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Hallo,

seitdem vor 8 Jahren bei mir eine PSA diagnostiziert wurde, schleicht alles so dahin. Mir geht es nicht richtig gut, aber auch nicht wirklich megaschlecht.

Wenn ich die 8 Jahre so betrachte, dann bin ich allerdings von einem aktiven Sportler nun zu einem kaum körperlich belastbaren Mensch geworden. Wenn ich Dinge tue, die nicht zum Alltag gehören, wie im Garten mal schwer arbeiten, dann haut es mich die Nacht um. Wenn ich eine Stunde stramm spazieren gehe, dann das gleiche.........

MTX hat mir damals nur geringfügig geholfen und gar nicht im ISG Gelenk. Mein Schwerpunkt der Schmerzen sind die Entzündungen an den Sehnenansätze, degennative Veränderungen habe ich nur gerningfügig.

 

Nun habe ich eine nette Rheumatologin, die mir grundsätzlich ein Pokern erlaubt, da ich eben keinen aggressiven Verlauf habe. Ab und an brauche ich Cortision, im Moment habe ich gerade einen Schub und nehme 30mg und ansonsten komme ich mit Arcoxia und Tilidin zu recht.

 

Trotzdem ist das alles nicht lustig. Ja, ich kann glücklich sein, dass meine Gelenke noch in Ordnung sind, aber trotzdem habe ich immer wieder arg Schmerzen. 

 

Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob ich wieder mit einer Basistherapie anfangen soll und hilft sie mir denn wirklich gegen die Schmerzen? Ist es mir möglich unter eine Basistherapie wieder walken oder sogar laufen zu gehen (BIN 45) ? Oder werden dann auch wieder die Nächte zur Qual?

 

Manchmal denke ich von mir selbst, schieß doch nicht mit Kanonen auf Spatzen, dann denke ich wieder, aber Lebensqualität sieht anders aus. Meine Rheumatologin wird mit die Entscheidung nicht abnehmen, da ich nicht zwangsläufig unbedingt mit einer Basis starten muss, aber sie wird es mir wieder anbieten. Und wenn ja, wieder MTX? Oder Arava oder Sulfasalazin? Hauterscheinungen habe ich fast gar nicht, aber meine ganze Familie.....

 

Was würdet ihr tun? Am Donnerstag habe ich meinen Termin <_<

 

LG,

a-poempi

Ich merke gerade, dass dieses nicht wissen, wie weiter, mich ganz schön beschäftigt!

 

 

Hervorgehobene Antworten

Hallo Petroscha

Dann verstehe ich die Ärzte nicht das sie das MTX nicht abgesetzt haben.

Aus dieser Situation wäre er aber der einzige gewesen wo er sich losreißen hätte können.

Ich bin der Meinung Gesundheit geht vor Arbeit.

Gruss Donna

Aber Donna, erzähle das mal einem Mann ;)
Nein, die Ärztin hätte ein Machtwort sprechen sollen...

Im Familienkreis hatten wir vor Jahren noch einen Todesfall durch MTX. Eine Blasenentzündung wurde ständig mit Antibiotika bekämpft. Dabei war es Krebs, weil die Blasenschleimhaut angegriffen war. Das steht auch als Nebenwirkung auf dem Beipackzettel.
Gerade wenn sowas auftreten sollte, denkt bitte an meine Worte.

Ich nehme kein MTX weil ich es von der Leber nicht vertragen habe.

Habe da sehr vorsichtige Ärzte die mir es mir sofort abgesetzt haben.

Habe seit 3 Jahren Stelara und werde alle 3 Monaten kontrolliert.

Fühle mich da wo ich bin sehr gut aufgehoben.Das scheint dann ja nicht 

überall zu sein.

Ich nehme kein MTX weil ich es von der Leber nicht vertragen habe.

Habe da sehr vorsichtige Ärzte die mir es mir sofort abgesetzt haben.

Habe seit 3 Jahren Stelara und werde alle 3 Monaten kontrolliert.

Fühle mich da wo ich bin sehr gut aufgehoben.Das scheint dann ja nicht

überall zu sein.

Hallo donna bekomme nächste woche meine erste stelara bin umgesetzt von humira hat leider keine wirkung bei mir wie ist denn deine erfahrung mit stelara

Hallo Gigo 85

War von der Pso 2,5 jahre absolut erscheinungsfrei.Jetzt nur kleine ministellen an Knie und Elle. 

Ist aber nicht weltbewegend.kann man damit leben.

Bei PSA nicht ganz so Beschwertefrei. Liegt im Moment aber auch an der Jahreszeit.

Brauche in jeder Hinsicht die wärme und den Sommer.

Kann aber gut damit leben.Lass es auf dich zukommen .Es reagiert auch jeder anders drauf.

Gruss Donna

Hallo donna bekomme nächste woche meine erste stelara bin umgesetzt von humira hat leider keine wirkung bei mir wie ist denn deine erfahrung mit stelara

 

 

...zu Stelare und seine Verträglichkeit findest du hier gefühlt 1001 Beitrag...ich nehme es auch... :daumenhoch:

 

einfach mal suchen ;)

 

Viel erfolg! :)

Hallo Petroscha, ich kann mich erinnern dass Du früher schon mal heftig gegen das MTX geschrieben hast.

Da muss ich Lupinchen recht geben,das ist Angstmacherei. Meines Wissens wird MTX sogar zu einer Chemotherapie gegeben und ich denke dass viele Menschen die an Krebs verstorben und das Medikament nicht genommen haben. Ein guter Arzt klaert auf bevor er es verschreibt und der Patient ist in der Regel mündig.

Ja Tatja, da war es frisch mit dem Todesfall und nun wieder. Wenn es im privaten Umfeld geschieht, macht man sich Gedanken, vor allem, weil MTX mir auch angeboten wurde.

Ich gehe von meinem Krankheitsbild aus (also bitte nicht als allgemeingültig betrachten!), ich bin froh, kein Hammermedikament nehmen zu müssen.
Damit möchte ich nur Mut machen, dass man es mit dieser Krankheitsform lange im Griff haben kann - bei mir sind das nun ca 40 Jahre mit den Sehnenproblemen.
Bewegung, kontinuierliche Physiotherapie, Schmerztropfen... wenn...  - sind wichtig.
Ich bin kein Gesundheitsguru, aber mein damaliger Facharzt für Physiotherapie (gab es in der DDR), empfahl mir: "Positiv denken und Schulter leicht und locker" und das stimmt. Ist man gestresst, zieht man unbewusst die Schultern hoch und das Dilemma beginnt, wenn man dafür empfänglich ist.
Als ich die damals die vielen Sehnenscheidenentzündungen hatte, bin ich dem Chirurgen dankbar, dass er mich nicht operiert hatte, weil er erkannt hatte, dass die Ursache damit nicht beseitigt wird. Er hatte mich zu dem obengenannten FA weiter überwiesen.
Ich habe viel auf meinen Mechanikerberuf geschoben, hatte viel Schonarbeit, viele Krankschreibungen... bis ich dann doch noch ein Studium absolviert habe, auch weil ich nicht woanders als Ungelernte arbeiten wollte.
Ich habe damals nichts von dem Zusammenhang zwischen Psoriasis und Sehnenproblemen gewusst. Da ist heute die Information wirklich gut.

 

  • 2 Monate später...

Hi,

habe auf die Schnelle nicht gefunden, wo ich eine Frage plazieren kann. Auch ich brauche einen Rat.

 

Angefangen hat es vor 2 Jahren mit Schmerzen in den Archillessehnen. Nach ein paar Monaten war`s weg. Die Ärzte hatten keine Idee.

Nun habe ich Probleme mit der Schulter (Kalkeinlagerung) - mit Ultraschall festgesellt. Hinzu kommt aber nun beidseitige Muskelschmerzen (brennend) im Bizeps, vor allem an den Sehnen sowie muskelkaterartige Schmerzen in beiden Daumengelenken.

Auch die Knie sind tageweise betroffen, selten auch die Hüften.

 

Habe schon einen Termin beim Orthopäden für nächste Woche, aber bislang nicht so gute Erfahrungen mit dieser Spezies gemacht.

 

Könnte das PSA oder Fibromyalgie sein?

Welcher Arzt in Berlin wäre zu empfehlen?

 

 

Hallo Mr.Spok

Könnte beides sein. Bin aber kein Arzt.Ob da der Orthopäde der Richtige ist?

Würde mich nach einem Rheumatologen umsehen.In Berlin kenne ich mich leider nicht aus.

Vielleicht wäre eine Klinikambulanz was für dich?

Gruss Donna

@ Petroscha,

 

Das mit deinem Bruder und Co tut mir leid, aber er wird nicht am MTX gestorben sein. Natürlich gibt es wie bei jedem Medikament Nebenwirkungen , auch solche die nicht wirklich erwünscht sind.

Ich finde auch das man die User hier nicht noch mehr verunsichern sollte , im Bezug auf Medis.

 

Durch Regelmäßige Blutkontrollen , die ja scheinbar bei deinem Bruder nicht statt gefunden haben, kann man das Risiko schon sehr reduzieren.

 

 

Und das Wundermittel , eines für alle Betroffenen gibt es ja nunmal nicht.

 

 

Ich könnte dann auch schreiben , fangt bloß alle mit dem Rauchen an , meine Tante eine strenge Nichtraucherin starb leider auch im Alter von 56 Jahren , an Lungenkrebs.

  Also , bitte nicht verallgemeinern , es kann natürlich sein das dein Bruder auf Grund der Nebenwirkungen eine Lebensbedrohliche Erkrankung dazu bekommen hat , an welcher er letztendlich leider verstarb, aber sicher nicht am MTX selber.

 

Gruß

Fussballfan

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