beginnt.
Am 30. Oktober 2026 startet ein Online-Kurs, der immer montags um Uhr beginnt.
Am 2. November 2026 startet ein Online-Kurs, der immer montags um 17 Uhr beginnt.
Am 5. November 2026 startet ein Online-Kurs, der immer donnerstags um 10 Uhr beginnt.
Für alle Teilnehmer gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie technische Hilfestellung. Und: Alle erhalten ein Kurspaket, das kurz vor Kursbeginn per Post zugestellt wird.
In diesem Video wird der Kurs erklärt:
24. August 2026 08:00
Ich bin auch der Meinung, wie viele hier im Forum, dass man bestimmte Auslöser der PSO auch in Nahrungsmitteln
oder Genussmitteln finden kann.
Daher habe ich im Laufe der Jahre meiner Erkrankung, auch auf Anraten meiner Heilpraktikerin, vegan gelebt (8 Monate), zweimal Darmaufforstungen durchgeführt etc. Da ich sowieso multiple Lebensmittelunverträglichkeiten habe, Histamine nicht vertrage, etc, hilft das natürlich alles auch den Verdauungsorganen. Nur meine Flechte bleibt völlig unbeeindruckt. Sie sitzt nach wie vor betonfest auf dem Kopf und juckt vor sich hin.
Im Jahr 2012 bekam eine gute Freundin eine schlimme Diagnose- eine Autoimmunerkrankung der Leber-
schwer zu behandeln und lebensbedrohlich. Sie hatte dann ein unglaubliches Glück, und rutschte als letzte
Probandin in eine Medikamentenstudie der Uni Düsseldorf. Viele Tests und Untersuchungen
folgten. Eine der ersten war der Bluttest zum Feststellen des Vitamin D Spiegels. Resultat- schwerer
Mangel Wert 7 - Kommentar- bevor wir mit der Behandlung anfangen können, muss der Spiegel normalisiert werden.
Das hat mich dazu gebracht, den Wert bei mir testen zu lassen; im Dez 12- meine PSO war grad wieder besonders
am blühen. Ergebnis : Wert 6 - schwerer Mangel. Das wurde dann mit Dekristol 20000 behandelt- über mehrere Wochen. Der Spiegel war dann im März bei 61. Hausärztin meinte, laut Tabelle toxisch, jetzt müsste eine Tab alle 10 Tage reichen, um den Wert zu halten. Ein nächster Check ergab drei Monate später 21- also wieder Mangel- mitten im Sommer. Beim Wert 61 war die Pso recht ruhig geworden- aber direkt zuordnen möchte ich es nicht.
War mittlerweile beim Endikrinologen, um zu prüfen, warum ich kein Vitamin D mehr bilden kann,
und sogar trotz der Tab wieder verliere. Es gibt keine Erklärung.
Habe jetzt endlich einen Arzt gefunden, der sich zutraut, die Medikation für mich für das
Dekristol zu berechen- es ist ein Orthopäde
der sogar noch eine gute Idee für ein
Pflegepräparat für die Pso hatte.
Spannend daran fand ich, dass ich einige Berichte im net gefunden habe, die aussagen, dass
MS Kranke erfolgreich mit einer Überdosierung von Vitamin D behandelt werden.
Noch einige zusätzliche Infos:
die KKs zahlen nur die Blutuntersuchung, wenn man Mangel hat- also von 0 bis 30 . Was man vorher nicht weiss.
Genauso wie das Dekristol nur bei festgestelltem Mangel gezahlt wird.
Wobei dieser kenntnisreiche Arzt mir jetzt gesagt hat, er setzt die Grenze, bis zu der man gehen kann, auf 80.
Nach neuesten Erkenntnissen soll der toxische Bereich erst ab 180 beginnen- meine Hausärztin weiss davon nichts.
Der Endikrinologe übrigens auch nicht.
Die Hautärzte im Klinikum sagen nur, das alle Werte im Normbereich sein müssen- mehr wissen sie nicht.
Interessant finde ich, dass bei anderen Autoimmunerkrankungen die Ärzte dem Vitamin D eine Bedeutung beimessen-
in der Behandlung der PSO bisher anscheinend überhaupt nichts bekannt ist.
Liebe Grüsse
Siggi